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Fehlprägungen, Varianten und Variationen alles über abweichende Merkmale auf DM- und Pfennig-, Euro- und Cent oder ausländischen Münzen

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Alt 21-03-2011, 21:35   #26 (permalink)
 
Was die 2 Euro Belgien angeht, ich hab auch schonmal eine oder zwei Münzen mit dieser Art der Verprägung oder was auch immer gefunden.
Glaube irgendwie nicht, dass das zufällig durch den Umlauf passiert ist. Ebensowenig glaube ich dran, dass soetwas manipuliert ist.
Nur um was es sich da handelt und wie soetwas passieren kann, dass weiß ich nicht.

Vielleicht hab ich die Münzen sogar noch und kann ein Foto einstellen, hab nur im Moment nicht so die Lust zum suchen. Wenn ich sie noch habe sollte Ende der Woche ein Foto drin stehn.
Eurofighter2009 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21-03-2011, 23:18   #27 (permalink)
 
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Prima, dann kann ja zumindest einer der Sachverständigen erklären, wie es zu dieser Fehlprägung gekommen ist.
Das hast Du uns nämlich bisher nicht mitgeteilt. ...
Auch mich würde es brennend interessieren, wie diese spezielle "Fehlprägung" genau entstanden ist. Aber vermutlich trollt hier nur jemand. Deshalb: Don't feed!
Lolo! ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22-03-2011, 14:13   #28 (permalink)
 
Felprägung ? --- Manipulaion !!

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sachverständiger gibt es hier leider keinen

zum einem von meiner hausbank bzw. einem alten angestellten
zum zweiten von einem sammler hier aus der nähe
und die münze wurde bei sammler.com eingeschickt
die sie dann auch auf ihrer seite als fehlprägung aufgenommen haben
( Fehlprägungen, Abarten und Varianten der EURO-Münzen )

Moin, Moin „netterkerl1706“,
auch auf die Gefahr hin, dass Sie in diesem Forum nicht mehr vorbei schauen sollten, möchte ich mich noch zu Ihrer Art und Ihren Ansichten äußern.

Ich frage mich trotz Ihrer m.E. in recht merkwürdiger Art der zur Kenntnis gebrachten Erklärung zu dem Grund Ihrer hier gestarteten "Anfrage", die letztlich keine ist ---

Ihr Originalton: "habe diesen beitrag mal eingestellt weil viele neulinge sich hier rat holen wollen,
und evt. durch ebend euch meine herren so verunsichert werden..sprich sie haben echt was schönes an fehlprägung gefunden..und dann durch solche kommentare ... die fachlich unterste schulade sind , dazu verleitet werden
ebend diese münzen wieder auszugeben",

Es steht doch laut ihrer immer wieder gemachten Aussage für Sie längst unumstößlich fest, dass es sich bei diesem Stück um eine Fehlprägung handeln soll / muss .

Wieder Ihr Originalton:
"so meine herren
löße das rätsel mal für euch auf
zum einen ich bin hersteller von prägewerkzeugen.. schon mal interesant
zum 2 diese münze ist eine echte fehlprägung wurde schon vor 2 jahren durch sachverständige geklärt

und jetzt würde ich mich sehr über eine kurze stellungname ihrerseits freuen"

Auch diese Aussage gibt in keinster Weise Aufschluss darüber, wie von Ihnen Befragte zu dem von Ihnen wieder gegebenem Schluss gekommen sind. Es zählen letztlich nur nachvollziehbare und gut erklärte Argumente und die vermisse ich in Ihren Aussagen gänzlich !

Auch die Tatsache, dass Sie Hersteller von Prägewerkzeugen sind, muss nicht gleich bedeutend sein mit dem erforderlichen Wissen zu den technischen Möglichkeiten hinsichtlich des Entstehens und des Aussehens von Fehlprägungen (kleiner Vergleich, der mir spontan einfällt: Jemand der Ventile für Motoren herstellt, muss nicht zwangsläufig wissen, was bei einer Fehlfunktion derselben aus dem Auspuff kommt) .
Das gilt erfahrungsgemäß für einen sehr hohen Prozentsatz für sich täglich berufsbedingt mit Münzen beschäftigender Bankangestellter und auch für seit Jahrzehnten „normale“ Münzen bzw. „Fehlprägungen ohne entsprechendes Hintergrundwissen“ Sammelnde !!

Dazu benötigt man neben einem möglichst guten Wissen zu Prägetechniken und Prägemaschinen auch ein gutes Vorstellungsvermögen zu technischen Abläufen und sehr viel Erfahrung, die man nur über intensivstes Beschäftigen mit Münzen generell und vor allem den Fehlprägungen im Besonderen erwerben kann.

Zu den von ihnen genannten, zitierten und als sachverständig bezeichneten Personen ist in den vorherigen Beiträgen bereits eine ganze Menge und - so leid es mir für Sie tut, Ihnen sagen zu müssen - viel, wenn nicht nur, Wahres geäußert worden .

Der Originaltext im genannten Forum zu dem Stück lautet denn auch
….. 2000: Wohl eine Doppelprägung. Am Rand Teile der aufgeprägten Sterne zu erkennen …..

Allein dieses „Wohl“ sagt mir schlicht und einfach, dass der Entscheidungsträger für die Aufnahme dieses Stückes in die Rubrik Fehlprägungen nicht das dafür erforderliche Wissen zu haben scheint. Wenig Vertrauen erweckend hinsichtlich Richtigkeit ist für mich auch das Fehlen einer Diskussion zu dem Stück im besagten Forum.
Nur über einen dadurch erfolgten Gedanken- und Wissensaustausch mit einigermaßen nachvollziehbaren Argumenten eines Für und Wider kann auch ein halbwegs gutes Ergebnis in Form der Beschreibung einer vorliegenden Abweichung entstehen.
Mein ganz persönlicher Eindruck von diesem Forum ist leider der, dass dort ein Sammelsurium nicht wirklich geprüfter - oft nur "sogenannter" - Fehlprägungen aufgelistet ist.
Das birgt für mich die größte Gefahr einer "untersten Schublade" !

Ich bin aufgrund meines langen Beschäftigens mit dem Gebiet der Fehlprägungen längst zu der Überzeugung gelangt, dass das über solchen „Schlagabtausch“ entstandene Resultat meistens treffender und somit richtiger ist, als das meiste „Geschreibsel“ so manch bekannten Sachverständigen – auch vereidigten !

Nochmals Ihr Originalton:
habe eine 2 euro 2011 köln. d die weißt am ganzen außenring wölbungen nach außen auf
die ist absolut prägefrisch

Diese Wölbungen befinden sich nach meiner Ferneinschätzung immer dort, wo sich auch Buchstaben oder Zeichen einer aufgerollten Rändelung befinden, die dabei das Material nach außen, d.h., in den Bereich des späteren Randstabes, wegdrücken.
Die Ursache für die Erhaltung dieser Wölbungen kann sich nur in einem nicht ausreichenden Materialfluss in die Stempelvertiefungen des Randstabes begründen – und das ist bedingt durch die Verwendung eines zu geringen Prägedrucks.
Und wenn diese Wölbungen nicht mechanisch entfernt werden, dann wird man sie auch noch sehen, wenn die Münze nur noch in der Erhaltung ss vorliegt. D.h. die Erwähnung des "absolut pfr" Zustandes zeugt nicht unbedingt vom Wissen um die Entstehung dieser Wölbungen.

Das eindeutige Fazit Ihrer Ausführungen ist, dass Sie, die genannten Experten und auch die Verantwortlichen des genannten Forums anscheinend weder je eine echte Doppelprägung gesehen haben, noch sich vorstellen können, wie diese aussehen muss und darf.

Doppelsenkung, Doppelschlag, Doppelprägung ? Hierzu ruhig den Rat von "Mister Münze" befolgen und sich "schlau(er) machen" !

Das eine Doppelprägung und auch die beiden von mir genannten und artverwandten Fehlprägungstypen hier schnell Ausschließende ist die Tatsache, dass die angeblich von den Sternen verursachten (ich werde das, da für ein Endurteil nicht lohnend, nicht genau nachprüfen, bezweifle es aber) vertieften Stellen des Randstabes (nicht wie geschrieben Rand ! – der befindet sich bei einer Münze an etwas anderer Stelle ) beim Stempel vertieft sind und somit selbst bei tatsächlich vorliegendem Doppelschlag den Randstab nicht über ihre vertiefte Abbildung beschädigen können. Um das wie hier sichtbare Runterdrücken des Randstabes durch die Sterne hervor zu rufen müssten die Sterne im Stempel erhaben sein !!!

Diese Vertiefungen können also nur durch etwas Erhabenes verursacht worden sein und wenn es denn Formen der Sterne sein sollten, hieße das, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine ganz einfach herstellbare Manipulation – sei es zum Schaden der „Münzschrott“ Sammelnden oder als pure Spielerei bzw. Beschädigungswut – handelt. Z.B. die hier vorgestellte Münze zwischen zwei andere Münzen mit erhabenen Sternen gelegt und dann kräftig drauf geschlagen und man kann das hier gezeigte Beispiel erhalten.

Ich hätte mir meine ganze erklärende Schreiberei natürlich auch durch die Bestätigung einer der hier zuvor gemachten Bemerkungen „Für mich ist die Münze nur kaputt“ sparen können, denn das ist sie letztlich auch nur - auf welchem Weg auch immer!!
Evtl. hätte ich mich auch "tom40" seiner "Schreiblosigkeit" anschließen können / sollen (fast hätte sie mich auch befallen ), dann hätte man nicht so viel zu lesen .

Beste Grüße
varukop

Geändert von michel008 (22-03-2011 um 15:01 Uhr)
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