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Fehlprägungen, Varianten und Variationen alles über abweichende Merkmale auf DM- und Pfennig-, Euro- und Cent oder ausländischen Münzen

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  • 1 Post By jannys33
  • 3 Post By Reichspfennig

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Alt 02-04-2011, 22:16   #1 (permalink)
 
1 Euro Pille aus Ring

Hallo,

ich habe heute beim einkaufen diese 1 Euro Münze in meinem Portmonee gefunden.





Es ist eine 1 Euro Münze aus Belgien 2002.
Ist das etwas besonderes oder ehr nicht, hat diese einen Wert höher als der normal Wert?
ernste-86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02-04-2011, 22:27   #2 (permalink)
 
Moin, Moin,

das Stück ist lediglich mit etwas zu geringem Druck geprägt, so dass Pille und Ring nicht die erforderliche "Verbindung über Nut und Feder" erhalten haben und dadurch auseinander fallen (können).
Das ist meines Wissens bei den Belgiern nichts Besonderes !?

Beste Grüße
varukop
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02-04-2011, 22:44   #3 (permalink)
 
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Moin, Moin,

das Stück ist lediglich mit etwas zu geringem Druck geprägt, so dass Pille und Ring nicht die erforderliche "Verbindung über Nut und Feder" erhalten haben und dadurch auseinander fallen (können).
Das ist meines Wissens bei den Belgiern nichts Besonderes !?

Beste Grüße
varukop
Du machst mir angst

Das die Prägung schlecht ist kennt ja jeder, aber wenn die Teile jetzt auch noch auseinanderfallen muss ich sie vorsichtiger in meine Ladenkasse legen.
jonman gefällt dieser Beitrag.
jannys33 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-04-2011, 02:32   #4 (permalink)
 
Soviel zum Thema stabiler Währung!
varukop, Anubix2 und Fusselbär gefällt dieser Beitrag.
Reichspfennig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-04-2011, 09:31   #5 (permalink)
 
Vielleicht kommt die Münze aus China und wurde dort einfach nur wieder schlecht zusammen gesetzt und fällt nun deshalb auseinander
Euro.Hunter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-04-2011, 11:00   #6 (permalink)
 
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Du machst mir angst

Das die Prägung schlecht ist kennt ja jeder, aber wenn die Teile jetzt auch noch auseinanderfallen muss ich sie vorsichtiger in meine Ladenkasse legen.

Moin, Moin,

na na, ist doch eine nette Möglichkeit den Wert von Münzen zu verdoppeln - oder !?
Also ruhig "normal" behandeln .
Die (Stich)Kontrollen - wenn sie denn überhaupt durchgeführt wurden ? - scheinen ja nur wenig zu Tage zu fördern .
Eine evtl. Erklärung dafür könnte sein, dass die Verantwortlichen die Anweisung zu diesen vorgeschriebenen Kontrollen ja auch nur sehr wörtlich genommen und nicht in einige der Gebinde mit beschädigten Münzen hinein gesehen, sondern lediglich "hinein gestochen" haben !!

Zur evtl. weiteren Klärung der Trennung nach Prägung noch Folgendes:
Eine neben einem zu geringen Prägedruck zusätzliche Möglichkeit einer unzureichenden Verbindung könnte über das versehentliche Auslassen des Stauchvorganges und das dadurch bedingte Fehlen einer Nut bei der Pille sein. Leider kann man das auf den Abb. nicht eindeutig erkennen.

Jeweils eine Abb. vom Rand der Pille und vom inneren Stanzbereich des Ringes könnten da eine weitere Klärung zur Ursache bringen.

Beste Grüße
varukop
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-04-2011, 11:20   #7 (permalink)
 
ist das eigentlich wirklich eine fehlprägung oder einfach nur eine kaputte münze?
tom40 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-04-2011, 14:40   #8 (permalink)
 
Fehlprägung ?

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ist das eigentlich wirklich eine fehlprägung oder einfach nur eine kaputte münze?

Moin, Moin,

mein Verständnis und meine Überlegungen dazu:

1. Ist die Ursache des Auseinanderfallens "ohne starkes Nachhelfen" mit großer Wahrscheinlichkeit in einem zu vermutenden falschen (zu geringen) Prägedruck begründet, dann ist das Stück m.E. auch als Fehlprägung zu definieren. Z.B. rechnen wir ja beidseitig schwache und speziell (typisch dafür) aussehende Prägungen, die ihre Ursache ebenfalls in einem zu geringen Prägedruck haben, auch dazu.

2. Sollte sich bei dem vorliegenden Stück über weitere Abb. klären lassen, in welchem Zustand der Vorbereitung die Pille zur Prägung vorgelegen haben muss, dann ist die Entscheidung hinsichtlich Fehlprägung auch unabhängig vom Prägedruck zu treffen:

a) Versehentliche Verwendung einer nicht gestauchten Pille, d.h., ohne sichtbaren Ansatz einer "Nut" auf dem Rand der Pille und ohne die nur über diese Pillennut gebildete "Feder" im Ringinneren nach der Prägung ---> eindeutige Fehlprägung !

b) Bei eindeutig fetstellbarer Verwendung einer gestauchten Pille, d.h., mit sichtbarer "Nut" auf dem Rand der Pille und mit einer nur über diese Pillennut gebildeten "Feder" im Ringinneren nach der Prägung, muss man abwägen !

--- Sind z.B. "Nut" und "Feder" sehr deutlich ausgebildet, dann ist wohl eher von einer "gewaltsamen" Trennung von Pille und Ring aus zu gehen. In diesem Fall liegt dann selbstverständlich keine Fehlprägung - also die "kaputte" Münze - vor.

--- Ist vor allem die "Feder", die in ihrer Eindeutigkeit, d.h., ihrer Höhe, ausschließlich vom Vorhandensein einer auf dem Rand der Pille umlaufenden "Nut" und dem Prägedruck abhängig ist !!, z.B. nur schwach angedeutet, dann läge die Vermutung / Wahrscheinlichkeit gemäß 1) vor.

Beste Grüße
varukop
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-04-2011, 15:44   #9 (permalink)
 
An der Pille sieht man die Nut, aber bei dem Ring, da sieht man nichts.

Ich habe nicht so eine gute Kamera, daher kann ich keine richtigen schönen Nahaufnahmen machen.





Und die Pille kann ich auch mit etwas Kraft in den Ring reindrücken und bekomme ich auch relativ leicht mit den Fingern wieder raus gedrückt.
ernste-86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-04-2011, 17:46   #10 (permalink)
 
Fehlprägung ?

Moin, Moin,

die Pille hat ja eine deutlich sichtbare Nut, so dass mich wundert, dass auf der neuerlichen Abb. der Ring innen derart plan, "glatt" (und glänzend ?) erscheint.
Es könnte sein, dass die Feder des Ringes nach Trennung von Pille und Ring abgeschliffen worden ist !?
So etwas würde auch den Sachverhalt des relativ problemlos möglichen "Wiederhineindrückens" erklären !!

Bitte den Ring innen nochmals genau ansehen .

Ist die Stanzfläche in ihrer gesamten Höhe, d.h., von der Wertseite bis zur Rückseite, identisch aussehend (z.B. wie erwähnt durchgängig glatt ?) oder sind da zwei verschiedene Oberflächen (z.B. ca. 70% glatt und ca. 30% rauh) erkennbar ?

Grüße
varukop
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-04-2011, 18:07   #11 (permalink)
 
Die Innenseite ist fast komplett glatt nur an einer Stelle sieht man einen kleine Feder.

ernste-86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-04-2011, 21:22   #12 (permalink)
 
Fehlprägung ?

Moin, Moin,

das deutet mit größter Wahrscheinlichkeit auf die geäußerte Vermutung einer Manipulation hin - leider .

Wenn sich das Auseinanderfallen über einen zu geringen Prägedruck erklären soll, dann müsste die Stanzfläche aufgrund kaum erfolgten Materialflusses unverändert sein. Sie dürfte nach bisherigen Kenntnissen und Aussagen durch die Prägestätten nicht derart glatt poliert aussehen.

Bei Betrachtung der neuerlichen Abb. könnte man meinen, dass das glänzende Ringinnere umlaufende Schleifspuren aufweist, die nicht vom Stanzvorgang stammen können.

Beste Grüße
varukop
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
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