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ist das eigentlich wirklich eine fehlprägung oder einfach nur eine kaputte münze?
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Moin, Moin,
mein Verständnis und meine Überlegungen dazu:
1. Ist die Ursache des Auseinanderfallens "ohne starkes Nachhelfen" mit großer Wahrscheinlichkeit in einem zu vermutenden falschen (zu geringen) Prägedruck begründet, dann ist das Stück m.E. auch als Fehlprägung zu definieren. Z.B. rechnen wir ja beidseitig schwache und speziell (typisch dafür) aussehende Prägungen, die ihre Ursache ebenfalls in einem zu geringen Prägedruck haben, auch dazu.
2. Sollte sich bei dem vorliegenden Stück über weitere Abb. klären lassen, in welchem Zustand der Vorbereitung die Pille zur Prägung vorgelegen haben muss, dann ist die Entscheidung hinsichtlich Fehlprägung auch unabhängig vom Prägedruck zu treffen:
a) Versehentliche Verwendung einer
nicht gestauchten Pille, d.h.,
ohne sichtbaren Ansatz einer "Nut" auf dem Rand der Pille und ohne die nur über diese Pillennut gebildete "Feder" im Ringinneren nach der Prägung ---> eindeutige Fehlprägung !
b) Bei eindeutig fetstellbarer Verwendung einer
gestauchten Pille, d.h.,
mit sichtbarer "Nut" auf dem Rand der Pille und mit einer nur über diese Pillennut gebildeten "Feder" im Ringinneren nach der Prägung, muss man abwägen !
--- Sind z.B. "Nut" und "Feder" sehr deutlich ausgebildet, dann ist wohl eher von einer "gewaltsamen" Trennung von Pille und Ring aus zu gehen. In diesem Fall liegt dann selbstverständlich keine Fehlprägung - also die "kaputte" Münze - vor.
--- Ist vor allem die "Feder", die in ihrer Eindeutigkeit, d.h., ihrer Höhe, ausschließlich vom Vorhandensein einer auf dem Rand der Pille umlaufenden "Nut" und dem Prägedruck abhängig ist !!, z.B. nur schwach angedeutet, dann läge die Vermutung / Wahrscheinlichkeit gemäß 1) vor.
Beste Grüße
varukop