Moin, Moin,
als konsequent gemäß Definitionen "operierender" Sammler der Varianten und Stempelkopplungen eng begrenzter Sammelgebiete wie der (D)M-Währung ab 1948 von BRD und DDR und der deutschen Euros, die mit einer max. 6-fach Lupe gut und eindeutig bestimmbar sind, kann ich zur Vermeidung von "ewigen"

Missverständnissen nur immer wieder empfehlen, bei allem "gegenüber allem aus welchem Grund auch immer vermeintlich anders Aussehenden" grundsätzlich erst einmal schlicht von
ABWEICHUNGEN aus zu gehen und zu sprechen / schreiben.
Diese Bezeichnung beinhaltet dann alle diesbezügliche Entdeckungen.
So vermeidet man den, m.E. aus einigen Beiträgen erkenntlichen, gewissen Frust zu der leider nicht immer eindeutig und konsequent "gelebten" Definitionen "Variante" oder "Stempelkopplung".
Wenn man sich beim Fund etwas z.B. "noch nicht Dagewesenem" nicht klar darüber ist, ob denn nun eine Variante / Stempelkopplung gemäß entsprechender Definition oder letztlich doch nur eine fehlerhafte Prägung (den Begriff "Variation" verwende ich allein aufgrund der Ähnlichkeit in der Schreibweise zu dem der "Variante" konsequent nicht) vorliegt, kann man es z.B. hier im Forum einfach zur Diskussion stellen


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Ab wann man nach Klärung dieser evtl. auftauchenden Frage dann von sammelwürdig hinsichtlich "Sichtbarkeit" spricht, muss wie auch bei anderen Gelgenheiten jeder Sammler für sich entscheiden.
Die Erwähnung der z.B. 6-fach Lupe soll ja lediglich über einen Erfahrungswert langjährig Sammelnder andeuten, dass bei noch stärkeren Vergrößerungsmöglichkeiten letztlich (fast) alles Abweichende gesammelt werden müsste (siehe dazu diesen "Link im Link" für Alle die Interesse an Abweichungen haben)
http://www.emuenzen.de/forum/fehlpra...tml#post702931
Noch eine Anmerkung zu einem der von "umlaufmünze" angeführten Beispiele:
---> Unterschiede im Design (wie bei 10DM Melanchton - Stirnlocke)
Hierbei handelt es sich mit Sicherheit
nicht wie hier geschrieben
um ein bewusst geändertes Design,
sondern "nur" um eine bis zu diesem Stadion des Verschwindens der Stirnlocke fortschreitende
"Stempelverschmutzung" - also eine zu den Fehlprägungen zu rechnende Abweichung von der Norm.
Belegt wird das übrigens durch Stücke mit noch unterschiedlich ausgeprägter teilweise vorhandener Stirnlocke, d.h., es sind Übergänge im Vorhandensein dieser Locke im Bereich von 100 bis fast 0 % auffindbar !!
Wenn man sich die Stücke mit nicht mehr sichtbarer Stirnlocke einmal richtig betrachtet, dann wird man auch schnell feststellen, dass nicht nur diese gern genannte Stirnlocke mehr oder weniger verschwunden ist, sondern auch weitere Reliefteile.
Wenn man schon auf normalem Weg (mal abgesehen vom Grund durch den derzeitigen Ag-Preis) z.B. keine Melanchthons mehr verkaufen kann, dann greift man solche bekannt gewordenen Abweichungen gern auf, da sie oft für einen doch größeren Sammlerkreis interessant zu sein scheinen


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Weitere Beispiele für solche "interessanten" bzw. "interessant gemachten" Stücke sind z.B. - 5 DM Mercator mit langem R (eigentlich und vermutlich über einen Stempelfehler - Stempelausbruch oder Stempelriss ? - nur links verlängertem), 5 DM Reichsgründung mit vermeintlich "offenen oder "geschlossenen" Fenstern (offene = entstanden über "zu heftiges" Sandstrahlen), usw. usw..
Beste Grüße
varukop