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Zurück   Münzen / Euromünzen - Deutsches Münzenforum > Münzen > Fehlprägungen, Varianten und Variationen

Fehlprägungen, Varianten und Variationen alles über abweichende Merkmale auf DM- und Pfennig-, Euro- und Cent oder ausländischen Münzen

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Alt 07-04-2011, 20:17   #1 (permalink)
 
Frage bezüglich Weltvarianten

Eine Frage:
Gibt es hier schon einen Thread der sich speziell mit Varianten von Kursmünzen aus aller Welt befasst?
Die Suchfunktion hat leider keinen solchen angezeigt.

Gruß
umlaufmünze
umlaufmünze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-04-2011, 14:17   #2 (permalink)
 
Ab und zu wird hier mal solch ein Stück vorgestellt. Ich denke es gibt genug Varianten auf den Münzen der Länder zu finden. Die Rubrik würde sicherlich riesig groß werden und dann auch wieder unübersichtlich sein. Ich befasse mich zum Beispiel mit den Varianten der tschechischen Münzen.

Gruß epareiner
epareiner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-04-2011, 14:33   #3 (permalink)
 
Einiges zu neu bekannt gewordenen Varianten findet sich unter
Allgemeines > Literatur > Ergänzungen zum "Schön"...
Deichmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-04-2011, 19:53   #4 (permalink)
 
Zunächst einmal sollte vom Threadersteller erläutert werden, was für ihn in diesem Zusammenhang eine "Variante" ist.
b2933 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-04-2011, 22:02   #5 (permalink)
 
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Zunächst einmal sollte vom Threadersteller erläutert werden, was für ihn in diesem Zusammenhang eine "Variante" ist.
Berechtigte Frage!

Nun ich meine im Besonderen kleine Unterschiede im Münzbild, die auf die Prägestempel zurückgehen (nicht auf den Prägevorgang wie z.B. Öldellen) und es somit mehrere Münzen mit der gleichen Veränderung gibt.

z.B.:
- versetzte Münzzeichen (Polen)
- unterschiedliche Größen von Jahreszahl bzw. Münzzeichen (Brasilien, Italien)
- unterschiedlich gestaltete Jahreszahlen (Slowenien)
- Unterschiede im Design (wie bei 10DM Melanchton - Stirnlocke)
usw. Mir fällt im Moment nichts weiter ein.
Jeweils natürlich vom gleichen Nominal und Jahrgang.

Aber auch während eines Jahres wechselnde Münzzeichen/Meisterzeichen, wie z.B. Frankreich 1994 (Delphin zu Biene).

Außerhalb der Varianten noch Stempelrisse. Da sie sich ja auch mit gleichem Erscheinungsbild auf mehreren Münzen abbilden.

Keine Dezentrierungen, schwache / teilweise schwache Prägungen ...
Also nichts was nur auf eine Münze beschränkt sein kann.

Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich gemacht.
umlaufmünze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-04-2011, 22:28   #6 (permalink)
 
Ja, hastDu, doch müssen Deine aufgezählten Münzen nicht unbedingt Varianten sein. Es gibt ja auch Variationen, diese sind allerdings keine Varianten. Da die Meinungen sicher hier nicht unter einen Hut zu bekommen sind, sollte man eventuell über die Varianten sprechen oder aufzählen, welche auch als Varianten in den entsprechenden Katalogen geführt werden.

epareiner
epareiner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-04-2011, 23:26   #7 (permalink)
 
Ob nun Variante oder Variation oder gar nichts, daran scheiden sich die Geister seit diese Unterschiede gesammelt werden.
Ich möchte meine angebrachten Beispiele hier auch nicht mehr als Varianten bezeichnen. Sondern als Versionen oder abweichende Formen oder Varietäten oder wie auch immer.
Ich weiß nicht wie mans nun bezeichnen soll aber eins weiß ich: ihr habt schon verstanden wie ich das hier meine. Es wird nur wieder auf dem Begriff "Variante" herumgeritten.

PS.: Die allgemeine Definition einer "Variante" (nicht unbedingt bei Münzen) lautet:
Eine Variante ist eine abweichende Ausführung.
In der Produktion und Fertigung: Parallel zu einer Grundausführung, gleichzeitig gefertigte und angebotene Ausgestaltungen eines Produkts.
(Quelle: Wikipedia)
umlaufmünze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-04-2011, 23:50   #8 (permalink)
 
Ja aber daran scheiden sich die Geister, wenn ich mir die Unternummern im KM anschaue wo nur das Haar in der Suppe den Unterschied macht

Ich habe für mich entschieden es muss ein mit blossem Auge sichtbarer Unterschied sein, eine andere Schriftart oder ein anderes Münzmeisterzeichen interessiert mich nur in meiner Hauptsammelleidenschaft
jannys33 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10-04-2011, 17:28   #9 (permalink)
 
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Ich habe für mich entschieden es muss ein mit blossem Auge sichtbarer Unterschied sein, eine andere Schriftart oder ein anderes Münzmeisterzeichen interessiert mich nur in meiner Hauptsammelleidenschaft
so sehe ich das auch, ich sammle nur Unterschiede im Hauptmotiv, also nur vom Herausgeber beauftragte (=absichtliche) Motivänderungen. Kleinste durch die Tagesform der Stempelschneider und / oder Münzwerkstätten abhängige Änderungen interessieren mich ebenfalls nicht.
Aber hin und wieder nehme ich auch kuriositäten in meine Sammlung auf, so wie das Stück mit der Beschriftung "CHIIE" anstelle "CHILE"
mifrjoar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-04-2011, 23:43   #10 (permalink)
 
So ungefähr hatte ich's ja auch gemeint.
Die Idee mit diesem Thread scheint aber hinfällig, denn ich kannte die
"Ergänzungen zum Schön ..." noch nicht.
Danke aber für eure Meinungen/Infos/Beiträge!

@epareiner
Bestimmt nicht nur Tschechien sondern auch ČSR, ČSSR und ČSFR?
Laut deinem Nickname bestimmt auch mit DM-"Varianten"?
(Varianten - ich mags gar's nicht mehr aussprechen/schreiben wollen.)

Gruß
umlaufmünze
umlaufmünze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-04-2011, 12:04   #11 (permalink)
 
Variante und Stempelkopplung oder jeweils normale prägebedingte Unterschiede

Moin, Moin,

als konsequent gemäß Definitionen "operierender" Sammler der Varianten und Stempelkopplungen eng begrenzter Sammelgebiete wie der (D)M-Währung ab 1948 von BRD und DDR und der deutschen Euros, die mit einer max. 6-fach Lupe gut und eindeutig bestimmbar sind, kann ich zur Vermeidung von "ewigen" Missverständnissen nur immer wieder empfehlen, bei allem "gegenüber allem aus welchem Grund auch immer vermeintlich anders Aussehenden" grundsätzlich erst einmal schlicht von ABWEICHUNGEN aus zu gehen und zu sprechen / schreiben.
Diese Bezeichnung beinhaltet dann alle diesbezügliche Entdeckungen.
So vermeidet man den, m.E. aus einigen Beiträgen erkenntlichen, gewissen Frust zu der leider nicht immer eindeutig und konsequent "gelebten" Definitionen "Variante" oder "Stempelkopplung".
Wenn man sich beim Fund etwas z.B. "noch nicht Dagewesenem" nicht klar darüber ist, ob denn nun eine Variante / Stempelkopplung gemäß entsprechender Definition oder letztlich doch nur eine fehlerhafte Prägung (den Begriff "Variation" verwende ich allein aufgrund der Ähnlichkeit in der Schreibweise zu dem der "Variante" konsequent nicht) vorliegt, kann man es z.B. hier im Forum einfach zur Diskussion stellen .

Ab wann man nach Klärung dieser evtl. auftauchenden Frage dann von sammelwürdig hinsichtlich "Sichtbarkeit" spricht, muss wie auch bei anderen Gelgenheiten jeder Sammler für sich entscheiden.
Die Erwähnung der z.B. 6-fach Lupe soll ja lediglich über einen Erfahrungswert langjährig Sammelnder andeuten, dass bei noch stärkeren Vergrößerungsmöglichkeiten letztlich (fast) alles Abweichende gesammelt werden müsste (siehe dazu diesen "Link im Link" für Alle die Interesse an Abweichungen haben)

http://www.emuenzen.de/forum/fehlpra...tml#post702931


Noch eine Anmerkung zu einem der von "umlaufmünze" angeführten Beispiele:

---> Unterschiede im Design (wie bei 10DM Melanchton - Stirnlocke)

Hierbei handelt es sich mit Sicherheit nicht wie hier geschrieben um ein bewusst geändertes Design, sondern "nur" um eine bis zu diesem Stadion des Verschwindens der Stirnlocke fortschreitende "Stempelverschmutzung" - also eine zu den Fehlprägungen zu rechnende Abweichung von der Norm.
Belegt wird das übrigens durch Stücke mit noch unterschiedlich ausgeprägter teilweise vorhandener Stirnlocke, d.h., es sind Übergänge im Vorhandensein dieser Locke im Bereich von 100 bis fast 0 % auffindbar !!
Wenn man sich die Stücke mit nicht mehr sichtbarer Stirnlocke einmal richtig betrachtet, dann wird man auch schnell feststellen, dass nicht nur diese gern genannte Stirnlocke mehr oder weniger verschwunden ist, sondern auch weitere Reliefteile.
Wenn man schon auf normalem Weg (mal abgesehen vom Grund durch den derzeitigen Ag-Preis) z.B. keine Melanchthons mehr verkaufen kann, dann greift man solche bekannt gewordenen Abweichungen gern auf, da sie oft für einen doch größeren Sammlerkreis interessant zu sein scheinen .
Weitere Beispiele für solche "interessanten" bzw. "interessant gemachten" Stücke sind z.B. - 5 DM Mercator mit langem R (eigentlich und vermutlich über einen Stempelfehler - Stempelausbruch oder Stempelriss ? - nur links verlängertem), 5 DM Reichsgründung mit vermeintlich "offenen oder "geschlossenen" Fenstern (offene = entstanden über "zu heftiges" Sandstrahlen), usw. usw..

Beste Grüße
varukop
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
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