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... entsprechen ziemlich genau den Werten eines "normalen" Stückes.
- das Stück wird entsprechend stark von einem Magneten angezogen,
- die Dicke ist unwesentlich größer als bei einem Vergleichsstück (ca. 1,2 mm),
- das Gewicht "fühlt" sich ähnlich an (hier fehlt mir eine exakte Waage, werde das Stück aber morgen mal mit zur Apotheke nehmen),
- der Durchmesser ist genau der Gleiche wie beim Vergleichsstück.
Ich vermute, dass sich während des Prägevorgangs ein leichter Ölfilm auf dem Rohling befunden hat. Erstaunlich ist der "scharfkantige" Randstab.
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Moin, Moin !
- die Dicke einer Münze wird immer duch die Höhe ihres Randstabes, also letztlich durch den teilweise signifikanten Schwankungen unterworfenen Prägedruck ! , bestimmt.
Sie taugt deshalb in den allerseltensten Fällen als ein Bestimmungsmerkmal für eine Fehlprägung .
- das Gewicht einer solchen Münze mit 2 Nachkommastellen wäre für eine einigermaßen sichere Einschätzung grundsätzlich von Vorteil (vor allem bei Stücken, bei denen eine evtl. Manipulation nicht durch das beim Schleifen / Polieren erzeugte Fehlen einer Beschichtung sichtbar wird).
- ein auf dem Rohling befindlicher "dünner" Ölfilm kann solch massive Prägeschwächen / Prägeausfälle auf keinen Fall hervor rufen. Wenn man die Tiefe der Stempelreliefs berücksichtigt, dann kann so etwas nur durch das Zulaufen der entsprechenden Stellen des Stempels entstehen.
Das der Randstab bei diesen Münzen meistens "scharfkantig" - ich möchte besser von deutlich sprechen, denn scharfkantig sind Randstäbe im Normalfall bei den Münzen, die mit sehr hohem Druck geprägt worden sind (z.B. die PP-Ausführung) -ausgeprägt ist, ist keinesfalls erstaunlich, sondern eher "normal".
Das begründet sich darin, dass der bei der Münze den Randstab bildende Bereich beim Stempel lediglich in einer durch Abdrehen nach
außen offenen Vertiefung besteht, in der sich im Gegensatz zu den begrenzten Reliefvertiefungen nicht so leicht - und derart massiv - Öl ansammeln kann. Hinzu kommt, dass sich evtl. dort befindliches Öl bei der Prägung durch den zwischen Stempel und Prägering vorhandenen minimalen Spalt "verdrücken" und somit Platz für das "anrückende" Material Platz machen kann - ganz im Gegensatz zu dem in den Reliefs befindlichen Öl, das durch das "Verschließen" der Vertiefungen über den Materialfluss beim Aufeinandertreffen von Ober- und Unterstempel in diesen Vertiefungen in gewisser Weise "gefangen" und kaum kompremierbar ist und somit den ungestörten Materialfluss in die Stempelvertiefungen mehr oder weniger stark verhindert.
Beste Grüße
varukop