Münzen
Werbung www.honscha.de

Zurück   Münzen / Euromünzen - Deutsches Münzenforum > Münzen > Fehlprägungen, Varianten und Variationen

Fehlprägungen, Varianten und Variationen alles über abweichende Merkmale auf DM- und Pfennig-, Euro- und Cent oder ausländischen Münzen

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 30-05-2011, 20:37   #1 (permalink)
 
1 Pfennig Prägeschwäche?

Hallo,

bei meiner letzten Lieferung an DM-Münzen war folgendes Stück mit dabei
(leider habe ich keine besseren Scans hinbekommen ):

Was haltet ihr davon?
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	1-Pfennig-WS.jpg
Hits:	90
Größe:	90,9 KB
ID:	52695   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	1-Pfennig-BS.jpg
Hits:	72
Größe:	107,0 KB
ID:	52696  
euro-dm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-05-2011, 12:06   #2 (permalink)
 
Wie steht es mit Dicke, Gewicht und Magnetismus?
Dirk Bake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-05-2011, 17:19   #3 (permalink)
 
Dicke, Gewicht und Magnetismus...

... entsprechen ziemlich genau den Werten eines "normalen" Stückes.

- das Stück wird entsprechend stark von einem Magneten angezogen,
- die Dicke ist unwesentlich größer als bei einem Vergleichsstück (ca. 1,2 mm),
- das Gewicht "fühlt" sich ähnlich an (hier fehlt mir eine exakte Waage, werde das Stück aber morgen mal mit zur Apotheke nehmen),
- der Durchmesser ist genau der Gleiche wie beim Vergleichsstück.

Ich vermute, dass sich während des Prägevorgangs ein leichter Ölfilm auf dem Rohling befunden hat. Erstaunlich ist der "scharfkantige" Randstab.
euro-dm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-06-2011, 10:10   #4 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
... entsprechen ziemlich genau den Werten eines "normalen" Stückes.

- das Stück wird entsprechend stark von einem Magneten angezogen,
- die Dicke ist unwesentlich größer als bei einem Vergleichsstück (ca. 1,2 mm),
- das Gewicht "fühlt" sich ähnlich an (hier fehlt mir eine exakte Waage, werde das Stück aber morgen mal mit zur Apotheke nehmen),
- der Durchmesser ist genau der Gleiche wie beim Vergleichsstück.

Ich vermute, dass sich während des Prägevorgangs ein leichter Ölfilm auf dem Rohling befunden hat. Erstaunlich ist der "scharfkantige" Randstab.
Moin, Moin !

- die Dicke einer Münze wird immer duch die Höhe ihres Randstabes, also letztlich durch den teilweise signifikanten Schwankungen unterworfenen Prägedruck ! , bestimmt.
Sie taugt deshalb in den allerseltensten Fällen als ein Bestimmungsmerkmal für eine Fehlprägung .

- das Gewicht einer solchen Münze mit 2 Nachkommastellen wäre für eine einigermaßen sichere Einschätzung grundsätzlich von Vorteil (vor allem bei Stücken, bei denen eine evtl. Manipulation nicht durch das beim Schleifen / Polieren erzeugte Fehlen einer Beschichtung sichtbar wird).

- ein auf dem Rohling befindlicher "dünner" Ölfilm kann solch massive Prägeschwächen / Prägeausfälle auf keinen Fall hervor rufen. Wenn man die Tiefe der Stempelreliefs berücksichtigt, dann kann so etwas nur durch das Zulaufen der entsprechenden Stellen des Stempels entstehen.
Das der Randstab bei diesen Münzen meistens "scharfkantig" - ich möchte besser von deutlich sprechen, denn scharfkantig sind Randstäbe im Normalfall bei den Münzen, die mit sehr hohem Druck geprägt worden sind (z.B. die PP-Ausführung) -ausgeprägt ist, ist keinesfalls erstaunlich, sondern eher "normal".
Das begründet sich darin, dass der bei der Münze den Randstab bildende Bereich beim Stempel lediglich in einer durch Abdrehen nach außen offenen Vertiefung besteht, in der sich im Gegensatz zu den begrenzten Reliefvertiefungen nicht so leicht - und derart massiv - Öl ansammeln kann. Hinzu kommt, dass sich evtl. dort befindliches Öl bei der Prägung durch den zwischen Stempel und Prägering vorhandenen minimalen Spalt "verdrücken" und somit Platz für das "anrückende" Material Platz machen kann - ganz im Gegensatz zu dem in den Reliefs befindlichen Öl, das durch das "Verschließen" der Vertiefungen über den Materialfluss beim Aufeinandertreffen von Ober- und Unterstempel in diesen Vertiefungen in gewisser Weise "gefangen" und kaum kompremierbar ist und somit den ungestörten Materialfluss in die Stempelvertiefungen mehr oder weniger stark verhindert.

Beste Grüße
varukop
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-07-2011, 19:59   #5 (permalink)
 
... 1 Pfennig Prägeschwäche?

Hallo,

habe nun endlich (die Münze wanderte jetzt schon ein paar Wochen bei mir im Geldbeutel mit - natürlich extra verpackt) bei meiner Apotheke das Gewicht bestimmen lassen.

Die Münze wiegt 2,01 g - und somit nur 0,01 g mehr als für ein "normales" 1-Pfennigstück "üblich". Ich denke, dass das in Ordnung ist, oder?

Leider habe ich immer noch kein besseres Bild hinbekommen.
euro-dm ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
2 Pfennig 1980 D Prägeschwäche PCRus1988 Fehlprägungen, Varianten und Variationen 0 27-04-2005 19:14
5 Pfennig 1969, rührende Prägeschwäche kruxman Fehlprägungen, Varianten und Variationen 5 28-01-2004 23:30
1 € Prägeschwäche zapmaster Fehlprägungen, Varianten und Variationen 2 08-10-2003 16:38
1 Pfennig F Prägeschwäche stefanrzepka Fehlprägungen, Varianten und Variationen 4 04-09-2003 18:39
5 Cent, Prägeschwäche?? Sleepwalker1982 Fehlprägungen, Varianten und Variationen 4 12-03-2002 23:40


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:28 Uhr.