Ist also eine normale Dezentrierung.
Die Vorderseite sieht ganz normal aus.
Anhang 53484
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Moin, Moin,
an diesem Beispiel zeigt sich mal wieder, dass es doch wichtig ist (sein kann), alle Möglichkeiten zur richtigen Bestimmung aus zu loten. So bringt die Bitte von "handzumgrus" nach einer Abb. der Wertseite die tatsächlich vorliegende Fehlprägung doch noch zum Vorschein.
Bei den Dezentrierungen sind über ihren
Entstehungsgrund zwei unterschiedliche zu differenzieren:
1. die "normale" D. - durch eine nicht korrekt eingelegte Ronde
2. die "spezielle" D. - durch mindestens einen lockeren Prägestempel
(Kombinationen aus 1. und 2. sind natürlich auch möglich !)
Eine "normale" Dezentrierung ist die abgebildete aber nicht !
Die "normale" Dezentrierung ist immer beidseitig und in ca. gleicher Größe der nicht beprägten Fläche sichtbar.
In diesem Fall handelt es sich aber um eine
einseitige Dezentrierung, deren Entstehung auf einen mehr oder weniger lockeren Stempel der Rückseite zurück zu führen ist.
Dabei wird die Seite mit dem korrekt positionierten Stempel wie gehabt im Ring geprägt. Daraus resultiert dann, dass diese Seite auch die Randmerkmale richtig aufweist, während sie bei der dezentrierten und nicht - oder nicht korrekt - im Ring geprägten Seite teilweise fehlen (müssen).
Vermutlich weist das Stück auch noch einen gewissen Absatz im Rand auf !?
Solche Dezentrierungen mit kleinerer Abweichung sind nach meiner Erfahrung auch nicht unbedingt als selten zu bezeichnen, aber sie sind in jedem Fall seltener als die "normalen".
Beste Grüße
varukop