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Fehlprägungen, Varianten und Variationen alles über abweichende Merkmale auf DM- und Pfennig-, Euro- und Cent oder ausländischen Münzen

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  • 1 Post By rufuszufall
  • 2 Post By varukop

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Alt 18-07-2011, 13:42   #1 (permalink)
 
One Cent USA Lincoln Liberty Fehlprägung !

Guten Tag, Mich würde mal Interessieren ob die Fehlprägungen von One Cent Lincoln Liberty häufig vorkommen, oder vergleichbar mit Euro Münzen .

Was meint Ihr ?!
Muenzi1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-07-2011, 14:34   #2 (permalink)
 
Schau mal hier: The Lincoln Cent Resource, das gibt schon mal einen Eindruck ...
Anubix2 gefällt dieser Beitrag.
rufuszufall ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-07-2011, 15:03   #3 (permalink)
 
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Schau mal hier: The Lincoln Cent Resource, das gibt schon mal einen Eindruck ...
Sehr schöne Seite Danke

Aber es gibt ja auch ähliche Stücke bei Euro Münzen.

Mich Interessiert ob solche Stücke auch so selten sind wie bei Euro Münzen.
Muenzi1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-07-2011, 17:44   #4 (permalink)
 
Oder gibt es eine Seite, wo man den Wert solcher USA One Cent Fehlprägungen nachlesen kann ?!

Oder besser gesagt, wo man solche Stücke kaufen kann ?!
Muenzi1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-07-2011, 17:57   #5 (permalink)
 
Ich kenne mich mit dem Thema nicht so gut aus. Bei den Standardvarianten findest Du Preise im Yeoman Red Book (ich glaube auch bei PCGS). Ansonsten kann ich Dir die Seite minterrornews.com - Bringing the latest mint error news to the collector. - Error Coin News, Features, Discoveries & Price Guide empfehlen, oder auch die "Errors" Abteilung im amerikanischen Ebay.

Fallst Du ein besonderes Stück besitzt, kannst Du es uns auch gerne mal zeigen
rufuszufall ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-07-2011, 00:56   #6 (permalink)
 
Wer sich auch für die technischen Aspekte, wie solche Münzen entstehen, interessiert, dem sei Alan Herbert: Official Price Guide to Mint Errors empfohlen Amazon.com: The Official Price Guide to Mint Errors, 7th Edition (9780375722158): Alan Herbert: Books

JPN
navada51 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-07-2011, 11:21   #7 (permalink)
 
Guten Tag, Ich habe folgendes Stück wo Ich nicht weiß ob und Wieviel es an Wert hat ....

Ich habe einfach mal ein Foto eingestellt .
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Name:	Münze.JPG
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Muenzi1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-07-2011, 13:59   #8 (permalink)
 
1 Cent Lincoln --- FP?

Moin, Moin "Muenzi1"

bitte die Abb. ohne den "verflixten" und für eine Beurteilung ungünstigen Kunstoffüberzug einstellen, denn nur so ist Dir evtl. konkreter weiter zu helfen.
So wie ich es im Moment sehe, könnte es eine Manipulation sein !???

Beste Grüße
varukop
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-07-2011, 14:04   #9 (permalink)
 
Ich würde auf falschen Ronde oder ohne Prägering geprägt tippen.
jannys33 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-07-2011, 14:31   #10 (permalink)
 
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Ich würde auf falschen Ronde oder ohne Prägering geprägt tippen.

Hallo, so etwas habe Ich Mir auch schon gedacht.


Sieht nicht nach Fälschung aus....
Muenzi1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-07-2011, 16:56   #11 (permalink)
 
1 Cent Lincoln --- FP?

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Hallo, so etwas habe Ich Mir auch schon gedacht.


Sieht nicht nach Fälschung aus....
Moin, Moin,

wenn es eine FP sein sollte !??, dann ist es mit allergrößter Wahrscheinlichkeit eine Prägung ohne Ring. Aber ich habe aufgrund des dafür nicht ganz typischen Aussehens so meine Bedenken .

Stell bitte die von mir gewünschten Abb. (möglichst Scans) ohne die Schutzhülle ein und dann können wir gern "weiter spekulieren".

Übrigens ... von einer Fälschung habe ich nichts geschrieben - falls Deine Aussage: "Sieht nicht nach Fälschung aus ...." - darauf abzielen sollte .
Ich habe von einer Manipulation geschrieben und das hat mit einer Fälschung kaum etwas gemein.

Beste Grüße
varukop
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-07-2011, 09:31   #12 (permalink)
 
Wieviel wiegt das Stück denn? Ist es schwerer als normal? (=> falsche Ronde). Sieht aber eher wie eine Prägung ohne Ring aus ("Centered Broadstrike")

@varukop: Manipulationen können natürlich nie ganz ausgeschlossen werden. Wie sehen denn typische Prägungen ohne Ring aus?

JPN
navada51 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-07-2011, 20:32   #13 (permalink)
 
1 Cent Lincoln --- FP?

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@varukop: Manipulationen können natürlich nie ganz ausgeschlossen werden. Wie sehen denn typische Prägungen ohne Ring aus?

JPN
Moin Moin,

bei diesen Prägungen ohne den den Materialfluss nach außen begrenzenden Prägering ergeben sich immer mehr oder weniger "unausgeprägte" randstabnahe Reliefs.
Das "mehr oder weniger" ist in erster Linie abhängig vom Prägedruck und ist an den Umschriften - am häufigsten ausschließlich innen (unten) - in Form von angeschrägten, also unvollständigen, Buchstaben / Ziffern zu sehen.
Das diese Unvollständigkeit in erster Linie innen auftritt (bei normal optimalem Prägedruck der Normalprägung !) hat einen ganz einfach erklärbaren Grund.
Das Material drängt bei fehlendem Prägering logischerweise verstärkt nach außen. Auf diesem Weg des Rondenmaterials können sich zwar die Stempelvertiefungen an ihren äußeren Kanten füllen, aber nur in den seltensten Fällen an den Innenkanten. Das liegt darin begründet, dass über den fehlenden Prägering und den dadurch verringerte Druck auf das Material der hierfür erforderliche Materialfluss in die "Tiefe" des Stempels nicht überall richtig statt finden kann. Das Material schiebt sich gegen diese Außenkanten der Stempelvertiefungen, staut sich dort und nachfolgendes M. drückt diese Vertiefungen dann dort wie gewohnt zu. Die gegenüber liegenden Innenkanten füllen sich aber nur bis zu einem gewissen Prozentsatz - eben in Abhängigkeit vom Prägedruck.
Siehe auch die Beispiele im Anhang - ich hoffe, dass es einigermaßen zu erkennen ist !

Über einen unvollständigen, also nicht abgeschlossenen Materialfluss, sind selbstverständlich auch gleich bis ähnlich aussehende unvollständige Prägungen vorstellbar, bei der die Prägung im Ring erfolgte. Dazu muss dann der Prägedruck allerdings schon signifikant zu gering eingestellt gewesen sein.
Ein entsprechendes Beispiel sind die fälschlicherweise als über einen "anders gearbeiteten" Prägestempel und als Varianten - was per Definition bereits fehlerhaft ist - bezeichneten 5 DM Gutenberg mit den sogenannten "eingezogenen Standfüßen" !!!
In meiner FP-Sammlung befindet sich eine große Anzahl aller "möglichen und unmöglichen" Stücke, die jeweils ohne Prägering entstanden sind und dabei "einigermaßen" zentral (die von uns FP-Sammlern als "ohne Ring geprägten") oder dezentriert (hier handelt es sich ja auch um eine Prägung ohne den begrenzenden Ring) geprägt worden sind. Fast alle diese Stücke weisen ebenfalls diese bei entsprechend "daneben liegenden" Prägebedingungen zufällig entstehenden "eingezogenen Standfüße" der Umschrift auf !!
Aus dieser Übereinstimmung kann man m.E. schon recht eindeutig schließen (und es wurde mir bei der Vorlage von Vergleichsstücken im Bayerischen Hauptmünzamt auch klar bestätigt), das diese "Fußform" bei wenig optimalem Prägedruck nichts Besonderes darstellt und keinen bewusst mit dieser Form gearbeiteten Prägestemmpel (was dann zu Stempelkopplungen führen würde) erfordert.


Da ich bei der abgebildeten Münze den Eindruck einer gut ausgebildeten Prägung habe - was eben aber auch durch die Kunstoffhülle hervor gerufen sein könnte - bat ich um die Einstellung von Abb. mit der "nackten" Münze!!!

Wenn seitens des Fragenden Interesse an einer einigermaßen gesicherten Antwort / Aussage besteht, dann sind diese Abb. aus meiner Sicht unerlässlich.

Beste Grüße
varukop
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