Hatte in Holland an der Tankstelle gewechselt und das schöne Stück bekommen. Das 50 Cent Stück liegt bei ca. 140 Grad. 2 Wochen vorher wars ne 2 € Münze mit 40 Grad. Was nicht alles so im Umlauf ist. Wundert mich schon sehr innerhalb der kurzen Zeit. Oder es hält dieses Jahr das Glück bei mir Einzug, hoffe das Glück ist auch bei allen hier im Forum zur Stelle.
Hatte in Holland an der Tankstelle gewechselt und das schöne Stück bekommen. Das 50 Cent Stück liegt bei ca. 140 Grad. 2 Wochen vorher wars ne 2 € Münze mit 40 Grad. Was nicht alles so im Umlauf ist. Wundert mich schon sehr innerhalb der kurzen Zeit. Oder es hält dieses Jahr das Glück bei mir Einzug, hoffe das Glück ist auch bei allen hier im Forum zur Stelle.
Jg Jerry
Glückwunsch zum Fund! Das ist schon eine Stempeldrehung, die man nicht jeden Tag findet.
Wie gut, dass bei unseren niederländischen Nachbarn so viele deutsche Münzen im Umlauf sind.
Die eigenen Münzen mit ihrer Königin werden immer seltener, außer vielleicht bei den 5 Cent Stücken.
Bei den 1€ Stücken waren in der aktuellen Auswertung gerade mal noch 5,5% niederländische 1€ Stücke dabei.
Ich muss auch unbedingt nochmal hinfahren. Aber das führt jetzt zu weit weg vom Thema.
Nette Statistik, soll man gar nicht meinen wie sich das alles verschoben hat. Aber irgendwie auch logisch bei der ganzen hin und her Reiserei in der EU.
Nette Statistik, soll man gar nicht meinen wie sich das alles verschoben hat. Aber irgendwie auch logisch bei der ganzen hin und her Reiserei in der EU.
Das ist die eine Sache.
Hinzu kommt aber, dass die Niederländer seit 2005 mit Ausnahme der paar 2€ Sondermünzen immer nur neue 5 Cent Stücke geprägt haben.
Die großen Werte (50 Ct, 1€, 2€) wurden zuletzt 2002 und in sehr geringer Menge auch noch 2003 für den Umlauf geprägt.
Gerade bei diesen 3 Nominalen steigen seit Jahren die Bestände im sog. "muntdepot".
Vermutlich bringen also die (mehrheitlich) deutschen Touristen und auch die Belgier u.a. mehr Münzen mit ins Land als sie wieder mit nach Hause nehmen.
Die Vorräte an Münzen (immer zum 31.12.) werden jählich bekannt gegeben.
Ich hab diese auch in einer Excel-Tabelle zusammengefasst und dabei die niederländische Sprache beibehalten. Diese verstehe und spreche ich ja auch, aber es dürfte auch für Leute ohne Sprachkenntnisse verständlich sein.
Bei den 1€ Stücken lagen Ende 2010 schon mehr Münzen im Lager, als 2001 als Erstausstattung da waren.
Die bleiben wirklich auf den Münzen sitzen, auch der "Tausch" mit Finnland hat die Menge der eingelagerten 2€ Stücke nicht sinken lassen.
Verschrotten wäre ja kontraproduktiv, aber an andere Länder könnte man den Überschuss abgeben.
Die Bestände an 10 und 20 Cent gingen jahrelang immer weiter zurück und man konnte schon eine "Neuprägung" erwarten. Aber nix da. Jetzt steigen die Bestände auch dieser beiden Nennwerte wieder an und außer 5 Cent wurde nichts weiter geprägt bis einschl. 2011.
Vielleicht gibt es einen großen, neuen Prägeauftrag aller Nominale (5 Ct - 2€), wenn Willem-Alexander König wird.
Okay, jetzt bin ich aber wieder vom Thema abgekommen.
Im Anhang noch die Tabelle und dann folgen sicher noch ein paar Kommentare von Euch zu der gefundenen Münze mit Stempeldrehung.
Das ist ja total irre! Erst einmal Danke das Du die Tabelle zur Verfügung gestellt hast. Ich denke das es bei den Belgiern tatsächlich an der politischen Situation gelegen hat. Aber bei den Niederländern wundert es mich doch stark. Auffällig war als ich für 3 Tage vom 27.12.-29.12. in Amsterdam gewesen bin, dass ich bei dem Wechselgeld zu 80% deutsche Münzen zurück bekam. Aber deine Tabelle ändert die Sache jetzt natürlich.
Das ist ja total irre! Erst einmal Danke das Du die Tabelle zur Verfügung gestellt hast. Ich denke das es bei den Belgiern tatsächlich an der politischen Situation gelegen hat. Aber bei den Niederländern wundert es mich doch stark. Auffällig war als ich für 3 Tage vom 27.12.-29.12. in Amsterdam gewesen bin, dass ich bei dem Wechselgeld zu 80% deutsche Münzen zurück bekam. Aber deine Tabelle ändert die Sache jetzt natürlich.
Guten Morgen,
Du hast aber den tieferen "Sinn" dieser Tabelle schon verstanden, oder?
Es geht hier nur um die "Vorräte" an Euromünzen im niederländischen "muntdepot". Das sind also die Münzen, die nicht im Umlauf sind und einfach nur "rumliegen" und auf ihre "Ausgabe" warten.
Diese Zahlen kommen nicht von mir, sondern vom "Ministerie van Financiën" (Finanzministerium der NL).
Und ich habe alle Veröffentlichungen seit 2001 in dieser Tabelle zusammengefasst.
Angegeben ist immer der Bestand zum Jahresende (jaarultimo), d.h. zum 31.12.
Zum 31.12.11 wurden noch keine Zahlen veröffentlicht. Das dauert sicher noch etwas.
Und all die Werte müssen noch mal 1.000 genommen werden, dann hat man die Bestände jedes Nominals. Bei den großen Münzen sind das schon 3-stellige Millionen, mit weiter steigender Tendenz.
Natürlich lässt sich daraus nicht erkennen, woher die eingelagerten Münzen kommen, aber ich vermute, dass sehr viele deutsche Münzen dabei sind.
V.a. die 50 Ct, 1€ und 2€ mit Königin Beatrix drauf, dürften schon weitestgehend über ganz Europa verteilt sein. Dafür dürften dort jetzt viele mit dem Brandenburger Tor bzw. Adler liegen.
Die Bestände an 1 und 2 Cent sind auch ab 2004 gestiegen, da seit 01.09.2004 die Preise in NL i.d.R. auf 5 Cent gerundet werden. Natürlich gibt es da (deutsche) Geizkragen, die mit ihren Cents betragsgenau bezahlen. So steigen die Bestände natürlich wieder.
Später sind sie aber wieder gesunken, v.a. bei den 1 Cent Stücken. Dürfte aber daran liegen, dass diese Münzen wirklich an andere Länder (Deutschland, hab auch mal gehört an Malta) abgegeben wurden.
Und bzgl. Belgien: Da gibt es m.W. sowas nicht, jedenfalls nicht für die Öffentlichkeit. Mit der politischen Situation kann ich es nicht in Verbindung bringen, Belgien ist ja immer noch Belgien, obwohl schon von einer "Teilung" gesprochen wurde. Es wurde nur auf den ausgeschriebenen Landesnamen verzichtet, bei den Franc/Frank-Münzen gab es immer eine Version mit der Aufschrift "België" und eine mit "Belgique".
Auffällig ist nur, dass die Belgier meist nur ein paar der Nennwerte pro Jahr nachprägen, aber bis auf 2004 nie den kompletten Satz.
Es ist auch nicht so voraussehbar wie bei Deutschland, wo ja seit Jahren nur 1, 2, 5, 20 Ct und 2€ geprägt werden.
Da wird wohl wirklich nur genau nach Bedarf geprägt.
Aber jetzt bin ich wieder so weit vom Thema abgekommen.
Den Sinn habe ich schon verstanden, aber aufgrund der zurück gehaltenen Münzen im Depot wäre es doch eine Erklärung warum bestimmte Jahrgänge im Handel als Umlaufmünze fast nicht erhältlich sind.
Wusste gar nicht das man die Münzdepotbestände einsehen kann.
Geht das von jedem Land ?
Übrigens weißt Du ob die Zusammenfassung der Wendeprägungen hier im Forum auf dem aktuellen Stand sind ?
Kommt mir nicht so vor, da sind ja mehr 2002 Wendeprägungen als alles andere drin. Meine 2€ Münze aus 2011 mit ca. 40 Grad ist die erste ebenso das hier angesprochene 50 Cent Stück oben im Beitrag; kann eigentlich sind sein.
Den Sinn habe ich schon verstanden, aber aufgrund der zurück gehaltenen Münzen im Depot wäre es doch eine Erklärung warum bestimmte Jahrgänge im Handel als Umlaufmünze fast nicht erhältlich sind.
Wusste gar nicht das man die Münzdepotbestände einsehen kann.
Geht das von jedem Land ?
M.W. gibt es das nur für die Niederlande. Früher haben die Franzosen auch immer eine ähnliche Statistik veröffentlicht, geschätzt wurde auch, wann die Bestände aufgebraucht sein sollten.
Bei den 1€ Stücken war das Jahr 2048(!) angegeben.
Aber seit einigen Jahren wird das nicht mehr veröffentlicht.
Übrigens weißt Du ob die Zusammenfassung der Wendeprägungen hier im Forum auf dem aktuellen Stand sind ?
Kommt mir nicht so vor, da sind ja mehr 2002 Wendeprägungen als alles andere drin. Meine 2€ Münze aus 2011 mit ca. 40 Grad ist die erste ebenso das hier angesprochene 50 Cent Stück oben im Beitrag; kann eigentlich sind sein.
Meine Erklärung dazu: Mit Jahreszahl 2002 wurden ja sehr sehr viele Münzen geprägt. Die Prägung dauerte mitunter 3 1/2 Jahre, begann z.B. in Frankreich schon im Mai 1998, in Deutschland im August 1998, in anderen Ländern auch noch später. Dennoch wurde mehr in kurzer Zeit geprägt als sonst üblich. Man musste ja die gesamte Menge an Umlaufmünzen komplett neu prägen.
Und dabei sind auch mehr "Fehler" passiert.
In den Folgejahren wurde dann deutlich weniger geprägt, also kamen und kommen auch weniger Fehlprägungen dabei heraus.
Herzlichen Dank für Deine Mühe, mir zu Antworten.
Hoffe wir lesen uns noch öfter
Lg aus Aachen
Gern geschehen.
Wenn du weitere Fragen hast, frag mich einfach.
Allerdings sind Fehlprägungen nicht so wirklich mein Spezialgebiet, da gibt es andere Experten hier im Forum (michel008 und einige andere), die sich noch besser damit auskennen.
P.S.: In Aachen und Umgebung war ich auch schon öfters. In den beiden angrenzenden Nachbarländern natürlich auch.
Früher haben die Franzosen auch immer eine ähnliche Statistik veröffentlicht, geschätzt wurde auch, wann die Bestände aufgebraucht sein sollten.
Bei den 1€ Stücken war das Jahr 2048(!) angegeben.
Die könnten den Deutschen ruhig mal was davon abgeben! Mir fehlen IMMER 1 €-Stücke im Portmonee... Werden in D wirklich keine 1€-Stücke mehr geprägt? unverständlich...
Die könnten den Deutschen ruhig mal was davon abgeben! Mir fehlen IMMER 1 €-Stücke im Portmonee... Werden in D wirklich keine 1€-Stücke mehr geprägt? unverständlich...
JPN
wieviele Rollen brauchst du denn? Ich glaube an 1 € Münzen dran zu kommen sollte heute kein Problem mehr sein .
Aber ich weiß ja wie du es meinst. Ich denke mal, du hast einfach weniger 1 € Stücke im Portmonee weil die Preise so gemacht sind, dass du immer was anderes als Wechselgeld bekommst, weil eigentlich hat doch jede Kasse 1 Euro Münzen die sie dir wieder rausgebenkönnte.
Die könnten den Deutschen ruhig mal was davon abgeben! Mir fehlen IMMER 1 €-Stücke im Portmonee... Werden in D wirklich keine 1€-Stücke mehr geprägt? unverständlich...
JPN
Naja, denke schon, dass es noch genügend 1€ Stücke in D gibt, sodass keine neuen geprägt werden müssen.
Ich bekomme zwar selbst meist mehr 2er als Wechselgeld, manchmal krieg ich aber auch 3 oder 4 1€ Stücke auf einen Schlag.
Und die Schätzung der Franzosen von damals würde ich nicht so ernst nehmen.
In einer früheren Schätzung war glaube mal angegeben, dass die 1er bis 2013 noch reichen sollten.
Hängt davon ab, wie viele Münzen aus den Lagern jedes Jahr in Umlauf gegeben werden. Das dürfte stark variieren.
Und auf Grundlage dessen haben die das einfach hochgerechnet. Nicht sehr aussagekräftig, wie ich finde.
Bei den 2€ Stücken war aber m.E. angegeben, dass diese bis 2011 reichen sollten. Und es sollen ja mit Jahreszahl 2011 auch endlich wieder neue frz. 2er geprägt werden, nur wo sind die? Hat hier jedenfalls m.W. noch niemand gemeldet...
Meine aber, die 20 Cent Stücke 2007 kamen damals auch erst 2008 in Umlauf.
Naja, abwarten, irgendwann findet man auch die 2€ Stücke 2011.
Sagen wir mal so, es werden hier schon mal Angebote per PN gemacht, die nicht ganz so pralle sind, aber wer seine Münzen verkaufen möchte (falls dem der Fall sein sollte), der informiert sich auch über den Wert und lehnt solche Angebote einfach ab und gut ist.
Mich würde allerdings schon interessieren, wie viel diese 50 ct Münze nun bei Ebay bringen würde, da es ja keine 180° sind.
Bringen denn 140° auch schon viel Geld ein?
Mich würde allerdings schon interessieren, wie viel diese 50 ct Münze nun bei Ebay bringen würde, da es ja keine 180° sind.
Bringen denn 140° auch schon viel Geld ein?
Moin, Moin "Eurofighter2009",
wart doch noch 5 Tage ab, dann wirst du sehen, was das Stück bringt...
Es wird hier immer wieder von einer 140 Grad-SD geschrieben - die (einzig) richtige Angabe ist (ca.) 220 Grad.
Im Angelsächsichen ist es durchaus üblich die Drehung nicht einer Richtung zuzuordnen mit der Begründung, dass die Münzen je nach Prägestätten in Wendeprägungen oder Kehrprägungen ausgeführt werden. Ich verwende bei Drehungsangaben der Stempel auch lieber 0-180 Grad (anstelle 360°), weil es sich dabei um einen statistisch zufälligen Prozess handelt. Wenn man eine gewisse Richtung vorab definiert, suggeriert diese Definition meiner Meinung nach, die Stempel könnten sich nur in diese Richtung bewegen.
Im Angelsächsichen ist es durchaus üblich die Drehung nicht einer Richtung zuzuordnen mit der Begründung, dass die Münzen je nach Prägestätten in Wendeprägungen oder Kehrprägungen ausgeführt werden. Ich verwende bei Drehungsangaben der Stempel auch lieber 0-180 Grad (anstelle 360°), weil es sich dabei um einen statistisch zufälligen Prozess handelt. Wenn man eine gewisse Richtung vorab definiert, suggeriert diese Definition meiner Meinung nach, die Stempel könnten sich nur in diese Richtung bewegen.
Schöne Grüße,
JPN
Moin Moin "navada51",
das mit der Angabe des Wertes ca. S 220 eine bestimmte Drehrichtung eines lockeren Stempels suggeriert werden soll / kann, vermag ich nicht so recht nach zu vollziehen.
Mir suggeriert es das jedenfalls nicht und ich lese das mit dem Suggerieren auch zum ersten Mal .
Diese Zahl sagt für mich lediglich aus, dass sich die Sollstellung der Stempel zueinander über das bekannte Aussehen von Ws und Rs einer Münze vom bekannten Wert 0 auf den Wert 220 innerhalb der bekannten 360 Grad-Skala verändert hat - weiter nichts.
Es steht doch dabei m.E. nirgends, dass sich z.B. etwas links oder rechts herum gedreht hat / haben soll .
Die Angabe ca. S 220 suggeriert z.B. genau so wenig, ob sich nur ein Stempel bewegt hat oder beide. Auch nicht, ob im Falle von zwei lockeren Stempeln beide in einer Richtung oder in verschiedener Richtung ihre Startposition verlassen haben und im Moment der Prägung die Addition zweier Bewegungen ergeben haben.
Wie würdest Du bei der Verwendung der halben Gradskala (0 - 180 Grad) ca. S 140 von ca. S 220 eindeutig unterscheidend bezeichnen?
Wie würdest Du bei der Verwendung der halben Gradskala (0 - 180 Grad) ca. S 140 von ca. S 220 eindeutig unterscheidend bezeichnen?
Beste Grüße
varukop
Man verwendet dabei die zusätzliche Bezeichnung im Uhrzeigersinn/gegen Uhrzeigersinn. Da die Wahrscheinlichkeit gleich ist, in welcher Richtung sich gelöste Stempel drehen können (die veröffentlichen Zahlen belegen dies), ist es mir persönlich egal, ob ein Stempel sich im Uhrzeigersinn oder gegen Uhrzeigersinn gedreht hat. Ich vergleiche dies gerne mit den geprägten Ronden, ob die Schrift nun richtig herum ist oder verkehrt herum zu lesen ist. Das ist ebenfalls ein statistischer Prozess.
Wie ich bereits beschrieben hatte, gibt es zwei Systeme drehende Stempel zu beschreiben. Das 180°-System wird als geläufiger angesehen, das 360°-System ist dabei wahrscheinlich älter. Ich sympathisiere persönlich mit dem 180°-System aus den oben genannten Gründen. Das eine System als „falsch“ abzustempeln ist einfach nicht korrekt.
Das eine System als „falsch“ abzustempeln ist einfach nicht korrekt.
Schöne Grüße,
JPN
Hallo "navada51",
niemand hat das "180-Grad-System" als falsch abgestempelt. Wenn wir bei der hier diskutierten Stempeldrehung von einer Verdrehung von 140 Grad sprechen bzw. schreiben, muss dies dann eindeutig mit dem Zusatz "nach links verdreht" oder "gegen den Uhrzeigersinn verdreht" erfolgen.
Wenn hier immer wieder ohne diesen Zusatz von einer 140-Grad-Verdrehung geschrieben wird, ist das für alle Sammler (auch die das "180-Grad-System" benutzen) irreführend, denn es muss dann in der Regel angenommen werden, dass die Ermittlung des Wertes im Uhrzeigersinn erfolgte.
a) Man verwendet dabei die zusätzliche Bezeichnung im Uhrzeigersinn/gegen Uhrzeigersinn.
b) Wie ich bereits beschrieben hatte, gibt es zwei Systeme drehende Stempel zu beschreiben. Das 180°-System wird als geläufiger angesehen.
Schöne Grüße,
JPN
Moin Moin "nevada51"!
a) Du hast in Deinem Kommentar zu dem 360° System von einer Suggestion gesprochen, was ich an dieser Stelle aus meiner Sicht kommentieren möchte.
Bist Du nicht auch der Meinung, dass ein Zusatz von "mit Uhrzeigersinn/gegen Uhrzeigersinn" - es wurde/wird auch mit den erklärenden Zusätzen nach links/nach rechts gearbeitet - allein aufgrund dieser "Richtungsangabe" eher das Sytem ist, das eine Drehrichtung suggeriert!??
Ich sympathisiere nicht (mehr) mit diesem 180° System, da mir gerade durch diesen zur Unterscheidung der Endpunkte nach Abweichung von der 0-Stellung (z.B. um 140° resp. 220°) erforderlichen Zusatz eine Dehrichtung suggeriert wird, während beim 360° System lediglich die vorliegende Position innerhalb der 360° Skala nach Drehung genannt wird.
Für mich ist z.B. ca. S 220 eine "nackte" Angabe, bei der ich eindeutig weiß, wo ich den Pkt. der ehemaligen 0-Stellung der Gegenseite beim Drehen der Münze zwischen zwei Fingern antreffen werde.
Befindet er sich dort wider Erwarten nicht, dann gibt es für mich zwei sehr wahrscheinliche Gründe dafür:
1. Der Analyst hat sich verguckt
2. Der Analyst hat nach dem 180° System geguckt und den wichtigen Uhrzeigersinn vergessen anzugeben.
b) Ob es als das "Geläufigere" angesehen wird/werden kann, vermag ich nicht zu vermelden.
Auf jeden Fall erscheint es mir aufgrund meiner Erfahrung das System zu sein, bei dem immer wieder - bis häufig - die ärgerlichsten Missverständnisse auftauchen. Beispiel
Wenn ich nicht nur eine Abweichung zur 0-Stellung sammeln möchte und bereits ein ca. S 140 (ca. 140° mit Uhrzeigersinn oder nach rechts (von der 0-Stellung)) in der Sammlung habe, bin ich an dieser nicht mehr interessiert. Wohl aber an dem z.B. noch fehlenden Gegenstück mit gleicher Verdrehung, der ca. S 220 (ca. 140° gegen Uhrzeigersinn oder nach links (von der 0-Stellung))!
Und was kommt per Post - 3 x darf man raten - 140° ohne Zusatz und leider mit Uhrzeigersinn .
Ohne eine oft noch mit Erklärungen verbundene Nachfrage bekommt man leider sehr häufig diese bereits vorhandene Abweichung - und dann auch noch ohne (ebay)Rückgaberecht .
Wie erfrischend "kurz", ohne jeglichen "Anflug" von Richtungsangabe und dabei gleich aussagekräftig ist m.E. doch die Angabe im 360° System gegenüber den erforderlichen "langatmigen" Zusätzen beim 180° System.
Überleg noch mal, ob Du nicht doch besser zu uns 360ern überläufst .