hab ja nicht viel Ahnung von Euro Fehlprägungen, aber hier siehts so aus als wäre die Pille verdreht. Was sagt ihr dazu? Achja hab die Münze heute im Süden von Österreich aus dem Umlauf gefischt!
Nein, kein sensationeller Fund. Ich weiß nicht mal, ob die Münze noch als Zahlungsmittel anerkannt ist.
Da hat einfach jemand den Innenteil rausgeschlagen und falsch herum wieder eingesetzt. Man sieht ja auf der Münze auch Spuren von Gewalteinwirkung.
Eine solche Münze kann in der Prägestätte keinesfalls entstanden sein, weil dafür ein vollkommen anderer, falscher Stempel hätte verwendet werden müssen.
Fazit: Entweder ist die Münze Schrott oder wird noch von der Bank umgetauscht. Von einem Münzeinzahler wird sie wahrscheinlich noch als echtes 2 Euro Stück erkannt.
Dann hab ich mich wohl zu früh gefreut
Danke jedenfalls für euer feedback und ich werd schaun das ich die Münze in irgendeinem Automaten los werde
Wirst du wohl :P der Automat scant ja nicht das Motiv, den interessiert nur Gewicht, Magnetisch oder nicht und die Form.
Falls nicht dengelst du die Pille wieder raus und drehst sich richtig rum .
Was das prägen angeht, die Pille und der Ring werden nicht einzeln sondern zusammen geprägt, somit ist der Adler als Pille auf der 2 € Wertseite (Ring) nicht möglich. Durch diesen Prägevorgang werden Pille und Ring auch erstmals richtig verbunden.
habe erst jetzt bemerkt, dass diese Anfrage noch nicht abschließend beantwortet ist. Im Text meine Vermutungen zu der Entstehung dieser Stücke .
Beste Grüße
varukop
Hallo Leute,
heute habe ich all diese Münzen aus Rollen bekommen.
Erste Münze:
2€ Deutschland 2002 D
Um welche Fehlprägung handelt es sich denn hier?
Sieht irgendwie komisch aus, ist das ein missglücktes Spiegelei?
So könnte man es auch nennen. Im Grunde ist es aber ein "Spiegelei" ("Mini"). Die Pille hat wertseitig sehr wahrscheinlich nur geringfügig auf dem Ring aufgelegen und bei der Prägung wurde ein Materialspan ab- oder angequetscht und dann zwischen Ring und Pille mit eingeprägt. Dabei ist an den Enden das "Gequetschte" noch mit der Pille verbunden und deshalb über das "Hineinprägen" der Pille in den Ring "mitgenommen" und somit auf der Rückseite sichtbar. Das Mittelstück der Quetschung war, nach dem Spalt zwischen diesem und der Pille auf der Wertseite zu urteilen, wohl (fast) komplett abgequetscht und wurde in dem entstandenen Spalt bei der Prägung zwischen Ring und Pille mit hineingeprägt.
Zweite Münze:
2€ Italien 2002 mit diesem komischen erhabenen Rand,
wie oben bei der Braille Münze
Hierbei handelt es sich eindeutig um das "Ausbrechen" des Stempels im Randstabbereich, was dann zu dieser Erhöhung des Randstabes führt.
Dritte Münze:
2€ Deutschland 2002 G
Meiner Meinung nach ein Spiegelei, jedoch nur sehr leicht.
Ja - ein geringfügig wertseitg Aufliegendes --- ohne die Abquetschung wie beim ersten Stück
Vierte Münze:
2€ Deutschland 2004 A
Normal ja nichts besonderes, vor allem bei A.
Aber für mich sieht diese gar nicht wie eine Dezentrierung aus.
Das manchmal ein geringer Teil der Pille ebenfalls schraffiert ist, ist durch den letztlich "unkontrolierten" Kaltfluss des Materials wirklich nichts Besonderes. Dieses wird in geringem Maße u.a. auch immer von der von Haus aus unterschiedlichen Fließgeschwindigkeit der beiden Legierungen beeinflusst. Ist z.B. das Pillenmaterial gegenüber den Vorgaben mal etwas "weicher", dann ist es eben schneller als gewünscht und dringt minimal in Bereiche vor, die normalerweise vom Ring ausgefüllt werden sollen ! Anders ist es aber zu sehen, wenn diese Schraffur wie hier deutlich ungleichmäßig auf der Pille entstanden ist. Dann muss man zumindest in Erwägung ziehen, dass das Ringmaterial leicht dezentriert oder aber, was ich aufgrund der Pillenabstände zu den Sternen oben und unten eher vermute - nach der 1. Stanzung minimal verschoben - mehrfach (hier wohl 2-fach) ausgestanzt worden ist. Leider ist eine solch leichte Mehrfachstanzung aufgrund der Gewichtstoleranzen bei den 2 Euro Münzen über eine Gewichtsreduktion nicht eindeutig belegbar.
Findet ihr keine Fehlprägungen mehr? Seit fast sechs Wochen kein Beitrag mehr hier im Thread...
Hier ein Stück das ich unlängst erworben habe:
1 Cent Inkusprägung mit Doppelschlag
naja, finden und erwerben ist leider nicht das selbe. Ich durchsuche jede Woche Münzrollen und hab auch schon mal Stempeldrehungen und welche mit alter Wertseite gefunden (Michel 08 und 20ct 07F) aber die richtig schönen Fehlprägungen wie Spiegeleier oder allein geprägter Ring finde ich in Umlaufrollen leider nicht und zum erwerben fehlt mir das nötige Kleingeld naja, wer weiß vielleicht finde ich irgendwann mal eine mit drehenden Sternen, auch wenns vielleicht nicht sehr wahrscheinlich ist aber die Hoffung stirbt zuletzt .
Ja, auch ich habe den Eindruck, beim Herstellen des Prägestempels wurde die Patrize doppelt eingesenkt. Darüber hinaus deuten die beiden Materialklumpen oberhalb der Jahreszahl darauf hin, dass Material aus dem Prägestempel ausgebrochen ist.
Ich habe beim Rollen durchsuchen diese beiden 10 Cent Münzen Gefunden. Bei der linken fehlt die Randriffelung fast völlig. Sie ist auch ein wenig kleiner.
Ich habe beim Rollen durchsuchen diese beiden 10 Cent Münzen Gefunden. Bei der linken fehlt die Randriffelung fast völlig. Sie ist auch ein wenig kleiner.
Bin zwar in diesem Gebiet nicht vom Fach, aber die Münze sieht insgesamt otwas komisch (schwach geprägt) aus, ist es evtl. eine Fälschung?
Wenn es nicht so abwegig wäre, würde ich auch auf Fälschungen tippen, aber wer fälscht denn 10 Cent Stücke?
Tja, das stimmt allerdings.
Dafür müssten schon extrem viele 10 cent stücke gefälscht werden und unbemerkt in den Umlauf gemischt werden...
Andernfalls denkt hier wirklich fast niemand an eine mögliche Fälschung.
Vielleicht gibt sich der Fälscher ja schon mit ein paar Euro Monatsertrag zufrieden...
Also, ich gebe zu, der Scan ist wrklich nicht besonders. Ich habe den Eindruck, die Fehler der Münze werden noch stärker dargestellt, als sie in Natura erscheinen.
An den Stellen, wo das Münzbild fehlt, erkennt man in Natura auch "Dellen". Deswegen gehe ich davon aus, daß der Münzrohling verbeult / nicht im richtigen Maß war.
Bevor ich mir hier einen abbreche, die Dinger zu beschreiben, biete ich sie den Interessierten hier ztur In Augenscheinnahme an. Aufheben will ich die hässlichen Dinger nicht.
Auf dieser Münze kann man genau den Abdruck einer anderen Münze erkennen. Nur welsche und warum ?
Es geschah warscheinlicht nicht während der Prägund sondern danach.