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Geldscheine alles über Geldscheine

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Alt 21-01-2004, 19:58   #1 (permalink)
 
5 Euro mit weißer Rückseite

Hallo zusammen,

nach der Ermutigung von meikel beginne ich wieder ein neues Thema. Etwas ähnliches ist schon in Form des unfertigen 10 Euro Scheines da gewesen: http://www.emuenzen.de/forum/geldscheine/20148-interessanter-fehldruck.html
Bei mir handelt es sich um zwei 5 Euro Scheine, deren Rückseite nur zum Teil bedruckt wurde, d.h. nur die Seriennummer und der Perlglanzstreifen sind vorhanden. Sämtliche Brückenmotive, das Durchsichtsregister und Wertangaben fehlen (siehe Fotos). Ich habe 3 Bilder eingestellt, das erste zeigt die weißen Rückseiten, das zweite eine einzelne in Nahaufnahme (für Details) und das dritte die ganz normalen Vorderseiten (auf selbigen ist alles in Ordnung). Es ist mir aufgefallen, dass die Seriennummern weit auseinander liegen. Weiß man wie oft solche gravierende Fehler vorgekommen sind, also wie viele Bögen in Umlauf kamen? Ich meine, wenn so was einmal in der Hektik vorkommt ist das noch verständlich, aber hier macht es den Eindruck als ob man es abwarten kann, bis der nächste Druckvorgang schief geht. Anhand der Tabelle im ersten Thema dieses Forums konnte ich herausfinden, dass die Scheine wohl aus Österreich stammen (N). Ist hier zufällig jemand aus Österreich im Forum, der mitbekommen hat, ob sich die österreichische Druckerei dazu geäußert hat? Ansonsten bin ich wieder für alle Infos die ihr dazu habt dankbar und vielen Dank auch im Voraus für die Mühe, sich mit meinen Fragen auseinander zu setzen. Freue mich auf Eure Beiträge. Beste Grüße Sven
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100Sonnen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-01-2004, 20:22   #2 (permalink)
 
Talking Was ist denn da Passiert ???

Da ist dem Drucker warscheinlich die Tinte ausgegangen.
euro-snapper ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-01-2004, 20:29   #3 (permalink)
 
Die Scheine könnten aus dem gleichen Bogen stammen. Wie die Seriennummer in Österreich aufgebaut ist, hat noch keiner rausbekommen. Fest steht nur, daß die 3 Stelle immer eine 0 ist. Was ist den der 1. Buchstabe vorne in dem Stern ??? Der gibt die Druckerei an. Übersicht ist auch im 1. Thread.

Die Scheine sind klasse, warum finde ich sowas nicht ???

@ euro-snapper: Scheine werden in mehreren Schritten gedruckt. Der Schritt für die Motive auf der Rückseite ist wohl schiefgelaufen.
meikel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-01-2004, 20:56   #4 (permalink)
 
Hallo,


heute kommen die Beiträge richtig flott. Erst mal Danke an meikel für die Bilder. Auf die 10 auf der Rückseite habe ich bisher gar nicht geachtet, aber auch ich sehe deutlich den Unterschied. Auch die Verschiebung des Hologrammstreifens kann man ohne Probleme erkennen. Ich find die Scheine toll. Dass Du den 50ger nicht an die LZB zurück gibst, kann ich nur zu gut verstehen Und dass Deine Kollegin den Schein mit dem Datum behält, kann ich nachvollziehen, coole Seriennummern hebe ich auch auf. Ich habe noch einen 10 DM Schein der ne schlaue Nummer hat, kann ich mit so was auch ein neues Thema anfangen? Jetzt zu den 5 Euro Scheinen. Auf den beiden steht folgendes im Stern: F002G1 (N17027596344) und F002I6 (N69027596346). Du hast übrigens Recht, hinten kommen die Seriennummern wieder aneinander ran. Ich habe wieder nur Augen für die ersten Ziffern gehabt, gut dass Du da besser aufpasst. So könnte es doch sein, dass sie aus einem Bogen stammen. Hab ich der Druckerei wieder zu viel Schlampigkeit unterstellt. Bin richtig aufgeregt und tüftle nun selbst an einem System wie die Seriennummern aufgebaut sind. Aber wenn ihr das noch nicht rausbekommen habt, mach ich mir da keine große Hoffnungen für meine Versuche. Dank für die Infos, so viel hab ich in all den Jahren in denen ich auf der Suche nach Fehldrucken bin nicht rausbekommen und so Sachen wie, dass die dritte Ziffer immer eine Null ist hab ich nie beachtet. Das macht mir Mut für noch mehr Posts und Fragen. Also ich freue mich über alle neuen Erkenntnisse. Schöne Grüße Sven
100Sonnen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-01-2004, 23:19   #5 (permalink)
 
Passt wahrscheinlich nicht ganz herein aber irgendwie ist mir das folgende keinen eigenen Thread wert:

Was ist zum Schein aus folgender Auktion zu sagen:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...ory=23207&rd=1

Die meisten dürften dem Braten nicht getraut haben sonst wäre ich da wohl nicht so günstig herangekommen.
Was sagen die Experten hier dazu: handelt es sich ihrer Meinung nach um einen Fehldruck oder nicht ?

Alexander

P.S. Die Sprache Deutsch hat der Auktions-Verkäufer nicht gerade erfunden...
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-01-2004, 20:09   #6 (permalink)
 
@ alex11: Du bist Auktionsgewinner ??? Ich möchte Dir ja nicht den Tag vermiesen, aber ich bezweifele (aus der Ferne) einen Fehldruck. Ist der Schein aus den Niederlanden (Buchstabe P) ? Die sind - vor allem, wenn sie nur kurz im Umlauf waren - alle dunkler als die anderen. Der 2. Schein hingegen sieht mir ziemlich mitgenommen, evtl. mal gewaschen aus. Wie gesagt, alles nur Anhand der nicht gerade tollen Auktionsbilder. Kann natürlich in echt ganz anders aussehen. Wenn Du den Schein hast, guck ihn Dir mal unter einer Lupe an: Wenn er wirklich doppelt gedruckt wurde, müßtest Du bei den Motiven 2 Ränder finden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Bögen auf 1/4 mm genau in die Druckmaschine eingelegt werden (können).

Nocheinmal: Alles nur aufgrund der Bilder und eigener Erfahrung mit Scheinen.

Noch ein paar Beispiele für unterschiedliche Farben gefällig ??? Nimm Dir mal irgendeinen und einen Französischen 20er, und vergleiche auf der Rückseite die "20" unten links. Der franz. ist wesentlich heller und ein total anderes Blau.
Bei italienischen und irischen 20ern ist die komplette Rückseite dunkler als bei anderen Ländern.
Wenn Du einen 100er mit blasser "100" auf der Rückseite unten willst, kein Problem; nimm einen Deutschen. Alle anderen sind dunkler. Wundere Dich aber nicht, wenn ein Italiener dabei ist: da ist die untere Seriennummer wesentlich blasser als normal.
5er aus Spanien erkenne ich schon am Papier, das ist dunkler als normal.
50er sind generell eine Katastrophe, jede Druckerei hat mehrere Farbtöne für die Rückseite zur Auswahl. 200er sind genauso.
Auffällig ist nur, daß größtenteils die Rückseite unterschiedlich ist, vorne sind alle Scheine nahezu gleich.
Lediglich 10er und 500er sind farblich so gut wie identisch.

Über die Variationen der oberen Seriennummer lasse ich mich jetzt nicht mehr aus...
meikel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-01-2004, 20:22   #7 (permalink)
 
@ Meikel

Sehr gut möglich dass Du recht hast.

Immerhin reduziert sich mein wahrscheinliches "Lehrgeld" auf 2,49 E (7,49 E - 5 E, keine Versandkosten);
das es diesbezüglich so krasse Farb- (bzw. Helligkeits-)unterschiede gab ist mir neu;
schlimm fände ich es nur, falls der Verkäufer so schamlos lügen würde (in Bezug auf das was die Bank ihm gesagt haben soll weil die müssten ja dann eigentlich auch in etwa Deinen Erkenntnisstand haben und ihm dann nicht so einen "Topfen" erzählen...) .

Alexander

Geändert von alex11 (22-01-2004 um 20:45 Uhr)
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-01-2004, 20:24   #8 (permalink)
 
@ 100Sonnen: Möglicherweise sind in Österreich die beiden vorderen Ziffern der Seriennummer Prüfziffern. Die "eigentliche" Nummer fängt aufsteigend erst an der 3. Stelle an, und da noch nicht so viele Scheine gedruckt wurden, ist die 1 Stelle der "Seriennummer" noch 0.

Zum Vergleich: Das System der deutschen Scheine ist folgendermaßen: Ländercode, 10stellige Seriennummer, aufsteigend, 11. Stelle Prüfziffer. Frag bitte nicht, wie die Prüfziffer errechnet wird, hab ich mal irgendwo gelesen, aber wo ???
Italien hat ein ähnliches (oder identisches) System.

In Belgien gibt die 1. Stelle nach dem Ländercode das Nominal an: 1 für 5er, 2+3 für 10er, 4+5 für 20er, 6 für 50er, 7 für 100er, 8 für 200er, 9 für 500er.
Portugal ebenfalls, weiß nur nicht, wie die genaue Zuordnung ist.

Die Franzosen haben anscheinend kein System, zumindest ist absolut nichts erkennbar, mit den anderen Ländern hab ich mich noch nicht befasst.

Deine Scheine wurden übrigens in Wien gedruckt.
meikel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-01-2004, 20:36   #9 (permalink)
 
Hallo meikel,


ich bin einfach sprachlos angesichts Deines fulminanten Wissens über die Systeme in den Seriennummern. Das verdient wirklich Respekt. Es macht den Eindruck, als ob Dir kein Detail entgehen kann. Auch Dein Auge für Farbabweichungen scheint bestens geschult zu sein. Was mir auffällt ist, dass das Papier der 20 Euro Noten aus Frankreich teilweises sehr, sehr dick ist. Ich habe hier einen 20ger, der fühlt sich schon fast wie Pergamentpapier an (deshalb habe ich ihn mal aufgehoben). Er ist aber echt und war auch noch nicht in der Waschmaschine. Ein Foto würde nicht viel bringen, obwohl man auch beim Papier deutliche Unterschiede erkennt, wenn man einen anderen 20er daneben hält. Also noch mal Kompliment an Dich und Deine Erkenntnisse. Gruß Sven
100Sonnen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-01-2004, 20:49   #10 (permalink)
 
5 Euro mit weißer Rückseite
Übrigens, beeindruckende Scheine, schauen wirklich lässig aus die beiden.

Euro-Banknoten Fehldrucke scheinen ja bisher nicht gerade Massenware zu sein (im Gegensatz zu manchen Münzen-FPs)...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-01-2004, 20:49   #11 (permalink)
 
ad Prüfziffer:

100Sonnens Nummer lautet N17027596344

anstatt des N setzt man den Platz des Buchstabens im Alphabet + 10 ein, also 14+10=24.
Die letzte Ziffer lässt man weg
Darau ergibt sich
241702759634

Bilde die Quersumme, also 2+4+1+7+0+2+7+5+9+6+3+4= 50

Teile 50 durch 9 = 5. Rest:5

Ziehe den Rest von 9 ab, also 9-5=4. Das ist die Prüfziffer!

Diese Rechnung, eine 9er Kongruenz, auch Modulo 9 Probe genannt stimmt immer.

mfg, Thomas
Tombola21 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-01-2004, 21:16   #12 (permalink)
 
Hallo meikel,


ich bin einfach sprachlos angesichts Deines fulminanten Wissens über die Systeme in den Seriennummern. Das verdient wirklich Respekt.

Psssst, nicht verraten: Einen Großteil hab ich mir hier aus verschiedenen Threads zusammengesucht.

Auch Dein Auge für Farbabweichungen scheint bestens geschult zu sein.
Als Kassierer in einer Bank arbeite ich jeden Tag mit Bargeld, da bleibt sowas nicht aus. Alleine schon, weil ich jeden Schein wegen Fälschungen, Verschmutzungen etc. angucken muß. Und wenn Du ein Bündel durchblätterst, fallen Dir die Farbabweichungen zwangsläufig auf.

@ Meikel

Sehr gut möglich dass Du recht hast.

Immerhin reduziert sich mein wahrscheinliches "Lehrgeld" auf 2,49 E (7,49 E - 5 E, keine Versandkosten);
das es diesbezüglich so krasse Farb- (bzw. Helligkeits-)unterschiede gab ist mir neu;
schlimm fände ich es nur, falls der Verkäufer so schamlos lügen würde (in Bezug auf das was die Bank ihm gesagt haben soll weil die müssten ja dann eigentlich auch in etwa Deinen Erkenntnisstand haben und ihm dann nicht so einen "Topfen" erzählen...) .

Alexander
Warte ab, bis Du ihn hast, und guck ihn Dir mit der Lupe an.

@ tombola21:

modulo 9, das war´s, richtig. Gilt für Euroscheine aus allen Ländern, oder ?
Erklärt nur leider nicht die 0 an der 3. Stelle der öster. Seriennummern.

@ alle, besonders M.Traunreut als Mod.: Was haltet Ihr davon, einen Thread mit Bildern von Fehldrucken, ähnlich wie bei den Fehlprägungen, zu machen, der dann auch oben angetackert wird ???
meikel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-01-2004, 21:35   #13 (permalink)
 
Hallo,

also ich finde meikels Idee prima. Ich würde mich sehr freuen, ab und zu wieder ein Bild von einem Fehldruck beisteuern zu können. Wenn ich Bekannten meine Scheine zeige, sagen die meisten immer nur angestrengt „aha“ mit einem eher gelangweilten Gesichtsausdruck. Doch in diesem Forum erhalten Fehldrucke die Aufmerksamkeit, die sie meiner Meinung nach verdienen (ist ja auch mein Lieblingssammelgebiet ). Vielleicht kriegen wir alle zusammen bald eine beachtliche Sammlung zusammen. Was ich an diesem Forum nämlich besonders schätze, ist die Tatsache, dass sich hier wirklich eine Menge Experten äußern und damit auch noch nicht so kundigen Sammlern wie mir weiter helfen können, die sonst eigentlich keine Anlaufstelle haben. Meine Unterstützung hat meikels Vorschlag auf alle Fälle. Hoffe, dass auch die anderen an einer „kleinen Fehldruckgalerie“ interessiert sind. Gruß Sven
100Sonnen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-01-2004, 17:40   #14 (permalink)
 
Talking Hab den Code der österreichischen Seriennummern geknackt.

Die ersten beiden Ziffern der Seriennummer geben die Lage des Scheins auf dem Druckbogen an.
Zu erkennen ist die Lage am Druckereicode: F002I6
F ist die Druckerei - in diesem Fall Wien.
002 ist die verwendete Druckplatte.
I6 die Lage des Scheins im Bogen.

Ich nehme einfach mal einen Schein von 100Sonnen oben im Thread als Beispiel: Druckereicode F002I6, Seriennummer N69027596346. I6 ist die Lage des Scheines. Die 2. Stelle -6- ist Ziffer 1 in der Seriennummer. I ist der 9. Buchstabe im Alphabet, das ergibt Ziffer 2. A=1, B=2, C=3 ... J=0.
Der 2. Schein passt ebenfalls: Druckereicode F002G1, Seriennummer N17027596344. 1.Stelle=1, 2.Stelle=G=7.

Ich habe ungefähr 50 Scheine aus Österreich geprüft, alle Nominale, bei allen hat´s gepasst.

Jetzt bleibt nur noch die Frage, was es mit der 0 an der 3. Stelle auf sich hat.
Meine Theorie: Jeder Druckbogen erhält eine feste Nummer, und zwar Stellen 3-10 der Seriennummer. Stelle 11 ist Prüfziffer. Da noch nicht soviele Scheine gedruckt wurden, ist Stelle 3 (noch) 0. Eine fortlaufende Numerierung der Scheine in den Stellen 3-10 scheidet aus, da hier beide Seriennummern von 100Sonnen identisch sind. N69027596346 und N17027596344.

Eure Meinungen

Geändert von meikel (24-01-2004 um 12:11 Uhr)
meikel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-01-2004, 17:52   #15 (permalink)
 
Jetzt bleibt nur noch die Frage, was es mit der 0 an der 3. Stelle auf sich hat.
Meine Theorie: Jeder Druckbogen erhält eine feste Nummer, und zwar Stellen 3-10 der Seriennummer. Stelle 11 ist Prüfziffer. Da noch nicht soviele Scheine gedruckt wurden, ist Stelle 3 (noch) 0. Eine fortlaufende Numerierung der Scheine in den Stellen 3-10 scheidet aus, da hier beide Seriennummern von 100Sonnen identisch sind. N69027596346 und N17027596344.

Eure Meinungen
Prima, ein Ansatz. Ich habe nicht so viele Scheine aus A, aber bei denen, bei denen ich gerade nachgesehen habe hat sich zumindest die Aussage von Meikel bestätigt. Mir ist noch aufgefallen, das bei meinen Scheinen Stelle 3 und 4 mit der Plattennummer identisch sind (01 bzw. 02).

Die Fortlaufende Nummerierung ist schon möglich, weil ja eine Unterscheidung durch die ersten Stellen möglich ist, will beduten die Nummerieren nicht die Scheine fortlaufend, sondern die bedruckten Bögen:
1. Bogen hat 1. und 2. Stelle die Position, 3. und 4. die Platte, und dann eine 000001 und eben die Prüfziffer.
2. Bogen wie oben, mit 000002
usw.

Wieviele Scheine einer Sorte hat A denn gedruckt? Käme das hin mit meiner These
mifrjoar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-01-2004, 18:59   #16 (permalink)
 
@ Mifrjoar. Die Idee mit dem Plattencode ist gut. Ich habe hier 1*10er, Druckereicode F003G5, Seriennummer N57032240592. 57 ist G5, 03 der Plattencode. Passt !!!
Das Ganze werde ich gleich prüfen, Montag wird´s schon mal nicht langweilig auf der Arbeit.

Zu der Auflage: Ich hab nur die gedruckten Scheine für ganz Europa zum 01.01.2002.

Ich rechne mal hoch:
14.545 Mio. Scheine in ganz Europa, Anteil für Österreich: 520 Mio ~ 3,575 %

2.415 Mio 5er ganz Europa, davon Österreich 3,575 % ~ 86,34 Mio

1 Bogen 5er hat 60 Scheine, ergibt 1.439.000 Bögen.

Haut so nicht hin, da mit verfügbaren 6 Stellen in der Seriennummer max. 1 Mio. Bögen (0 - 999.999)= 60 Mio. Scheine gedruckt werden könnten.
Passt aber, wenn pro Platte nicht mehr als 1 Mio. Bögen gedruckt werden, und mit der nächsten Platte wieder bei 0 angefangen wird. Das wird die Lösung sein.

Die Scheine von 100Sonnen wären folglich aus dem 759.634ten Bogen, der mit Platte 2 gedruckt wurde. Einverstanden ???

Übrigens hab ich bei der Suche nach der Auflage eine interessante Seite über die Druckabläufe gefunden.
meikel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-01-2004, 19:48   #17 (permalink)
 
Die Scheine von 100Sonnen wären folglich aus dem 759.634ten Bogen, der mit Platte 2 gedruckt wurde. Einverstanden ???
EINVERSTANDEN
mifrjoar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-01-2004, 21:05   #18 (permalink)
 
Hallo,

bin wieder erstaunt über das umfangreiche Fachwissen und die mathematischen Kombinationsfähigkeiten. Jetzt kenne ich meine Scheine schon ein bisschen besser. Vielen Dank für die Recherchearbeit, melde mich bald mit einem neuen Fehldruck zurück. Schöne Grüße an alle (besonders meikel) und einen guten Start ins Wochenende Sven
100Sonnen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25-01-2004, 14:51   #19 (permalink)
 
Doppelt gedruckt? (Alex11)

Hallo Alex11,

der Verkäufer scheint Dich vielleicht doch reingelegt zu haben, siehe seine eBay Auktion 2217160798 (kenne mich leider nicht aus, wie man den Link legt) vom 7.1.2004, wo er den gleichen Schein schon mal versucht hatte zu verscherbeln, damals ehrlicher angepriesen (doppelte Menge Farbe anstatt doppelt gedruckt) und erfolglos!

Aber vielleicht ist es ja doch was besonderes - feststellbar, sobald Du das "rare Exemplar" in Händen hälst!?
Jaeckpet ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25-01-2004, 18:00   #20 (permalink)
 
Wenn der Schein tatsächlich deutlich dunkler sein sollte als die normalen aus dem betreffenden Land, dann ist mir das die 2,49 E Aufgeld eigentlich schon wert.
Das wäre dann zwar kein "Knaller" aber doch eine recht nette Abweichung.

Im Laufe der kommende Woche sollten die 5 Euro jedenfalls bei mir eintreffen, dann kann ich Näheres dazu mitteilen...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-01-2004, 18:50   #21 (permalink)
 
Also ich habe die ersteigerten 5 Euro heute bekommen;
die Erhaltung ist leider nicht besonders, allerdings ist der Schein tatsächlich deutlich dunkler als normale (ich habe ihn für's erste mit einigen 5 Euro-Scheinen Österreich verglichen); der Farbunterschied am Auktionsbild läßt sich also nicht mit "Ausgewaschen-Sein" des Vergleichsscheines erklären.
Die Frage ist jedoch ob der erheblich dunklere Druck bei 5 Euro aus Frankreich ("U") vielleicht die Norm ist (ich habe da aktuell keine Vergleichsmöglichkeit) !?
Übrigens doppelte Konturen oder so etwas in die Richtung (wegen eines möglichen Doppeldrucks) konnte ich erwartungsgemäß leider keine entdecken...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-01-2004, 19:46   #22 (permalink)
 
@ mifrjoar: Der Plattencode ist leider nicht in der Seriennummer der AT-Scheine enthalten. Ich habe heute einige gefunden, wo´s nicht passt. Komischerweise nur bei Plattencodes F004xx oder höher.
Ob die irgendwann das System umgestellt haben ?

@ alex11: Bei einem franz. Schein wundert mich das. So extreme Farbunterschiede wie auf den Bildern kenn ich (zumindest bei 5ern) eigentlich nur von den Niederländern.
meikel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-01-2004, 19:03   #23 (permalink)
 
Post Neue Infos über Seriennummern.

Hab wieder was rausgefunden: Bei deutschen 50ern beginnt die Seriennummer mit 0, wenn die Scheine von der Bundesdruckerei (Druckereicode R) hergestellt wurden, war G&D (Druckereicode P) die Druckerei, beginnt die Seriennummer mit 1.
meikel ist offline   Mit Zitat antworten
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