500,--DM -V2400651G (1.6.77)
- im Rosenberg (14. Auflage) unter Nr. 279a mit 450 Euronen in kassenfrisch
- Im Fachhandel wird der Schein derzeit für 425 Euro angeboten (Stand: 01/2004)
100,--DM -NA2224916U (1.6.70)
- im Rosenberg (14. Auflage) unter Nr. 273a mit 140 Euronen in kassenfrisch
- Im Fachhandel wird der Schein derzeit für 125 Euro angeboten (Stand: 01/2004)
Nichts wert würde ich nicht sagen. Der Preis ist durchaus okay.
Rosenberg listet 289a mit 110 € in kassenfrisch.
Der (Offline-) Fachhandel nimmt für den Schein so etwa 100 €.
Wenn der Schein allerdings nicht 100% kassenfrisch ist sinkt der Wert auf 51,13 €
Vorsichtig ausgedrückt, ist der Preis verständlich.
Dazu sollte man mal klarlegen, woher die Mehrzahl derartiger "Fehlschnitte" stammen.
In der Vergangenheit gab es die Möglichkeit (gibt es auch heute noch) Scheine als ganze Bogen zu kaufen und hinter Glas an die Wand zu hängen.
Ein paar findige Zeitgenossen kamen dabei auf eine bessere Idee.
Man nehme einen Bogen Banknoten und schnipselt sich einen geeigneten Fehlschnitt heraus und stellt ihn in eBay. Die Wahrscheinlichkeit, dass mit einem Bogen Fehlschnitte mehr wie der Kaufpreis des Bogen herauskam war lange Zeit nahe 100%.
Ergo kann man davon ausgehen, dass bevor man sich für derartige Fehlschnitte interessiert, erst mal herausfinden muss, welche Nominale als Bogen angeboten wurden und mir welchen Serienbuchstaben. Damit kann man dann einen echten von einem falschen Fehlschnitt unterscheiden.
Nochwas: ein Fehlschnitt hat fast immer das Format der Originalbanknote oder einer anderen in der gleichen Druckerei gleichzeitig hergestellten Banknote. Wenn das Format wie in der Auktion total daneben ist, war das entweder eine Gefälligkeit eines Beschäftigten (die bei Bekanntwerden die fristlose Kündigung zur Folge gehabt hätte) oder ein Privatmachwerk.
...hab ich mir zwar auch schon so - allerdings nicht so ausführlich -
gedacht, aber für den Preis ist es mir trotzdem wert, das Stück in
meine Sammlung zu stecken