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| Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage. |
11-08-2005, 14:49
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#1 (permalink)
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Goldmünzen Frankreich
Frage und Feststellung zu den Goldmünzen Frankreich!
Ich sammele die Gold münzen aus Frankreich, und mir ist aufgefallen, das verschiedene Stücke in Massen angeboten werden und andere gar nicht.
Woran liegt das?
Beispiele z.B die Goldmünzen Tour de France gibt es zur Zeit in Massen, relativ günstig.
Goldmünzen: Kugelstoßen 2003, oder Goldmünzen Schloss Chambord 2003, zur Zeit in Massen, werden von dem Verkäufer täglich wieder eingestellt, und für zur Zeit ca. 230 Euro verkauft. Was ist mit dem Rest der Serie? Was macht es für einen Sinn die Münzen alle auf einmal zu verkaufen. Wäre es nicht besser die Münzen nur ab und zu einzustellen?
Die letzten Verkäufe Kugelstoßen http://search-completed.ebay.de/Kuge...Z1QQsofocusZbs
Die letztebn Verkäufe der Schloßmünze http://search-completed.ebay.de/Cham...Z1QQsofocusZbs
durch diese Massenverkäufe wird der Preis doch sehr gedrückt?
Wo bekommt der Verkäufer solche Massen an Münzen her?
Was macht die Französische Münze mit den Münzen die nicht verkauft werden?
Seid einem Jahr beobachte ich die Goldmünzen der Europa Serie
versuche schon seid dieser Zeit eine Goldmünze 20 Euro 2004 zu ersteigern, nicht im Angebot, ebenso die Goldmünze Europa 50 Euro 2004
in Massen allerdings werden die Goldmünzen 2003 10,20,50 Euro Gold verkauft!
Die neuen Goldmünzen dieser Serie sind auch öfter im Angebot, wie kommt das?
Gruß
Holger
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11-08-2005, 19:30
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#3 (permalink)
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Die TdF Münzen wurden vom Münzhandel und den Möchtegernhändlern noch in die Euphorie hinein bestellt. Jetzt sind davon 5 Motive a im Schnitt 3.000 Exemplare unterwegs. Die Motive sind pottenhäßlich. Der Mist wird schliichtweg seit Monaten verramscht, nahe dem Goldgegenwert. Werfen (oder Kugelstoßen) ist die letzte der Dreierreihe, die gerade genauso verramscht wird. Die anderen beiden Motive waren schon vor drei, vier Monaten dran. Da die Auflagen aber deutlich niedriger sind, dürfte da bald Schluß sein. Die wunderschöne Chambord, keine Erklärung.
Bei den 2004er Goldies wurde schon viel weniger bestellt, oder die MdP hat die geprägten Stücke noch nicht zum Abschlachten frei gegeben.
Nahe dem Goldpreis von rund 180 Euro pro Halbunzer kann man nicht mehr viel falsch machen und sollte sich das eine oder andere Stück (vielleicht auch zum Tauschen in ein, zwei Jahren) hinlegen, soweit es der Geldbeutel erlaubt. Das ist immer noch sinnvoller, als die blöden deutschen Goldies mit 100facher Auflage zum gleichen Preis zu erwerben.
Interessant zu wissen wäre, wer sich hinter dem einen powerseller verbirgt, der die Stücke täglich im Dutzend auf den Markt wirft...
Gruß,
Euromartin
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12-08-2005, 18:15
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#5 (permalink)
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Nahe dem Goldpreis von rund 180 Euro pro Halbunzer kann man nicht mehr viel falsch machen und sollte sich das eine oder andere Stück (vielleicht auch zum Tauschen in ein, zwei Jahren) hinlegen, soweit es der Geldbeutel erlaubt.
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leider gehen die aber immer für 220 euro weg was ja mehr als 20 % aufschlag sind
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13-08-2005, 21:08
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#6 (permalink)
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für PP ist dieser Aufschlag doch ok...
...ich kenne keine PP-Münze, die für unter 20% Aufschlag erstverkauft wird...
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14-08-2005, 22:26
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#7 (permalink)
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...ich kenne keine PP-Münze, die für unter 20% Aufschlag erstverkauft wird...
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klar! ist aber eh schon 2nd hand da ebay
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20-08-2005, 22:25
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#8 (permalink)
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Massenware Frankreich-Goldies
Mich haben diese massenweise verramschten Frankreich-Goldies auch beschäftig, ich habe dazu einige Informationen "gesammelt".
2002 - im Euroboom - ließen sich die Münzen aufgrund der sehr geringen Auflage noch gut verkaufen. 2003 gab es aber einen deutlichen Preisverfall und auch ein stark sinkendes Interesse (die Erstserien laufen halt häufig gut, da sind auch viele Spekulanten dabei). Die Großhändler hatten sich aber schon mit der Ware für viele Goldies 2003 eingedeckt. Diese Münzen - bei den Sammlern zu den gewünschten Preisen nicht absetzbar - wurden nun und werden noch immer über die Abverkäufer der Großhändler bei ebay verkauft. Da es nicht viele Sammler für diese Münzen gibt (in Frankreich werden diese Münzen fast gar nicht nachgefragt), ist der Markt gesättigt und die Münzen können nur verramscht werden (Börsianer-Deutsch: Verluste werden realisiert).
Ab 2004 sieht die Lage nun wieder anders aus. Durch die (bekannte) geringe Nachfrage gibt es diese Münzen nicht mehr als "Hortungsposten" (die geplanten Auflagen von z.B. 1000 Stück für die 20 Euro Gold werden wahrscheinlich gar nicht erreicht, da eine Prägung nur für ca. die Anzahl stattfindet, die entsprechend nachgefragt wird). Falls es überhaupt die 20 Euro Goldies mal von 2004 bei ebay gibt, dann muss man deshalb schon 350 - 400 Euro investieren.
Die schönen Zeiten mit Preisen nahe dem Goldwert sind leider vorbei.
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20-08-2005, 22:45
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#9 (permalink)
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Die schönen Zeiten mit Preisen nahe dem Goldwert sind leider vorbei.
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Also ich habe den Eindruck, als ob die französichen Gold-Euros fast alle billiger als in 2004 sind. Vielleicht täusche ich mich auch, sicher trifft das auch nicht auf alle Prägungen zu - ich beobachte das eigentlich nur sporadisch.
Gruss,
jeggy
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06-05-2006, 00:07
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#10 (permalink)
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für PP ist dieser Aufschlag doch ok...
...ich kenne keine PP-Münze, die für unter 20% Aufschlag erstverkauft wird...
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Weil die PP-Käufer am leichtesten zu rupfen sind.
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06-05-2006, 00:28
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#11 (permalink)
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Weil die PP-Käufer am leichtesten zu rupfen sind.
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Ich habe mir zu Zeiten der ebay-Schwemme, als die Unze Gold noch 350 Euro kam, auch einige dieser Teile zugelegt, u.a. die 20 Euro Athen zu 200 und 197 Euro (was damals auch 15% über Goldpreis war) und komme mir keinesfalls gerupft vor ...
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07-05-2006, 00:27
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#13 (permalink)
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Der Fehler, der hier immer wieder gemacht wird, ist die Vermutung, eine kleine Auflage würde einen hohen Wertzuwachs bringen. Bei modernen Goldmünzen stimmt das aber nicht, weil es sie reichlich in perfekter Qualität gibt und zwangsläufigerweise die Vollständigkeitssammler fehlen. Ich behaupte, daß praktisch alle modernen Goldmünzen dem Goldpreis zustreben, weil an ihnen sonst nichts Besonderes ist.
Überteuerte Goldmünzen kleiner Auflage sind das häufigste, was es im Weltall gibt. Selbst Staaten oder Halbstaaten, die es nicht fertigbringen, Umlaufmünzen auszugeben, produzieren oder lizensieren das Zeug.
Als die Euro-Goldmünzen kamen, waren viele von uns bester Hoffnung, ein schönes Geschäft mit den ersten österreichischen Goldmünzen machen zu können, die mit einer zehnmal geringeren Auflage als der deutsche "Massen-Goldeuro" angekündigt waren. Tatsächlich erwiesen sie sich als Ebay-Flop; man wurde sie nur mit Not zum Einkaufspreis wieder los.
Der 1000 Schilling Babenberger von 1976 wurde dagegen trotz einer Auflage von 1.800.000 ein Riesen-Erfolg. Gegen den ist der Massen-Deutschgoldeuro eine seltene Rarität. Der Babenberger war schon am ersten Tag ausverkauft, wurde wegen der großen Nachfrage nachgeprägt und ist auch heute noch eine der beliebtesten Goldmünzen. Das lag einfach daran, daß auf dem Ding 1000 Schilling stand und auch für genau 1000 Schilling Gold drin war. Das zählt bei einer Goldmünze und nicht alberne Auflagenzahlen. An die glauben nur diejenigen, die notorisch ihr Geld für Plunder in den Sand setzen.
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