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| Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage. |
12-08-2005, 14:35
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#1 (permalink)
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20 Dollar St. Gaudens Nachprägung oder nicht?
Hallo, ich bin neu hier und würde mich freuen, wenn mir numismatischem
Laien jemand helfen könnte.
Ich habe hier eine Goldmünze:
20 Dollar St. Gaudens 1924 (kein Buchstabe über der Jahreszahl)
unter der Jahreszahl ein kleiner Buchstabe, der wie ein G aussieht.
Die Münze zeigt eine schreitende Liberty mit Fackel und Zweig
bzw. einen Adler und eine Sonne mit der Inschrift "In God we trust"
Auf dem Rand ist zu lesen: PLURIBUS UNUM
Meine Frage ist nun, wie kann ich zwischen einer offiziellen Nachprägung
und der Originalprägung unterscheiden?
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20-08-2005, 10:14
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#2 (permalink)
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Hallo, ich bin neu hier und würde mich freuen, wenn mir numismatischem
Laien jemand helfen könnte.
Ich habe hier eine Goldmünze:
20 Dollar St. Gaudens 1924 (kein Buchstabe über der Jahreszahl)
unter der Jahreszahl ein kleiner Buchstabe, der wie ein G aussieht.
Die Münze zeigt eine schreitende Liberty mit Fackel und Zweig
bzw. einen Adler und eine Sonne mit der Inschrift "In God we trust"
Auf dem Rand ist zu lesen: PLURIBUS UNUM
Meine Frage ist nun, wie kann ich zwischen einer offiziellen Nachprägung
und der Originalprägung unterscheiden?
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Es gibt keine offiziellen Nachprägungen von historischen 20-Dollar-Stücken.
Fälschungen dieser Münzen, gute, wie schlechte, existieren jedoch wie Sand am Meer.
Wenn Durchmesser, Dicke und Gewicht stimmen, ist die Chance, daß es ein Original ist, garnicht mal so schlecht. Zumindest dürfte dann einiges dafür sprechen, daß es sich sehr wahrscheinlich um 900er Gold handelt (und das ist zumindest wertmäßig bereits mehr als die halbe Miete)
Was Sie (und alle anderen Sammler eigentlich auch mindestens) bräuchten, das sind:
- eine Waage (Genauigkeit: 0,01 g)
- eine Schubleere
- eine gute Lupe
- und etwas Ahnung von Münzen sowie eine gewisse Erfahrung in Bezug auf den von Ihnen angefragten Münztyp.
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22-08-2005, 23:38
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#3 (permalink)
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Vielen Dank mesodor39,
die Echtheit der Münze steht nicht in Frage, denn es liegt
eine vertrauenswürdige Quittung der Commerzbank vor.
Ich dachte nur, es gäbe womöglich offizielle Nachprägungen
der US-Münzanstalt, die dann vielleicht einen geringeren Wert hätten.
Eine Lupe und eine Schieblehre ist vorhanden, an der Ahnung arbeite
ich gerade  , aber was die Waage betrifft, vielleicht können Sie mir da
noch einen Tipp geben welches Modell von welcher Firma ihr Geld wert ist?
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23-08-2005, 08:27
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#4 (permalink)
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Es gibt bei ihbäh billige Wagen mit 0,01g-Teilung, sogar schon ab 15 Euro - der Markt wird ja derzeit überschwemmt damit.
Was die taugen weiss ich jedoch nicht. Das Problem ist, dass man das ja nicht so genau vergleichen kann, wenn man nicht Zugang zu einem richtig präzisen Instrument hat. Ich habe mich daher für eine Qualitätswaage entschieden, die das 8fache kostet (Geiz ist nicht immer geil) - und bin sehr zufrieden damit, ich habe damit auch schon Vergleiche mit einer wirklich sehr hochwertigen Laborwaage gemacht.
Kern CM 60-2N
http://www.kern-sohn.com/de/shop/katalog-145.html
Gruss,
jeggy
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23-08-2005, 09:31
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#5 (permalink)
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Es gibt bei ihbäh billige Wagen mit 0,01g-Teilung, sogar schon ab 15 Euro - der Markt wird ja derzeit überschwemmt damit.
Gruss,
jeggy
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Die Waagen reichen für den Normalen Münzsammler vollkommen aus. Ich habe mir vor. 2 Monaten auch eine bei ebay für knapp 20 Euro gekauft und bin bis jetzt voll zufrieden.
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23-08-2005, 13:58
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#7 (permalink)
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Es gibt bei ihbäh billige Wagen mit 0,01g-Teilung, sogar schon ab 15 Euro - der Markt wird ja derzeit überschwemmt damit.
Was die taugen weiss ich jedoch nicht. Das Problem ist, dass man das ja nicht so genau vergleichen kann, wenn man nicht Zugang zu einem richtig präzisen Instrument hat.
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Ich habe gerade beim Eichamt angerufen
http://www.eichamt.de/D-Karte.html
und man hat mir gesagt, dass eichfähige Waagen mehrere tausend Euro kosten, aber man sei dort gerne breit mal ein paar Gewichte auf eine mitgebrachte Waage zu legen um grobe Missweisungen festzustellen.
Ich denke unter diesen Umständen könnte man es mit einem preiswerten
Modell versuchen.
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23-08-2005, 14:06
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#8 (permalink)
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wieviel ist die münze überhaupt wert? meine nachforschungen haen einen wert von ca 400-500eur ergeben.......ist dies korrekt?
für die beantwortung der fragen dake ich
gruss hafner
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Ich habe das auch schon versucht rauszufinden, mit folgenden
Ergebnissen:
Münzhändler: bot den Preis für den reinen Goldwert, mit 10 Euro pro Gramm,
also rund 300 Euro. ein weiterer Händler gar nur 9 Euro für das Gramm Feingold.
Stadtsparkasse: Je nach Tagespreis um die 350 Euro.
Ebay: Dort habe ich Endpreise von 380 bis 430 Euro gesehen.
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23-08-2005, 17:49
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#10 (permalink)
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Mir ist auch wichtig, dass die Waage auch nach X Wägungen noch präzise wiegt.
Wenn sie neu sind, wird das bei jeder so ungefähr stimmen - ich wollte halt ein
Gerät, auf das man sich auch später noch verlassen kann. Bei 15 Euro Kaufpreis
gehe ich davon aus, dass die Machart halt das Klapprigste vom Billigsten ist.
Gruss,
jeggy
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Sollte die Waage mal nicht mehr genau sein, kann man sie wieder einstellen mit einem Justiergewicht.
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23-08-2005, 19:04
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#11 (permalink)
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Mit deinem Einwand zur Haltbarkeit hast du natürlich recht, jeggy
und wenn man sich sehr intensiv und lange mit der Materie beschäftigt, liegt
es nahe, auf höherwertige Qualität zu achten, aber wenn die Waagen
wirklich genau sind, die bei Ebay angeboten werden, und der Verkäufer dort
garantiert dies ja, denke ich als Anfänger kann man es riskieren.
Dazu fällt mir ein, bankfrische Euromünzen müssten doch ein sehr
präzise angegebenes Gewicht haben. Weiß viellleicht jemand wie
hoch dort die Toleranzen sind?
Damit könnte man doch dann jederzeit seine Waage testen, oder?
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23-08-2005, 19:22
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#12 (permalink)
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Dazu fällt mir ein, bankfrische Euromünzen müssten doch ein sehr
präzise angegebenes Gewicht haben. Weiß viellleicht jemand wie
hoch dort die Toleranzen sind?
Damit könnte man doch dann jederzeit seine Waage testen, oder?
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Euromünzen eignen sich nicht, weil diese einen ganz schön großen Toleranzbereich haben.
Lass die mal die Informationen von mesodor39 schicken. Er hat einen Tabelle mit den Tolleranzbereichen der Euromünzen erarbeitet.
http://www.emuenzen.de/forum/fehlpra...aevention.html
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03-09-2005, 11:27
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#16 (permalink)
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Das "dicke Ende" kommt zum Schluss:
Es gibt nun tatsächlich Nachprägungen besagter 20-Dollar-Münze:
Aus 585er Gold, Gewicht ca. 9,7 Gramm (ich weis nicht ob es fas Fein- oder Rohgewicht ist).
Habe diesen Schrott in einem Auktionskatalog entdeckt.
Dinge gibt´s, die sind einfach überflüssig....
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04-09-2005, 15:10
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#17 (permalink)
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Aha! Ist das denn eine Nachprägung der US-Münzanstalt?
Wie dem auch sei, inzwischen habe ich Ihren Rat befolgt und mir
eine Waage angeschafft, (Schieblehre war vorhanden, an der Ahnung
arbeite ich immer noch  )
die Maße und Gewichte sind stimmig, außerdem liegt eine Quittung der
Commerzbank vor.
Meine Sorge war ja, daß es vielleicht offizielle Nachprägungen mit gleichem
Goldgehalt gäbe, die einfach nur nicht aus dem Jahr stammen, das auf
die Münze geprägt wurde.
Das ist aber nicht der Fall, oder?
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04-09-2005, 18:15
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#18 (permalink)
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Aha! Ist das denn eine Nachprägung der US-Münzanstalt?
Wie dem auch sei, inzwischen habe ich Ihren Rat befolgt und mir
eine Waage angeschafft, (Schieblehre war vorhanden, an der Ahnung
arbeite ich immer noch  )
die Maße und Gewichte sind stimmig, außerdem liegt eine Quittung der
Commerzbank vor.
Meine Sorge war ja, daß es vielleicht offizielle Nachprägungen mit gleichem
Goldgehalt gäbe, die einfach nur nicht aus dem Jahr stammen, das auf
die Münze geprägt wurde.
Das ist aber nicht der Fall, oder?
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Das von mir gepostete Stück immitiert die Münze von 1933 und soll in einer Auflage von 1.000 Exemplaren geprägt worden sein. Angeboten wird dieser numismatische Sündenfall von der Teutoburger *************
Eine Verwechslung mit Originalen dürfte nahezu ausgeschlossen sein.
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05-09-2005, 19:51
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#19 (permalink)
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Eine Verwechslung mit Originalen dürfte nahezu ausgeschlossen sein.
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Ja stimmt, bei einer Investition von über 7 Millionen Dollar wird der Münzfreund
sicher schon mal genauer hinschauen.
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05-09-2005, 20:44
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#20 (permalink)
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Ja stimmt, bei einer Investition von über 7 Millionen Dollar wird der Münzfreund
sicher schon mal genauer hinschauen. 
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Leute, die so etwas (die echte) kaufen, sind aber keine Münzfreunde,
sondern Geldliebhaber. Ein kleiner, feiner Unterschied
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05-09-2005, 22:17
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#21 (permalink)
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Leute, die so etwas (die echte) kaufen, sind aber keine Münzfreunde,
sondern Geldliebhaber. Ein kleiner, feiner Unterschied 
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Och, wenn ich USA Gold komplett hätte und die Eine würde fehlen,
dass könnte dann doch schon reizen. Oder hast du Vorurteile gegen Reiche, jeggy?
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