Ich kann die Goldmünze Hamburg von 1906 J nicht finden. Sie ist wohl eine Fälschung! Sie besteht aber aus Gold, die Abmessungen und das Gewicht sind identisch mit den anderen Jahrgängen.
Wer weiß etwas darüber?
Gab es andere Prägungen?
Gefälligkeitsprägungen?
Was und wo wurden sie gemacht?
Wie (hoch) werden sie Bewertet?
Ich kann die Goldmünze Hamburg von 1906 J nicht finden. Sie ist wohl eine Fälschung! Sie besteht aber aus Gold, die Abmessungen und das Gewicht sind identisch mit den anderen Jahrgängen.
Wer weiß etwas darüber?
Gab es andere Prägungen?
Gefälligkeitsprägungen?
Was und wo wurden sie gemacht?
Wie (hoch) werden sie Bewertet?
Danke für die Infos
Um es klar und deutlich zu formulieren:
Bei numismatisch wertlosen Fälschungen gibt es keinerlei Garantie hinsichtlich des Feingehaltes.
Außen vergoldet und innen Messing, Blei, oder meinetwegen auch Wolfram, wobei letzteres eine 900er Goldlegierung vortäuschen kann. So kommt es meistens. Es ist halt noch lange nicht alles Gold, was glänzt.
Wie soll man sowas bewerten??? Ich sage es Ihnen:
Es gibt Scheideanstalten, die schmelzen soetwas ein, Sie erhalten eine Edelmetallabrechnung und gut ist.
Fälschungen geprägt zum Schaden der Sammler. Genau um eine solche handelt es sich gerade beim 20-Mark-Stück 1906 J wohl.
Um es klar und deutlich zu formulieren:
Bei numismatisch wertlosen Fälschungen gibt es keinerlei Garantie hinsichtlich des Feingehaltes.
Außen vergoldet und innen Messing, Blei, oder meinetwegen auch Wolfram, wobei letzteres eine 900er Goldlegierung vortäuschen kann. So kommt es meistens. Es ist halt noch lange nicht alles Gold, was glänzt.
Wie soll man sowas bewerten??? Ich sage es Ihnen:
Es gibt Scheideanstalten, die schmelzen soetwas ein, Sie erhalten eine Edelmetallabrechnung und gut ist.
Fälschungen geprägt zum Schaden der Sammler. Genau um eine solche handelt es sich gerade beim 20-Mark-Stück 1906 J wohl.
Servus,
so voreilig sollte man nicht sein.
Hier ein Zitat aus der Zeitschrift "moneytrend":
In den Jahren 1905 - 1912 wurden in Hamburg offiziell keine 20-Mark-Stuecke vom Wappentyp gepraegt, sondern mit dem Portraet Wilhem II von Preussen. Andere Jahreszahlen existieren, weil Privatauftraege.
Es ist in diesem Fall einer zerstoerungsfreien Werkstoffpruefung der Vorzug zu geben - vielleicht handelt es sich um eine Muenze aus einem Privatauftrag.
Ueber den Wert sollte eines der grossen Auktionshaeuser in Deutschland entscheiden. Es gibt sicherlich nicht viel was die noch nicht gesehen haben.
Hier ein Zitat aus der Zeitschrift "moneytrend":
In den Jahren 1905 - 1912 wurden in Hamburg offiziell keine 20-Mark-Stuecke vom Wappentyp gepraegt, sondern mit dem Portraet Wilhem II von Preussen. Andere Jahreszahlen existieren, weil Privatauftraege.
Es ist in diesem Fall einer zerstoerungsfreien Werkstoffpruefung der Vorzug zu geben - vielleicht handelt es sich um eine Muenze aus einem Privatauftrag.
Ueber den Wert sollte eines der grossen Auktionshaeuser in Deutschland entscheiden. Es gibt sicherlich nicht viel was die noch nicht gesehen haben.
schoene Gruesse
goldcoin
Alles klar.
Auch so kann man das sehen.
Ich hatte den Text in der Art aufgefasst, daß Django eine 20-Mark-Münze 1906 J besitzt, von der er vermutet, daß es eine Fälschung ist, die er aber hier nicht als Pic einstellen kann, weil er die Münze nicht finden kann und dennoch Infos zu diesem Stück erhalten möchte.
Hätte er geschrieben, daß er einen Jahrgang dieses Types in Katalogen nicht finden kann, dann wäre das etwas anderes gewesen. Wobei mir auch 20-Mark-Stücke 1914 J bekannt sind (den Jahrgang gibt´s auch nicht offiziell), die GUSSFÄLSCHUNGEN sind.
das wär jetzt mal so etwas, was ich gerne mal in der Hand hätte...ein Stück an dem mir ein Fachmann erläutern würde, was da jetzt alles nicht passt....abgesehen vom Jahrgang, den es scheinbar nicht gibt, würde mir der Rand nicht gefallen....die Randinschrift wiederum finde ich passabel..
abgesehen von der Linie, die senkrecht durch die Rändelung läuft...die Perlen sehen auch sonderbar aus.....Gußfälschung denkt ihr?...auch wenn Gewicht, Dicke und Durchmesser stimmen?...richtige Details vom Prägebild sind nicht so gut zu erkennen...na ja, das mit dem Rand sieht schon übel aus..
aber wie gesagt...müßte man mal in der Hand halten...und erklärt bekommen, muß mal meinen Münzhändler quälen...kleines Privatseminar ;-)
Grüße
das wär jetzt mal so etwas, was ich gerne mal in der Hand hätte...ein Stück an dem mir ein Fachmann erläutern würde, was da jetzt alles nicht passt....abgesehen vom Jahrgang, den es scheinbar nicht gibt, würde mir der Rand nicht gefallen....die Randinschrift wiederum finde ich passabel..
abgesehen von der Linie, die senkrecht durch die Rändelung läuft...die Perlen sehen auch sonderbar aus.....Gußfälschung denkt ihr?...auch wenn Gewicht, Dicke und Durchmesser stimmen?...richtige Details vom Prägebild sind nicht so gut zu erkennen...na ja, das mit dem Rand sieht schon übel aus..
aber wie gesagt...müßte man mal in der Hand halten...und erklärt bekommen, muß mal meinen Münzhändler quälen...kleines Privatseminar ;-)
Grüße
Hallo,
nein, das war keine Anspielung, hört sich aber so an ;-)
Es ist aber auch sehr schwierig so etwas im Rahmen eines großen Forums zu organisieren, alleine wenn man die räumliche Trennung der an einem Seminar interessieren User bedenkt...ich denk das wäre ein zu großer Akt.
Grundsätzlich könnte man aber als Münzhändler mal darüber nachdenken, ob man Seminare geben möchte...nicht nur zur Fälschungserkennung...die Bandbreite ist riesig...ich würde so eine Initiative aktives Verkaufen nennen, die Händler würden sich neue Kundenkreise erschließen, Vertrauen erzeugen...und sicher ihren Umsatz damit ankurbeln. Ein Fahrradhändler, der ein Mountainbike ins Fenster stellt und wartet bis jemand kommt, wird nicht viel verkaufen. Ein anderer, der Leute einlädt, die neuesten Schaltungen und Federn vorführt, Fachgespräche führt, der wird Umsatz machen...so seh ich das jedenfalls...
Grüsse
Es ist aber auch sehr schwierig so etwas im Rahmen eines großen Forums zu organisieren, alleine wenn man die räumliche Trennung der an einem Seminar interessieren User bedenkt...ich denk das wäre ein zu großer Akt.
Mit deiner Einschätzung liegst du daneben.
Vor 11 Monaten haben in Weiterstadt 25 interessierte am Seminar "Erhaltung von Münzen" teilgenommen. Zwei Teilnehmer mussten sogar ein Einreisevisum beantragen (schönen Gruß nach Luxemburg und in die Schweiz )
Ich bin mir sicher, dass so etwas wiederholbar ist.
Ich kann die Goldmünze Hamburg von 1906 J nicht finden. Sie ist wohl eine Fälschung! Sie besteht aber aus Gold, die Abmessungen und das Gewicht sind identisch mit den anderen Jahrgängen.
Wer weiß etwas darüber?
Gab es andere Prägungen?
Gefälligkeitsprägungen?
Was und wo wurden sie gemacht?
Wie (hoch) werden sie Bewertet?
Danke für die Infos
Hallöchen,
habe leider überhaupt gar keine Ahnung, ob sie echt ist oder nicht, aber ich habe einen Hinweis gefunden, dass eine solche Münze (20 M Hamburg 1906) bereits einmal versteigert wurde.
Quelle: Schlumberger, 7. Auflage, 1997, Seite 301 Nr. 1508. Danach wurde u.a. eine solche Münze in der Auktion Schulmann, Amsterdam, vom 14./15. Dez. 1926 "Collection Monnaies Allemandes" (Sl. Ferrari) versteigert.
Wer weiß, wer weiß, ...
Ein Bewertung wurde in dem Katalog nicht vorgenommen. Evtl. ein Indiz für eine Fälschung? Ich habe wirklich keine Ahnung!
Und ich finde, daß es dort aus gutem Grund sehr still geworden ist:
1.) hat sich der Verkäufer bezüglich der Echtheit eben keine Gewissheit verschafft. Er hat schlicht und einfach keine echten Fachleute dazu konsultiert.
2.) Am Ende hat sich der Verkäufer noch drüber aufgeregt, daß er keinen Fachmann befragt hat und man ihm darauf hingewiesen hat. Der hat sich also über Verletzung seiner eigenen Sorgfaltspflicht aufgeregt bzw. darüber, daß man ihm drauf aufmerksam gemacht hat. Soll er sich doch mal die Randperlen auf der Rückseite anschauen, wenn er keine Tomaten auf den Augen hat, dürfte es ihm dann spätestens wie Schuppen von denselben fallen.... Das nur so am Rande. Er hätte auch mit einem alten Gemälde von Leonardo auf einen Flohmarkt gehen können und die Trödeler dort nach Echtheit fragen können. Auch dort hätte er jemanden gefunden, der das bild für echt halten würde, erstens weil er nicht weis, wer der Künstler sein soll und zweitens, weil es kein Druck, sondern gemalt ist (was er mit den Fingern fühlen kann, der "Spezialist ).
3.) geht die Diskussion hier wieder in die selbe Richtung.
4.) langsam habe ich den Eindruck, daß man entweder gewisse FAKTEN nicht wahr haben möchte - oder man macht sich hier einen Spass mit den interessierten Sammlern. Das zumindest lese ich zwischen den Zeilen. Mag sein, daß ich etwas dünnhäutig reagiere. Abe rich komme mir hier so ziemlich veralbert vor.
5.) Man sollte beide Treads löschen. Begründung siehe 4.)
habe leider überhaupt gar keine Ahnung, ob sie echt ist oder nicht, aber ich habe einen Hinweis gefunden, dass eine solche Münze (20 M Hamburg 1906) bereits einmal versteigert wurde.
Quelle: Schlumberger, 7. Auflage, 1997, Seite 301 Nr. 1508. Danach wurde u.a. eine solche Münze in der Auktion Schulmann, Amsterdam, vom 14./15. Dez. 1926 "Collection Monnaies Allemandes" (Sl. Ferrari) versteigert.
Wer weiß, wer weiß, ...
Ein Bewertung wurde in dem Katalog nicht vorgenommen. Evtl. ein Indiz für eine Fälschung? Ich habe wirklich keine Ahnung!
hassemalnemark
Wer lesen kann und das auch tut, der weis es. Und der, der genau hinsehen kann, der weis es auch: Schmelzwert Legierung / Goldgehalt: garantiert geringhaltiger bzw. weniger als beim Original.
Und der, der keine Ahnung hat, der sollte sowas nur beim anerkannten Fachhändler kaufen. Und wertvolle Stücke zusätzlich vom einem Sachverständigen prüfen lassen, wobei man diesem die Herkunft nicht mitteilt, damit der völlig unbefangen ist.
Und wer das nicht glauben will, der macht sein Ding und wird ausgenommen, wie die berühmte Weihnachtsgans. Gier frisst Hirn!.
Und ich finde, daß es dort aus gutem Grund sehr still geworden ist:
1.) hat sich der Verkäufer bezüglich der Echtheit eben keine Gewissheit verschafft. Er hat schlicht und einfach keine echten Fachleute dazu konsultiert.
...
5.) Man sollte beide Treads löschen. Begründung siehe 4.)
Um Gottes Willen, blos nicht löschen!
Meine Anspielung bezog sich nicht dadrauf, ob das jeweils vorgestellte Stück echt ist oder nicht, sondern auf die Diskussion, vielleicht mal ein Seminar denkbar wäre, wo interessierte Forumsmitglieder unter kompetenter Leitung und anhand praktischer Beispiele über das Thema "Fälschungen und deren Erkennung" informiert werden.
Das hatten Rex Danny und Raphael auch so mitbekommen
Was nun Ihre anderen Anmerkungen betrifft: da gibt es bestimmt kaum nennenwerte Meinungsverschiedenheiten bei den meisten Mitgliedern hier.