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Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage.

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Alt 24-01-2006, 10:24   #1 (permalink)
 
Erhaltungsfrage von 10 Mark Preussen

Hallo an unsere Erhaltungsspezialisten.

Welche Erhaltung würdet Ihr den Münzen aus den nachfolgenden Auktionen geben. (Natürlich nur Einschätzung, mir ist klar, dass die Münzen so nicht bewertet werden können)

Mir geht es vor allem um die Haare des Wilhelms, da ich nicht weiß, wie eine Stgl-Münze aussieht. (d.h. die Detailierung der Haare) Würde aber sagen, dass die
erste Münze: vz
zweite Münze: vz+
sein dürfte.
Was sagt Ihr dazu?

http://cgi.ebay.de/10-Mark-1872-Wilh...QQcmdZViewItem

http://cgi.ebay.de/Goldmuenze-10-Mar...QQcmdZViewItem
bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24-01-2006, 17:19   #2 (permalink)
 
Ich sage folgendes dazu:

Die Pics sind meiner Meinung nach keine Grundlage dafür, abzuschätzen welches von beiden Stücken besser erhalten ist.

Was mich an beiden Auktionen stört, das ist das fehlende Rückgaberecht. Beide Münzen sind im Randbereich unsauber ausgeprägt. Wären es später geprägte Stücke, so würde ich die Münzen für Fälschungen halten.

Jedoch gibt es von diesem Münztyp sog. "Juliusturm-Stücke", die für ihre unsaubere Ausprägung bekannt sind.

Also kann ich in Sachen Echtheit hier keine Aussage treffen.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25-01-2006, 07:30   #3 (permalink)
 
Vielen Dank für Deine Meinung.

Was mich an Deiner Aussage intressieren würde ist,

1. Lohnt es sich denn für Münzfälscher diese Münze zu Fälschen? Da ja der Sammleraufschlag nicht gerade hoch ist.

2. Was meinst Du mit geprägten Juliusturm-Stücke? Nach einer Suche, habe ich gefunden, dass in der Vorkriegszeit einige Kisten im Juliusturm gelagert wurden.
- wurden diese Münzen für den Juliusturm geprägt, oder
- wurden diese Münzem im Juliusturm geprägt?
Was ich in Wiki gelesen habe, dass dort doch Franc eingelagert wurden.

3. Da ich noch nie eine echte Stgl-Münze gesehen habe, würde mich primär intressieren, ob die Prägung der Haare schon Abriebserscheinungen haben.

Mir ist bewußt, dass man anhand dieser Bilder keine endgültige Aussage über den Erhaltungsgrad treffen kann.
Ich will mich nur etwas ins Thema der Reichsgoldmünzen hineinwagen und will mir ein günstige Münze zulegen, die zusätzlich noch in mein Sammelthema passt, um hierbei Erfahrungen zur Erhaltung und Echtheit zu sammeln.

Gruß

Stefan
bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-02-2006, 17:16   #4 (permalink)
 
frage zum 10 Mark Stück

Hab mir jetzt eine 10 Mark zugelegt.

Hierzu hätte ich ein paar Fragen.

1. welches Gewicht (+Feingewicht) und Größe haben die 10 Markstücke
2. Ich schätze die Erhaltung ist vz, was sagt Ihr dazu.
3. Erkennt jemand Anzeichen für eine Fälschung? Oder haltet Ihr die als echt?
4. Haben die 10 Markstücke normal auch eine Randschrift? Oder so wie meine nur Wellen?

Für Meinungen und Hilfestellung wäre ich sehr Dankbar.

Ich weiß, dass ich gewagt habe, von einer unsicheren Quelle eine Münze zu kaufen, ohne zu wissen, ob Sie echt oder unecht ist. Dieses Risiko war und bin ich bereit, da man ja irgendwie anfangen muss, und ich lernen will, woran man Sie erkennt.

Ich hoffe für Bestimmung ordenliche Photos gemacht zu haben, und Danke schonmal im voraus.

Folgendes habe ich bereits gemessen. Durchmesser 19,62 und Dicke von 1,06 (mit Rand) sowie ein Gewicht von 4,0 gramm (mit 0,1gr Waage)
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bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-02-2006, 19:10   #5 (permalink)
 
Der obere Rand der Münze sieht sehr verdächtig aus!!!
Einer Echtheit würde ich nicht ohne weiteres zustimmen.
Argentum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-02-2006, 08:44   #6 (permalink)
 
Hallo Argentum,

Danke, du mußt auch gar nicht zustimmen.

Meinst Du die "Wulst"? Die ist im bereich von ca. 150°. Ich könnte mir vorstellen, dass diese auch von dem Prägen des Randes stammen könnte.
bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-02-2006, 13:00   #7 (permalink)
 
Gesamteindruck: bfr-st.

Das Stück ist von frischen Stempeln und sehr scharf ausgeprägt.

Zur Echtheitsfrage werde ich mich aufgrund nicht vorhandener Vergleichsexemplare hier nicht äußern.

Wegen des für eine Reichsmünze ungewöhnlich guten Erhaltungsgrades empfehle ich, die Münze einem echten Fachmann vorzulegen. Der dürfte auf den ersten Blick erkennen, wenn es eine Fälschung ist.

Sollte das Stück falsch sein, so dürfte hier weder ein Guß, noch ein Schleuderguß vorliegen. Dazu sind die Felder, insbesonders die zwischen den Buchstaben viel zu gut. Einzig und alleine eine Prägefälschung kommt nach meiner Meinung in Betracht. Und diese Möglichkeit gilt es gerade im Hinblick auf zukünftige Erwerbungen definitiv abzuklären.

Die Wellen müssten sich (bei Betrachtung unter der Lupe) als Arabesken mit einem Kreuz in der Mitte herausstellen (so habe ich es zumindest in Erinerung).
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-02-2006, 21:06   #8 (permalink)
 
Hab die gleiche Münze. Da ich sie geerbt habe und deshalb nicht weiss woher sie ist, bzw. ich kein Echtheitszertifikat besitze, kann ich natürlich nicht sagen, ob meine nachgemacht ist.

Die Erhaltung meiner Münze ist schlechter. Der aufgeworfene obere Rand ist aber auch bei meiner Münze zu erkennen.

Die ersten Bilder sind vom Scanner, die zweiten sind fotoprafiert. Erstaunlich wie die Münze auf den Bildern unterschiedlich rauskommt, obwohl es die gleiche Münze ist.


Grüße mazzz
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mazzz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-02-2006, 16:34   #9 (permalink)
 
@Mazz: Schauen sie sich mal den Buchstaben "D" des Wortes "Deutsches" auf der Wertseite an.

Der sieht garnicht "geprägt" aus.

Prägeschwächen und Stempelverschmutzungen kommen m.E. nicht als Ursache in Betracht. Jeder, der mal Zinnsoldaten gegossen hat, kennt solche "Fehler".
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-02-2006, 18:11   #10 (permalink)
 
Danke an Mazzz und natürlich an Mesodor.

Jetzt wird der Thread richtig intressant für mich, dank Mesodor.

Schaue mal meine Münze unter der Lupe an, (Muss mir evtl. erst eine gute besorgen)
Wenn ich mir das "D" von Mazzz genau anschaue, kann ich zwar auf sein Photo etwas erkennen, jedoch nicht am Scan, das für mich aussagekräftiger ist.

Ich will mir auf alle Fälle mal ein geprüftes Echtes zulegen, aber es wird schwer, die gleiche Münze zu bekommen. Vor allem, da ich mindestens vz will.
TH hat leider kein A.

In wiefern könnte man eine Münze mit Buchstaben B oder C mit dieser A vergleichen? Bzw. würde das überhaupt Sinn machen?


Ich habe nun nochmal 3 Bilder eingesetzt.
einmal, das "T" von Deutscher Kaiser, wo das T so aussieht, als wäre es 2x geprägt worden.
Dann noch das Gitter des wappens (so gut es ging), hatte mal einen Beitrag gelesen, wo das wichtig war.
Letztendlich noch die Prägung des Randes.
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bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-02-2006, 00:38   #11 (permalink)
 
Auf der Wertseite beim M sieht wie ein Riss im Guss aus, hatte ich auch schon mal. Kannst Du das mal bitte am Original prüfen?
Denisss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-02-2006, 04:26   #12 (permalink)
 
Stelle bitte auch noch mal das "Gott" vom Rand ein, wenn Du magst.
Denisss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-02-2006, 07:25   #13 (permalink)
 
Stelle bitte auch noch mal das "Gott" vom Rand ein, wenn Du magst.
10-MK-Münzen haben keine Randschrift. Nur Arabesken.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-02-2006, 12:49   #14 (permalink)
 
@Mazz: Schauen sie sich mal den Buchstaben "D" des Wortes "Deutsches" auf der Wertseite an.

Der sieht garnicht "geprägt" aus.

Prägeschwächen und Stempelverschmutzungen kommen m.E. nicht als Ursache in Betracht. Jeder, der mal Zinnsoldaten gegossen hat, kennt solche "Fehler".
Werde heute abend nochmals Ausschnitte der Münze einstellen. Komme momemtan leider nicht dazu.

mazzz
mazzz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-02-2006, 21:15   #15 (permalink)
 
10 M Wilhelm 1872 Ausschnitte

Wie versprochen, neue Ausschnitte von Wilhelm.
Freue mich auf eine lebhafte Diskussion.
Ich glaube man kann jetzt deutlich die Unterschiede der beiden Münzen erkennen. Fragt sich nur ob beide falsch sind.
Meine hat eher eine gegossene Oberfläche wie ich find. Die Münze von bionicdragon sieht meines Erachtens zu "perfekt" aus.
Meine wiegt 4,00 g bei einer Auflösung der Waage von 0,05 g. Finde meine Schieblehre nicht mehr, deswegen kann ich keine genauen Angaben zu Durchmesser und Dicke machen.
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mazzz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-02-2006, 07:50   #16 (permalink)
 
Hy Mazzz,

ich finde auch, dass dieser Thread schön lebhaft ist.

Bei näherer Betragchtung finde ich meine Münze nicht mehr zu perfekt.

1. wie oben zu sehen, das "T", das wie 2x geprägt aussieht. Aber es ist nicht nur das T.
2. der Rand ist sehr ungleichmäßig geprägt
3. der Rand ist stark beschädigt.

Aber ansonsten, finde ich Sie auch schön.

Ich glaube aber nach wie vor, dass unsere beiden Stücke mit der Randwölbung eine gewisse Änlichkeit aufweisen. Ich will natürlich auch nicht ausschließen, dass meine Münze auch aus Guß sein könnte.

Was mich etwas irretiert an der Überlegung, dass zumindest ein Gußrand, bzw. Gußnippel zu sehen sein müsste, oder nicht? Ich habe noch keine Gußmünze gesehen.

Du hast übrigens gute Makroaufnahmen gemacht, via Photo oder Scan?

Ich brauche auf alle Fälle ein anderes Vergrößerungswerkzeug, meine Lupe mit 4-facher Vergrößerung ist mir nicht mehr ausreichend.
bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-02-2006, 08:07   #17 (permalink)
 
@bionicdragon
Dein Stück sieht mir wie eine typische Schleudergussfälschung aus.
Stücke, die einen ähnlichen Eindruck machen, kenne ich von Schweizer Silbermünzen. Entgegen der landläufigen Meinung haben Schleudergussfälschungen eine sehr glatte Oberfläche.

@mazz
Dein Stück halte ich auch für einen Guss. Jedoch scheint mir deine Fälschung mit wesentlich primitiveren Mitteln gemacht worden zu sein.
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-02-2006, 11:54   #18 (permalink)
 
Hy Mazzz,


Du hast übrigens gute Makroaufnahmen gemacht, via Photo oder Scan?

Ich brauche auf alle Fälle ein anderes Vergrößerungswerkzeug, meine Lupe mit 4-facher Vergrößerung ist mir nicht mehr ausreichend.
@ bionicdragon

Fotos sind mit einem 105 mm Makroobjetiv gemacht. Maßstab 1:1 oder etwas größer da Digital. Mehr get aber auch nicht.

@ mesodor39

"D" sieht wirklich aus wie gegossen. Hab mal meine anderen 10 Markstücke der anderen Jahrgänge angeschaut, die sind viel sauberer ausgearbeitet
mazzz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-02-2006, 19:52   #19 (permalink)
 
@mazzz
da kommt der Photograph zum Vorschein.

@Jeggy
guter Hinweis, danke. Ich habe mir hier ein paar Infos zu Schleudergussfälschungen rausgeholt

http://www.moneytrend.at/wmf/index.html

und ich werde mir mal ein Stereomikroskop zulegen. Ein günstiges dürfte reichen. Wollte sowieso mal eins.

Ich hoffe damit lässt sich dann eindeutiger feststellen, ob nun Schleuderguss, oder nicht. Wobei ich von der Oberfläche nun schon den Eindruck gewonnen habe, das der Materialfluss sich nach aussen richtet.
Was mir noch etwas komisch vorkommt, ist der, bei ca. 150°, erhöhte Rand, der, so vermute ich, vom nachträglichem Randrieren stammen könnte.

Wird eine Randrierung überhaupt bei Schleudergüsse gemacht? Der müsste doch schon im negativ sein?
bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-02-2006, 20:05   #20 (permalink)
 
Wird eine Randrierung überhaupt bei Schleudergüsse gemacht? Der müsste doch schon im negativ sein?
Randgestaltung wird bei Gussfälschungen immer nachträglich gemacht,
sonst kriegt man die Fälschung ja nicht aus der Form, die meist nur aus 2 Teilen besteht.
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-02-2006, 22:59   #21 (permalink)
 
Beim Schleuferguss wird die Form zerstört und ist nicht aus zwei Helften.
Hab mir das Gestern mal bei einem Zahntechniker angeschaut.
Das Beste Ergebnis lässt sich wohl mit Vakuum Druckguss erhalten.
Hat hier jemand noch andere Erkenntnisse, welches zur Zeit die Besten Giessmethoden sind?


viele Gruesse
Denisss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-02-2006, 07:24   #22 (permalink)
 
@bionicdragon
Dein Stück sieht mir wie eine typische Schleudergussfälschung aus.
Stücke, die einen ähnlichen Eindruck machen, kenne ich von Schweizer Silbermünzen. Entgegen der landläufigen Meinung haben Schleudergussfälschungen eine sehr glatte Oberfläche.

@mazz
Dein Stück halte ich auch für einen Guss. Jedoch scheint mir deine Fälschung mit wesentlich primitiveren Mitteln gemacht worden zu sein.
@Jeggy: bei Stück Nr. 1 (bionicdragon) war und bin ich mir nicht sicher, wie ich es einordnen sollte (bin aber auch kein Reichsgoldspeziallist). Bei Stück Nr. 2 gehe ich, wie bereits gepostet, ebenfalls von einem Guß aus.

Ich zäume das Pferd nun mal von hinten auf:

Wäre es möglich, online, speziell bei Ebay, risikolos prägefrische Reichsgoldzehner deutlich billiger, z.T. unter 100 EUR zu erwerben.....

.....dann müssten doch alljene, die sowas von richtigen Fachleuten für viel mehr Geld kaufen nichts vom Münzenkauf verstehen.

Andererseits kann man immer wieder sehen, daß gerade Auktionskäufer oftmals sehr viel von Preisen und Münzen verstehen. Und diese Leute sollen dann nicht wissen, wo es diese Schätze fast geschenkt gibt?.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-02-2006, 21:20   #23 (permalink)
 
@ Mesodor
ich bin mir sicher, daß man bei X-bay Reichsgold Schnäppchen machen kann, nur fehlt beim Bieten die 100% Sicherheit...man weiß nicht wer der Verkäufer ist...es bleiben Bedenken hinsichtlich der Echtheit und hinsichtlich der Erhaltungsfrage. Und wenn ich mir hier so die Threads ankucke und lese wie die "Experten" hier teilweise Reichsgold von X-bay taxieren, beurteilen, versuchen Merkmale zu erkennen, kann ich nur eines erkennen...sicher ist sich dabei niemand. Wenn man das Risiko eingehen möchte...ich machs nicht. Ich hab mal einen Verkäufer bei x-bay angeschrieben weshalb er teure Stücke nicht bei einer Saalauktion an den Mann zu bringen versucht. Er antwortete, daß er dort 15% Abgeld, der potentielle Käufer 15% Aufgeld, je nachdem noch MwSt., da sind schnell über 30% Preisunterschied zustande gekommen...deshalb x-Bay, also schon plausibel erklärt...trotzdem würde ich die Finger davon lassen. Zu den beiden eingestellten Münzen geb ich auch mal nen Kommentar, ich bin aber absolut nicht kompetent...sammel Erfahrungen. Das Stück von Mazz finde ich einfach unstimmig....das paßt meiner Meinung nach weder das Porträt, noch dieser seltsame Glanz....das von Bionicdragon finde ich optisch nicht schlecht...aber wahrscheinlich eben zu gut...Bankfrisch, aber wie will man so was beurteilen, wenn kein großer Schnitzer auszumachen ist, könnte doch ein ne moderne Nachprägung sein, oder Schmidt Hausmann....?...mir hat ein Händler erzählt, daß in den 70er oder 80er Jahren in Frankfurt eine Bank den Gold Zehner Wilhelm I 1878 B für ein Heidengeld gekauft hat...und die haben erst im Zuge von Ermittlungen gegen den Verkäufer, viel später festgestellt, daß die Jahreszahl gefälscht war...ich denk bei Reichsgold ist fast alles möglich.
Grüsse
Rex Danny ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24-02-2006, 00:00   #24 (permalink)
 
Fälschungen gibt es nicht erst seit dem Internethandel

Mein Stück habe ich von meinem Vater geerbt. Mein Vater hat schon vor vielen Jahrzehnten mit dem Münzsammeln angefangen und hat die meisten seiner Münzen (nicht nur Reichsgold) in den 70er und 80er Jahren gekauft. Leider habe ich mich vor seinem Tod nicht mit den Münzen beschäftigt. So weis ich nicht genau wo er die Münzen gekauft hat. Fest steht, damals gab es noch keinen Internet-Handel, also muss er sie entweder bei Banken oder Münzhändler gekauft haben. Also wurde er entweder von sogenannten "seriösen Stellen" übers Ohr gehauen oder sie wurde nicht als Fälschung eingestuft. Jedenfalls hat mein Vater seine Münzen sicher auch nicht in solchen Vergrößerungen begutachtet wie es heutzutage eigentlich jedem durch einen Scanner oder durch digitale Makrofotographie problemlos möglich ist.

Wenn ich meine Münze von Wilhem v. Preussen anschaue, besonders die Details des Wappens und der Schrift, sieht es für mich auch nach Guß aus. Die Details sind nämlich nicht so kantig ausgeprägt sondern sehen in der Vergrößerung abgerundet (abgelutscht ) aus.

Habe mal noch meine anderen 10er in der gleichen Vergößerung abgefilmt. Man kann jetzt die Unterschiede sehen, vor allem bei der Schrift. Habe bewußt eine hohe Auflösung gewählt, um die Details besser zu zeigen.

Bitte um eure Kommentare


Grüße mazzz
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mazzz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24-02-2006, 14:35   #25 (permalink)
 
@ Mesodor
ich bin mir sicher, daß man bei X-bay Reichsgold Schnäppchen machen kann, nur fehlt beim Bieten die 100% Sicherheit...man weiß nicht wer der Verkäufer ist...es bleiben Bedenken hinsichtlich der Echtheit und hinsichtlich der Erhaltungsfrage. Und wenn ich mir hier so die Threads ankucke und lese wie die "Experten" hier teilweise Reichsgold von X-bay taxieren, beurteilen, versuchen Merkmale zu erkennen, kann ich nur eines erkennen...sicher ist sich dabei niemand. Wenn man das Risiko eingehen möchte...ich machs nicht....... Grüsse
Ich mach´s bei Gold meist auch nicht. Vor allem niemals bei "Privatverkäufen ohne Gewährleistung"

Weil sich die möglichen Risiken nicht nur auf die Echtheitsfrage, sondern auch auf den Zustand (Erhaltungsgrad) sowie auf das Versandrisiko beziehen. Selbst die Post ist nicht mehr das, was sie mal war. Auch verpacken einige Verkäufer ihre Ware recht schlampig.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
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