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Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage.

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Alt 31-01-2006, 01:44   #1 (permalink)
 
Farbe von 20 Mark Kaiserreich

Ich besitze zwei 20-Mark Goldmünzen. Beides sind eigentlich "gefährdungssichere" Massenjahrgänge. Einmal WilhelmI 1873A und WilhelmII 1912A. Beide Münzen habe ich bei Fachhändlern erworben.

Leider kann ich Euch kein Foto einstellen, da ich keinen Scanner/Digicam besitze.

Heute ist mir im direkten Vergleich der beiden Münzen aufgefallen, dass der WilhelmII einen deutlichen "Rotstich" im Vergleich zum WilhelmI hat. Woran kann das liegen- oder ist das sogar normal? Die Legierungen waren doch eigentlich identisch- oder?

Gruß, M
marco123456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-01-2006, 02:34   #2 (permalink)
 
Nur eine Mutmaßung von mir: wie bei Goldlegierungen üblich, enthalten diese neben dem Edelmetall Gold auch andere, unedle Metalle, die je nach Lagerung der Münzen unterschiedlich reagieren können.
Lolo! ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-01-2006, 16:27   #3 (permalink)
 
Hmmmm... das könnte den "Rotstich" (Kupfer) erklären. Habt Ihr auch schonmal solche "Erfahrungen" mit Münzen des Kaiserreich gehabt? Welche Art der Lagerung ruft denn eine rote Farbe hervor?

Dank Dir übrigens schonmal für Deine Antwort Lolo!

Gruß, M
marco123456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-01-2006, 17:21   #4 (permalink)
 
Hallo!

Die Jahrgänge mit den grossen Auflagen sind genau so fälschungsgefährdet, wie die anderen. Das die Münzen vom Händler kommen spricht nicht für die Echtheit aber auch nicht dagegen. Ein Scan wäre mal ganz nett.

gruss

Denisss
Denisss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-01-2006, 17:42   #5 (permalink)
 
Hi Denis,

natürlich gibt es auch von den Massenjahrgängen Fälschungen... aber für die meisten Fälscher sind nunmal Raritäten doch interessanter.

Wie schon gesagt... Foto oder Scan ist echt nicht möglich- Sorry!!!
marco123456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-01-2006, 17:45   #6 (permalink)
 
Hallo!

as ist nicht meine Erfahrung. Ich habe keine Raritäten und mir nur die Massenmünzen gekauft. Haufenweise Fälschungen.
Bei Raritäten ist einfach die Gefahr zu gross, das sich die Münze vernünftig angeschschaut wird.
Vor kurzem dachte ich auch noch, die wird nicht gefälscht, das lohnt nicht.
Das ist aber ein grosser Trugschluss. Du kannst bereits bei einer Münze für 50 Euro ausgehen, das sie gefältscht sein könnte. Bei den Löhnen in Osteuropa spielt das alles keine Rolle mehr.

viele Grüsse

Denisss
Denisss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-01-2006, 17:49   #7 (permalink)
 
Ergänzung:

Ich habe mir ca. 30 Stk. Reichsgoldmünzen (20 Mark) angeschaut. Alles Massenjahrgänge, absolut nichts besonderes. Ich kann wirklich sagen, das mindestens die Hälfte falsch waren.

viele Grüsse

Denisss
Denisss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-01-2006, 20:25   #8 (permalink)
 
Zur Farbe der 20 Mark Münzen:

Die Farbe der Münzen kann zwischen rötlich und gelblich tendieren. Dies ist auf ungleich starkes Glühen der Platten und die dadurch mal mehr oder weniger starke Oxidation des Kupfers (900/1000 Legierung) zurückzuführen. 1905 wurde allerdings von der Reichsbank rund 612 kg Gold mit hohen Silbergehalt angeliefert. Das ist die Ursache für die messinggelbe Färbung einiger (76.830 Stück) 20 Mark Münzen des Jahrgangs 1905. (Frei zitiert nach Jäger)

Die Farbe der Münze ist kein Zeichen für echt oder falsch !

Gruss Michael
namibia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01-02-2006, 11:04   #9 (permalink)
 
Ergänzung:

Ich habe mir ca. 30 Stk. Reichsgoldmünzen (20 Mark) angeschaut. Alles Massenjahrgänge, absolut nichts besonderes. Ich kann wirklich sagen, das mindestens die Hälfte falsch waren.

viele Grüsse

Denisss
Und genau das ist ein Indiz dafür, daß der Goldgehalt (sofern vor handen) der Fälschungen signifikant unter dem der Originale liegt.

Die Schwierigkeit besteht weniger darin, das festzustellen, als es denjenigen, die glauben, Fälschungen hätten stets denselben Feingehalt wie Originale zu
vermitteln.

Bei Massenware, die bei Originalen nahe ihrem reinen Materialwert gehandelt wird ist das nämlich die einzige, verbleibende Motivation der Fälscher.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01-02-2006, 12:31   #10 (permalink)
 
Und genau das ist ein Indiz dafür, daß der Goldgehalt (sofern vor handen) der Fälschungen signifikant unter dem der Originale liegt.

Die Schwierigkeit besteht weniger darin, das festzustellen, als es denjenigen, die glauben, Fälschungen hätten stets denselben Feingehalt wie Originale zu
vermitteln.

Bei Massenware, die bei Originalen nahe ihrem reinen Materialwert gehandelt wird ist das nämlich die einzige, verbleibende Motivation der Fälscher.

Hallo!

Ich frage mich, wie sie bei den besseren Fälschungen das Gewicht so gut treffen. Es ist ja meistens in der Tolleranz. Kann man z.B. mit einer 500er Legierung noch das korrekte Münz gewicht treffen?

gruss

Denisss
Denisss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01-02-2006, 17:06   #11 (permalink)
 
Hallo!

Ich frage mich, wie sie bei den besseren Fälschungen das Gewicht so gut treffen. Es ist ja meistens in der Tolleranz. Kann man z.B. mit einer 500er Legierung noch das korrekte Münz gewicht treffen?

gruss

Denisss

Ich denke, je nach verwendeten Metallen ist das schon möglich.
Lolo! ist offline   Mit Zitat antworten
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