12-02-2006, 10:19
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#2 (permalink)
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Das kann man in vielen Fällen - abgesehen von wirklichen Raritäten (RRRR+) vergessen
Man kann höchstens von der Marktverfügbarkeit (z.B. in Händlerlisten, Auktionskatalogen) ausgehen. Das lässt aber noch lange keinen Rückschluss auf die Anzahl der tatsächlich vorhandenen Stücke zu. Es gibt Münzen, die liegen lange in Sammlungen, es gibt Münzen, die liegen im Schnitt nur 2 Jahre drin etc.
Ein sehr langjähriger Händler wird schon ein vages Gefühl dafür haben, wie selten eine Münze ist. Man kann es dann, je nach den anderen beiden Faktoren (Beliebtheit, Relevanz), an seinem Listenpreis ablesen.
Die Amerikaner müssten mit ihrem Grading und Slabbing-System eigentlich bessere Zahlen über die Anzahl der vorhandenen Exemplare liefern können. Denn die haben nur einige wenige Grading-Institute und können - verausgesetzt die Slabs werden nicht geknackt - den Weg einer Münze gut zurückverfolgen. Dadurch kann, insbesondere bei seltenen Stücken, die wahrscheinliche Zahl der existierenden Exemplare - zusätzlich auch im entsprechenden Erhaltungsgrad - besser ermitteln. Wie oft ein Stück jedoch auf dem Markt auftaucht (Fluktuation) - und dadurch die Verfügbarkeit erhöht - können die eventuell nur schlechter als Europäer festhalten.
Deutsche Händler werden - zumindest bei sehr seltenen Stücken - auch untereinander einen Informationsaustausch haben - aber hausieren gehen werden sie mit diesem Wissen nicht unbedingt (vor allem wenn Stücke dadurch überbewertet sind)
Gruss,
jeggy
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