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Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage.

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Alt 27-02-2006, 19:32   #1 (permalink)
 
Fälschungen von Goldmünzen

Aufgrund der Fragen zu Fälschungen von Goldmünzen möchte ich hier ein neues Post eröffnen. Viele Leute ob hier im Forum oder auch privat fragen sehr oft welche Münzen oft gefälscht werden oder wo man genau aufpassen muss.

Um echte Goldmünzen zu erkennen gibt es schonmal ein paar wichtige Regeln.
In einer Goldsammlung sollte eine Waage nicht fehlen.
Hier stellt Ihr das Gewicht fest. Viele Daten zu den Goldmünzen findet Ihr hier: http://proaurum.de/preise.php
Meistens lässt sich Gold auch einfach mit den heben oder halten in der Hand feststellen. Man merkt das Gewicht von Gold oftmals.

Um die Echtheit nochmals festzustellen solltet Ihr noch den Durchmesser und die Dicke vergleichen.
Golden-Lord ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-02-2006, 19:36   #2 (permalink)
 
hier mal die Ersten Münzen wo zur Vorsicht geboten ist:

20 Dollar Gold:
http://www.emuenzen.de/forum/goldmue...=f%E4lschungen
Meistens in Ebay für 30-50 Euro im Sofortkauf angeboten. Haben ein Gewicht von unter 30 Gramm!

5 & 10 & 20 Mark Goldstücke:
http://www.emuenzen.de/forum/deutsch...=f%E4lschungen

Hier existieren sehr viele auch sehr gute Fälschungen!

4 Dukaten Münze:
http://www.emuenzen.de/forum/fehlpra...ight=4+dukaten

Die Größe dieser Münze stimmt meistens. Es handelt sich hier um eine vergoldete Münze mit etwa 12 Gramm Gewicht.
Golden-Lord ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-02-2006, 20:02   #3 (permalink)
 
Um die Echtheit nochmals festzustellen solltet Ihr noch den Durchmesser und die Dicke vergleichen.
Das ist für Anlagemünzen überhaupt das wichtigste. Es gibt von der Prägung her gute Fälschungen, die jedoch mit einer geringeren Legierung geprägt wurden. Also z.B. mit 500er statt 916er Gold. Selbst wenn man 750er statt 916er Gold nimmt, hat man als Fälscher noch 18% Gewinnspanne.
Wenn also eine Anlagemünze auch nur etwas zu dick ist, ist höchste Vorsicht geboten. Der Duchmesser stimmt meistens, denn der ist allgemein bekannt. Aber wer kennt schon die Dicke, das sind die wenigsten. Also macht man die Münze etwas dicker damit das Gewicht wieder stimmt.

Eine Goldmünze darf bei korrektem Gewicht immer dünner sein, aber niemals dicker.
chaoschemiker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-02-2006, 08:42   #4 (permalink)
 
Die Abmessungen der bekannten Anlagemünzen findet Ihr unter Beitrag #2 der Goldmünzen FAQ.

http://www.emuenzen.de/forum/goldmue...enzen-faq.html

Ein weiteres Erkennungmerkmal ist eine unsaubere Prägung, sprich abgerundete Kanten, z.B. der Schrift.
Hierbei handelt es sich oft um eine Gußfälschung.
Hier mal ein paar Informationen zu verschiedenen Fälschungs-Verfahren.
http://www.moneytrend.at/wmf/inhalt.html
bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-02-2006, 10:36   #5 (permalink)
 
eine weitere "gefährliche" Münze...

... ist das österreichische 100 Kronen Goldstück von 1915.

Hier existiert eine grössere Menge an vergoldeten Silberabschlägen, die mit den orignalen Stempeln geprägt wurden und sich nur durch das Gewicht und etwas hellere Farbe vom Original unterscheiden. Erst am Sonntag habe ich so ein Stück auf einer Münzbörse als Original angeboten gesehen.

Bei russischen Goldmünzen der Zarenzeit ist ebenso grosse Vorsicht geboten. Von den 10 Rubel-Stücken existieren Fälschungen, die selbst von der Ögussa nicht als solche erkannt wurden!

Gruß Razorback
Razorback ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-02-2006, 13:52   #6 (permalink)
 
... Hier existiert eine grössere Menge an vergoldeten Silberabschlägen, die mit den orignalen Stempeln geprägt wurden und sich nur durch das Gewicht und etwas hellere Farbe vom Original unterscheiden. ...
Müsste man den Unterschied denn nicht auch an der Prägung erkennen können, wenn man direkt vergleicht? Bei der Vergoldung einer Münze verliert die Prägung doch immer auch etwas von ihrer Schärfe.
Lolo! ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01-03-2006, 08:30   #7 (permalink)
 
Müsste man den Unterschied denn nicht auch an der Prägung erkennen können, wenn man direkt vergleicht? Bei der Vergoldung einer Münze verliert die Prägung doch immer auch etwas von ihrer Schärfe.
Vermutlich schon - Die Vorgehensweise ist aber: Erstmal das Grobe, dann das Feine. Ausserdem könnte das Teil ja mal scharf geputzt worden sein bzw. war ein wenig im Umlauf.

Wiegen und das Gewicht vergleichen muss immer am Anfang stehen. Der Augenschein kann trügen (wann hat man schon ein Vergleichsstück grade dabei), die Elektronik nicht.

Die allermeisten Fälschungen weichen deutlich ab und lassen sich bereits durchs Wiegen als solche erkennen.

Gruß Razorback
Razorback ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01-03-2006, 15:18   #8 (permalink)
 
Viele Beispiele zeigen:

bei gut gemachten Prägefälschungen und Schleudergüssen hat der Normalsammler keine Chance.

Daher sind eine seriöse Bezugsquelle und die Prüfung wertvoller Sammlermünzen durch Sachverständige die beiden einzig wirksammen Mittel, die ein (Normal)Sammler hat.

Besonders wichtig ist auch das 4-Augen-Prinzip, d.h. der Kauf beim (seriösen) Händler wird durch Urteil eines Sachverständigen abgesichert. Denn es gibt auch Händle rund Auktionshäuser, die gelegentlich wissentlich Fälschungen als Originale feilbieten.

Wenn schon Gewicht, Durchmesser, Dicke und Erscheiningsbild nicht stimmen, sollte man erst garnicht an einem Kauf denken. Mit solchen Stücken kann man ohnehin nur leichtfertige, "preissensible" Anfänger hereinlegen. Und die gibt es wie Sand am Meer.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-08-2006, 21:27   #9 (permalink)
 
Möchte mal den Thread ergänzen:

1 Dukat 1915.

Diese werden immer öfters bei Ebay angeboten und es wird auch meist der volle Preis bezahlt. Es gibt hier eine Schmuckprägung. Auf der Vorderseite istb die Text anderst.

Original: Franc

Nachprägung aus Messing: Franz
Golden-Lord ist offline   Mit Zitat antworten
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