09-03-2006, 21:38
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#4 (permalink)
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Hallo Jabba,
das Prägejahr des fraglichen Mainzer Goldgulden ist 1429. Literatur: Felke 1172. Die Wertbestimmung ist so eine Sache. Das Stück ist nicht übermäßig selten. Daher gibt es für einen Mainz Sammler eigentlich keinen Grund sich ein Stück in derartig schlechter Erhaltung in die Sammlung zu legen. Falls man das Stück überhaupt verkaufen kann so wären 180€ in etwa zu erreichen. Man wird zwar via online Auktion fast alles los aber wer dieses Stück kauft dessen Gründe werden mir verborgen bleiben
Bleibt noch die Frage nach der Echtheit. Sofern das Stück ca. 3,37g auf die Waage bringt sollte er wahrscheinlich echt sein.
Das Stück rechts unten fällt nicht in mein Gebiet. Es kann sich handeln um: Grafschaft Flandern, Philipp der Gute 1419-1467, Chaise d'or. Allerdings ohne jede Garantie dar ich mich damit schon sehr weit von meinen Stammlanden der Burggrafschaft Friedberg entferne.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Friedberg / Hessen
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