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Frage : habe ich damit einen "finger print" , d.h. ist jede Konstellation wirklich einmalig ???
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Natürlich nicht. Der Schriftkreis auf der Adlerseite ist in etwa 34 Winkelpositionen für die Buchstaben und Leerstellen aufgeteilt. Bei 2 Orientierungen der Randschrift ergeben sich 68 Möglichkeiten. Damit ist keine gerichtsfeste Kennzeichnung einer Reichsgoldmünze möglich, aber es ist doch in der Praxis sehr unwahrscheinlich, von einem Land zwei Reichsgoldmünzen der gleichen Schriftkonstellation, Jahreszahl und Münzstätte zu bekommen. Man kann so seine eigene Reichsgoldsammlung kennzeichnen, um etwa die Herkunft einer Münze notieren zu können.
Dazu muß man nicht mehrere Buchstaben auf Übereinstimmung testen. Hat man einen, so steht der Platz der anderen automatisch fest. Ein Verfahren zur Kennzeichnung könnte so aussehen:
Man macht sich eine Code-Tabelle für die 34 Positionen des Schriftkreises, etwa so:
Dann sieht man nach, wo das M in "MIT" auf der Randschrift steht. Schließlich wird ein Zeichen für die Orientierung der Randschrift angehängt, zum Bleistift + und - .
8+ heißt demnach: Das M in "MIT" liegt am zweiten E in "DEUTSCHES".
Bei aufrechter Randschrift liegt die Münze mit der Adlerseite nach oben.
P- heißt: Das M in "MIT" zeigt auf das M in "MARK".
Bei kopfstehender Randschrift liegt die Münze mit der Adlerseite nach oben.