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Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage.

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Alt 28-03-2006, 16:51   #1 (permalink)
 
Question Kennzeichnung von 20 M Reichsgoldmünzen

Hallo,
in meinem Thread über Tauchwägungen von 20 M Reichsgoldmünzen, zeigte ich, dass eine meiner Münzen ein zu hohes Tauchgewicht von 0,55 g, anstelle von 0,45-0,46 g, aufwies -- also nicht aus 900/1000 Gold ist !
Ich schrieb den Verkaeufer (ein ebayer !) an und bemängelte sein damaliges Angebot (Juni 2005), in dem er ausdrücklich darauf hinwies, dass die Münze (Wilhelm I,1888) aus 900/1000 Gold sei. Seine Antwort: "da könnte ja jeder kommen und sich beschweren, vielleicht ist es gar nicht meine Münze, außerdem war es ein Privatkauf ohne Garantie und Umtausch" etc.

Das zur Einleitung !!

Ich habe daraufhin alle meine 20 M Goldmünzen nach folgender Methode gekennzeichnet :

Münze liegend, Randschrift normal lesbar (also nicht auf dem Kopf): kann bedeuten Bild oder Adler nach unten liegend!

Randschrift-Buchstaben mit Oberseite Umlaufschrift-Buchstaben korrelieren.
1. Beispiel :Wilhelm I, 1873 C : Randschrift gut lesbar von Bild unten liegend,
1. T von GOTT gegenüber I von REICH und U von UNS geg. 2.
S von DEUTSCHES.
2. Beispiel :Wilhelm II,1913 (Unif.) : Randschrift gut lesbar von Adler unten
liegend, 2. T von GOTT gegenüber 1. E von DEUTSCHES und
U von UNS geg. 2. Eins von 1913

Frage : habe ich damit einen "finger print" , d.h. ist jede Konstellation wirklich einmalig ???

Was sind die Meinungen (-- evtl ein alter Hut ??) `????
Gruß Dieter
stesido00 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-04-2006, 21:25   #2 (permalink)
 
Frage : habe ich damit einen "finger print" , d.h. ist jede Konstellation wirklich einmalig ???
Natürlich nicht. Der Schriftkreis auf der Adlerseite ist in etwa 34 Winkelpositionen für die Buchstaben und Leerstellen aufgeteilt. Bei 2 Orientierungen der Randschrift ergeben sich 68 Möglichkeiten. Damit ist keine gerichtsfeste Kennzeichnung einer Reichsgoldmünze möglich, aber es ist doch in der Praxis sehr unwahrscheinlich, von einem Land zwei Reichsgoldmünzen der gleichen Schriftkonstellation, Jahreszahl und Münzstätte zu bekommen. Man kann so seine eigene Reichsgoldsammlung kennzeichnen, um etwa die Herkunft einer Münze notieren zu können.

Dazu muß man nicht mehrere Buchstaben auf Übereinstimmung testen. Hat man einen, so steht der Platz der anderen automatisch fest. Ein Verfahren zur Kennzeichnung könnte so aussehen:

Man macht sich eine Code-Tabelle für die 34 Positionen des Schriftkreises, etwa so:



Dann sieht man nach, wo das M in "MIT" auf der Randschrift steht. Schließlich wird ein Zeichen für die Orientierung der Randschrift angehängt, zum Bleistift + und - .

8+ heißt demnach: Das M in "MIT" liegt am zweiten E in "DEUTSCHES".
Bei aufrechter Randschrift liegt die Münze mit der Adlerseite nach oben.

P- heißt: Das M in "MIT" zeigt auf das M in "MARK".
Bei kopfstehender Randschrift liegt die Münze mit der Adlerseite nach oben.

Geändert von Bukanier (11-04-2006 um 21:27 Uhr)
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-04-2006, 10:19   #3 (permalink)
 
Hallo Bukanier,

da war meine Grundidee doch gar nicht so falsch !!

Du sagst also zur Kennzeichnung der 20 Mark Reichsgoldmünzen :

1. -- die Münze liegt IMMER mit der Adlerseite nach OBEN,
2. -- daher kann die Randschrift AUFRECHT (+) oder KOPFSTEHEND (-) sein,
3. -- die Code-Tabelle fixiert einen GEWÄHLTEN Randschrift-Buchstaben mit
EINEM Buchstaben der Umlaufschrift auf der Adlerseite.

Nachteil zu 3. : man muß sich genau die Code-Tabelle merken. Es hört sich zwar viel besser an, wenn man --Deinem Beispiel für M von MIT folgend ---
8+ sagt, anstelle: 2.E+ von DEUTSCHES oder P- anstelle M- von MARK.

Ist das eigentlich alles NEU, was wir da von uns geben oder gibt es VORLÄUFER zu diesem Thema ???

Gruß und danke Dieter
stesido00 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-04-2006, 13:30   #4 (permalink)
 
da war meine Grundidee doch gar nicht so falsch !!
Nein, sie ist nützlich.

Du sagst also zur Kennzeichnung der 20 Mark Reichsgoldmünzen :

1. -- die Münze liegt IMMER mit der Adlerseite nach OBEN,
2. -- daher kann die Randschrift AUFRECHT (+) oder KOPFSTEHEND (-) sein,
3. -- die Code-Tabelle fixiert einen GEWÄHLTEN Randschrift-Buchstaben mit
EINEM Buchstaben der Umlaufschrift auf der Adlerseite.

Nachteil zu 3. : man muß sich genau die Code-Tabelle merken. Es hört sich zwar viel besser an, wenn man --Deinem Beispiel für M von MIT folgend ---
8+ sagt, anstelle: 2.E+ von DEUTSCHES oder P- anstelle M- von MARK.
Ja, vielleicht ist es besser, das auszuschreiben. Man braucht es ohnehin höchst selten. Ich habe z.B. nur 2 Reichsgoldzwanziger, die in Land, Jahr, Prägestätte übereinstimmen. Mein Code hat nur Sinn, wenn man Liste über größere Mengen führt und mit einer schmalen Tabellenspalte zur Kennzeichnung auskommen will.

Ist das eigentlich alles NEU, was wir da von uns geben oder gibt es VORLÄUFER zu diesem Thema ???
Also ich kannte das Verfahren nicht und wäre von selbst wahrscheinlich auch nicht darauf gekommen.

Gruß und danke Dieter
Vernünftiger Vorname.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
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