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| Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage. |
13-04-2006, 20:19
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#26 (permalink)
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Ich hatte doch gleich das ungute Gefühl, daß mit dem Ding etwas faul ist. Ebenso mit dem Anbieter von http://cgi.ebay.at/ws/eBayISAPI.dll?...PCN_BIX_Stores.
Ich glaube nicht, daß dieser Ebayer schoellermuenzhandel identisch ist mit dem wohlrennomierten Münzhändler gleichen Namens. In der Anzeige ist zwar ein Bild des echten Ladens in Wien, aber es steht nicht da, daß es seiner ist. Es findet sich überhaupt keine Adresse seines Ladengeschäfts. Seine homepage führt auf http://www.coinstore.at/shop/. Der echte Schöller Münzhandel hat aber die Adresse http://www.schoeller-muenzhandel.at/.
Bringe ich jetzt etwas durcheinander ?
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Die sind schon identisch. Wenn Du bei dem was kaufst, bekommst Du folgendes von ebay geschickt:
Mitgliedsname: schoellermuenzhandel
Name: Schoeller Münzhandel GmbH
Straße: Renngasse 14
Ort: 1010 Wien
Land: Österreich
Und das gleiche steht dann auch auf der Rechnung.
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13-04-2006, 20:44
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#30 (permalink)
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Bei mir liegen die Dinger auch rum -> in meiner Fälschungssammlung als gutes (schlechtes) Beispiel der Sammlerverdummung.
Den ersten habe ich vor fast 40 Jahren, und den zweiten vor kurzem für 2 Euro gekauft. Der hatte noch mehr.
Wenn die aus Gold sind, muss ich farbenblind sein.
Das Gewicht ist 6,37 gr. und der Dm. 27,5 mm, die Flandicke genau 1 mm.
Wenn man schon KN Mark Stücke vergolden kann, geht das mit Silber um so besser. Der angegebene Feingehalt ?? sollte mal jemand prüfen.
Anhang 15356
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Es gibt m. W. auch Silber-Nachprägungen mit diesem Motiv.
Allerdings eins sollte klar sein:
wenn der erwähnte Münzshop aus Wien, Renngasse angibt dass sein Produkt aus Gold ist, dann kannst Du Gift darauf nehmen dass dies auch der Wahrheit entspricht...
Alexander
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13-04-2006, 23:35
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#31 (permalink)
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Vielleicht versteckt sich bei mir das Gold mit seinen 0,6 gr. Untergewicht bei meinen "Doppeldukaten" einfach nur zwischen den Silbermolekülen, damit es nicht gesehen wird!?
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dann kannst Du Gift darauf nehmen dass dies auch der Wahrheit entspricht...
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bin ich lebensmüde?
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13-04-2006, 23:53
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#32 (permalink)
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Vielleicht versteckt sich bei mir das Gold mit seinen 0,6 gr. Untergewicht bei meinen "Doppeldukaten" einfach nur zwischen den Silbermolekülen, damit es nicht gesehen wird!?
bin ich lebensmüde?
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Sorry, aber ich kann Deinen Humor hier nichts abgewinnen.
Wenn man die Augen vor den Tatsachen verschließt, dann wird das auch nicht erfreulicher wenn man sich in pseudo-witzig versucht...
Alexander
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14-04-2006, 12:58
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#33 (permalink)
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Vielleicht bin ich in meinem Alter nicht mehr so kompetent, meine aktiven Jahre liegen schon etwas weiter zurück.
Aber an einem kann man nicht rütteln, das sind physikalisch Gesetzt, die man nicht durch Glauben ersetzen kann.
Die spezifischen Gewichte von Metallen:
Silber = 10,5
- Gold = 19,3, d.h. Gold ist fast doppelt so schwer wie Silber!
Meine beiden Stücke wiegen 1. = 6,373 gr. und 2. = 6,615 gr.
Die Durchmesser liegen (wegen unrund) zw. 27,3 und 27, 7 mm
Wenn meine Silberstücke (gerechnet, entsprechen sie dem spez. Gew. von Silber!) ca. 1 mm dick sind, dürften die Goldstücke nur etwa 0,5 mm dick sein, da die angebotene Prägung 6,987 Gr. und 27,0 mm Durchmesser hat.
Kannst Du das bestätigen? (der Feingehalt ist aus den Fingern gesogen, steht nirgendwo drauf)
Da bleibt es bei Glauben und Hoffen, oder hast Du die Dinger eventuell gekauft?
Verzeiht einem Altersdemenzgeschädigten Sammler (habe ich hier schon schriftlich bestätigt bekommen!!) solch ein Denkakrobatik. Ich komm auch wieder runter.
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15-04-2006, 10:09
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#37 (permalink)
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hi
ich habe meine über ebay bei meinem stammhändler gekauft. da hab ich vollstes vertrauen das es sich um "echtes" gold handelt.
ist ein münzshop der letztes jahr sein 25 jahrs jubileum feierte. also da kann man schon vertrauen haben.
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Zum aktuellen Goldwert, prima.
In dem Hefterl steht ja, daß die Nachprägung von der Stadt Innsbruck herausgegeben wurde, unterschrieben vom Bürgermeister. Das macht sie schon ganz schön "offiziell", die echte Nachprägung jedenfalls. Es ist nur schwer zu beweisen, daß man die hat, weil kein Schwein die Ausgabe vom Augenschein her kennt.
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15-04-2006, 11:14
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#38 (permalink)
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Da ist übrigens noch etwas, worüber ich mir nicht im klaren bin. Alle meinen, daß es die kennzeichnenden Jahrgänge (1892,1912,1915) im Original nicht gab. Woher habt Ihr eigentlich diese Weisheit ?
In Katalogen lese ich das sehr unterschiedlich:
Im Schlumberger steht bei den betreffenden Jahrgängen immer "alte Prägung" und "offizielle Neuprägung", und dazu: "gleicher Preisansatz für alte Prägung und offiz. Neuprägung", da Unterscheidung nicht möglich."
In den Schön-Katalogen (Kleiner deutscher Münzkatalog und Weltmünzenkatalog) traut man sich mehr zu und schreibt: "Die amtlichen Neuprägungen der Nrn. 22-24 lassen sich von den Originalen desselben Jahrgangs kaum unterscheiden."
Der Krause-Mishler-Weltmünzenkatalog kennzeichnet die betroffenen Jahrgänge einzig mit "restrike", aber dort halten sie sich ohnehin nicht mit Einzelheiten zum Hintergrund der aufgelisteten Münzen auf.
Der Austria-Münzkatalog kennt die Jahrgänge nur als Nachprägungen, aber der ist ein bißchen eigenartig. In der Gesamtliste der Nachprägungen kommen nicht alle vor, die er im Text als solche kennzeichnet. Andere, die es zu geben scheint, kennt er wiederum nicht.
Ich weiß nicht mehr wo, aber irgendwo habe ich gelesen, daß immer der letzte real existierende Jahrgang weitergeprägt wurde.
Das Gebiet "österreichische Goldmünzen-Nachprägungen" ist schwieriger, als ich dachte und ich weiß noch nicht, wo ich für mich eine Grenze ziehen soll.
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15-04-2006, 20:40
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#39 (permalink)
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ich habe meine über ebay bei meinem Stammhändler gekauft. da hab ich vollstes Vertrauen das es sich um "echtes" Gold handelt.
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Hast Du die Dinger denn beim Schöller gekauft ?
Wenn nicht, dann redet Ihr aneinander vorbei.
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Meine sind vom Flohmarkt. Hat denn Schöller anderes Gold als die Bundesbank / Degussa / ÖNB
Ich probier es einfach mal mit der alten alchimistischen Methode:
1 Liter Wasser = 1000 cm2 wiegt 1,0 Kilogramm
1 Liter Gold = 1000 cm2 wiegt 19,3 Kilogramm (= spez. Gew.) -> bei Silber = 10,5 kg
Meine Münze hat 2,7 cm Dm, ist etwa 1,0 mm dick und wiegt dabei 6,6 gr. also, spez. Gew. = Gewicht : Volumen
= 6,6 : (2,7 x 2,7 x 0,1 x 0785) (pi/4) = 9,1 gr./cm3 -> ergo -> SILBER.
Bei butcher's Münze müßte, wenn sie Gold wäre, irgendwo ein Unterschied hierzu sein. Da sie den gleichen Durchmesser wie meine hat, bleibt nur die Dicke.
Bei eine angenommenen spez. Gewicht von ca. 17,0 gr./cm3 für legiertes Gold, ergibt sich eine Dicke von 0,56 Millimeter.
Wenn das so ist, sag ich hierzu nichts mehr.
Anhang 15533 Anhang 15534
Wie man sieht ist Vertrauen gut, Kontrolle besser.
Diese Werkzeuge braucht ein Sammler, damit sein Vertrauen nicht zerstört wird.
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15-04-2006, 22:14
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#41 (permalink)
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also wenn ich die wahl habe zwischen einem flohmarkhändler und einem anerkannten goldmünzenhändler dann dann brauch ich für meine entscheidung keinen taschenrechner.
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Wie schön für Dich, meine haben 2 Euro gekostet und liegt in meiner Fälschungssammlung.
Notfalls werfe ich sie einfach in den Müll.
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15-04-2006, 23:07
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#42 (permalink)
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Auf die Gefahr hin mich hier gänzlich unbeliebt zu machen ...
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Die unnötig agressive Tonart nervt etwas, und Du mußt auch nicht so angeben mit Deiner nicht übermäßig schwierigen Rechnung.
Du hättest Deinen Einwand auch in die Form einer Rückfrage kleiden können, ob butcher die Goldeigenschaft auch wirklich durch Messen und Rechnen überprüft hat.
Ich komme beim Rechnen auf einen geringfügig höheren Wert von 0,6 mm Dicke, den die Münze haben sollte, wenn sie aus 986er Gold besteht. Der Unterschied zu 1 mm sollte gut zu erkennen sein. Wohlan, butcher, miß nach.
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14-05-2006, 17:41
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#43 (permalink)
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Gulden - Forint 1892
ich greife diesen interessanten Thread nochmal auf.
Es gibt bei dem Thema "offizielle Nachprägungen" etwas, das ich nicht verstehe:
die Forint (10/20 Franken) von 1892
In den Beiträgen hier im Forum wird immer gesagt,
- daß Gulden und Forint das gleiche sei
- der Jahrgang 1892 eine Nachprägung sei.
Wenn ich die Bewertungslisten in der Münzenrevue ansehe, werden dort aber Gulden und Forint getrennt behandelt.
Auch die dort angegebenen Listennummern aus 3 verschiedenen Katalogen (Jaeckel,Modern World Coins,Austria Netto Katalog) sind unterschiedlich.
8 Gulden: 1870-1892
alle Jahrgänge identisch
1892 wird als Nachprägung gekennzeichnet
8 Forint: 1870-1892
1870-79 kleiner Kopf
1880-91 großer Kopf
1890-92 mit Fiume-Wappen
1892 wird NICHT als Nachprägung gekennzeichnet
Weiß jemand mehr, und kann mich aufklären.
Würd mich freuen, wieder was lernen zu können.
Dieter
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14-05-2006, 21:04
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#46 (permalink)
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Handelt es sich bei einer "zeitgenössische Prägung" um eine offizielle Ausgabe ?
Wohl eher nicht, oder - bei der Prägeanstalt Kremnitz (Slowakei).
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Warum nicht ? Eine "Slowakei" gab es damals nicht. Die Gegend hieß Oberungarn, wo eben auch Kremnitz lag.
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