Da wird schon wieder Schindluder mit numismatischen Begriffen getrieben.
Portugalöser sind ursprünglich schwere portugiesische Goldmünzen aus fast reinem Gold mit 39,9 g Gewicht. Seine nordeutschen Nachahmungen zu 10, 5 und 2 1/2 Dukaten haben auch noch ein respektables Goldgewicht. Spätere sog. Bankportugaleser wurden z.B. in Hamburg seit 1619 ausgegeben, aber auch in Dänemark, Polen und Schweden, verloren den Geldcharakter und wurden zu Goldmedaillen im Wert von 10 Dukaten.
In der historischen Reihe sind die leichtesten als Portugaleser bezeichneten Münzen/Medaillen somit die 2 1/2 Dukaten-Stücke (ca. 8,5 g).
1/25 Unze hat aus meiner Sicht absolut nichts damit zu tun = Schrott.
Gruß Medaille
Die nicht-port. Portugaleser wurden in Norddeutschland (Hamburg, Brandenburg), Dänemark (Lübeck) und Schweden zu 10 Dukaten (ca. 35 g) und kleineren Einheiten geprägt. Sie hatten teilweise noch das port. Kreuz (Christus Orden) wie die port. Portugaleser und Texte wie "nach portugalischen Schrot und Korn".
Portugal begann Anfang des 16 Jh. diese Goldmünzen zu prägen und sie zeugten vom Reichtum, den der neu entdeckte Seeweg nach Indien eröffnete.
Die Portudaleser wurden unter Manuel I (1595-1521) und Johannes III (1521-1557) geprägt und waren meines Wissens nach zu dieser Zeit die schwersten Goldmünzen. Sie wiegen ca. 35,5 g (10 Cruzados, Feingehalt: 989,6 (1 Cruzado: 3,5 g).