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Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage.

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Alt 21-08-2006, 22:29   #1 (permalink)
 
Worauf ist beim Kauf eines Goldbarren (z.B. 10 Gramm) zu achten?

Hallo zusammen,

ich spiele schon lange mit dem Gedanken mir immer mal wieder, wenn ich etwas Geld übrig habe, mir einen Goldbarren (Gewicht so ca. 10, 20, max. 50 Gramm) zu kaufen. Leider bin ich absoluter Neuling auf dem Gebiet. Um beim ersten Kauf keine Fehler zu machen dachte ich, ich frage mal hier auf was beim Kauf zu achten ist. Ich hoffe die Frage ist hier erlaubt - da es ja eigentlich ein Münzforum ist.

Ich habe mir schon den ein oder anderen Katalog (Gavia etc.) angeschaut und auch die FAQ schon mal überfolgen. Nun mal zu meinen Fragen:

1. Auf was ist generell beim kauf von Goldbarren zu achten.

2. Wo kauft man am besten (möchte nicht gerade bei Ebay kaufen). Die Kataloge wie Gavia scheinen sehr teuer zu sein. Kennt jemand einen seriösen Händler?

3. Mir ist schon aufgefallen, dass es Umicore/Degussa Barren gibt (ohne Prägenummer auf dem Barren) und Barren aus der Schweiz oder Österreich die meist solche Nummern besitzen. Warum gibt es Barren mit Nummer und ohne Nummern (siehe auch angehängte Bilder)?

4. Teilweise sind die Barren wie in einer Art Chipkarte das als Echtheitszertifikat dient verpackt und diese Umicore Barren in einer Verpackung mit Degussa Versiegelung. Wird bei der Degussa Versiegelung ein Zertifikat mitgeliefert oder ist diese Verpackung eine Art Zertifikat (siehe auch angehängte Bilder)? Was sollte man lieber kaufen Barren in diesen Zertifikat-Chipkarten oder Barren mit dieser Degussa Versiegelung?

5. Ich bin heute an so einem "Goldmeister"-Laden (ist so eine Uhren/Schmuckladenkette) vorbeigelaufen, die auch solche Goldbarren in einer Zertifikat-Chipkarten anbieten - allerdings nur in 995,0 oder 999,0(?). Die meisten Barren sind aber in 999,9. Wo ist der Unterschied zwischen 999,0 und 995,0 bzw. 999,0(?) ? Was sollte man besser kaufen?

6. Für was steht der Name Degussa bzw. Umicore?

7. Wie erkenne ich die Echtheit an einem Barren bzw. macht es Sinn einen teueren Barren d.h. Kniebarren mit Hohlogramm zu kaufen?

Bitte beim Antworten bezugnehmen auf die gestellten Fragen. Bin dankbar für jeden Tipp.

Grüße
Robin.71
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Robin.71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-08-2006, 23:02   #2 (permalink)
 
Ich würde mir an deiner Stelle nicht so viel Gedanken um den Klimbim (Verpackung, Plastikkarte, Hersteller etc.) machen. Damit wird meist nur ein kräftiger Aufschlag "rechtfertigt", bringen tut das alles nichts. Du willst Goldbarren, also kauf dir Goldbarren, und zwar dort, wo man an seriöser Quelle möglichst wenig Aufschlag bezahlt. Das kann deine Bank, eine Scheideanstalt oder ein Händler sein. Um selber kontrollieren zu können, besorge dir eine Feinwaage und lege dir das Wissen zu, wie man eine Tauchwägung vornimmt. Bei quaderförmigen Goldbarren kann man auch über das Volumen l*b*h (cm³) und das Gewicht (g) näherungsweise das spezifische Gewicht (g/cm³) ausrechnen und mit dem von Gold (19,29 g/cm³) vergleichen. Dann kannst du jeweils selber nachvollziehen, dass dein erworbenes Stück auch wirklich aus Gold besteht.

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-08-2006, 00:36   #3 (permalink)
 
Soweit ich weis, verkauft die Bank keine so kleine Barren.

Zu Frage 6 habe ich folgenden Link gefunden:
GoldSeiten.de - Alter Glanz in neuem Look: Aus Degussa-Barren werden Umicore-Edelmetallbarren


Außerdem habe ich im Internet noch folegnde Seite gefunden zum Barren zu bestellen:
https://www.proaurum.de/shop/shop_ue...8b5e4cfb619f2b
Leider kann man da erst ab einem Mindestbestelltwert von 1000 Euro bestellen. Kennt jemand einen Versand wo man solche Barren auch in kleinen Mengen bestellen kann bzw. einen guten Händler im Großraum Stuttgart?

Kann mir jemand noch die anderen Fragen oben beantworten?
Robin.71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-08-2006, 02:05   #4 (permalink)
 
Warum willst du als Münzsammler umbedingt Barren kaufen?

Du kannst doch z.B. auch 100 Euro Münzen sammeln. Die dürften nicht schwer zu bekommen sein und Fälschungen gibt es glaube ich auch (noch) nicht.
Silbernumis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-08-2006, 07:05   #5 (permalink)
 
Ich beantworte mal den ersten Teil der Frage 6. DEGUSSA ist eine Abkürzung und steht für

DEutsche
Gold
Und
Silber
Scheide
Anstalt.
hh1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-08-2006, 08:20   #6 (permalink)
 
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Hallo zusammen,

ich spiele schon lange mit dem Gedanken mir immer mal wieder, wenn ich etwas Geld übrig habe, mir einen Goldbarren (Gewicht so ca. 10, 20, max. 50 Gramm) zu kaufen. Leider bin ich absoluter Neuling auf dem Gebiet. Um beim ersten Kauf keine Fehler zu machen dachte ich, ich frage mal hier auf was beim Kauf zu achten ist. Ich hoffe die Frage ist hier erlaubt - da es ja eigentlich ein Münzforum ist.

Ich habe mir schon den ein oder anderen Katalog (Gavia etc.) angeschaut und auch die FAQ schon mal überfolgen. Nun mal zu meinen Fragen:

1. Auf was ist generell beim kauf von Goldbarren zu achten.
Das sie echt sind, also besser bei einem bekannten Anbieter kaufen.
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2. Wo kauft man am besten (möchte nicht gerade bei Ebay kaufen). Die Kataloge wie Gavia scheinen sehr teuer zu sein. Kennt jemand einen seriösen Händler?
Im Katalog bekommt man neue Ware, bei Händlern auch schon mal Barren aus dem Umlauf, die können günstiger sein.
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3. Mir ist schon aufgefallen, dass es Umicore/Degussa Barren gibt (ohne Prägenummer auf dem Barren) und Barren aus der Schweiz oder Österreich die meist solche Nummern besitzen. Warum gibt es Barren mit Nummer und ohne Nummern (siehe auch angehängte Bilder)?
Mit Nr. kann man die Charge nachvollziehen lassen, oder bei Diebstahl den Barren identifizieren, ohne Nummer ist es anonymer.
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4. Teilweise sind die Barren wie in einer Art Chipkarte das als Echtheitszertifikat dient verpackt und diese Umicore Barren in einer Verpackung mit Degussa Versiegelung. Wird bei der Degussa Versiegelung ein Zertifikat mitgeliefert oder ist diese Verpackung eine Art Zertifikat (siehe auch angehängte Bilder)? Was sollte man lieber kaufen Barren in diesen Zertifikat-Chipkarten oder Barren mit dieser Degussa Versiegelung?
Wenn ein Barren in einer Hülle ist, wird er nicht verkratzt und kann später besser weiterverkauft werden. Der Sinn des Chips ist mir nicht eingängig.
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5. Ich bin heute an so einem "Goldmeister"-Laden (ist so eine Uhren/Schmuckladenkette) vorbeigelaufen, die auch solche Goldbarren in einer Zertifikat-Chipkarten anbieten - allerdings nur in 995,0 oder 999,0(?). Die meisten Barren sind aber in 999,9. Wo ist der Unterschied zwischen 999,0 und 995,0 bzw. 999,0(?) ? Was sollte man besser kaufen?
Immer den Barren mit dem höchsten Feingehalt mit 4 "9" also 999,9.
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6. Für was steht der Name Degussa bzw. Umicore?
Deussa wurde schon beantwortet, "Deutsche Gold und Silber Scheideanstalt" Umicore ist etwas neues und wird derzeit kräftig beworben. Umicore :: Home
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7. Wie erkenne ich die Echtheit an einem Barren bzw. macht es Sinn einen teueren Barren d.h. Kniebarren mit Hohlogramm zu kaufen?

Bitte beim Antworten bezugnehmen auf die gestellten Fragen. Bin dankbar für jeden Tipp.

Grüße
Robin.71
Siehe Frage eins und 4
H Butschal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-08-2006, 08:22   #7 (permalink)
 
Hy Jürgen,

grundsätzlich würde ich Goldmünzen bevorzugen, da es einige gibt, die nicht teuerer zu bekommen sind.
also zu

1. beachten solltest Du, dass diese leicht wieder zu veräussern sind, sprich weltweit bekannte Marken, wie z.B. Degussa bevorzugen.

2. vergiss bitte Gavia und andere Handelshäuser, es gibt einige seriöse Händler, die ich hier leider nicht poste.

3. es gibt nicht nur Barren mit Nummern und ohne, es gibt auch Barren in gestanzter und geprägter Form, hierauf solltest Du beim Kauf auch etwas achten. (ab 250 gramm, glaube ich, gibt es auch noch gegossene Barren)
Die geprägten sind etwas leichter wieder zu verkaufen.

4. du solltest Dir überlegen, was Du willst. Entweder sammeln, oder nur zu Goldanlage. Beim Wiederverkauf spielt die Verpackung keine Rolle.

5. Ich persönlich würde nur 999er oder 999,9er Barren kaufen, da es einige Käufer gibt, die 995er Barren nicht mal anschauen.

6. Degussa wurde prima erklärt.

7. wurde von Jeggi erklärt. Es heißt nicht Kniebarren, sondern Kinebarren. Solche Kinebarren sind nur etwas für Sammler, da Aufpreise verlangt werden.

sonstiges.
Mach mal ne Email an Pro... Die verkaufen auch unter 1000,-€. Bei mir zumindest taten Sie es. Ansonsten siehe PN.

Fazit:
mach Dir bitte Gedanken, ob Du Barren zulegen willst. Ich würde es nicht empfehlen, jedoch ist das Deine Entscheidung.
bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-08-2006, 14:17   #8 (permalink)
 
Ein Tip von mir: Besser große Barren kaufen (also 1x10 Gramm anstatt 10x1 Gramm); je kleiner der Barren, desto größer der Aufschlag auf den reinen Goldwert.
meikel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-08-2006, 15:58   #9 (permalink)
 
Hallo zusammen,

erst mal vielen Dank für euere Antworten. Also die Frage warum ich als Münzsammler Goldbarren sammeln möchte ist berechtigt bzw. darüber das ich auch Goldmünzen sammeln könnte darüber habe ich nicht nachgedacht.

Also wie gesagt, ich wollte die Barren nicht sammeln sondern als Geldanlage wenn ich mal ein paar Euro übrig habe (also keine wirkliche (große) Geldanlage). Ich wollte die Barren einfach mal kaufen und in meinen Tresor legen. Wenn die Barren dann in 25 Jahren (wenn ich 60ig bin) mehr wert sind ist das O.k. wenn nicht bin ich auch nicht traurig, denn es soll ja keine wirkliche Geldanlage sein. Ich dachte bevor ich mal z.B. 500 Euro auf ein Tagesgeldkonto mit ca. 2,5 % Zinsen lege kaufe ich mir mal einen Goldbarren.

Generell ist mir aufgefallen, das mal lieber größere Gewichte kauf (Quelle Proaurum – Stand 22.08.06):

Gewicht [Gramm]:

Ankauf [Euro]:

Verkauf [Euro]:

Wiederkaufswert [%]:

Geprägte Goldbarren:







1
13,50
25,50
52,94

5
76,00
91,50
83,06

10
152,50
170,00
89,71

20
307,50
330,00
93,18

31,1 (1 Unze)
477,00
506,00
94,27

50
771,00
805,00
95,78

100
1541,00
1598,00
96,43

Gegossene Goldbarren:







250
3850,00
3982,00
96,69

500
7711,00
7940,00
97,12

1000
15432,00
15877,00
97,20



Nach der Tabelle würde man für eine 100 Euro Goldmünze 2002 - Euroeinführung 1/2 Unze 15,55 Gramm 250 Euro rein für den Goldpreis bezahlen. Bei Ebay gehen diese Münzen meist aber mit 275 Euro über die Ladentheke d.h. minimal über dem Goldpreis. O.k. was für eine Münze sprechen könnte wäre, dass diese Münze in ihrem Wert in 25 Jahren nicht nur nach dem Goldpreis sondern danach bewertet werden könnte, dass es die erste 100 Euro Münze war und somit der Wert sogar einmall über dem Goldpreis liegen könnte? Was meint ihr dazu? Denke mal die 100 und 200 Euro Euroeinführung 2002 wären da vielleicht als Anlage ganz gut?

Frage 2.1:
Wie seht ihr die Wertentwicklung zwischen der 200 Euro Goldmünze 2002 Euroeinführung 1 Unze im Vergleich zu einem Goldbarren 1 Unze?

Frage 2.2:
Ich habe mal gelesen, dass es bei der 100 Euromünze 2002 Euroeinführung so hässliche rote Flecken gibt. Ist das Wertmindernd und hat die 200 Euromünze Euroeinführung die gleichen Probleme?

Frage 2.3:
Welche Goldbarren mit welchem Gewicht lassen sich später am besten verkaufen?

Frage 2.4:
Warum lassen sich Goldbarren den eigentlich schlechter Verkaufen wie Goldmünzen?

Grüße
Robin.71
Robin.71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-08-2006, 16:10   #10 (permalink)
 
Hy Jürgen nochmal,

also die 200 € ist m.E. als reine Anlageoption denkbar ungeeignet, da dieser mit min. dem doppelten Goldwert zu kalkulieren ist.

Bei Ebay kommt es darauf an, da es auch Auktionen gibt, wo die Münzen zum Goldpreis weggehen.

Ich hab letztens eine 20 Mark Preussen für 110,-€ incl. Versand ersteigert. Mir ist eigentlich egal, ob es eine Fälschung ist, oder nicht, wenn der Goldgehalt stimmt. Wobei der Verkäufer die Echtheit garantiert hätte. Die liegt incl. Versand ca. 10% unterm Goldwert.

Die roten Flecke sind nicht bei jeder. Ich z.B. hab eine, ohne Flecken.
Eine Wertminderung, naja, der eine sagt ja, der andere nein, wobei ich der Meinung bin, dass es schon eine Wertminderung gibt, da die Leute doch lieber eine ohne Flecken haben wollen.

Goldbarren bis 100 gramm sollten leichter zu verkaufen sein.
Kauf Dir aber bitte, so wie meikel geschrieben, keine 1 gramm Barren. Der Rest liegt in Deinem Budget.

Die letzte Frage müsste sich von alleine klären.
bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-08-2006, 17:33   #11 (permalink)
 
Ich dachte bevor ich mal z.B. 500 Euro auf ein Tagesgeldkonto mit ca. 2,5 % Zinsen lege kaufe ich mir mal einen Goldbarren.
Wenn es geht, dann bleibe bei dieser Größenordnung. Kleiner Barren/Münzen zu 1/10 oder 1/25 sind nicht so optimal.
Wie seht ihr die Wertentwicklung zwischen der 200 Euro Goldmünze 2002 Euroeinführung 1 Unze im Vergleich zu einem Goldbarren 1 Unze?
Die ganze Zeit hast du über Anlage gesprochen, jetzt willst du auf einmal spekulieren?
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-08-2006, 18:11   #12 (permalink)
 
Die Bank bzw. Sparkassen verkaufen ab einer Stückelung von 1 gramm, jedenfalls bei uns.
Lohnend ist der Kauf von reinem Gold in der Schweiz bzw. in Luxemburg.
Ansonsten schau einfach mal bei den kleinsten Goldmünzen bei Ebay vorbei.
Kann schon mal passieren, daß Du 1,24 Gramm 999,9 Gold für 13,98 incl. versicherten Versand bekommst.
Oder bei den Goldnuggets ist es teilweise auch sehr lohnenswert.
Gruß
Holger
coinsman ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 23-08-2006, 18:36   #13 (permalink)
 
@coinsman

weshalb ist es in der Schweiz bzw. Luxemburg lohnender?

Im Gegenteil,
1. bei diesen Invetitionssummen und
2. da in S und L die Goldpreise genauso hoch sind wie in Deutschland
würde er nur zusätzlichen Mehraufwand bzw. Mehrkosten haben.

@Raphael

1/25 oz sind ungeeignet, darüber sind wir uns einig. Aber 1/10 oz würde ich gerade noch durchgehen lassen, ausser es erfolgt der Kauf bei einer Bank.
bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-08-2006, 18:55   #14 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
@coinsman

weshalb ist es in der Schweiz bzw. Luxemburg lohnender?

Im Gegenteil,
1. bei diesen Invetitionssummen und
2. da in S und L die Goldpreise genauso hoch sind wie in Deutschland
würde er nur zusätzlichen Mehraufwand bzw. Mehrkosten haben.

@Raphael

1/25 oz sind ungeeignet, darüber sind wir uns einig. Aber 1/10 oz würde ich gerade noch durchgehen lassen, ausser es erfolgt der Kauf bei einer Bank.
Verkaufskurs letzte Woche in der Schweiz lag bei 1000 Gramm Reingold bei 14659 Euro.
Lohnt das nicht??
coinsman ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24-08-2006, 00:19   #15 (permalink)
 
Zitat:
Wie seht ihr die Wertentwicklung zwischen der 200 Euro Goldmünze 2002 Euroeinführung 1 Unze im Vergleich zu einem Goldbarren 1 Unze?


Beitrag anzeigen
Die ganze Zeit hast du über Anlage gesprochen, jetzt willst du auf einmal spekulieren?
Ich will nicht spekulieren - ich wollte nur mal Wissen ob es da Erfahrungswissen gibt bezüglich der Wertentwicklung einer 1 Unze Goldmünze (O.k. die 200 Euro Goldmünze 2002 Euroeinführung ist ein schlechtes Beispiel) und eines Goldbarren mit einem Gewicht von 1 Unze?
Robin.71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-08-2006, 14:35   #16 (permalink)
 
Du hast eine PN.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10-09-2006, 17:03   #17 (permalink)
 
Goldbarren

Hallo Robin
Deine Fragen über den Kauf von Goldbarren beschäftigen mich auch. Der Autor Andreas Popp schreibt in Brot und Spiele, daß er eine Anlage in Goldbaren für sehr wervoll hält, weil beständig. Ich habe es so verstanden, daß man einen Goldbarren bei jeder Hausbank kaufen und auch wieder zum Tagesgoldpreis verkaufen kann. Ob es stimmt weiß ich nicht, weil ich mich selbst erst infomieren will. Bist du schon weiter gekommen.
Viele Grüße Rowenta
Rowenta ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-09-2006, 00:09   #18 (permalink)
 
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@coinsman
1/25 oz sind ungeeignet, darüber sind wir uns einig. Aber 1/10 oz würde ich gerade noch durchgehen lassen, ausser es erfolgt der Kauf bei einer Bank.
1/25 oz ist genauso geeignet, wie jede andere Feingewichtsstückelung ... wenn man sie zum aktuellen Goldkurs kriegt!!! Die Wahrscheinlichkeit, beim Verkauf einen Preis nahe am oder über dem aktuellen Goldkurs zu erzielen, ist bei größeren Goldgewichten natürlich höher.

Nichtsdestotrotz habe ich auch Stücke kleiner 1/10 Unze im Tresor, immer nahe am Goldkurs erworben, mit etwas Glück aber klaren Kalkül.

Der Goldkurs ist wie jeder Aktienkurs nichts anderes als eine Wette, eine Aktie ist ein Wettschein, eine Goldmünze oder ein Goldbarren ist ein Wettjeton. Wenn jemand glaubt, die Wette gewinnen zu können, wird er Geld für die Wette einsetzen. Sinkt der Kurs innerhalb des "Wettzeithorizonts", ist die Wette eben verloren, steigt er, ist es umgekehrt. Den Zeithorizont aber bestimmt jeder individuell, muß ich die Münze/den Barren/die Aktie schnell wieder in Euro umwandeln, weil ich dringend Bares brauche, oder habe ich einen langen Atem um den für mich günstigsten Verkaufszeitpunkt zu bestimmen?

Nun gibt es zwar Tausende von Auguren, welche dem Wettinteressierten den Ausgang der Wette vermeinen vorhersagen zu können, ob Eigeninteresse (99,99% und größer) oder nicht (extrem selten). Sie können vielleicht die kurzfristige Wahrscheinlichkeit des Wettgewinns oder -verlustes beeinflussen, langfristig sind auch sie blind.

Es gibt übrigens eine Theorie, daß ein Unternehmen genauso viel Wert ist, wie die Summe der Barwerte der jeweils von den Anlegern/Gesellschaftern jeweils nach Zeithorizont prognostizierten Gewinne. Dabei können sich von Geschäftsbericht zu Geschäftsbericht (oder noch kürzer, wie Adhoc-Bericht, Quartalsbericht etc. pp.) sowohl die Gewinne der Unternehmung als auch die Zeithorizonte einzelner oder aller Anleger ändern, oder anders gesagt, auch die Wahrscheinlichkeit, die Wette zu gewinnen oder zu verlieren. Kauft jemand noch in x=zeithorizont Jahren die Produkte dieses Unternehmens und schätze ich ein, daß das Unternehmen neue Produkte entwickelt, welche sich auch noch in x=zeithorizont Jahren gewinnbringend verkaufen? Warum sollte das beim Gold anders sein? Gegebenenfalls kann man dann den "Wettschein oder -jeton" noch gewinnbringend oder verlustmindernd verkaufen.

Jetzt bin ich mal gespannt, wie sich die Auguren zu Wort melden. Ich jedenfalls habe meine Wetten und passe meinen Zeithorizont dynamisch an! Das heißt nicht, daß ich gelegentlich auch auf`s falsche Pferd wette. Denn richtig überlegt gibt es, mich eingeschlossen, nichts anderes als Auguren ("alles Sch...", "KAUFEN ...!!!", "Extreme Wertsteigerung ...", "Fiat Money ...", "VERKAUFEN ...!!!")

Gruß

JensiS
JensiS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-09-2006, 23:19   #19 (permalink)
 
Question bankgebühren

guten abend,

ist im allgemeinen bekannt wie hoch die bankgebühren für einen zuvor erwähnten vorgang wären, sprich ich treffe auf einen meines erachtens günstigen goldpreis an der börse. und wäre der meinung ein potenzial hierin zu sehen um ungenutze geldreverven spekulativ anzulegen. weiß jemand wieviel ich für den kauf einer unze reingold in praktischer barrenform an bankgebühren zahlen würde. natürlich ist mir bekannt, nicht jeder hat die gleiche hausbank...

mfg
g:handelt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-09-2006, 23:29   #20 (permalink)
 
Hallo,
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ist im allgemeinen bekannt wie hoch die bankgebühren für einen zuvor erwähnten vorgang wären
es gibt bei den Banken einen Ankaufs- und einen Verkaufskurs. Gebühren in dem Sinn, wie du es wahrscheinlich meinst, gibt es da meines Wissens nicht.

Gruß,
Thomas
thhko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-09-2006, 23:46   #21 (permalink)
 
Question s.o.

aber in der regel bewegt sich der ankaufs- und verkaufspreis doch parallel zum börsenwert, also wie hoch gold etc. zur zeit gehandelt wird?

wenn ich also zum kurs k bei der bank gold kaufen würde, wäre der ankaufspreis a doch oberhalb des verkaufspreises b oder nicht?

sonst wäre es ja von anfang an ein verlustgeschäft für meine hausbank mir gold günster zu verkaufen als dieses anzunehmen. oder irre ich mich hier?

ist die höhe dieser differenz bekannt?

also würde ich z.b. zu 102% des eigentlichen verkaufspreises ankaufen?

damit man abschätzen kann, ab welchem kursanstieg sich der verkauf an die bank rentieren würde..
g:handelt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-09-2006, 02:00   #22 (permalink)
 
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wenn ich also zum kurs k bei der bank gold kaufen würde, wäre der ankaufspreis a doch oberhalb des verkaufspreises b oder nicht?

sonst wäre es ja von anfang an ein verlustgeschäft für meine hausbank mir gold günster zu verkaufen als dieses anzunehmen. oder irre ich mich hier?
Bei einer Bank wirst Du nie zum Kurs K kaufen können sondern immer nur zum Kurs B. Die Bank wird gegebenenfalls dein Gold zu Kurs A kaufen, der liegt aber immer unterhalb von Kurs K und weitab von Kurs B. Je nach Börsenbewegung des Kurses K bewegen sich auch die Kurse A und B, gleich welche Bank und gegebenenfalls sogar stündlich.



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ist die höhe dieser differenz bekannt?

...

damit man abschätzen kann, ab welchem kursanstieg sich der verkauf an die bank rentieren würde..
Der Verkauf lohnt sich nur, wenn Du billiger eingekauft/produziert/veredelt hast, als Du vekaufen kannst. Dies gilt für jegliches Produkt, es sei denn, Du verkaufst mehrere Produkte gleichzeitig und subventionierst aus Strategiegründen ein Produkt oder mehrere quer. Bei Gold funktioniert das nur beschränkt, denn Gold ist weitgehend standardisiert, eben zum Kurs K.

Meines Wissens ist keine Bank verpflichtet, Dein Gold anzukaufen. Sie tun es zum Preis A, weil sie vermuten, daß sie den Krempel zum Preis B wieder loswerden.

Wenn ich die Differenz zwischen Kurs A und Kurs B und den dazwischenliegenden Kurs K kennen würde, hätte ich mich längst selbstständig gemacht und wäre zwischenzeitlich nach Mexico ausgewandert.

Es ist und bleibt eine Wette mit dem Gold, Interessantes findest Du hier ... http://www.emuenzen.de/forum/allgeme...-u-steigt.html

Goldigst

JensiS
JensiS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-09-2006, 11:07   #23 (permalink)
 
Red face

danke für die antwort...

also. kein gold kaufen und später verkaufen. da kein gewinn.

sammeln ist ja eh viel schöner...
g:handelt ist offline   Mit Zitat antworten
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