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| Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage. |
08-09-2006, 13:07
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#1 (permalink)
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Gewichtsverlust durch Polieren und Prägen der (Gold-)Ronde ?
Ich hätte folgende Frage:
Weiß jemand ob bei der (Polierung und) Prägung einer Goldmünze ein Gewichtsverlust auftritt ?
Und wenn ja, dann in welcher Höhe (als Durchschnittswert) ?
Konkretes Fallbeispiel:
Eine Ronde mit einem Gewicht von 10 g wird poliert (da es eine PP-Goldmünze werden soll) und anschließend beprägt.
Wie schwer ist dann (ca.) die fertige Goldmünze ?
Alexander
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09-09-2006, 08:15
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#3 (permalink)
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Zuerst danke für Euer Feedback.
Zum Thema Polieren von Ronden hatte ich zuvor online nur folgende brauchbare Information gefunden (aus diesem Forum, geschrieben von Birte):
...
Es wurde ein Film eingespielt, in dem sich Jo Brauner mir dem Direktor der staatl. Münze Berlin unterhielt. Dieser erklärte den Herstellungsprozess von PP-Münzen. Es wurde in einem Einspieler gezeigt, wie die Ronden in einer Art Schleifmasse poliert wurden. Es handelte sich um einen trichterförmigen Behälter, der mit trockenen "Schleifkörnern" (ich weiß leider nicht, was es war) gefüllt war und in dem die Rohlinge herumgewirbelt wurden. Hierzu sagte der Berl.-Münz-Direktor sinngemäß: "Bei Polierter Platte werden die Ronden speziel behandelt und die Stempel aufwändig poliert."
...
Also für mich - da dieses Polieren/Schleifen weder thermisch noch durch extremen Druck, sondern offensichtlich durch Abreibung passiert - klingt das nicht so, als ob man dabei den Anfall von (Gold-)Feinstaub ausschließen könnte.
Mir wurde von einem Kollegen, welcher zu diesem Thema aus aktuellem Anlaß bei einer für die Produktion der österreichischen Goldmünzen relevanten Stelle nachfragte, folgendes (kurz gefaßt) berichtet:
Bei der Produktion fallen (überwiegend oder ausschliesslich beim Polieren) 1-2 % des (ursprünglichen) Gewichts als Feinstaub an - welcher natürlich gesammelt und in der Folge recycelt wird...
Um diesen Faktor wäre dann logischerweise auch die geprägte Goldmünze leichter als die dafür verwendete Ronde.
Alexander
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09-09-2006, 09:46
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#5 (permalink)
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Ich hatte einen Text gelesen der die Vorbereitung der Ronden für die Deutschen Spiegelglanzprägungen beschrieb. Darin hies es, die Ronden würden mit einer Art von Kugelkopf oder so, das präzise Wort ist mir entfallen, poliert. Das hörte sich jedenfalls nicht so an als ob da etwas abgeschliffen worden wäre. Ich glaube das war sogar irgendwo in diesem Forum.
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Bei Spiegelglanzprägungen gibt es keine polierte Ronden, sorry, aber diesen Punkt können wir mal gleich getrost abhaken...
Das Polieren von Ronden ist - nach mehreren zuverlässigen & übereinstimmenden Quellen - ein verhältnißmäßig sehr aufwendiges Verfahren.
Daß ein Rohling durch den Poliervorgang 1 - 2 % seines Gewichtes verlieren soll halte ich für ziemlich unverstellbar, und auch die Wortkombination „Polieren/Schleifen“ scheint mir überhaupt nicht angebracht. Womit könnte man Metall schleifen um eine spiegelblanke Oberfläche zu erzielen? Zwar ist z. B. beim Polieren von Klavierlack die „typische Handbewegung“ ähnlich wie beim Abschleifen eines Vierkantholzes, aber das Werkzeug ist ein anderes.
Mir erscheint viel mehr die Bearbeitung mit rotierenden Kugeln unter Anpressdruck realistisch um auf der Oberfläche vorhandene Unebenheiten auszugleichen.
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Das Wort Schleif- kommt im von mir zitierten Text gleich zweimal vor ( Schleifmasse, Schleifkörnern) - so abwegig dürfte daher „Polieren/Schleifen“ nicht sein.
Das Glätten der Oberfläche dürfte jedenfalls eines der Arbeitsziele beim Polieren der Ronde sein.
Und es ist an sich relativ normal dass beim Polieren im handwerklichen Sinne (natürlich nicht beim "Polieren" mit Meister Proper und dem Poliertuch  ) jeweils Abrieb / Abfall entsteht - beim Schleifen sowieso, das kennt ja wohl selbst jeder Hobby-Bastler.
Alexander
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09-09-2006, 10:18
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#6 (permalink)
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Bei Spiegelglanzprägungen gibt es keine polierte Ronden, sorry, aber diesen Punkt können wir mal gleich getrost abhaken...
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Das ist allerdings richtig, da habe ich wohl den Zusammenhang des zitierten Textes verwechselt.
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Das Wort Schleif- kommt im von mir zitierten Text gleich zweimal vor (Schleifmasse, Schleifkörnern) - so abwegig dürfte daher „Polieren/Schleifen“ nicht sein.
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Ich weiß ja nicht welche Autorität der von Dir zitierte Text für sich in Anspruch nimmt, aber ich lese dort zuerst „in einer Art Schleifmasse“ und dann „"Schleifkörnern"“ bereits im Original in Anführungszeichen.
Das bedeutet es hat gar nichts zu bedeuten.
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Das Glätten der Oberfläche dürfte jedenfalls eines der Arbeitsziele beim Polieren der Ronde sein.
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Es dürfte sogar das einzige wesentliche Ziel sein.
Aber wenn Du es sowieso alles schon weist, warum stellst Du dann hier Fragen? Ich habe halt versucht Dir meine Gedanken dazu mitzuteilen und ich bin auch weiterhin der Meinung, daß die Idee daß bei der Herstellung von PP-Ronden bemerkenswert viel „Abfall“ entsteht eher skurril ist.
Schleifen ist eben ein Vorgang der primär dazu dient Material abzutragen, und da man das bei den Ronden nicht möchte wird man es wohl auch nicht tun.
Womit kann denn Deiner Meinung nach Metall überhaupt so geschliffen werden, daß man sich darin spiegeln kann? Gibt es überhaupt eine abgeschliffene Oberfläche in der man sich spiegeln kann?
Ich kenne auf anhieb keine.
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09-09-2006, 10:42
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#7 (permalink)
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Ich weiß ja nicht welche Autorität der von Dir zitierte Text für sich in Anspruch nimmt, aber ich lese dort zuerst „in einer Art Schleifmasse“ und dann „"Schleifkörnern"“ bereits im Original in Anführungszeichen.
Das bedeutet es hat gar nichts zu bedeuten.
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Eine eher gewagte Interpretation, welche ich sachlich eigentlich nicht wirklich nachvollziehen kann.
Es ist nun mal so, dass Polieren / Schleifen im handwerklichen Sinne (zumindest in Österreich) ähnliche bis tw. die selbe Bedeutung haben, siehe z. B. auch Polier-Maschinen / Schleifmaschinen ->
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Aber wenn Du es sowieso alles schon weist, warum stellst Du dann hier Fragen? Ich habe halt versucht Dir meine Gedanken dazu mitzuteilen und ich bin auch weiterhin der Meinung, daß die Idee daß bei der Herstellung von PP-Ronden bemerkenswert viel „Abfall“ entsteht eher skurril ist.
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Dass ich hier eine Frage stelle, bedeutet weder dass ich zu dem betreffenden Thema Null Vorwissen besitze noch dass ich mir dazu keine eigene Meinung gönne...
Ich halte diese nur tw. am Anfang bewußt zurück, um das (erste) Feedback nicht zu beeinflußen.
Schleifen ist eben ein Vorgang der primär dazu dient Material abzutragen, und da man das bei den Ronden nicht möchte wird man es wohl auch nicht tun.
Womit kann denn Deiner Meinung nach Metall überhaupt so geschliffen werden, daß man sich darin spiegeln kann? Gibt es überhaupt eine abgeschliffene Oberfläche in der man sich spiegeln kann?
Ich kenne auf anhieb keine.
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Wenn ich die Details dazu kennen würde, bräuchte ich hier in der Tat keine Anfrage hineinsetzten...
Fakt ist jedenfalls, dass das Polieren einer Ronde ein aufwendiger Prozeß ist und wohl aus mehreren Arbeitsschritten besteht.
Nach einer anfänglichen gröberen Behandlung (m. E. in Richtung Schleifen) wird dann wohl die feinere Nachbehandlung folgen.
Alexander
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09-09-2006, 11:44
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#9 (permalink)
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In dem von mir konkret gelegten Link wird Polier- und Schleifmaschinen ziemlich synonym verwendet, das ist nun mal so, da kann ich nichts dafür - auch wenn das wohl sprachlich als eher schlampig anzusehen ist.
Unterlegen wollte ich damit jedenfalls, dass es dabei um recht ähnliche handwerkliche Tätigkeiten - wenn auch zugegebenermaßen bei exakten Sprachgebrauch um keine identischen - handelt.
Deine Nachfragen beantworte ich nicht...
Ich hatte beide von Dir bisher gestellten Nachfragen beantwortet - wenn Du ernsthaft von mir erwartest dass ich exakte Kenntnisse davon besitze, wie das Polieren einer Ronde in einer Münzprägestätte abläuft, dann kann ich das nur als recht gewagt bezeichnen.
Für Instititutionen wie z. B. die Münze Österreich ist es wohl sehr wichtig, dass Details dazu eben nicht an die Öffentlichkeit gelangen - sowas lauft im Regelfall unter Betriebsgeheimnis.
Nicht zuletzt da ja die Qualität österreichischer PP-Prägungen Europa-weit gesehen hoch oben anzusiedeln ist.
Da wären die ja schön dumm, wenn sie das genauere Kochrezept dazu der Konkurrenz zugänglich machen würden...
Ich habe eigentlich erwartet Du hast einen interessanten Grund und eine Theorie für Deine Frage, aber das scheint ja nun nicht so zu sein.
Natürlich habe ich einen Grund für diese Anfrage und Theorien dazu habe ich inzwischen wohl schon genug geäußert.
Warum eine Prägestätte eine Technik anwenden sollte, mit der ihre Produkte sich letztendlich ausserhalb ihrer eigenen Spezifikationen befinden würden...
Wenn man weiß, dass während bestimmter Arbeitsvorgänge ein (nicht vermeidbarer, aber fix kalkulierbarer) Masseverlust eintrift, dann nimmt man eben eine um diesen Faktor X schwerere Ronde - und nichts ist mit ausserhalb ihrer eigenen Spezifikationen beim Endprodukt.
Genau um diese Theorie geht es mir primär - um deren (möglichst objektive) Verifizierung oder Falsifizierung.
Wobei es ja möglich (gewesen) wäre, dass jemand eine Ronde besitzt, welche für die Produktion einer Goldmünze in PP vorgesehen war - dann könnte man überprüfen, ob / wieviel sich (auch in jenem Fall) Ronde und Goldmünze im Gewicht unterscheiden.
Bei mir selber glaube (bzw. hoffe) ich jedenfalls, dass ich seit kurzem eine Ronde besitze, welche ursprünglich für die Produktion eine PP-Goldmünze bestimmt war...
Alexander
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09-09-2006, 11:44
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#10 (permalink)
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Dann muß ich mir auch nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen.
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Ja, lass es. Das führt zu nichts  (um Missverständnissen vorzubeugen: nicht wegen deinen Ausführungen, die sind in Ordnung)
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09-09-2006, 11:58
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#11 (permalink)
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Ja, lass es. Das führt zu nichts  (um Missverständnissen vorzubeugen: nicht wegen deinen Ausführungen, die sind in Ordnung)
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Danke für diesen Deinen ebenso wertvollen wie konstruktiven Beitrag zu diesem Thread / Thema...
Alexander
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09-09-2006, 20:58
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#12 (permalink)
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Wen's interessiert kann ich gerne alle Details zum Hintergrund meiner Anfrage übermitteln - soweit diese zur Veröffentlichung hier geeignet sind.
Es liegt eine Goldronde vor, welche der Verkäufer - ein an sich versierter Münzhändler - einem bestimmten Münztyp zuordnete (Land des Verkäufers und des Münztyps sind identisch).
Der Durchmesser der Ronde sowie der Durchmesser des betreffenden Münztyps stimmen exakt überein.
Auch bei den sonstigen Eigenschaften (Feingehalt des Goldes, Randgestaltung,...) sind mir bisher keine Unterschiede bekannt.
Allerdings was das Gewicht betrifft, gibt es den eben schon thematisierten Unterschied, dass die Ronde (ziemlich exakt 1,5 %) schwerer ist als das Normgewicht des betreffenden Münztyps.
Ich denke, dass es in so einer Konstellation ein naheliegendes Anliegen ist, der Frage auf den Grund gehen zu wollen ob der Gewichtsunterschied durch entsprechenden Materialverlust bei der (PP-)Münzproduktion entstanden sein könnte oder ob es sich - aufgrund des Gewichtsunterschied- um eine (noch) falsche Zuordnung der Ronde handelt.
Klar ist allerdings, dass eine eindeutige, zweifelsfreie Klärung dieser Frage (zumindest in diesem Rahmen hier) sehr schwierig sein dürfte.
Alexander
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10-09-2006, 18:37
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#13 (permalink)
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Die Ronden für Sonderprägungen werden, wie hier schon richtigerweise geschrieben wurde, kugelpoliert. Da wird nichts geschliffen, geläppt oder gehohnt.
Ein schönes Beispiel perfekt polierter Oberflächen sind die Kugeln eines Kugellagers. Da polieren sich die Kugeln allerdings gegenseitig, d.h. die Kugel werden in einer Trommel (Prinzip Betonmischer  ) von einem Greifer angehoben und fallen dann auf die anderen Kugeln herab. Je nach Laufzeit erhält man perfekt polierte Oberflächen mit entsprechender Härte (Materialspannung).
Gruß Michael
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10-09-2006, 21:33
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#14 (permalink)
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Die Ronden für Sonderprägungen werden, wie hier schon richtigerweise geschrieben wurde, kugelpoliert. Da wird nichts geschliffen, geläppt oder gehohnt.
Ein schönes Beispiel perfekt polierter Oberflächen sind die Kugeln eines Kugellagers. Da polieren sich die Kugeln allerdings gegenseitig, d.h. die Kugel werden in einer Trommel (Prinzip Betonmischer  ) von einem Greifer angehoben und fallen dann auf die anderen Kugeln herab. Je nach Laufzeit erhält man perfekt polierte Oberflächen mit entsprechender Härte (Materialspannung).
Gruß Michael
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Eigentlich ist es mir relativ egal ob dabei geschliffen, geläppt, gehohnt oder poliert wird  - der springende Punkt für mich ist ob im Verlauf der Produktion (wobei hier der Favorit natürlich das Polieren der Ronde ist) ein Gewichtsverlust eintritt bzw. eintreten kann.
Nach den mir derzeit vorliegenden Informationen - immerhin (laut Kollege) u. a. der O-Ton eines Mitarbeiters der Ö-Nationalbank - glaube ich eher ja, nicht zuletzt weil Gold verhältnißmäßig weich ist, und deswegen quantitativ (Gewichts-)Verlust-anfälliger beim Polieren sein sollte als z. B. Silber oder Titan.
Andere Frage:
gibt es eine Möglichkeit (für die Ronde Beschädigungs-frei) die exakte (Gold-)Feinheit festzustellen ?
Abgesehen von einer Tauchwägung, wobei ich auch nicht weiß ob diese Methode überhaupt exakt genug wäre.
Aber ich könnte diese Tauchwägung (mangels Praxis) vermutlich so oder so nicht wirklich korrekt durchführen...
Damit meine aktuelle Zuordnungstheorie am Leben bleibt, müßte die Ronde jedenfalls einen sehr hohen Goldgehalt (999/1000) aufweisen.
Alexander
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10-09-2006, 21:39
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#15 (permalink)
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......... ein Gewichtsverlust eintritt bzw. eintreten kann. 
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Nein, und nochmals nein. Begreifst Du es nicht, oder willst Du es nicht begreifen ?
Gruß Michael
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10-09-2006, 23:53
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#16 (permalink)
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Nein, und nochmals nein. Begreifst Du es nicht, oder willst Du es nicht begreifen ?
Gruß Michael
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Ich brauche sachliche Argumente, kein Oberlehrer-haftes Gequatsche...
Zu meinem großen Glück & zu meiner großen Freude beehren jeggy-Troll und namibia-Troll (früher oder später) so gut wie jeden von mir gestarteten Thread (und beziehen meist gegen mich Position...)
Alexander
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11-09-2006, 03:13
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#17 (permalink)
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Nein, und nochmals nein. Begreifst Du es nicht, oder willst Du es nicht begreifen ?
Gruß Michael
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Er kann und will es nicht begreifen  - Wie in vielen seinen Threads 
Gez. asmith-Troll
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11-09-2006, 09:11
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#18 (permalink)
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...der springende Punkt für mich ist ob im Verlauf der Produktion (wobei hier der Favorit natürlich das Polieren der Ronde ist) ein Gewichtsverlust eintritt bzw. eintreten kann...
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nein, (zumindest nicht bei deutschen)
diese frage haben wir beim mehrmaligen besuch der münze stuttgart auch schon gestellt.
ich gehe davon aus, dass die austrian mint ein vergleichbares verfahren zur herstellung solcher münzen benutzt wie die deutschen prägen.
die sachlichen argumente, warum es zu keinem gewichtsverlust kommen kann, haben meine vorschreiber ausführlich dargestellt
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11-09-2006, 10:05
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#19 (permalink)
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nein, (zumindest nicht bei deutschen)
diese frage haben wir beim mehrmaligen besuch der münze stuttgart auch schon gestellt.
ich gehe davon aus, dass die austrian mint ein vergleichbares verfahren zur herstellung solcher münzen benutzt wie die deutschen prägen.
die sachlichen argumente, warum es zu keinem gewichtsverlust kommen kann, haben meine vorschreiber ausführlich dargestellt
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^tom40 beweist, dass es ja geht...
Sachlich interessant, dafür der Verzicht auf Polemik, halt einfach guter Diskussionsstil...
Zum Inhaltlichen erlaube ich mir aber schon anzumerken, dass es in Bezug auf den Vergleich deutscher & österreichischer Prägung von Sondermünzen insofern einen - in diesem Zusammenhang wichtigen - Unterschied gibt, dass nämlich in Deutschland die Ronden ( auch für Spiegelglanz-Produktionen) nicht poliert werden...
Alexander
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11-09-2006, 11:38
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#20 (permalink)
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Zum Inhaltlichen erlaube ich mir aber schon anzumerken, dass es in Bezug auf den Vergleich deutscher & österreichischer Prägung von Sondermünzen insofern einen - in diesem Zusammenhang wichtigen - Unterschied gibt, dass nämlich in Deutschland die Ronden (auch für Spiegelglanz-Produktionen) nicht poliert werden
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doch, sie werden kugelpoliert
die frage die sich stellt ist die:
wie werden die ronden denn in wien poliert ?
nach meinen informationen so, wie es namibia bereits als letzter beschrieben hat:
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Die Ronden für Sonderprägungen werden, wie hier schon richtigerweise geschrieben wurde, kugelpoliert. Da wird nichts geschliffen, geläppt oder gehohnt.
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eine gewichtsveränderung beim kugelpolieren ist m.m. nach ausgeschlossen
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11-09-2006, 12:04
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#21 (permalink)
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eine gewichtsveränderung beim kugelpolieren ist m.m. nach ausgeschlossen
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ich habe den Thread bisher nur interesiert verfolgt und heute mal die Produktionsspezialisten bei uns im Werk gefragt:
Die Ronden werden wohl gratfrei geschnitten (nicht gestanzt, auch wenn allgemeinsprachlich das Wort stanzen verwendet wird). Zum entgraten verwendet man Steine (trowalisieren), zum polieren Kugeln. Beim entgraten hat man Materialverlust (den Grat), beim polieren nicht. Mein Kollege meinet, der zu polierende Gegenstand wird quasi "gebügelt", die Oberfläche wird geglättet indem Material von den höheren Stellen zu tieferen "fliesst" (wie beim Prägen) und die Oberfläche verdichtet wird (so wie nach dem Prägen die Münzoberfläche unterschiedliche Dichte aufweist).
Bin ja nur Laie, aber ich denke beim polieren gibts keinen Materialverlust, mir klingt das irgendwie logisch.
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11-09-2006, 13:33
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#22 (permalink)
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doch, sie werden kugelpoliert...
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Zum Thema Rondenbehandlung bei Spiegelglanz-/PP-Produktion wurde hier ja öfters schon heiß (und tw. durchaus auch kontroversiell) diskutiert, siehe u. a. relativ rezent hier:
http://www.emuenzen.de/forum/allgeme...t=spiegelglanz
wie werden die ronden denn in wien poliert ?
Ja wenn ich das nur im Genaueren wüßte...
Wobei beim betreffenden (Gold-)Münzentyp soll es sich nicht um eine Produktion aus Österreich handeln...
PP ja, Deutschland & Österreich nein - es soll eine Ronde für (PP-)Goldmünzen aus einem anderen EU(ro)-Land sein.
@ mifrjoar
Die Ronden werden wohl gratfrei geschnitten...
Weißt Du wann das passiert (passieren soll) ?
Im Laufe des Münz-Produktionsprozesses oder ist das bei einer gestauchten Ronde schon vollzogen worden ?
@ diwidat
Österreichische Goldmünze ist in jedem Fall unzutreffend.
Wie das korrekte Verhältniß des Durchmessers von gestauchten Ronden zu fertigen Münzen aussehen soll, dazu habe ich einige praktische Kenntnisse sowie auch mehr als ausreichend Anschauungs- & Vergleichsmaterial verfügbar.
Diesbezüglich kannst Du also durchaus ganz beruhigt sein.
Wenn man Deine Ausführungen so liest, dann entsteht der Eindruck dass mein Ansinnen die Goldronde korrekt zuzuordnen zu können, etwas ziemlich Schändliches an sich hat...
Alexander
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11-09-2006, 14:41
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#23 (permalink)
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@ mifrjoar
Die Ronden werden wohl gratfrei geschnitten...
Weißt Du wann das passiert (passieren soll) ?
Im Laufe des Münz-Produktionsprozesses oder ist das bei einer gestauchten Ronde schon vollzogen worden ?
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weis ich nicht, ich weis eigentlich nichts darüber, ich habe bei uns die fertigungsleitung gefragt. Mein Arbeitgeber stellt Sitzmechanik und Getriebemechanik für die Automobilindustrie her. Also z.B. den Kipp-/Neigemechanismus in Deinem Autositz und/oder das Schaltgestänge/Schaltdom Deiner Gangschaltung. Dort ist sehr genau zu fertigen und es ist egal, ob man ein präzise Unterlegscheibe oder eine Münzronde produziert, die Ronde wird halt noch beprägt, die Unterlegscheibe genauestens vermessen und verbaut.
Einen Einblick in die genauen Verfahren einer Prägeanstalt haben die Fachleute bei uns auch nicht. Vermutlich fällt vieles davon auch unter die Sparte Betriebsgeheimnis.
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12-09-2006, 22:04
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#25 (permalink)
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@Alex11 Solltest Du wieder an folgender Aussage zweifeln, dann erspar mir bitte dein sinnlosen Kommentare. Ich schreibe hier für alle die es interessiert. Es ist ja nicht jeder so von sich eingenommen wie du. Du musst meine Beiträge nicht lesen (Stichwort: Ignorierfunktion).
Für alle die es interessiert:
Gratfreies Schneiden wird mit Wasserstrahlschneidmaschinen realisiert. Dabei wird ein feiner Wasserstrahl mit hohen Druck erzeugt. Der Wasserstrahl erzeugt einen sehr sauberen Schnitt ohne Grat. Schneiden lassen sich fast alle Materialien. Eine Materialdicke von 150mm ist keine Seltenheit. Duch eine Computersteuerung sind auch hochkomplizierte Schnitte kein Problem. Es ist schon faszinierend so eine Maschine in Aktion zu sehen.
Gruß Michael (Troll)
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Genau solche (in meinen Augen genauso unnötigen & unsachlichen) Statements machen Dich in meinen Augen zum echten Luxus-Troll...
Du kannst Dir gerne Dein eigenes Psychogramm erstellen, mich verschone damit bitte zukünftig.
Sachliche Beiträge hingegen sind in den von mir gestarteten Threads natürlich von jedem willkommen.
Ansonsten nehme ich zur Kenntnisse dass es hier offensichtlich nur so von technischen Genies wimmelt, welche definitiv ausschliessen können dass bei den ganzen in Frage kommenden (tw. durchaus recht deftigen & komplexen) Produktionsmethoden - wobei ausser mir von den hier Postenden nicht einmal jemand weiß in welchem Land die Ronden nach der vorgegebenen These überhaupt zur Verarbeitung vorgesehen sein sollten - auch nur das feinste Goldstäubchen abfallen kann (10 g bleibt halt 10 g).
Vor so viel kollektiver Weisheit verneigt sich mein unwürdiges Haupt  und ich lasse es gut sein (nicht zuletzt weil die Positionen hier sowieso einbetoniert sind)...
Falls sich in dieser Causa substantielle News ergeben sollten - ich werde da sicher noch einige Erkundigungen & Gespräche dazu durchführen - dann werde ich es wohl hier vermelden.
Alexander
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