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Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage.

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Alt 06-02-2008, 11:34   #1 (permalink)
 
Smile frischling mit frage zum an- und verkaufspreis

Moin moin aus dem heute etwas verregneten Hamburg,
mein Name ist Peter, und bin seit kurzem total angetan vom GOLD!!! (es glänzt so schön)
Also hab ich mich kurzerhand hier angemeldet um (hoffe ich) von euch ein wenig "Grundlegende Informationen" zu bekommen!
Aaaalso, ich möchte mir gern 1 OZ "Australian Nugget" kaufen und habe mir auch schon die derzeitig günstigste Bank rausgesucht.
Dort wird der Nugget z.Zt. für 631,47€ im Verkauf angeboten!
Im Ankauf nur noch 584,94€ ???
Bedeutet das, ich kaufe mir den Taler für 631,47€ in der Bank, geh vor die Tür der Bank und entschließe mich ihn direkt zurück zu bringen und bekomme "nur"
noch 584,94€ ???!!!
Wer streicht die 46,53€ ein? Die Bank?! wofür?
z.Zt. steht der Goldpreis bei 610,87€ je OZ
Ok. die Differenz von 610,87€ zu 631,47 könnte ich mir noch mit Prägekosten erklären aber die Differenz vom An.-und Verkauf verstehe ich nicht!
Könnte ja auch einen 100€ Schein in zwei 50€ Scheinen wechseln und wieder zurück, kost doch auch nix!?

Wie Ihr seht Fragen über Fragen, hoffe ihr könnt mir etwas Klarheit verschaffen!

Mfg an alle
Kuddel2
kuddel2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-02-2008, 11:44   #2 (permalink)
 
Na, ist doch klar, dass die Bank daran auch was verdienen möchte. Gold ist nunmal eine gehandelte Ware und kein gesetztliches Zahlungsmittel mit einem fixen Wert, den man überall kostenfrei eintauschen kann.
Quaresma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-02-2008, 11:48   #3 (permalink)
 
Hallo

Nun, die Banken lassen sich ihre Dienstleistung auch bezahlen. Ist ja nicht so, dass die Herrschaften gar keinen Aufwand mit den Goldies haben.
Es bleibt jedem selbt überlassen, bei einer Bank Gold zu kaufen oder zu verkaufen. Wenn Du Glück hast, findest Du vielleicht einen Händler, dessen Spanne zwischen An- und Verkauf geringer ist.
moppel65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-02-2008, 11:59   #4 (permalink)
 
ok. danke soweit!
kuddel2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-02-2008, 12:36   #5 (permalink)
 
Hallo !

Eigentlich ist schon alles gesagt.

Der Vergleich mit den 2*50 EUR scheinen hinkt deshalb, weil diese hier gesetzliches Zahlungsmittel sind. Jede Bank muss ein gesetzlich hier zugelassenes Zahlungsmittel zum Nominalwert abgeben und annehmen. Wo kämen wir denn hin, wenn Banken (oder auch Geschäfte) für die Annahme von Zahlungsmitteln auch noch Gebühren verlangen würde.

Der australian Nugget ist kein in D zugelassenes Zahlungsmittel ! Wahrscheinlich kannst Du damit auch in Australien kaum bezahlen, bzw. höchstens mit einem wesentlich geringeren Wert als sich der vielleicht auf diesem Produkt aufgedruckte Wert zum echten Goldpreis verhält. (ich kenne den Nugget i.M. nicht und weiss nicht, ob da eine Wertangabe drauf ist).

Wenn Du solche Sachen bei einer Bank orderst, heisst das:
- Du beschäftigst einen Mitarbeiter der Bank mit der Bestellung, was Zeit kostet
- die Bank zahlt ihrerseits einen Ankaufspreis
- ein zweiter Mitarbeiter muss sich die Zeit nehmen, Dir diese Münze auszuhändigen

umgekehrt heisst das aber auch beim Verkauf:
- Du beschäftigst einen Mitarbeiter der Bank mit dem Verkauf, was Zeit kostet
- die Bank verkäuft es gegen Verkaufspreis
- ein zweiter Mitarbeiter muss sich die Zeit nehmen, Dir den Verkaufspreis auszuzahlen/überweisen

Dann kommen auch noch Versandkosten für An- und Verkauf hinzu.

Zwischen An- und Verkauf liegen immer Preisspannen, schliesslich will der An-/Verkäufer Geld verdienen ! Der arbeitet ja nicht für eine gemeinnützige und kostenlose Firma, sondern verdient damit seinen Lebensunterhalt.

Gruß,

Joshua

Geändert von joshua (06-02-2008 um 12:38 Uhr)
joshua ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-02-2008, 12:50   #6 (permalink)
 
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...Wer streicht die 46,53€ ein? Die Bank?! wofür?
...
Ein ganz klares NEIN!

Dieses Geld wird wie folgt aufgeteilt (Umsatzabhängig):

- Versicherungen
- Gerwerkschaften bzw. Berufsgenossenschaften
- Finanzamt
- und natürlich die Bank (Die viele Kostenstellen beinhaltet)
bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-02-2008, 12:55   #7 (permalink)
 
Warum Gewerkschaften ?
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-02-2008, 13:12   #8 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
Warum Gewerkschaften ?
Da ich "bzw" schrieb. Ich weiß leider nicht, welche Verbände bei Banken Pflicht sind.
bionicdragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-02-2008, 13:14   #9 (permalink)
 
Arbeitgeber zahlt sicher nicht an Gewerkschaften.
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-02-2008, 14:23   #10 (permalink)
 
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Könnte ja auch einen 100€ Schein in zwei 50€ Scheinen wechseln und wieder zurück, kost doch auch nix!?
Euro ist bei uns gesetzliches Zahlungsmittel, aber wenn du z.B. Dollars für den Urlaub tauschen willst hast auch eine Spanne zwischen An- und Verkauf.
Silbernumis ist offline   Mit Zitat antworten
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