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| Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage. |
30-07-2009, 18:31
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#1 (permalink)
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Hilfe - Krügerrand zerkratzt!
Hallo zusammen,
ich habe vor kurzem eine Krügerrand 1 Unze von 1979 hinterlassen bekommen.
Meine erste Münze wohlgemerkt und dann passiert mir folgendes:
Leider war die Krüger-Seite sehr hartneckig mit Filz verklebt.
In meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich versucht die Seite zu reinigen jedoch habe ich dabei ganz böse und v.a. sehr viele Kratzer reingemacht.
Ich Vollpfosten habe kein Lösungsmittel oder dergleichen genommen um den Kleber loszuwerden sondern bin mit der rauhen Seite eines hausüblichen Schwamms drüber (ich hätte auch nicht gedacht, dass der so sehr das Ding zerkratzt)
  
Nun sitze ich hier mit meinem Talent und muss fragen:
-Was für eine Wertminderung hat die Münze dadurch erlitten? Kann man das schätzen?
- Kann ich mich als Minimum zumindest noch am aktuellen Goldpreis orientieren? Ich habe eigentlich vor die Münze zu verkaufen???
UND
- Gibt es eine Möglichkeit den Glanz wiederherzustellen? Kann man das Ding polieren und die Kratzer wieder loswerden???
Ich bitte dringend um gute Ratschläge.
Hinweise dass ich ein Vollpfosten bin, bitte ich zu unterlassen, das weiss ich selber mittlerweile!!
Besten Dank für jede brauchbare Antwort.
MFG
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30-07-2009, 20:56
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#3 (permalink)
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Alles halb so wild.
Krügerrand ist eine Anlagemünze und wird zum Metallwert gehandelt. Ist halt nur ein als Münze geprägter Barren.
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So pauschal würde ich das aber nicht sagen. Es gibt auch Sammler dieser Anlagemünzen und für manche Exemplare werden Sammlerpreise gezahlt, die über den reinen Goldwert hinausgehen. Ob das auf die oben genannte zutrifft, weiß ich allerdings nicht.
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30-07-2009, 21:50
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#4 (permalink)
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So pauschal würde ich das aber nicht sagen. Es gibt auch Sammler dieser Anlagemünzen und für manche Exemplare werden Sammlerpreise gezahlt, die über den reinen Goldwert hinausgehen. Ob das auf die oben genannte zutrifft, weiß ich allerdings nicht.
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Mit den Kratzern sicherlich NICHT mehr. Goldwert bleibt aber bestehen.
Um auf die eigentlichen Fragen einzugehen:
-Was für eine Wertminderung hat die Münze dadurch erlitten? Kann man das schätzen?
Ja: Nur noch Goldwert.
- Kann ich mich als Minimum zumindest noch am aktuellen Goldpreis orientieren?
Ja.
UND
- Gibt es eine Möglichkeit den Glanz wiederherzustellen?
Nein.
Kann man das Ding polieren und die Kratzer wieder loswerden???
Nein.
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30-07-2009, 21:51
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#5 (permalink)
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Hast´e noch mal Glück gehabt
Die Springböcke werden zum aktuellen Goldpreis gehandelt. Ein Sammlerwert ist wenn überhaupt sehr gering ca. 10,00 - 20,00 € Aufpreis.
Kannst die Münze bei jeder Bank zum aktuellen Tagespreis verkaufen.
Einen besseren Preis (ca. 40,00€ - 50,00 € mehr) erzielst du allerdings bei Ebay.
Achte aber auf ein gutes Foto, wo die Kratzer gut zu erkennen sind.
Falls du an einen gerätst der die Dinger wirklich sammelt
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30-07-2009, 22:47
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#6 (permalink)
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Mit den Kratzern sicherlich NICHT mehr. ...
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Klar, aber wenn sie ohne Kratzer doch einen Sammlerwert gehabt hätte, dann hätte er jetzt etwas, worüber er sich ärgern könnte.
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31-07-2009, 01:37
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#8 (permalink)
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Was nicht "bankhandelsfähig" ist, bringt nur den Einschmelzpreis und das ist 10 - 15% unter Metallwert. Manche Edelmetallhändler kaufen sogar überhaupt nur makellose Stücke an.
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Wenn sie schlau sind.
Warum sollte irgendjemand für einen zerkratzten Krügerrand genau so viel zahlen wollen, wie für den danebenliegenden prägefrischen, den es zum aktuellen Tagespreis gibt?
Wenn ich ein neues Auto kaufe, dann nehme ich doch auch das makellose Exemplar und nicht eines, daß beim Bahntransport zum Händler durch einen Hagelschauer verbeult wurde, zum gleichen Preis.
Ja Tommy, du mußt also einen Dummen finden, der dir den Tagespreis dafür gibt. Aber das ist ja heutzutage kein Problem.
Gruß
9999
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31-07-2009, 09:43
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#12 (permalink)
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Mein Altgoldtürke zahlt z.Zt 21,- pro Gramm Feingold für Alt- und Bruchgold, jedenfalls announciert er das so. Ein wirklich sehr guter Preis, bei dem er eigentlich kaum noch was verdienen kann.
Ich werde demnächst mal testen, ob Werbung und Realität übereinstimmen.
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Ich habe das vor einiger Zeit mal hier getestet (zumindest probeweise, verkauft habe ich nichts). Hab mich unwissend gestellt.
Von dem in Fenster annoncierten Preis ging er gleich mal um 20% runter "Preis von letzte Woche, muss ich austauschen". Ich hatte ein Stückchen Feingold dabei so eine kleine Medallie (nachweislich 999, gestempelt am Rand, UND Dichte von Feingold). Er hat umfangreich mit der Strichprobe getestet (die verschieden konzentrierten Säuren). 14 und 18 Karat auf der einen Seite seines Schieferbrettchens, dann hat er 22 getestet (aber auf der Rückseite, mit einer unbeschrifteten Flasche, die auch nicht in seinem Köfferchen mit den anderen Flaschen drin war. Ruckzuck war der Strich aufgelöst, und er hat als 750er taxiert (netter 25% Rabatt). Ich weiß nicht, was in der Flasche genau drin war, aber gesund war es sicher nicht (mir fällt da jetzt spontan Königswasser ein).
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31-07-2009, 20:21
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#14 (permalink)
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Danke für die vielen Antworten und Ratschläge!!!
Habe jetzt mal eine Ebay Auktion gestartet, mit Hinweis auf die Kratzer und aussagekräftigem Foto.
Bin mal gespannt, wie viel ich erzielen werde.
Nächste Woche ist die Auktion vorbei.
Ich gebe dann noch mal durch, was mir das Stück beschert hat.
So als kleines Feedback für die abgegebenen Prognosen.

Ich hoffe, dass beim aktuellen Goldkurs von knapp 668,- / Oz zumindest dieser erreicht wird...
Naja, wir werden sehen...
Auf jeden Fall bin ich nun schlauer.
Das passiert mir schon mal nicht mehr!!!
Danke noch mal & Grüße
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31-07-2009, 22:08
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#15 (permalink)
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Auf jeden Fall bin ich nun schlauer.
Das passiert mir schon mal nicht mehr!!!
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Wenn du das nächste mal eine verklebte Münze hast, schmier einfach einen Stich Butter drauf und lass sie dann ein paar Tage so liegen. Viele Kleber lösen sich in Butter auf. Anschließend ganz normal mit heißem Wasser und etwas Neutralreiniger abwaschen und in reinem Alkohol trocknen.
Und bei sehr hartnäckigen Klebern legst du die Münze in Aceton.
Nur reiben darf man auf Münzen nicht, weder mit einem Schwamm noch mit den Fingern und noch nicht mal mit dem weichsten Tuch, das du finden kannst. Beriebene Münzen verlieren für einen Sammler ihren Wert, egal ob es nun Kratzer oder eine unnatürlich glänzende Oberfläche ergeben hat.
Gruß
9999
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31-07-2009, 23:21
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#17 (permalink)
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Wenn sie schlau sind.
Warum sollte irgendjemand für einen zerkratzten Krügerrand genau so viel zahlen wollen, wie für den danebenliegenden prägefrischen, den es zum aktuellen Tagespreis gibt?
Wenn ich ein neues Auto kaufe, dann nehme ich doch auch das makellose Exemplar und nicht eines, daß beim Bahntransport zum Händler durch einen Hagelschauer verbeult wurde, zum gleichen Preis.
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Interessant, ich dachte Gold kann nicht an Wert verlieren
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01-08-2009, 20:32
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#20 (permalink)
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"Mann kann doch Münzen vergolden lassen ?! ... dadurch dringt doch auch das Plattgold in die zerkratzten Flächen ein ? ... Könnte mann eine solch zerkratzte Goldmünze nicht auch nochmal vergolden lassen um sie "zu reparieren ?" ... mal abgesehen von den Kosten ? (Weiss übrigens jemand was es kostet eine Münze vergolden zu lassen ca. ?)
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Abgesehen, davon das der normale Krügerrand die typische Rotfärbung aufgrund des Kupferanteils hat und wenn man die vergoldet sieht sie eher aus wie eine von den drölf Millionen NP bei ebay als wie ein echter Krügerrand.
Liebe Grüße
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02-08-2009, 00:18
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#21 (permalink)
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Statt Aceton würde ich Ethanol nehmen.
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Bei so fiesen Cyanacrylaten muß es aber schon Aceton sein, sonst löst sich das nicht auf.
Gruß
9999
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