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Goldmünzen Hier finden Sie alle Informationen zu Goldmünzen - Anlagemünzen und dem Thema Gold im Allgemeinen , sowie der Wertanlage.

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Alt 17-10-2010, 08:44   #1 (permalink)
 
Französische Goldmünzen >1 Unze

Hallo,

es ist ja bekannt, dass die Franzosen Goldmünzen in allen möglichen Größen prägen. Ich frage mich immer: Für wen sind die 5oz, 10oz und 1kg Goldmünzen? Für uns normale Sammler sind diese doch (eigentlich) zu teuer. Für Anleger sicherlich auch eher uninteressant, da die MDP einen nicht unerheblichen Aufschlag hat. Also doch nur für neureiche Millionäre, die nicht wissen wohin mit ihrem Geld!?

Ich stelle es mir auch schwer vor, so eine 5oz oder 10oz Münze wieder zu verkaufen, da es hier ja doch einen eingeschränkten Sammlerkreis geben dürfte. Jedoch würde mich so eine große Goldmünze doch auch mal reizen, und sie wäre bestimmt ein Eyecatcher in einer jeden Sammlung (auf Grund der Größe). Jedoch liegt diese absolut nicht in meinem Budget...

Mich würde einmal eure Meinung dazu interessieren!

Liebe Grüße,
Murdoc87
Murdoc87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 11:24   #2 (permalink)
 
Es gibt neben Sammlern auch Protze, und die kaufen sich so etwas zum Protzen - ich nenn die deshalb auch Protzprägungen
Ich vermute, dass diese Stücke meist nicht zum Sammeln sondern zum Habenwollen und Herumzeigen unter Gleichgesinnten gekauft werden. Wer nur einen Klumpen Gold will, kann sich ja einen Barren in den Tresor legen. Und wer die Ästhetik schätzt, für den reicht ja eigentlich auch die handlichere Variante. Die Vorläufer von diesen Stücken sind die Schau-Mehrfachtaler (Löser) vergangener Jahrhunderte, die wurden auch für reiche Knöpfe zum Protzen hergestellt.

Es gibt noch eine Steigerung, diese Protzprägungen von E.. ups ja eben allgemein von einigen der Herstellern von Kommerzprägungen. Die haben dann auch Features, wie einen Ring aus Silberpuzzleteilen oder Farb-/Edelsteinapplikationen etc. Die Intention jener Zielgruppe, die ein solches Kaufangebot anzunehmen, übersteigt jedoch mein Vorstellungsvermögen.

All diese Dinge haben eins gemeinsam, sie sind weit von dem entfernt, für das Münzen ursprünglich gedacht wurden, als Zahlungsmittel in flexiblen kleinen Stückelungen.

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 12:14   #3 (permalink)
 
Nach eurer Definition - wäre die Grace dann aber auch nur eine Protz-Münze ... auch sie wird weit über Materialwert gehandelt.

Nur weil eine Münze teuer ist - muss das noch lange nicht bedeuten das es dafür keine Sammler gibt und die käufer neureiche Spinner sind.
(gleiches könnte mann dann auch von Grace-Besitzern sagen).

Es gibt auch Sammler die es nicht nötig haben - Preise zu vergleichen oder Münzen nur zu Nominal einzukaufen - die kaufen einfach was sie haben möchten.

Und ich glaube noch nicht mal das bei diesem Sammlern das Material eine Rolle spielt - eher die geringe Auflage und die damit verbundene Seltenheit sowie das streben nach einer kompletten Sammlung.



Lg
Marcus
Anubix2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 12:32   #4 (permalink)
 
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Nach eurer Definition - wäre die Grace dann aber auch nur eine Protz-Münze ... auch sie wird weit über Materialwert gehandelt.

Nur weil eine Münze teuer ist - muss das noch lange nicht bedeuten das es dafür keine Sammler gibt und die käufer neureiche Spinner sind.
(gleiches könnte mann dann auch von Grace-Besitzern sagen).

Es gibt auch Sammler die es nicht nötig haben - Preise zu vergleichen oder Münzen nur zu Nominal einzukaufen - die kaufen einfach was sie haben möchten.

Und ich glaube noch nicht mal das bei diesem Sammlern das Material eine Rolle spielt - eher die geringe Auflage und die damit verbundene Seltenheit sowie das streben nach einer kompletten Sammlung.

Lg
Marcus
Hallo Marcus,

der Fall liegt glaube ich etwas anders. Die Kilo-Protz-Münzen werden ja kaum über dem Materialwert gehandelt, die Grace aber um ein Vielfaches. Und es ist wohl auch ein Unterschied, ob jemand 1200 Euronen für ein bischen K, N und Me ausgibt oder 31000 Euros für ein Kilo Gold.

Ich persönlich als Nicht-Euro-Sammler brauche keine Grace, aber 1200 Euro für einen selteneren Kaiserlichen 20er würde ich evtl. auch mal hinlegen...

(Die 1200 Euro habe ich nur mal so angenommen, keine Ahnung wie die Grace gehandelt wird)
Eric7 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 12:43   #5 (permalink)
 
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Hallo Marcus,

der Fall liegt glaube ich etwas anders. Die Kilo-Protz-Münzen werden ja kaum über dem Materialwert gehandelt, die Grace aber um ein Vielfaches. Und es ist wohl auch ein Unterschied, ob jemand 1200 Euronen für ein bischen K, N und Me ausgibt oder 31000 Euros für ein Kilo Gold.

Ich persönlich als Nicht-Euro-Sammler brauche keine Grace, aber 1200 Euro für einen selteneren Kaiserlichen 20er würde ich evtl. auch mal hinlegen...

(Die 1200 Euro habe ich nur mal so angenommen, keine Ahnung wie die Grace gehandelt wird)
@Eric7: Ich denke wir meinen schon das gleiche ! ...
Anubix2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 13:22   #6 (permalink)
 
Warum soll es keine Sammler dieser Münzen geben, es gibt mit Sicherheit genügend die sich so etwas leisten.
Meiner Meinung sind das nicht nur Protzmünzen, wer auf einen steigenden Goldpreis setzt und die Münzen schön findet(warum nicht). Ich hätte auch gerne eine 10 Unzen Münze in meinem Bestand. Leider fehlt mir dazu das nötige Kleingeld.
Holger1963 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 14:20   #7 (permalink)
 
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Hallo,

...
Für Anleger sicherlich auch eher uninteressant, da die MDP einen nicht unerheblichen Aufschlag hat. Also doch nur für neureiche Millionäre, die nicht wissen wohin mit ihrem Geld!?
...
Auf dem Zweitmarkt (ebay, Händler) werden diese aber doch manchmal zu akztepabelen Preisen (ca. 10% über Spot) angeboten, dann sind sie schon für Anleger interessant. Bevor man sich 5 oder 10 Unzen Krügerrand holt, kann man sich für etwas Aufpreis eine numismatische Rarität holen.

Ein guter Preis für den Käufer ist z.B. auch diese Münze von vor 3 Tagen bei ebay (5 Unzen für 5100 Euro):

FRANKREICH 500 EURO 5 UNZEN GOLD"BUGATTI" 2009 PP bei eBay.de: Frankreich (endet 14.10.10 19:01:55 MESZ)

Selbst die neue gerade mal 12-15% über Spot:

Frankreich 500 Euro 2010 Le Taj Mahal 5 Oz Gold PP bei eBay.de: Frankreich (endet 11.10.10 19:00:21 MESZ)

Die ersten 5 Unzer wurden wenn ich mich richtig erinnere bei ebay für Preise zwischen 3000 und 3500 Euro verkauft, damit hat man also bis jetzt nicht viel verkehrt gemacht.

Leider sind waren die Klopper auch immer ausshalb meines Budgets, aber interessant finde ich sie auch und wie Holger schreibt es gibt mit Sicherheit genug, die sich sowas leisten können, egal was es kostet und ich denke nicht, dass es dabei um Sammlungsvervollständigung, sondern sehr wohl um Geldanlage in Gold geht.

Grundsätzlich finde ich die französischen Goldmünzen in all ihrer Vielfalt und Größen mit ihren Mini-Auflagen wesentlich interessanter als die deutschen mit Auflagen jenseits der 300.000.

Beste Grüße
janetmagic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 20:56   #8 (permalink)
 
Für mich sind das gar keine Münzen. Wenn man sich diese Rundbarren mit persönlicher Gravur! bestellen kann, ist dies ein Beweis dafür, wirkliche Münzen wären dann nämlich entwertet.
maenne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 21:11   #9 (permalink)
 
Ich halte wenig von diesen "Großmünzen". Sicher, wenn man vor einigen Jahren gekauft hat, hat man damit mittlerweile einen ansehnlichen Materialgewinn erzielt (wer hätte das damals bei den deftigen Ausgabepreisen der MdP vermutet ?, diese waren nämlich deutlich über dem Goldpreis).
Mir gefallen im Eurobereich am besten die 1 Unzen- und die Halbunzen-Goldis, aktzeptabel sind noch die 1/4 Unzen (von den 1/25 und 1/50 Unzen halte ich dagegen sehr wenig).
Wenn ich jetzt einfach so 5000.00 Euro zum Anlegen hätte, würde ich mir lieber 10 Stück Kaiserreich-Goldmünzen kaufen und nicht solch eine französische 5 Unzen Riesengoldmünze.
Kempelen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 21:12   #10 (permalink)
 
Interessant finde ich die Tatsache, dass Frankreich nach einer traditionell extrem konservativen Ausgebepolitik bis ca 1980 (gar keine Sondermünzen ) und einer in den 80er Jahren vorübergehend praktizierten moderaten Verausgabung von Denkmünzen nun zur numismatischen Bananenrepublik degeneriet ist. Woran liegt das ?
Kronerogøre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 21:16   #11 (permalink)
 
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Interessant finde ich die Tatsache, dass Frankreich nach einer traditionell extrem konservativen Ausgebepolitik bis ca 1980 (gar keine Sondermünzen ) und einer in den 80er Jahren vorübergehend praktizierten moderaten Verausgabung von Denkmünzen nun zur numismatischen Bananenrepublik degeneriet ist. Woran liegt das ?
Daran das Geld gebraucht wird. Und so hat man (F) ebend noch eine Einnahmequelle.

grüße Matthias
Fusselbär ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 21:53   #12 (permalink)
 
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Ich halte wenig von diesen "Großmünzen". Sicher, wenn man vor einigen Jahren gekauft hat, hat man damit mittlerweile einen ansehnlichen Materialgewinn erzielt (wer hätte das damals bei den deftigen Ausgabepreisen der MdP vermutet ?, diese waren nämlich deutlich über dem Goldpreis).
Mir gefallen im Eurobereich am besten die 1 Unzen- und die Halbunzen-Goldis, aktzeptabel sind noch die 1/4 Unzen (von den 1/25 und 1/50 Unzen halte ich dagegen sehr wenig).
Wenn ich jetzt einfach so 5000.00 Euro zum Anlegen hätte, würde ich mir lieber 10 Stück Kaiserreich-Goldmünzen kaufen und nicht solch eine französische 5 Unzen Riesengoldmünze.
Hallo Wolfgang,

wir sind wieder mal (fast) einer Meinung. Diese "Klopper" entsprechen auch nicht unbedingt meinem Wunschdenken (wobei mir ruhig jemand eine schenken kann), 1-Unzer sind mir aber auch schon fast zu groß (was natürlich auch an meinem Kontostand liegen kann)...

Ich liebe diese Gewichte von 7,965g oder auch die Hälfte, dabei darf sich der Goldgehalt gerne auf 900/1000 beschränken

Wenn ich mal kurz Geld brauchen sollte kann ich halt auch kleine Stückelungen verkaufen, und aus 4x 1/4-Unze wird am Ende auch wieder eine ganze
Eric7 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 22:19   #13 (permalink)
 
Die Protzmünzen, wie Jeggy so schön treffend sagte, sind numismatisch betrachtet völliger Blödsinn. Die römischen Aes gravae, das schwedische Plattengeld; nicht umsonst sind sie richtigen , d.h. handlichen Münzen gewichen.
7,965 oder die Hälfte davon ist schon die Idealzahl...
Kronerogøre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2010, 22:42   #14 (permalink)
 
Nun ja, wenn man von Gold fasziniert ist, kann es sicher schon mal ein großes Stück sein, aber ökonomisch sind bestimmt kleinere Stückelungen.
Hatte schon, als ich mal ein 2 Unzen Stück veräußern wollte, nur Stress.
Und warum soll man nicht auch mal Gewinne mitnehmen?
-ich- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-10-2010, 11:44   #15 (permalink)
 
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Es gibt neben Sammlern auch Protze, und die kaufen sich so etwas zum Protzen - ich nenn die deshalb auch Protzprägungen

...

Gruss,
jeggy
das trifft den nagel auf den kopf!

als mein geldanlage bei der bank ausgelaufen ist, hatte ich auch kurz mit dem gedanken gespielt, mir solch einen goldriesen zuzulegen. 5 unzen und eine auflage von 99 stück ist schon verlpcken, ich habe mich dann aber doch für deutsche silberzehner entschieden, auch wenn sie von den motiven nicht immer ganz so toll sind.

mit so einer regen disskussionsteilnahme hatte ich anfangs eigentlich gar nicht gerechnet! aber die meisten meinungen gehen doch klar in eine richtung.

sollte ich irgendwann mal das geld für solch eine münze über haben und keine bessere verwendung dafür haben, werde ich mir wohl auch so eine münze zulegen. aber wirklich nur dann! im moment reichen mir auch die 1/2 unzen und 1 unzen. sowie die goldenen laubblätter der brd (dabei wollte ich eigentlich keine goldmünzen unter 1/4 unze sammeln).
Murdoc87 ist offline   Mit Zitat antworten
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