Habe gestern meine 10 Mark Münze Preussen Wilhelm II erhalten. Natürlich habe ich sie gleich gewogen. Und siehe da, sie hatte nue 3,96 gr anstatt 3,98 gr. Daraufhin habe ich mir die Münze näher angesehen. Der Rand ist ziemlich abgegriffen. Von den 6 Arasbesken mit Stern sind nur noch 3 zu erkennen. Die anderen sind dermaßen abgegriffen, das nur Ansätze erahnen lassen, das da mal Arasbesken gewesen waren. Kann es sein, das eine Münze im Laufe der Zeit so abgegriffen sein kann, das 2 Hundetstel vom Gewicht fehlen. Ich denke mal, wenns eine Fälschung wäre, müßte der Gewichtsunterschied größer sein. Habe mal 3 Bilder der Münze eingestellt. Leider bekomme ich es nicht hin, den Rand gut wiederzugeben. Schöne Grüße Andreas F.
2/100stel Gramm sind schon ok, durchaus durch Abrieb zu erklären. Hast Du keinen Scanner, die Bilder sind nicht wirklich gut. Ich möchte hier keine Aussage treffen ob echt oder nicht...
Und wenn Du Kaiserreichmünzen hast stell sie bitte im Threat "Deutschland vor 1948" ein, dort gehören sie hin
Hi Eric7, nee einen Scanner habe ich leider nicht. Und besser habe ich die Fotos heute mit meiner Kamara nicht hinbekommen. Am besten werden die Bilder, wenn die Sonne durchs Fenster scheint. Aber heute war es den ganzen Tag bewölkt. Also du meinst 2 Hundetstel Gramm durch Abrieb können schon mal vorkommen? Na ja die Münze scheint mir 2 Wahl zu sein. Zu starker Abrieb des Randes und ein paar Macken am Rand der Rückseite, die man aber nur mit der Lupe sieht. So mit dem bloßen Auge betrachtet sieht die Münze noch ganz passabel aus. Wird die erste Münze sein, die ich in Notzeiten verkaufen werde. Wenn ich mal wieder eine Reichsgoldmünze habe, stelle ich das Thema dann unter Deutschland vor 1948 ein. Danke für den Hinweis. Schöne Grüße Andreas
es gab schon bei der Herstellung der Münzen gewisse Toleranzen, die im Reichsmünzgesetz von 1873 ziemlich genau festgelegt wurden. Auch da sind Abweichungen vorgesehen. Deine 0,02g sind ganz normal, eher wenig, bei zirkulierten Münzen sind sie normal höher.
Und was die Bilder betrifft guck doch mal in der Bucht nach einem gebrauchten Scanner, ich habe mir auch mal einen geholt vor zwei Jahren. Macht prima Bilder das Teil... Obwol es hier etliche (Profi-)Fotografen gibt, da kann man nur neidisch werden
Hallo Stefan - das beruhigt mich ja, das 0,02 gr normal sind, bzw in der Toleranzgrenze liegen. Meine anderen 10 Mark - Münzen haben aber exakt 3,98 gr. Daher war ich schon beunruhigt. Mit dem Scanner geht es nicht so einfach bei mir. Mein Vater hätte schon einen übrig. Aber das Laufwerk meines PCs ist kaputt. Das liest keine CDs mehr. Also auch keine Installations-CD vom Scanner. Das muß ich erstmal auswechseln lassen, wenn ich mal Zeit dafür habe
Na, dann mach mal hinne... Anständige Bilder sind das wichtigste um hier irgendwelche Münzen beurteilen zu können. Hier gibts Fotospezialisten, die machen super Bilder von Münze und Rand, ich habe keine entsprechende Kamera und auch nicht den Ehrgeiz (was bedeutet ich bin zu faul) um solche Fotos anzufertigen, aber mit einem Scanner gehts auch ganz gut.
Hier im Anhang ein Sachse, den ich gerade gekauft habe. Der hat auch nur 3,96g, aber ist so echt wie sonst nichts... Aber versuche deine Münzen bei Händlern zu beziehen, dann ist man beruhigter. Obwohl man auch bei manchen Händlern aufpassen muss.
Da hast du recht. Ein Scanner ist wirklich ein wichtiges Werkzeug für unser Hobby. Da muß ich echt hinnemachen, um meinen PC wieder flottzubekommen. Sehr schöne Münze, dein neuer Sachse. Hat auf der Rückseite 110 Randperlen und auf der Vorderseite 115 ( wenn ich richtig gezählt habe) Mein Willy 2 hat hinten ebenfalls 110 Randperlen und auf der Vorderseite 113. Sehe ich das richtig, das auf der Vorderseite der 10 Mark - Münzen die Anzahl der Randperlen variieren kann, während auf der Rückseite immer 110 Stück zu finden sind? Schöne Grüße Andreas
Ich stimme Stefan zu ; das Gewicht lässt sich durch den umlaufbedingten Abrieb, sowie durch den Materialverlust durch die grossen Kratzer auf Wilhelms Wangen erklären.
Ich hatte mal ein Zehnmarkstück von 1872, das nur 3,90 g wog. Es war echt, aber durch 42 Jahre Umlauf dermassen verbraucht, dass es damals eigentlich hätte kasiert werden müssen. Genau diese Diskrepanz zwischen den Bestimmungen des Münzgesetzes und der tatsächlichen Handhabung behandelt Faul in seinem Artikel.
Hallo Matthias - da hast du recht. Faul behandelt genau das Thema. Ich kam erst heute im Laufe des Tages dazu, mir den Bericht mal gründlich durchzulesen. Gestern abend hatte ich den Text mehr oder weniger nur überflogen, da ich ziemlich müde war. Konnte mich noch daran erinnern, das im Anfang des Berichts geschrieben stand: " Bei Prägung durften die Münzen nicht mehr als 2 einviertel Tausendstel vom Norm- oder Passiergewicht abweichen..."Aber im Laufe des Berichts steht, das das Gewicht schon um einige Hundertstel gr abweichen kann. Aber eine 10 Mark- Münze mit nur 3,90 gr ist schon extrem. Laut Faul ist 3,952 so die unterste Grenze, obwohl er später noch eine echte 10
Mark Baden mit 3,937 gr anführt. Schöne Grüße Andreas
Hallo Kay - gute Idee, den Treiber für den Scanner im Netz zu suchen. Dann kann ich mir nämlich schon morgen den Scanner holen und bin damit einen Schritt weiter. Schöne Grüße Andreas
So Jungs - nun habe ich auch einen Scanner. Blicke zwar noch nicht 100% durch ( bei den gescannten Bildern fehlt immer etwas minimal vom Rand), aber auf jeden Fall kann ich jetzt meine Willys hier einstellen, was ich auch gleich machen werde. Als erstes den Willy II, dann noch mal meine beiden Willys I. Mal sehen, was ihr jetzt von den Münzen haltet. Schöne Grüße Andreas
Upps - war mir garnicht aufgefallen, das Bild 2 spiegelverkehrt war. Habe das gleich nochmal probiert. Das Bild vertikal spiegeln, so gehts. Habe aber das Bild gelöscht und ein besseres Bild gemacht.