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Alt 07-06-2011, 12:19   #1 (permalink)
 
Sovereign 1925 ( London )

Dieser Jahrgang wurde original in einer relativ geringen Auflage geprägt und war lange selten, so wie die Jahrgänge 1916 und 1917.
Zwischen 1949 - 51 dann wurden gesamt ca 1 Million Exemplare nachgeprägt, um der Flut von Fälschungen zu begegnen. ( " To the horror of british numismatists " , wie Marsh in seinem Buch über den Sovereign schreibt ).
Meine Frage an die Sovereignexperten : Weiss jemand, wieso man den Sovereign des 1936 verstorbenen Georg V nachprägte. Es hätte doch Stempel für eine Auflage mit dem Portrait Georg VI gegeben ?
Kronerogøre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-06-2011, 17:30   #2 (permalink)
 
Hallo,
vielleicht hilft Dir der folgende Link weiter:

Sovereign Georg V.

Gruß
reining
reining ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-06-2011, 17:33   #3 (permalink)
 
Noch einer in Englisch

1925 Gold Sovereign
reining ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-06-2011, 21:17   #4 (permalink)
 
Kronerogøre , wenn du alles gelesen hast und weisst, woran man die nachprägungen erkennt, kannst Du es mich ja wissen lassen.
habe gerade festgestellt, dass ich vom 1925er auch was habe.
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-06-2011, 23:29   #5 (permalink)
 
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Noch einer in Englisch

1925 Gold Sovereign
Hallo reining,

vielen Dank für die Links. Hier wird spekuliert, dass der Royal Mint die notwendige Erlaubnis für ein neues Design gefehlt habe ???? Klingt seltsam . Der Prägeauftrag muss doch zunächst mal erteilt worden sein.
Kronerogøre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-06-2011, 23:33   #6 (permalink)
 
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Kronerogøre , wenn du alles gelesen hast und weisst, woran man die nachprägungen erkennt, kannst Du es mich ja wissen lassen.
habe gerade festgestellt, dass ich vom 1925er auch was habe.
Ich habe mal gelesen, dass die Blutrinne am Schwert und die Struktur der Beinmuskulatur bei der Neuauflage deutlicher ausgeprägt sein soll, dass dies allerdings auch bei besonders gut ausgeprägten original 1925er der Fall sein kann. Nicht sehr erhellend.
Wenn von der Originalauflage von 1925 ( 3,5 Mill ) kaum noch etwas existerien soll, wird es sicher völlig unwahrscheinlich sein etwas anderes als ein Exemplar der jahre 1949 - 51 zu bekommen.
Kronerogøre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-06-2011, 10:10   #7 (permalink)
 
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Hallo reining,

vielen Dank für die Links. Hier wird spekuliert, dass der Royal Mint die notwendige Erlaubnis für ein neues Design gefehlt habe ???? Klingt seltsam . Der Prägeauftrag muss doch zunächst mal erteilt worden sein.
Guten Morgen,
in beiden Artikeln ist einiges unplausibel bzw. lückenhaft.
So z.B. der Grund für die ursprüngliche Prägung 1925.
Warum plötzlich wieder nach der langen Unterbrechung und nur in diesem einen Jahr, aber davon sehr viel?
(Spekulation: Die Prägung mit dem Jahr 1925 begann in 1925 und wurde in den Folgejahren fortgeführt. Dann wären die Nachprägungen 1949 bis 1952 nur die Fortsetzung dessen, was man schon früher gemacht hatte.)

Dass es keine Erlaubnis für einen Stempel mit George VI: gab, kann ich aus den Beiträgen nicht entnehmen, es wird vielmehr gesagt, dass Faulheit (lazily) der Grund war, die alte Matrize wieder zu nehmen.

Was mir auch unplausibel erscheint, dass es die originalen 1925er überwiegend mit Gebrauchsspuren gab. Warum sollte in England jemand mit Gold bezahlen, viele Jahre nach Abschaffung des Goldes im Geldumlauf?

Es sei wie es sei, der Sovereign ist ein interessantes Objekt, vor allem auch als Beispiel dafür, dass die Unterscheidung "Metallscheibe mit Nominal = Münze" versus "Metallscheibe ohne Nominal = Medaille" wie sie so gerne von den Sammlern moderner Gedenkmünzen gemacht wird, nicht immer zum richtigen Ergebnis führt.
Gruß
reining
reining ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-06-2011, 23:03   #8 (permalink)
 
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Guten Morgen,
in beiden Artikeln ist einiges unplausibel bzw. lückenhaft.
So z.B. der Grund für die ursprüngliche Prägung 1925.
Warum plötzlich wieder nach der langen Unterbrechung und nur in diesem einen Jahr, aber davon sehr viel?
(Spekulation: Die Prägung mit dem Jahr 1925 begann in 1925 und wurde in den Folgejahren fortgeführt. Dann wären die Nachprägungen 1949 bis 1952 nur die Fortsetzung dessen, was man schon früher gemacht hatte.)

Dass es keine Erlaubnis für einen Stempel mit George VI: gab, kann ich aus den Beiträgen nicht entnehmen, es wird vielmehr gesagt, dass Faulheit (lazily) der Grund war, die alte Matrize wieder zu nehmen.

Was mir auch unplausibel erscheint, dass es die originalen 1925er überwiegend mit Gebrauchsspuren gab. Warum sollte in England jemand mit Gold bezahlen, viele Jahre nach Abschaffung des Goldes im Geldumlauf?

Es sei wie es sei, der Sovereign ist ein interessantes Objekt, vor allem auch als Beispiel dafür, dass die Unterscheidung "Metallscheibe mit Nominal = Münze" versus "Metallscheibe ohne Nominal = Medaille" wie sie so gerne von den Sammlern moderner Gedenkmünzen gemacht wird, nicht immer zum richtigen Ergebnis führt.
Gruß
reining
Du sagst es, da ist vieles ungereimt. Am Plausibelsten ist noch die Frage, warum man 1925 die Prägung wieder aufnahm zu beantworten. 1924 hatte England den Goldstandard wieder eingeführt ( eine Schnapsidee Winston Churchills, das Pfund war überbewertet, der Export brach ein und die Arbeitslosigkeit stieg rasant an ). Nicht nur in England, auch in anderen Ländern kam es Mitte der 20er Jahre zur kurzfristigen Wiederaufnahme der Goldprägung ( Schweden, Dänemark, Finnland , Polen). In Deutschland wurde den Reichsgoldmünzen wieder Kursgültigkeit verliehen.

Im Marsh gibt es keine Hinweise darauf, dass die 3 Millionen 1925er über mehrere Jahre verteilt geprägt wurden, so dasss man von 1925 als Prägejahr ausgehen muss. Dann verschwanden sie fast alle im Schmelztiegel, vermutlich in den USA, bestimmt hatte England seine Kriegsschulden mit diesen Münzen bezahlt.

Das mit der Faulheit hatte ich mir wohl falsch übersetzt. Kurios. So als ob man unter Willi II Doppelkronen mit dem Konterfei von Willi I geprägt hätte.

Vielleicht sind mit den Gebrauchsspuren die herstellungsbedingten " Bagmarks " gemeint ?
Kronerogøre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-04-2012, 10:10   #9 (permalink)
 
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Dieser Jahrgang wurde original in einer relativ geringen Auflage geprägt und war lange selten, so wie die Jahrgänge 1916 und 1917.
Zwischen 1949 - 51 dann wurden gesamt ca 1 Million Exemplare nachgeprägt, um der Flut von Fälschungen zu begegnen. ( " To the horror of british numismatists " , wie Marsh in seinem Buch über den Sovereign schreibt ).
Meine Frage an die Sovereignexperten : Weiss jemand, wieso man den Sovereign des 1936 verstorbenen Georg V nachprägte. Es hätte doch Stempel für eine Auflage mit dem Portrait Georg VI gegeben ?
Nun habe ich wohl eine Antwort auf meine Frage vom letzten Jahr gefunden. Auf der 73. Baldwin Auktion im Mai wird eine grosse Sovereign - Sammlung versteigert. Im Kommentar zum Jahrgang 1925 (London )heisst es:

"... Sovereign, 1925, struck in the reign of George VI c.1949-1952, bare head left, B.M. recut on truncation, rev St George slaying dragon with sword, date in exergue, tiny B.P. very distinct to upper right, edge coarser milling with higher rims, 7.98g (Marsh 220; MCE 646; S 3996). Toned, uncirculate d ex Randy Weir Numismatics, Unionville, Ontario, Canada, purchased 23rd April 1993 Calendar year mintages: 1925=3,520,431; 1949=138,000; 1951=318,000; 1952=430,000 Total output dated 1925 = 4,406,431 When collectors started to collect the modern gold Sovereign just after World War II, the 1925 Sovereign was always a challenging coin to find, as its issue was for Bank of England gold reserves only. This, coupled with the Gold Standard Act of 1925 meant that the Treasury banknotes were no longer convertible to gold coin on demand, but the Bank was compelled to sell 400 ounce fine gold bars to any purchaser who asked for it at £3/17/10½d per ounce in legal tender money. This meant each bar would sell for £1560 and there was a demand as in 1929 and again in 1930 the Bank of England had to melt down a total of 91,350,000 Sovereigns from their stock, which no doubt included any 1916 or 1917 Sovereigns left and many other earlier dates or varieties. The reissue of 1925 dated Sovereigns in the reign of George VI occurred because of a need for more coins in the gold reserve of the Bank of England. George VI dies were perhaps not used as the only issues of Sovereigns for the reign were commemorative patterns with plain edges in 1937 and so had never been authorised for currency, hence the 1925 George V designs were used again. These later coins eventually started to find their way into the hands of collectors and any premium on 1925 dated coins as a great rarity was soon eradicated. The 1925 Sovereign as we have here has a high rim and recut initials on the truncation. If an original 1925 Sovereign could be found we would expect it to have a less prominent rim and shallower initials..."


Die Verwendung der Stempel aus der Zeit Georgs V wird hier also damit begründet, dass die Stempel für den mit einem glatten Rand geprägten Sovereign Georg VI nie für den Gebrauch als Kursmünze genehmigt wurden.

Interesant auch ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der originalen 1925er und der zwischen 1949 - 51 geprägten : der Randstab ist beim Original niedriger. Jeder, der also einen zwischen 1911 und 1917 geprägten Sovereign mit einem 1925er vergleicht, kann feststellen, ob der 1925er ein Original oder eine Nachprrägung ist.
Kronerogøre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-04-2012, 00:03   #10 (permalink)
 
Hmmm..1925 hab ich auch welche. Konnte bis heute aber nicht wirklich sagen ob mit tiefem oder hohem Rand....
Abakan ist offline   Mit Zitat antworten
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