ich habe mir vor zwei Wochen eine Maple Leaf 1oz Goldmünze "brilliant uncirculated bzw. prägefrisch" zum damals aktuellen Preis gekauft und sie erst gesterm erhalten. Hintergrund: Ich möchte mein Geld in Gold anlegen und die Münze in einigen Monaten wieder bei einer Bank verkaufen.
Leider musste ich nach dem Auspacken feststellen, dass die Münze ein paar leichte Kratzer und relativ kleine, aber mit bloßem Auge unter bestimmtem Lichteinfall erkennbare Dellen auf den glänzenden Flächen der "Elizabeth"-Abbildung aufweist. Zudem ist die Münze anscheinend dezentriert geprägt. Die Ränder sehen ebenfalls unsauber und inhomogen aus.
Muss ich eine solche Lieferung akzeptieren? Bei wikipedia steht, dass "prägefrische" Münzen nach dem Prägen zusammenfallen und Schäden unvermeidbar sind. Für mich als Laien mit erstmaligem Goldbesitz ist das recht schwer einzuschätzen. Daher hoffe ich, dass Ihr mir hier helfen könnt. Grundsätzlich stören mich die Kratzer und Fehler nicht, wenn dadurch der Preis beim Wiederverkauf nicht gemindert wird.
Im Anhang befinden sich ein paar Bilder von dem guten Stück!
Also ich hätte an dem Stück nicht unbedingt etwas auszusetzen. Und da es sich um eine Anlegermünze handelt, wären auch kleine Kratzerchen nicht wertmindernd.
Aber wie gesagt, ich kann gegen das Stück nichts sagen, ich finde sie ok.
Und wie siehst das mit der Dezentrierung aus? Auf einem der Bilder sehr deutlich zu erkennen. Oder die unsauberen Rander? Ist das in irgendeiner Form wertmindernd?
Ehrlich Martin, ich kann da nichts sehen. Wo soll da eine Dezentrierung sein? Oder bin ich blind?
Wie gesagt, ich finde das Stück ok, auch die angeblichen "Dellen" am Rand finde ich durchaus noch akzeptabel... und nein, das ist sicherlich nicht wertmindernd, da es letztendlich immer 1oz Feingold sein wird
Ich selbst bin ja auch eher ein "Erhaltungsfetischist".
Gold ist halt in dieser Reinheit unheimlich weich und damit auch sehr empfindlich, aber man sollte bei solchen Stempelglanz Anlagegoldmünzen auch nicht den Maßstab einer PP anlegen und zu penibel sein.
Ehrlich Martin, ich kann da nichts sehen. Wo soll da eine Dezentrierung sein? Oder bin ich blind?
Achte mal bei Foto Nr. 4 auf die Ränder links und rechts im Bild.
Wie gesagt, ich finde das Stück ok, auch die angeblichen "Dellen" am Rand finde ich durchaus noch akzeptabel... und nein, das ist sicherlich nicht wertmindernd, da es letztendlich immer 1oz Feingold sein wird
Ich selbst bin ja auch eher ein "Erhaltungsfetischist".
Gold ist halt in dieser Reinheit unheimlich weich und damit auch sehr empfindlich, aber man sollte bei solchen Stempelglanz Anlagegoldmünzen auch nicht den Maßstab einer PP anlegen und zu penibel sein.
Alles klar, das beruhigt mich dann doch. Ich nahm an, dass die Bank den Ankauf verweigert. Hatte in einem anderen Forum gelesen, dass dort auch auf den Zustand geachtet wird. Kann jedoch nicht abschätzen, ab welchem Zustand das der Fall sein kann.
....... Ich nahm an, dass die Bank den Ankauf verweigert. Hatte in einem anderen Forum gelesen, dass dort auch auf den Zustand geachtet wird. Kann jedoch nicht abschätzen, ab welchem Zustand das der Fall sein kann.
Gruß,
Martin
Ja da muss dann aber schon ganz schön Abrieb sein
Privat wäre denk ich auch besser als bei der Bank
Hierzu nochmal die Frage: Wo würdet Ihr eine solche Münze wieder verkaufen?
In Online-Auktionshäusern muss man mit recht hohen Gebühren rechnen. Online-Münzhändler zahlen teilweise lächerliche Preise und stellen Bedingungen, z. B. muss die Münze eingeschweißt sein und ein Echtheitszertifikat vorliegen. So ein Zertifikat hat mir der Händler nicht ausgestellt. Zudem behält man sich vor, den Auszahlungsbetrag um bis zu 5 % zu senken.
Anlagegold und alten Ramschschmuck etc. verkaufe ich an seriöse Goldankäufer, die nahezu Spotpreis bezahlen. Ich glaube im Unterforum Edelmetalle sind da schon jede Menge Threads dazu erstellt worden.
Die Münze habe ich für 100,- Euro unter dem aktuellen Spotpreis gekauft. Werde sie noch eine Weile behalten und erst dann wieder verkaufen. Geplant sind vorerst 6 bis 12 Monate.
Habe mich anscheinend falsch ausgedrückt. Ich meine 100 Euro unter dem aktuellen Spotpreis. Also seit Münzkaufdatum ist der Goldpreis um 100 Euro gestiegen. Für die Münze habe ich 10 Euro mehr als den damaligen Preis pro Feinunze bezahlt. Wären abzüglich Versand 80,- Euro plus, wenn ich für die Münze bei einem sofortigen Verlauf den heutigen Goldpreis nach Spot bekäme.