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| Literatur Alle Infos zu numismatischer Literatur |
30-07-2006, 22:37
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#1 (permalink)
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Wie decke ich am effektivsten den Bereich Deutschland 800-1600 ab?
Gibt es eine Chance mit einer überschaubaren Bücheranzahl diesen Bereich abzudecken?
Literatur gibt es für jedes Ländle reichlich, aber meine finanziellen Ressourcen sind leider begrenzt, diese sollten schon in erster Linie Münzen vorbehalten sein.
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31-07-2006, 00:10
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#2 (permalink)
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Bei dieser riesen Problematik, würde ich doch bei den Euros bleiben, da gibt es die Kataloge abundan bein Aldi.
S69 hat in seinem Fred über die Deutschen Staaten geschrieben, dass er von 1600 bis 1871 schon 366 Staaten gefunden hat. Die Herrscher dabei noch nicht mitgezählt.
Don schrieb etwas vo 1700 Kleinstaaten in der Deutschen Geschichte. Wie soll man da in der Lage sein, Deine 800 Jahre Geld und Münze in Deutschlan in ein oder zwei Büchern unter zu bringen.
Vor kurzem ist die Bibliothek des Professor Berghaus bei Künker mit mehreren tausend numismatischen Büchern für knapp 105 000 Euro versteigert worden. Sicherlich war auch für Dich was dabei.
Schau mal in dieses Werk, ist zwar schon älter, aber voll mit Mittelalterwissen, Denominations in the Saurmasche Collection, die Saurmasche Münzsammlung, das gibt es auch als gedrucktes Buch bei der GIG.
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31-07-2006, 18:12
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#3 (permalink)
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Bei dieser riesen Problematik, würde ich doch bei den Euros bleiben, da gibt es die Kataloge abundan bein Aldi.
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Ich hoffe, dass die "Badischen Münzen Sammler" nicht mit solchen Sprüchen abgetan werden.
Mich schrecken keine Zahlen ab, ob es 1700 Staaten sind oder noch mehr Herrscher. Ich suche für den Einstieg allgemeine Informationen.
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31-07-2006, 18:48
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#4 (permalink)
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Sag uns doch erstmal WONACH du suchst, dann können wir auch mit dem helfen WAS du brauchst.
Alleine die Battenberg-Einlage im aktuellen NNB umfasst 13 Bücher die deinen Bereich berühren.
Die Zeitspanne und Vielfalt an Themen ist viel zu groß um sie mit einem Buch abzufassen. - Willst du konkret Sammeln, Numismatisch arbeiten oder nur eine Übersicht gewinnen ?
- Definiere überschaubar !
- Wie anspruchsvoll bist du im Bezug auf Sekundärliteratur / Hintergrundinformationen?
- Interessieren dich Groß- oder Kleinmünzen ?
- Willst du bei Münzen bleiben ?
So platt ist Diwidats Spruch garnicht.
Viele gute Bücher sind - wenn überhaupt - nur nach langem suchen und antiquarisch zu bekommen. Bei manchen liegt das Erscheinen schon mehr als hundert Jahre zurück.
Gruß,
Don
Geändert von Don_Carleone (31-07-2006 um 18:54 Uhr)
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31-07-2006, 23:48
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#7 (permalink)
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Für Mittelalter und frühe Neuzeit habe ich erst mal kein Patentrezept.
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Die Anderen auch nicht.
Soweit waren wir weiter oben auch schon.
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01-08-2006, 09:42
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#8 (permalink)
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Münzen Deutschland ab 800 bis 2000
Servus Raphael,
es gibt den ganzen Bereich zusammengefasst in 387 "Länder" (Kleinstaaten, Linien, Münzstätten) von Weege. Vor zwei Jahren hatte das Moneytrend mal ganz kurz alles als pdf-Dateien zum Download frei gestellt.
Die Dateien habe ich leider nicht mehr (vielleicht jemand anderer hier?), aber ich habe sie alle ausgedruckt. Die Ausdrucke könntest Du gerne haben, falls sie Dir was helfen.
Gruß Razorback
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01-08-2006, 12:20
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#10 (permalink)
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Ich muss ehrlich zugeben, dass dieser Thread auch von einem absolutem Sammler- und Forenneuling stammen könnte...
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Gruß,
Don
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Inhalt und Stil Deiner (aber auch diwidat's) Postings in diesem Thread unterstreichen für mich wieder einmal, das einige Sammler alter Münzen so manches Mal auf abgehoben bis arrogant unterwegs sind...
Einfach mal etwas lockerer sein - Münzen-Sammeln muß weder perfekt sein, noch muß man daraus unbedingt eine Wissenschaft machen...
Zumindest kann sich jeder Sammler selber definieren, welche(r) Faktor(en) im Vordergrund stehen soll (Spaß, wissenschaftliches Interesse, Wertanlage...) bzw. wie tief man sich mit der Materie beschäftigen will.
Alexander
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01-08-2006, 13:57
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#11 (permalink)
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Wer sich wirklich intensiv mit einem Teilgebiet auseinandersetzen will, braucht natürlich Rentzmänner, Fachkataloge (die auch Varianten, Stempel und etwas fundiertere Informationen als KM, Jaeger etc. enthalten) und muss sich vor allem mit der münzgeschichtlichen Entwicklung auseinandersetzen.
Daher schliesst das eine (breit angelegte Herangehensweise) das andere fast aus. Die Numismatik der früheren Zeiten ist eben komplexer - und viel Verständnis für die Münzen hängt mit der regional eng gefassten Geschichte zusammen.
@Raphael
Du suchst so etwas wie einen KM zu diesem Zeitraum. Das gibt es aber nicht - und, ehrlich gesagt, macht es auch keinen grossen Sinn. Denn bei den Münzen aus diesem Zeitraum ist es vielfach so, wenn man nur ein Bild der Münze und ein paar Wortfetzen dazu hat, ist man genau schlau wie vorher. Dann kann man es genauso gut bleiben lassen.
Konzentriere dich lieber mal auf ein Gebiet - zum Beispiel Münzen aus der Region, in der du aufgewachsen bist. Besorge dir Spezialkataloge und erforsche in numismatischer Chronologie rückwärts. Das ist viel spannender als das, was du dir gerade vorstellst. Man kann natürlich auch früh anfangen und sich vorwärts arbeiten. Ich selber finde es aber so einfacher.
Ich mache das gerade mit Württemberg. So ist es z.B. spannend, dass auf dem Wappen von ca. 1700 bis 1800 noch im 5. bzw. 7. Feld der Heidekopf vorhanden ist, das Wappen der Stadt in der ich aufgewachsen bin. Die Stadt war schon lange Zeit bis zur Wandlung zum Landkreis um 1938 ein eigenes Oberamt. Dieses Wappen findet sich natürlich auch auf den Münzen dieser Zeit wieder.
Gruss,
jeggy
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01-08-2006, 14:03
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#12 (permalink)
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Inhalt und Stil Deiner (aber auch diwidat's) Postings in diesem Thread unterstreichen für mich wieder einmal, das einige Sammler alter Münzen so manches Mal auf abgehoben bis arrogant unterwegs sind...
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Nein, keine Arroganz.
Nur Frust darüber, das sich da jemand keine Mühe zu geben scheint ...
Gruß,
Don
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01-08-2006, 19:52
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#13 (permalink)
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Der Euro ist jetzt gerade mal 6 Jahre alt und die Zahl der Postings erreicht fast die Auflagenhöhe der Münzen.
Jetzt sollen 600 Jahre Staats- und Münzgeschichte in einen simplen Katalog gepresst werden!?
Wenn das man gut geht.
Es ist ja nicht nur das Ende des oströmischen Reiches, es ist das gesamte Mittelalter, die Kreuzfahrerzeit und die beginnende Neuzeit.
Mein LieblingsAutor, der Herr Gerhard Krug, der nur die meißnisch-sächsischen Groschenprägungen von 1338 bis 1500 beschreibt, hat dafür auch schon über 280 Seiten gebraucht.
Mit dem was der Herr Weege da geschrieben hat kann man sich ja anhand des Umfangs schon vorstellen, welche Qualität dahinter steckt.
Gegen ein paar Mittelaltermünzen aus dem deutschen Sprachraum ist ja nichts einzuwenden, wenn es nur zum Spass ist, es muss doch nicht gleich wissenschaftlich werden. Unbestimmbare Mittelalterpfennige sind schon für ein paar Euros auf den Münzbörsen zu erwerben, aber nicht gleich mit einem Katalog danach schlagen.
Der Herr Saurma (den sich Raphael sicherlich noch nicht angesehen hat) bietet mit seiner Sammlung schon einen schönen Überblick.
Diese Hinweise haben m.E. mit Überheblichkeit und Arroganz überhaupt nichts zu tun, sie sollen dem jungen Sammler helfen die Dinge richtig zu sehen und sich nicht zu verzetteln.
Normales badisches Mittelalter liegt z.B. im Preis zwischen 50 und 800 Euro, zu viel um nur mal etwas zu schnuppern.
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02-08-2006, 15:20
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#17 (permalink)
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Nachtrag:
Hier hast Du einen kleinen Teilausschnitt an Literatur:
Literatur
Es fehlt aber dort zum Beispiel ein wichtiges Werk (=es fehlen also noch viele wichtige Erscheinungen...):
Beierlein, J.P.: Die Medaillen und Münzen des Gesammthauses Wittelsbach, München 1897 und 1901 ? (2 Bände)
Für Dich interessant:
Berghaus, P.: Die Münzen von Dortmund, Bd. 1 der Dortmunder Münzgeschichte (10. bis 18. Jahrhundert), Dortmund 1978.
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02-08-2006, 18:00
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#19 (permalink)
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Danke, die Auktionskataloge können ein sehr gutes "Gerüst" werden. 
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Mach's wie ich: schreib die Auktionshäuser an, ob Du den Katalog bekommen kannst. Wenn man dann noch gelegentlich mitbietet (man muss ja nicht gleich was ersteigern...), bekommt man rasch eine schöne Sammlung zusammen.
Der Weege hat übrigens nur Auktionsergebnisse einiger Jahre aufgelistet. Eine, wie ich finde, gar nicht schlechte Arbeit. Leider wurde sie nicht fortgesetzt.
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02-08-2006, 18:47
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#20 (permalink)
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..... Auktionsergebnisse einiger Jahre aufgelistet. Eine, wie ich finde, gar nicht schlechte Arbeit. Leider wurde sie nicht fortgesetzt.
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Ist auch ein sau -- ich meine mühsames Geschäft. In meiner Übersicht der Sachsen Albertiner habe ich 5500 Münzen gelistet (einschl. Jahrgänge und Münzstätten) und dazu die Preise aus Auktions-Ergebnislisten in drei Erhaltungen gesammelt. Wenn da nicht das Jahr der Auktion mit dahinter steht, wird das Ganze nach ein paar Jahren witzlos und kann nur als grobe Übersicht genutzt werden. Aber immerhin habe ich ca. 3000 Preise ermitteln können. Das ist leider schon einige Zeit her und nocheinmal fange ich nicht an. Zumindest die Münzen habe ich komplett beieinander.
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02-08-2006, 20:55
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#21 (permalink)
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@Jörg
Wie man hört, hat man dich tatsächlich aus Kanada rausgelassen ... Koffer voll Geld ... tss, tss
Auktionshäuser, gute Idee!
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