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| Literatur Alle Infos zu numismatischer Literatur |
24-06-2008, 13:29
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#1 (permalink)
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Weege Münzfälschungen II
Hallo,
mit oder trotz der Erfahrung, dass es leicht ist, hier im Forum Prügel (verbal  ) einzustecken, wenn man den Besitz des Buches von Weege über Münzfälschungen eingesteht oder diesem sogar durchaus positive Seiten abgewinnt, erdreiste ich mich, zu bekennen, dass ich Ende März dieses Jahres das Nachfolgewerk zu einem - nach meiner Ansicht akzeptablen - Subskriptionspreis von 77 Euronen bestellt habe.
Wer hat auch??? Traut Euch!!!
Hat jemand seitdem noch was von einem möglichen Erscheinungstermin gehört / gelesen?
Grüße
collettore
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24-06-2008, 15:58
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#2 (permalink)
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logo, hab ich das auch bestellt, ist doch ein absolutes "must" der Münzliteratur
...ich hab mich auf der Numismata in Frankfurt eine Weile mit Weege unterhalten.
...er ist jetzt sicher nicht der große Gutachter, aber er ist mit Idealismus bei der Sache dabei...und er hat ein heißes Eisen angefaßt, was ihm jede Menge "Gegenwind" gebracht hat.
Ich glaube irgendwann im Spätsommer oder Herbst soll Erscheinungstermin sein. Ich bin gespannt.
Grüsse
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25-06-2008, 08:33
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#4 (permalink)
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Hallo Rex Danny,
ich melde mich mal wieder:Sie schreiben : "ich habe mich mit Herrn Weege unterhalten....er ist sicher nicht der große Gutachter..."
Dies aus Ihrer Feder ! Welche Kenntnisse muß denn ein Fachautor haben ,um ein solches Buch zu schreiben?
Der Autor schreibt in ganzseitigen Anzeigen "Im Herbst platzt die Bombe"
Wenn ihm der Sammler wirklich so am Herzen liegt , warum wartet er dann so lange, bis er die bahnbrechende Entdeckung veröffentlicht ? Finden Sie das sammlerfreundlich ?
Ich bin auf diese sogenannte Sensation schon recht gespannt........ Stellen Sie sich doch einmal vor, Sie lesen ein Buch (Fachliteratur) und sagen danach, naja ist ja ganz gut und schön ,aber der Autor ist nicht der große Gutachter! Dann könnte man überlegen, welche Beweggründe gibt es dann noch so ein Buch zu schreiben ?
Wie heißt es doch so schön : Denk-mal wieder!
Ach übrigens : ich schreibe auch gerade an einem Buch über die Kernspaltung und ihre Folgen - leider habe ich von Physik keine Ahnung, aber ich habe sensationelle neue Erkenntnisse !
"Im Herbst platzt die Bombe"
Geändert von Tobias Honscha (25-06-2008 um 08:53 Uhr)
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25-06-2008, 13:43
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#5 (permalink)
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Wie heißt es doch so schön : Denk-mal wieder!
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Hallo Herr Supermoderator!
Warum sofort so agressiv? Man kann ein Buch, das kleinere Schwächen hat, - und zeigen Sie mir mal ein Fachbuch, das nicht irgendwelche Fehler hätte - durchaus gut finden, besonders wenn es das Einzige ist, was sich an die Thematik rantraut!
Geben Sie's zu: Sie stehen kurz vor der Veröffentlichung Ihrer ausführlichen wissenschaftlichen Abhandlung über Schmidt-/Hausmann-Fälschungen und fürchten womöglich die Konkurrenz?!
Ach, noch nebenbei: Atomphysik und ein Buch schreiben ohne Ahnung davon? Macht gar nix. Das haben teuer bezahlte Fernseh-Journalisten  vor einigen Jahren vorgemacht, wie das geht: Man lässt sich von der Russenmafia für viel Geld mit Quecksilber versetzten radioaktiven Müll mit der passenden Story ("kalte Kernfusion" / "kalte Kernspaltung") andrehen und bringt das als Bedrohungsszenario   zur besten Sendezeit.
Nicht dass das falsch verstanden wird: Ich halte den "Weege" für ein gutes und wichtiges Buch!
Grüße
collettore
P.S.: Falls ich mit dem "Einzigen" schief liegen sollte, wäre ich für Hinweise extremst dankbar!
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25-06-2008, 16:23
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#7 (permalink)
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Hallo Muenzenhamster
schön mal wieder was von Ihnen zu hören.
Also, Herr Weege ist für mich eher der Journalist als der Gutachter. In welcher Funktion er sich selbst sieht, das weiß ich nicht. Ich kann auch nicht seine eventuellen gutachterischen Fähigkeiten beurteilen und will das auch gar nicht.
Fakt ist und das werden sie sicher nicht bestreiten, es gibt eine Fälschungsproblematik. Und die Literatur dazu ist mehr als spärlich.
Weege weißt auf Mißstände und Defizite hin, man kann zu ihm stehen wie man will, er stellt unangenehme Fragen und denkt quer.
Was gibt es daran auszusetzen?
Ein ähnliches Werk von Zylka, Helmig, Kirsch oder anderen Fachleuten, hätte vielleicht mehr Ansehen, weil eben die enorme Erfahrung und großes Wissen dahinter stehen würde, aber es gibt solch ein Werk eben leider nicht.
Und warum? Ich vermute einmal, weil man wahrscheinlich mit solcher Literatur keine "Auflage" machen kann. Und deshalb kommt Weege dann eben mit seiner "Bombenüberschrift" daher. Klappern gehört zum Handwerk.
Nun gut, er vergleicht, ermittelt, moderiert, vermutet, holt sich auch extern Sachverstand hinzu. Das erste Buch fand ich durchaus gelungen, egal wie andere das sehen mögen. Es muß oder soll sensibilisieren, nicht mehr und nicht weniger.
Den scharfen Gegenwind von Seite der Händler, bekommt er wohl deshalb, weil er Fähigkeiten und Qualifikationen anzweifelt und offen äußert. Er hat zu mir wörtlich gesagt.
"Sehen sie sich auf einer Münzbörse um, jeder der möchte holt sich einen Gewerbeschein und verkauft Münzen, was glauben sie, was da alles über die Tische geht"
Er hat da sicher nicht Unrecht. Was qualifiziert einen MÜnzenhändler bei der Erkennung von Fälschungen?
Und auch der Gutachter meines Vertrauens, hat zu mir gesagt, man muß wissen, was man bei wem kaufen kann und was nicht.
Klare Aussagen....Oder?
Und nicht jeder Sammler befaßt sich so intensiv mit seinem Hobby wie vielleicht die Mitglieder, die hier im Forum eingeloggt sind. Es gibt Sammler, denen man sicher alles verkaufen kann und dieses schwächste Glied der Kette, verdient Schutz.
Soll ich Ihnen mal sagen was fehlt?....Transparenz. Wer hat von was Ahnung und wer eher nicht? Es fehlen Befähigungsnachweise die in jedem anderen Beruf selbstverständlich sind.
Und Weege legt den Finger in die Wunde. So mancher Händler wird mit Fragen konfrontiert werden, auf die er vielleicht keine Antwort weiß. Aber nur Vertrauen, garantiert eine erfolgreiche und auch anhaltende Geschäftsverbindung....so einfach ist das.
Ach ja, schreiben sie ruhig ein Buch über physikalische Vorgänge, Johannes B. Kerner hat auch keine Ahnung vom Fußball und redet pausenlos darüber .
Grüsse
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25-06-2008, 18:22
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#8 (permalink)
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Ich sehe es so wie Rex: Weege muss kein Fachmann sein, um ein Fälschungsbuch zu schreiben - er muss nur das Expertenwissen mittels ihrer Gutachten darstellen können. Fälschungsspezialist wird man dadurch nicht, aber man wird sensibilisiert für dieses Thema.
Es gibt Händler die bewusst Fälschungen verkaufen (gerade im Mai einem Sammlerkollegen passiert) und manche unwissentlich (mir passiert - Umtausch kein Problem) - auch renomierte Auktionshäuser und ihre Spezialisten ziehen Lose nach EXTERNEN Hinweisen zurück. Was mag da bei einem Ein-Mann-Münzhändler alles über den Tisch gehen... je breiter das Sortiment - Griechen, Römer, Mittelalter, RDR, Weltmünzen, Kaisereich, Weimar etc. - , desto größer die Gefahr auf Fälschungen zu treffen - trotz hoher Erfahrung des Händlers. Ich habe einen Händler getroffen, der die Schmidt-Haussmann Fälschungen nicht kannte... Die Sanktionsmöglichkeiten sind gering. Ich überlege mir inzwischen, ob ich in Zukunft jeden Münzhändler anzeigen soll, der Fälschungen verkauft hat ... spätestens nach 5. Anzeige bekommt er dann richtigen Ärger und er beschränkt sein Angebot auf sein Fachgebiet.
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25-06-2008, 21:00
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#9 (permalink)
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@TH: ich selber sammel schon seit 35 Jahren Münzen. Mittlerweile reicht es mir aus, wenn die Dinger aus Gold sind und ich sie sehr nahe am Spotpreis erworben habe und sie echt aussehen (bzw. so aussehen, wi eich si emir echt vorstelle). Ob echt oder falsch: je besser die Dinger erhalten sind, desto leichter ist das feststellbar.....
...aber wenn man ohnehin fast nur das Metall bezahlt (siehe die 20-Dollars-Stücke unter Erhaltungen) ist das Risiko irgendwie beherrschbar.
Hauptsache man weis, was sie über und unter Wasser wiegen, wen sie aus Gold sind......
Der Rest ist pure Illusion speziell für die, die zu viel Geld haben.
Und: was ich nicht sehe, sehen mindestens 95 Prozent aller Sammler auch nicht.
Nur: sowas bekommt man im regulären Münzenhandel kaum. Und es sind noch nicht mal richtige Stempelglanz-Stücke. Alles was etwas ist, verschwindet ohnehin in Richtung Schweiz oder USA.
Die USA ist nun aber abgebrannt und nun kann man auch hier billig US-Gold kaufen. Demnächst kommen dann auch noch Spanien und Großbritannien an die Reihe.....
Die "Hausmänner" sind auch gut gemacht. 140 bis 150 für einen Hausman einer kaum erschwinglichen Original-Münze.... was solls.
Echtheit ist oftmals nur was für die, die daran glauben.
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25-06-2008, 23:57
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#10 (permalink)
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Weege
Herr Weege scheint, - wenn man in EM-Termini bleiben will - manchmal im Abseits zu stehen und sich selber zu überholen, um dann wieder zurückzurudern.
Er kündigt großartig sein neues Fälschungsbuch an, verkauft es teuer und wirbt damit, dass es nur xyz Exemplare gibt, ist ja fast wie im Teleshopping, was er kritisiert.
Dann singt er ein Loblied auf die gegradeten amerikanischen in Plastik eingeschweissten Münzen, wo ich alleine schon 5 Fälschungen als Original eingeschweisst vorliegen habe... um dann ein paar Zeitschriften-Ausgaben später wieder zurückzurudern.
Davor hat er den Berufsverband der Münzenhändler auf das Heftigste kritisiert, ist dort herausgeflogen oder hat gekündigt und hat dann einen eigenen Verband (Ben) gegründet, der grosse Programme aufstellte, bis hin zu organisierten Busanreisen zu Münzmessen.... Was ist bisher da rausgekommen: NICHTS, Nichts als heisse Luft. Zumindstens nach aussen ist nichts sichtbar. Auf einer der letzten Messen lag nur noch ein DINA4-Zettel über BEN am Moneytrend-Stand, eine tolle Aktivität.
Viel BlaBla um nichts.
Seine Zeitung ist in zahlreichen Zeitschritenläden gar nicht zu bekommen, so groß ist die Nachfrage in Deutschland...wird dort gar nicht gelistet, wenngleich der ein oder andere numismatische Artikel schon lesenswert ist.
Insgesamt scheint Herr Weege einen Kampf zu kämpfen gegen einen Gegner, den es gar nicht gibt.
--
Ich wünsche ihm gesundheitlich alles Gute, ein langes Leben und die Weisheit, die er glaubt, für sich gepachtet zu haben.
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26-06-2008, 13:16
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#11 (permalink)
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[quote=mesodor39;551886
Echtheit ist oftmals nur was für die, die daran glauben.[/quote]
Hallo!
"Das ist Geschmackssache!" sprach der Bulle und leckte der Kuh am ...."
Zugegeben, eine etwas tiefere Schublade  .
Ich vermute mal, dass mesodors Stellungnahme zur Echtheit einen Edelmetallsammler zwar überzeugen kann, aber unter Münzensammlern nur eine kleine Minderheit. Und die Mehrheit möchte, das zeigt eigentlich der Markt, echte Stücke.
Und mit dem Weege-Buch ist es wie mit allen Gütern: Wenn nur ein einziger ein Gut anbietet, das viele haben wollen oder zu brauchen meinen, wird es gekauft, wenn es nur einigermaßen funktioniert, egal ob die Qualität in Teilbereichen etwas "hängt".
Also, Fachleute, wie isses:  Wann kommt die wissenschaftlich fundierte Abhandlung über Hausmann-Fälschungen? Dann brauchen wir über Weege nicht mehr zu diskutieren.
Grüße
collettore
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26-06-2008, 22:57
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#12 (permalink)
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Also, Fachleute, wie isses:  Wann kommt die wissenschaftlich fundierte Abhandlung über Hausmann-Fälschungen? Dann brauchen wir über Weege nicht mehr zu diskutieren. 
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Da die meisten Experten entweder selbst aus dem Handel kommen oder dem Handel gegenüber loyal sind und durch diese Loyalität ihre Brötchen verdienen, wirst du da vermutlich etwas länger darauf warten können.
Gruss,
jeggy
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27-06-2008, 11:10
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#13 (permalink)
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...
Dann singt er ein Loblied auf die gegradeten amerikanischen in Plastik eingeschweissten Münzen, wo ich alleine schon 5 Fälschungen als Original eingeschweisst vorliegen habe...
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Gleich 5 - Ungewöhnlich 
Es würde mich sehr interessieren, welche Münzen das sind! Bilder???
Falls gerade kein Scanner zur Hand ist, genügt mir auch der Münz-Typ und der Name der Gradingfirma (und die SerienNummer)
DANKE!!!
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27-06-2008, 14:18
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#14 (permalink)
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...
Insgesamt scheint Herr Weege einen Kampf zu kämpfen gegen einen Gegner, den es gar nicht gibt.
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Hallo HH'er,
das solltest Du mir vielleicht mal näher erklären, ich versteh's nämlich nicht. 
Gibt's jetzt keine Fälschungen mehr? Oder keine Fälscher? 
Klar, Schmidt ist schon tot, aber er hat sich mit seinen Fälschungen schon ein "Denkmal" gesetzt. Verleihen wir denen jetzt die "Echtheit h.c." (honoris causa)?
Ich hatte bisher eigentlich den Eindruck, dass die Fälschungsproblematik eher zunimmt. Aber ich lasse mich gerne belehren!
fragende Grüße
collettore
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27-06-2008, 20:47
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#16 (permalink)
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ein schönes Bsp für Goldfälschungen ist ebay, da wird nahezu alles verkauft, natürlich überwiegend als vermeintlich echt....
was ich zu Herrn Weege sagen kann, er ist hilfbereit  , aber ganz bestimmt kein Gutachter und Gutachter geben auch ihr Wissen nicht wesentlich weiter  , warum sollten sie auch, ist ja ihr Beruf von dem sie Leben.... 
Ein Bsp, Moneytrend hat in nen Fälschungsgheft aus anno dazu mal... nen 5 Gulden 1923 abgebildet und mit nen anderen verglichen (also echt gegen falsch), komscherweise waren aber beide Stücken falsch, wenn nun ein "Anfänger" sich nur an den Buch orientiert hat er bei der Münze schon ca. 200€ dann in den Sand gesetzt... und wenn das bei den 5er Goldis passiert wird es dann noch teurer.  .. also immer Hirn einschalten und lieber ne 2. Meinung einholen.
Ich kann mich noch an die Hetze für Grading von Münzen erinnern, als ich letztens mal mit meinen Gutachter des Vertrauens gequatscht habe, sagte der mir auch, dass was ich schon dachte, eine 100% Garantie bringt das Grading nicht, irgendwelche Chinesen könnten mittlerweile auch mit Fingerfertigkeit schon diese Platisken aufmachen und wieder versiegeln ohne dass was auffällt.
Randschrift bzw RandPrägung ist am meisten, dass was für die Echtheit aussagt und die sieht man in der Platsekapsel nicht mehr...
Schönen Abend nóch
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28-06-2008, 14:54
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#17 (permalink)
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Da die meisten Experten entweder selbst aus dem Handel kommen oder dem Handel gegenüber loyal sind und durch diese Loyalität ihre Brötchen verdienen, wirst du da vermutlich etwas länger darauf warten können.
Gruss,
jeggy
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ganz von der Hand zu weisen ist das nicht.
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30-06-2008, 13:31
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#19 (permalink)
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Da die meisten Experten entweder selbst aus dem Handel kommen oder dem Handel gegenüber loyal sind und durch diese Loyalität ihre Brötchen verdienen, wirst du da vermutlich etwas länger darauf warten können.
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Das ist ja wie bei den Zauberern: biste einmal im Zirkel drin, hast Du quasi ein ewiges Schweigegelübde abgelegt.
Fälschungsgefährdete Stücke zu sammeln halte ich persönlich für zu riskant.
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30-06-2008, 13:53
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#20 (permalink)
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Fälschungsgefährdete Stücke zu sammeln halte ich persönlich für zu riskant.
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Hallo,
dann sammelst Du nur noch Zinkmünzen mit stärkeren Brandspuren aus der Zeit des 2. Weltkrieges???? 
Oder heißt das, dass Du das Sammeln ganz aufgegeben hast???
Grüße
collettore
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22-09-2008, 21:01
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#22 (permalink)
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Heute hab ich Weeges zweites "Fälschungswerk" zugestellt bekommen.
Ich hab mal ein bißchen darin geblättert. Na ja, es gibt einige Wiederholungen aus dem ersten Buch, auch ist wieder eine preisliche Bewertung der Münzen enthalten.
Ganz anschaulich versucht er verschiedene Fälschungsmethoden und deren mögliche Aufdeckung aufzuzeigen. Für mich am interessantesten ist die Darstellung einer Reihe von Randschriften der Reichsgoldzwanziger, das hatte ich im ersten Buch vermißt.
Im großen und ganzen finde ich das Werk, nicht schlecht, gerade auch vor dem Hintergrund, daß es eben sonst nichts vergleichbares gibt, es liefert Anhaltspunkte. Ob man es haben muß?
Na ja, für jemanden, der sich mit Reichsgold befaßen möchte, würde ich sagen, man kann es kaufen.
Teilweise sind Aussagen auch schwammig bzw. spekulativ.
Grundsätzich hätte ich es gern gesehen, wenn er sich wirklich einen der Top Fachleute mit ins Boot geholt hätte, die ganze Sache würde fundierter wirken. Ich hab es schon mal angemerkt, daß ich in ihm eher den kritisch fragenden Journalisten sehe, als den erfahrenen Gutachter.
Grüsse
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22-09-2008, 21:40
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#23 (permalink)
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@Rex
Ein interessanter und fairer Bericht.
Um welche "Bombe" handelte es sich eigentlich in diesem Buch , die dort platzen sollte ?
Schade ist es , wenn der Sammler trotz Buch unsicher ist und dann lieber gar nichts mehr kauft.
Von Sammlern leben auch Münzzeitungen - leider hat sich das noch nicht überall herumgesprochen ...
Geändert von Tobias Honscha (22-09-2008 um 21:47 Uhr)
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23-09-2008, 10:10
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#25 (permalink)
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@ Rex_Danny
Grundsätzich hätte ich es gern gesehen, wenn er sich wirklich einen der Top Fachleute mit ins Boot geholt hätte, die ganze Sache würde fundierter wirken.
Er dürfte sich ja vermutlich selber für einen der Top-Fachleute halten...
Aber ich glaube auch kaum, dass sich dazu jemand bereit erklärt hätte - wenn sich ein Top-Experte diese Arbeit bei den ganzen Münzen angetan hätte, dann wäre es aus dessen Sicht wohl besser gewesen gleich ein eigenes Buch zu schreiben.
Ein Weege-Buch wäre es dann jedenfalls nicht mehr geworden...
@ Tobias_Honscha
Schade ist es , wenn der Sammler trotz Buch unsicher ist und dann lieber gar nichts mehr kauft.
Manchmal habe ich schon den Eindruck, dass Sie sich schwer tun, Hrn. Weege bzw. dessen Arbeit objektiv zu beurteilen.
Zuerst ist dazu zu bemerken, dass der Großteil der (diesmal kleinen) Auflage an Händler vorverkauft war und nur der Rest (m. W. im Bereich von ca. 100 Stück) an private Sammler & Interessenten ging.
Ich sehe seine Bücher zur Fälschungsthematik so, dass er den Lesern gewisse Grundkenntnisse vermittelt welche diesen sicher nützlich sein können.
Zum Fälschungsexperten wird man durch die Lektüre natürlich nicht - das wird aber auch niemand (inklusive Hrn. Weege) behaupten.
Warum sich sein neues Werk negativ auf numismatische Umsätze auswirken sollte, erschließt sich mir jedenfalls nicht wirklich...
Alexander
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