|
|
| Literatur Alle Infos zu numismatischer Literatur |
14-03-2009, 15:08
|
#27 (permalink)
|
|
|
Ich habe meinen Katalog in der Buchhandlung bestellt und auch schon abgeholt ! Bezahlen musste ich 9,90 Euro 
|
Haste das Buch wirklich schon in den Händen?
Bei Amazon für jetzt 12,00 EUR ab 20.03.09. Jetzt haben Sie auch die 7.Auflage 2008 auf 12,00 EUR erhöht...
|
|
|
13-08-2009, 20:42
|
#28 (permalink)
|
|
|
Hallo Herr Schön,
Ich hoffe das passt hier hin, einen anderen Thread find ich leider nicht.
Da mein Niederländischer Münzkatalog langsam in die Tage kam und sich mein Sammelgebiet etwas erweitert hat habe ich mir Ihren, wie ich finde ausführlichen Euromünzkatalog der 8.Auflage zugelegt.
Leider kann ich dort, genausowenig wie in den älteren Katalogen der NVMH, Abbildungen und Stückzahlen der regelmässig ausgegebenen Prestigesets der Niederlanden finden.
Desweiteren müssten nach meinen Informationen die Prägezahlen der Niederlande Nr. 106 (20 Euro Gold, Geburt von Amalia) auf 5345 stk. und die der Nr. 111 (10 Euro 50 Jahre Statut zum Königreichs) auf 3800 stk. geändert werden.
Warum das selbst in der Muntpers 2009 in der "Overzicht versamelaarsmunten 2003-2008" nicht geändert wurde ist mir ein Rätsel.
Quelle KNM Jaarverslag_2004_erratum v2 und KNM Jaarverslag 2008
Link Koninklijke Nederlandse Munt - Jaarverslag
und Koninklijke Nederlandse Munt - Munten 2009 - Muntpers online
|
|
|
13-08-2009, 21:43
|
#29 (permalink)
|
|
|
|
Desweiteren müssten nach meinen Informationen die Prägezahlen der Niederlande Nr. 106 (20 Euro Gold, Geburt von Amalia) auf 5345 stk. und die der Nr. 111 (10 Euro 50 Jahre Statut zum Königreichs) auf 3800 stk. geändert werden. Warum das selbst in der Muntpers 2009 in der "Overzicht versamelaarsmunten 2003-2008" nicht geändert wurde ist mir ein Rätsel.
|
Hallo Metalldetector,
tatsächlich hatte ich in der 7. Auflage 2008 die reduzierten Prägezahlen schon genannt und sie dann aufgrund der Angaben in der Muntpers 2009 wieder auf die Limits heraufgesetzt. Inzwischen ist ja der neue Jahresbericht erschienen, darin sind wieder die reduzierten Zahlen vermeldet. Dann kommen sie also auch in den nächsten Schön Katalog wieder hinein.
Gruß,
gs
|
|
|
13-08-2009, 23:42
|
#31 (permalink)
|
|
|
|
Ich bin mal gespannt ob sich die Prägezahlen nicht nochmal ändern, scheinbar weiss dort die rechte nicht was die linke macht. Was die Prestigesets angeht, da sieht man selten Fotos von und irgendwie sind die Dinger für mich überhaupt von Nebel umgeben. Kaum hört man das es eine Neuausgabe auch in besagtem Set gibt sind die auch schon verschwunden und nur noch selten zu sehen. Ist das der Grund warum die niemand in den Katalogen aufnimmt?
|
Nein, das ist nicht der Grund. Ich habe mir über die Jahre hinweg Notizen über Auflagen und Inhalt der Prestigesets gemacht, sie aber bislang nicht im Text erwähnt. Es ist eine gute Idee, sie in der nächsten Auflage aufzunehmen.
Gruß,
gs
|
|
|
19-08-2009, 00:50
|
#32 (permalink)
|
|
|
Eine Frage hätte ich noch, erstmal 
Alle Silber und Goldmünzen der Niederlande, mal abgesehen von den Standardprägungen, werden in Ihrem Katalog als Spiegelglanzmünzen geführt obwohl die Münze Utrech laut eigenen angaben seit der "Geburt von Prinzessin Catharina Amalia" (Nr. 105, S.420) von Prooflike nach Proof gewechselt ist, also von Spiegelglanz nach Polierte Platte.
Besteht dafür ein besonderer Grund ?
|
|
|
19-08-2009, 02:30
|
#33 (permalink)
|
|
|
|
Alle Silber und Goldmünzen der Niederlande, mal abgesehen von den Standardprägungen, werden in Ihrem Katalog als Spiegelglanzmünzen geführt obwohl die Münze Utrecht laut eigenen angaben seit der "Geburt von Prinzessin Catharina Amalia" (Nr. 105, S.420) von Prooflike nach Proof gewechselt ist, also von Spiegelglanz nach Polierte Platte.
Besteht dafür ein besonderer Grund?
|
Der Einsatz von "Polierten Platten" (also das Kugelpolieren der Ronden vor der Prägung) ist bei weichen Materialien wie Silber und Gold absolut unnötig, entscheidend sind die Behandlung der Prägestempel, der Prägedruck und die Hubzahl. In Unkenntnis dessen werden seit mehr als 100 Jahren Herstellungsarten, die keine "polierten Platten" verwenden, dennoch so bezeichnet. "PP" eignet sich allerdings gut als Abkürzung der Herstellungsart Spiegelglanz (Proof oder Prooflike). Dabei ist "Prooflike" einfacher und schneller produziert als "Proof", hat aber im wesentlichen dasselbe Erscheinungsbild. Bei der Einführung des Euro hatten sich die Münzdirektoren darauf verständigt, die Spiegelglanzversionen einheitlich nur als "Prooflike" anzubieten, inzwischen sind einige Staaten davon wieder abgekommen. Beim selben Münztyp und Jahrgang kommen zwei verschiedene "PP" Herstellungsarten kaum vor (ein Beispiel wäre Finnland 2003, deren "Diamond Proof Quality" entgegen dem Namen bestenfalls ein "Prooflike" ist und wie Stempelglanz aussieht, im Katalog als Seidenglanz bezeichnet, Seite 143, und eben Niederlande 2003). Der hauptsächliche Unterschied besteht meistens in der Verpackung. Deshalb erscheint es durchaus richtig, alle Unterschiede in der Handwerkskunst bei den Spiegelglanzprägungen unter dem einen Begriff "Spiegelglanz" (abgekürzt PP) zusammenzufassen. Bei den Kursmünzensätzen hingegen gibt der Euro Münzkatalog auch die Qualitätsbezeichnungen der Prägeanstalten wieder, bei den Niederlanden beispielsweise "Spiegelglanz (Prooflike)" (1999 bis 2003, S#PS1-PS5) und "Spiegelglanz (Proof)" (seit 2003, S#PS6-PS11, S#QS1-QS22) (Seiten 415-417). Vielleicht ist es eine gute Idee, die von der Münzstätte verwendeten Namen der jeweiligen Herstellungsart künftig auch bei den Gedenkmünzen in Klammern dazuzusetzen.
Gruß,
gs
|
|
|
13-11-2009, 12:30
|
#36 (permalink)
|
|
|
Vielen Dank,genau um diese "beabsichtigten" Änderungen geht es mir.Der Katalog wird dann gleich bestellt.
|
Ja, die sind drin. Der Schön-Katalog führt sicher nicht alle möglichen unbeabsichtigten Varianten auf, die bei Euro-Münzen aufgetreten sind; dafür gibt es Spezialkataloge. Aber bewusste (gewollte) Änderungen wie die, die Du nennst, sind alle im Schön genannt. Außerdem einige Fehlprägungen, die etwas häufiger auftreten.
Tschüs,
Christian
|
|
|
|
10-02-2010, 20:23
|
#39 (permalink)
|
|
|
|
Hallo Herr Schön,
ich habe eine kurze Frage zum Euro-Münzkatalog 2009: Es wird die Änderung des Motives von Belgien von 2007 auf 2008 und die erneute Änderung auf 2009 als Typenänderung gesehen (die Münzen erhalten jeweils eine neue Typennummer). Dagegen die Änderung des Motivs von Finnland von 2006 auf 2007 wird nur als neue Variante gesehen (keine neue Typennummer, außer bei den Werten 10 Cent - 2 Euro, aber aufgrund der neuen Wertseite). Ich würde gerne den Unterschied verstehen. In beiden Fällen ist das eigentliche Motiv nicht geändert worden, sondern nur um die Länderkennung „FI“ bzw. „BE“ ergänzt worden. Was wäre, wenn Deutschland auf den Umlaufmünzen das „D“ ergänzt? Änderung des Typs oder neue Variante?
Vielen Dank schon im Voraus für die Antwort.
Gruß
Thomas
|
Hallo Thomas,
im Amtsblatt der EU wurde Belgien 2008 als "neue nationale Seite" publiziert, hingegen wurde die Wiederherstellung der Porträtzeichnung von 2009 genausowenig erwähnt wie die Hinzufügung der Länderkennung FI bei Finnland 2007. Nach dieser Auffassung sind also die im Amtsblatt gemeldeten Änderungen als Typen anzusehen, und alles andere als Varianten.
Nach dem Regelwerk der Schön Kataloge wäre eine hinzukommende Länderkennung wie "FI" als Bestandteil des Münzbildes als neuer Typ mit eigener Nummer anzusehen. Das FI auf den finnischen Kursmünzen ist aber genauso klein wie ein Münzzeichen (tatsächlich wurde ja das Münzdirektorenzeichen M abgelöst durch Piktogramm und FI, und auf den Münzen von Slowenien erscheint auch das "Fi" als Münzstättenzeichen), auch ist eine veränderte Position von Münzzeichen kein Grund für eine neue Nummer, sondern nur eine Variante.
Wenn Deutschland das "D" dem Münzstättenzeichen voranstellen würde (wie vor 1999 geplant), also DA, DD, DF, DG, DJ auf den Münzen stehen würde, dann ist es derselbe Typ und dieselbe Nummer. Ein deutlich vergrößertes und vom Münzstättenzeichen abgesetztes "D" (wie jetzt auf der Bremen 2 Euro 2010) würde einen eigenen Typ darstellen.
Bei Belgien 2008 im Gegensatz zu 2009/2010 ist die Entscheidung wirklich schwierig, der Unterschied beim Porträt war ja nicht wirklich gewollt, man hat es nur nicht besser hinbekommen, aber die Haarpartie am Hinterkopf ist schon recht unterschiedlich.
Gruß,
gs
|
|
|
10-02-2010, 21:37
|
#40 (permalink)
|
|
|
|
[...]
im Amtsblatt der EU wurde Belgien 2008 als "neue nationale Seite" publiziert[...]
|
Gabs dazu auch so ein pdf-Dokument wie zu den 2€ Sondermünzen immer? Wenn ja, können Sie dazu mal einen Link einstellen? Ich hab die Angewohnheit mir diese pdf's immer zu speichern, auch die zu den neuen Kursmünzen von Malta, Monaco 2006, Slowakei, Slowenien, Spanien 2010, Vatikan 2006 und Zypern. Leider habe ich das von Belgien 2008 nicht. (Und zur Sedesvakanz gabs ja keins oder?)
|
|
|
11-02-2010, 10:04
|
#44 (permalink)
|
|
|
Hallo Thomas,
im Amtsblatt der EU wurde Belgien 2008 als "neue nationale Seite" publiziert, hingegen wurde die Wiederherstellung der Porträtzeichnung von 2009 genausowenig erwähnt wie die Hinzufügung der Länderkennung FI bei Finnland 2007. Nach dieser Auffassung sind also die im Amtsblatt gemeldeten Änderungen als Typen anzusehen, und alles andere als Varianten.
Nach dem Regelwerk der Schön Kataloge wäre eine hinzukommende Länderkennung wie "FI" als Bestandteil des Münzbildes als neuer Typ mit eigener Nummer anzusehen. Das FI auf den finnischen Kursmünzen ist aber genauso klein wie ein Münzzeichen (tatsächlich wurde ja das Münzdirektorenzeichen M abgelöst durch Piktogramm und FI, und auf den Münzen von Slowenien erscheint auch das "Fi" als Münzstättenzeichen), auch ist eine veränderte Position von Münzzeichen kein Grund für eine neue Nummer, sondern nur eine Variante.
Wenn Deutschland das "D" dem Münzstättenzeichen voranstellen würde (wie vor 1999 geplant), also DA, DD, DF, DG, DJ auf den Münzen stehen würde, dann ist es derselbe Typ und dieselbe Nummer. Ein deutlich vergrößertes und vom Münzstättenzeichen abgesetztes "D" (wie jetzt auf der Bremen 2 Euro 2010) würde einen eigenen Typ darstellen.
Bei Belgien 2008 im Gegensatz zu 2009/2010 ist die Entscheidung wirklich schwierig, der Unterschied beim Porträt war ja nicht wirklich gewollt, man hat es nur nicht besser hinbekommen, aber die Haarpartie am Hinterkopf ist schon recht unterschiedlich.
Gruß,
gs
|
Hallo Herr Schön,
vielen Dank für die ausführliche Antwort. Jetzt ist mir einiges klar geworden. Ich denke auch, dass der Unterschied zwischen Belgien 2008 und 2009 bei genauerer Betrachtung eindeutig zu sehen ist, selbst wenn dies nicht beabsichtigt war.
Ich freue mich schon auf die 2010er Ausgabe des Euro-Münzkatalogs!
Gruß
Thomas
|
|
|
11-02-2010, 20:51
|
#45 (permalink)
|
|
|
Hallo Herr Schön,
ich habe da auch noch eine Frage zur neuen Ausgabe des Euro Münzkataloges 2010.
Wie ich es an anderer Stelle im Forum schon erläutert hatte, geht es um die Prägezahlen der deutschen 10 Cent 2002 F und G.
Die derzeit im Katalog genannten Zahlen decken sich exakt mit den Prägeaufträgen der Bundesbank und sehen wie folgt aus:
2002 F: 838.800.000
2002 G: 494.300.000
Ich halte diese Zahlen aufgrund meiner Beobachtungen aber nicht für korrekt.
Im Februar 2003 wurden folgende Zahlen durch die Bundesbank gemeldet:
2002 F: 788.760.000
2002 G: 545.450.000
Die ermittelten Zahlen geben vermutlich den Produktionsstand zum 31.12.2002 wieder und müssten eigentlich korrekt sein, da bis zu diesem Zeitpunkt ja nur 2002er geprägt wurden. Demnach wurden 50.100.000 Stück der Stuttgarter Prägung an Karlsruhe abgegeben (im Vergleich zum normalen Prägeschlüssel 20, 21, 24, 14, 21 %).
Im März 2004 wurden dann diese Zahlen gemeldet:
2002 F: 788.860.000
2002 G: 545.500.000
Im August 2004 schließlich wurden diese Zahlen veröffentlicht:
2002 F: 790.710.000
2002 G: 545.400.000
All diese Zahlen aus 02/2003, 03/2004 und 08/2004 widersprechen sich nicht und geben zuletzt (08/2004) m.E. die endgültigen Prägezahlen wieder. Offenbar wurde aber 2003/04 noch eine kleine Menge 10 Cent 2002 F nachgeprägt.
Im Zusammenhang damit dürften die Prägezahlen der 10 Cent 2003 G und 2004 F entsprechend etwas niedriger ausfallen (12,000 bzw. 49,350 Mio. Stück).
Meine Frage daher: Wird es in der nächsten Auflage noch Veränderungen dieser Zahlen im Katalog geben?
|
|
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:32 Uhr.
|
|