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Alt 06-02-2011, 00:46   #1 (permalink)
 
Die letzten Jahre des Euro

Hallo,

was haltet Ihr von diesem Buch?
Panikmache oder fundierte Realität?

http://www.kopp-verlag.de/websale7/?shopid=kopp-verlag&act=product&prod_index=918500&ws_tp1=kw&ref=google/BrunoBrandulet?&subref=die%20letzten%20jahre%20des%20euro&gclid=CIOM9KeL8qYCFZMK3wodc0V5Fw



Da ich gerne lese bin ich echt am Überlegen.
Münzadler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-02-2011, 01:08   #2 (permalink)
 
Na ja – Kopp Verlag! Dort gibt's auch jede Menge Bücher über UFOs und sowas.
Lolo! ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-02-2011, 09:18   #3 (permalink)
 
Vielleicht ist das ja Sarrazin inkognito?
rollenchecker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-02-2011, 08:32   #4 (permalink)
 
Och nööö.

Hat das schon jemand geschrieben. Na gut, dann stopfe ich meine Manuskripte in die Tonne.
moppel65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-02-2011, 15:57   #5 (permalink)
 
Hallo Adi,
die Frage darfst du hier nicht stellen. Sobald hier ein paar Leute KOPP-Verlag lesen ist nämlich die Schublade schon offen. Bestimmte Themen kann man bei "normalen" Mainstreamverlagen nicht anbringen. Deswegen gibt es Verlage wie den KOPP-Verlag und andere. Was natürlich bedeutet daß alles was dort erscheint für die breite Masse der Leser Quatsch ist, egal ob es fundiert ist oder wirklich Spinnerei.
Zum Buch: Ich hab dieses speziell nicht gelesen, aber vergleichbare andere. Ob man Bandulet jetzt glaubt oder nicht ist egal, auf jeden Fall hat er bestimmt bedeutend mehr Ahnung von der Materie wie viele der Hobbyökonomen hier im Forum. Ich wäre froh ich hätte nur einen Bruchteil seiner Erfahrung.
Zur Person: Bruno Bandulet ? Wikipedia

Und denk immer an eines: Es gab vor vielen Jahren schon ein paar "Spinner", die haben von der Weltwirtschafts- und Finanzkrise gelabert und Bücher im KOPP-Verlag zu diesem Thema herausgebracht. Damals sind sie alle ausgelacht worden...
Lord Vetinari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-02-2011, 16:46   #6 (permalink)
 
Hallo. Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit über die letzten TAGE des Euro findest du hier:
Hartgeld.com
Und diese Wahrheit wird mit aller Härte verteidigt


Wut deswegen, weil immer wenn man etwas Widerlegendes schreibt, man entweder auf der Seite übelst heruntergemacht wird, oder aber die ( meine)Gegenargumente sind so hieb-und stichfest, daß sie gar nicht erst unter den Leserveröffentlichung erscheinen.

Es wurde schon 2 mal auf ein Wochenende genau die Währungsreform angekündigt, die Laster mit den neuen DM-Banknoten rollten schon, die Automaten wären bereits überall umgestellt, Bankangestellte hätten heimlich die neuen DM-Banknoten gesehen, hätten Schweigepflicht, usw..
Aber nein. Am Montag danach hätten der Franzose und der Italiener dann Deutschland die Währungsunion verboten. Deshalb keine DM 2 am Montag.
Behauptung:
" die Eurozeichen auf den Handzetteln der Supermärkte seien verschwunden,weil die DM2 kommt"

Ich schrieb den Seitenbetreiber an, daß ich als Junge über Jahre hinweg Zeitungen ausgetragen habe um 1985- 1989 herum und da waren auch keine DM-Symbole mehr auf den Handzetteln.

Man achtet nicht täglich auf solche " unwichtigen" Dinge, aber wenn jemand sie plötzlich unter falschen Voraussetzungen publik macht, dann schaun schon Leute plötzlich auf die Handzettel und sehen dort keine Eurozeichen.-OH mein Gott, sie sind aufeinmal weg. Jetzt kommt die D-Mark wieder!!- Sind aber in Wirklichkeit schon 20 Jahre lang weg.

Na ja, ich habe ihm das geschrieben und es wurde kommentarlos NICHT veröffentlich.
Behauptung:
Es wurde von Augenzeugen berichtet, in Ägypten nähme man schon keine Euros mehr an,weil sie bald nicht mehr gültig seien.

Ich aber befand mich gerade in Ägypten und habe fleissig Euros in Pfund getauscht oder direkt damit bezahlt.

Das habe ich dann an den Seitenbetreiber geschrieben und auch, daß nur Euromünzen ungern angenommen werden würden, weil man sie in Ägypten nur zu einem sehr schlechten Kurs in Pfund tauschen kann(1:4 statt 1 : 8).

Auch das wurde kommentarlos ignoriert.

Ich fand zudem folgendes heraus:
Alle Leute, die behaupten, der Euro ginge jetzt bald, haben im Hinterstübchen irgendetwas mit dem Verkauf von Anlagen-Gold und Silber zu tun.
Ich sehe diese Seite nur noch als eine Belustigung bei Langeweile.

Nach dem Euro kommt, wenn überhaupt, der Neue Europäische Rubel und nichts anderes.
rethorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-02-2011, 18:41   #7 (permalink)
 
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Hallo. Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit über die letzten TAGE des Euro findest du hier:
Hartgeld.com
Und diese Wahrheit wird mit aller Härte verteidigt
Na ja, Eichelburg hat schon ein sehr einseitiges Weltbild...
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Nach dem Euro kommt, wenn überhaupt, der Neue Europäische Rubel und nichts anderes.
Rubel glaube ich nicht. Der Euro wird bleiben. Weil die Leute, die bei uns an der Macht sind ihn auf keinen Fall hergeben wollen.
Lord Vetinari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-02-2011, 20:07   #8 (permalink)
 
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..............

Rubel glaube ich nicht. Der Euro wird bleiben. Weil die Leute, die bei uns an der Macht sind ihn auf keinen Fall hergeben wollen.
Da kenn ich Machthaber die wollten auch jeden Mist behalten, aber wir sind ja nicht bei wünsch dir was
jannys33 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-02-2011, 20:31   #9 (permalink)
 
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Der Euro wird bleiben. Weil die Leute, die bei uns an der Macht sind ihn auf keinen Fall hergeben wollen.
Weil die Leute, die an der Macht sind zu den wenigen gehören die davon profitieren,
in diesem globalen Weichwährungsraum.

Danke Euch für die bisherigen Meinungen.
Münzadler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-02-2011, 23:04   #10 (permalink)
 
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Da kenn ich Machthaber die wollten auch jeden Mist behalten, aber wir sind ja nicht bei wünsch dir was
Da geb ich recht. Aber wir sind hier nicht in Ägypten...
Und den Euro wollte die Wirtschaft / unsere europäischen Großunternehmen (unsere "Machthaber" sind doch nur die Marionetten). Also wird er (meines Erachtens) wohl bleiben.

@Adi: Stimmt, genau aus dem von dir genannten Grund!
Lord Vetinari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-02-2011, 23:23   #11 (permalink)
 
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Da geb ich recht. Aber wir sind hier nicht in Ägypten...
Und den Euro wollte die Wirtschaft / unsere europäischen Großunternehmen (unsere "Machthaber" sind doch nur die Marionetten). Also wird er (meines Erachtens) wohl bleiben.

@Adi: Stimmt, genau aus dem von dir genannten Grund!
Ägypten meinte ich zwar nicht, aber die Wirtschaftsmacht gab es da nicht wirklich. Na mal sehen was passiert.

Ja der Deutsche löst ja bekanntlich bei einer Revolution, beim besetzen eines Bahnhofes eine Bahnsteigkarte.

Geändert von jannys33 (08-02-2011 um 23:25 Uhr)
jannys33 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-02-2011, 23:53   #12 (permalink)
 
Ob das Ding Euro oder anders heisst ist doch egal, eine universell tauschbare Währung hat sich trotz aller Krisen seit 2700 Jahren bewährt. Die These vom Verschwinden des Euro funktioniert nur mit einem Währungsschnitt - und der tut weh. Das andere mögliche Szenario läuft aus meiner Sicht bereits seit geraumer Zeit, schon vor der "Finanzkrise" - exponetiell steigende Staatsverschuldung, die um Deutschland keinen Bogen macht. Wer spricht heute noch von Millarden (Staats)-Zusatzeinnahmen aus UMTS-Lizensen, von erhöhter Mehrwertsteuer, von LKW-Maut etc. und nicht zu vergessen die sehr willkommene Niedrigzinspolitik, die im Staatshaushalt die Position für Zinsen erheblich reduziert - und es damit unauffällig erscheinen läßt, dass immer höhere Staatsschulden angehäuft werden. Ablenkungsmanöver zur Beschäftigung des Volkes laufen reichlich, man nehme nur die unwürdige Diskussion um 5,- € Hartz 4.
Die (vorübergehende) Problemlösung ist eine heftige schleichende Geldentwertung. Wer nur mal die Augen und Ohren öffnet, was an Ankündigungen von Preiserhöhungen täglich öffentlich wird riecht den Braten. "Elegant" an der Lösung ist, dass ganz nebenbei auch eine Reihe anderer "Probleme" "gelöst" wird. Schaut Euch mal Eure Rentennachricht vom letzten Jahr an und notiert Euch mal den Gegenwert von Gütern, die Ihr wirklich für Euer normales Leben benötigt - und wiederholt das mal in 2 Jahren !
Das positive an dieser Situation ist, dass im Gegensatz zu den 2 (fast) totalen Geldentwertungen des 20. Jh. (jeweils nach den Weltkriegen) das ganze ohne Völkerschlachten funktioniert.
Wer glaubt, dass alle diese Probleme nur mit der Einführung einer "neuen/alten" Währung aus der Welt sind - darf weiter hoffen.
Gruß Medaille
Medaille ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-02-2011, 11:41   #13 (permalink)
 
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... Das positive an dieser Situation ist, dass im Gegensatz zu den 2 (fast) totalen Geldentwertungen des 20. Jh. (jeweils nach den Weltkriegen) das ganze ohne Völkerschlachten funktioniert. ...
Da wäre ich nicht so überzeugt davon. Die Welt brodelt doch immer mehr. Auch hier ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Kessel überläuft.
Lolo! ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-02-2011, 16:26   #14 (permalink)
 
kleine Unterschiede...

Hallo!
Bücher über Voraussagen von zukünftigen Ereignissen haben - im Gegensatz z. B. zum Stammtisch oder zum Internet - einen kleinen Vorteil:

Die Kaufpreise und damit die Tantiemen dafür fließen, bevor sich die Voraussagen an der Realität messen lassen müssen.

Deswegen sollte jeder sich überlegen, ob er so ein Buch kauft; das was darin steht, wird sich wohl nicht zu sehr von dem unterscheiden, was die hier tätigen "Hobbyökonomen" (Zitat Lord V.) so schreiben. Und das gibt's kostenlos (oder umsonst). Da wäre ein alternatives Investment in eine Silberunze doch evtl. wesentlich günstiger; denn sie wird den Käufer jetzt schon erfreuen, und wenn die Voraussagen dann eintreffen sollten, ist ein Klumpen Silber wahrscheinlich immer noch besser als ein Klumpen Papier.

Grüße
collettore
Collettore ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-02-2011, 00:24   #15 (permalink)
 
Solche Bücher haben sicherlich ihre Leser. Die Schlagzeile darauf lässt viele dieses Buch kaufen. Angst, Misstrauen und Unsicherheit, war schon immer ein gutes Geschäft!

Auch die Schlagzeile in der Presse lockt die Leute an den Zeitungsstand. Kann man doch jeden Tag beobachten, oder nicht? Was man dann zu lesen bekommt ist meist von "Es könnte, es wird oder so wie damals", durchzogen. Erinnert mich meist an die Sprücher von meiner Oma, obwohl die nicht immer so falsch waren.

Doch ich bin überzeugt, eine Schlagzeile an richtiger Position und in das richtige Licht gerückt, kann Berge versetzen.

epareiner
epareiner ist offline   Mit Zitat antworten
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