Wie gerade vor Augen geführt, sind nicht alles Kommerzprägungen, es gilt zu unterscheiden ob "staatlich" oder "privat" hergestellt bzw. verausgabt, der Übergang ist zudem fliessend, und vor allem: es gibt einen Markt dafür!
MfG es
Mir ist gar nichts egal, sonst würden wir hier nicht diskutieren! Lerne mal die guten von den schlechten Erbsen zu scheiden, es sind auch welche von Wert dabei, aber Du scheinst mir nur IMM oder MDM usw. dabei im Kopf zu haben, dabei wurden jetzt schon viele würdige Beispiele genannt! Wie gesagt, es mangelt letztlich nur am Katalog zur Unterscheidung ... Beste Grüße, eurosetter
Ich kenne nur den einen Weg: Münzhandelshaus verkauft die Kommerzprägung für 50 € und der Erstkäufer verkauft diese Scheiben an Liebhaber für ca. 1-5 € weiter. Ein weiterer Verkauf findet doch nicht satt.
Da es noch nicht mal dir, obwohl du dich um das Thema so bemühst, bekannt ist, wie viele es so genannte staatliche gibt, gehe ich generell von privaten aus.
Die zwei, drei staatlich ausgegebenen Medaillen fallen kaum ins Gewicht.
Halbstaatlich wären dann noch die Kommunalausgaben (oder genauer: Ausgaben öffentl.-rechtl. Kommunen) vom Ansbach-Euro bis zum Leidener Rembrandt oder Vlissingener De Ruyter in dieser Klassifikation!
Da es noch nicht mal dir, obwohl du dich um das Thema so bemühst, bekannt ist, wie viele es so genannte staatliche gibt, gehe ich generell von privaten aus.
Generell von etwas auszugehen ist bekanntlich ein Fehler! - Und, wie Du selbst sagst, es sei auch mir nicht bekannt, gerade darum gilt es mir, dies herauszufinden, um für die verunsicherten "Sammler" Richtlinien zu finden! Ist doch genausowenig verwerflich, oder?
MfG es
Warum sollte man für Kommerzprägungen einen anderen Namen suchen?
"Kommerzprägungen" ist meines Erachtens ein viel zu unklarer Begriff. Für "Handel und Wandel" sind ja gerade die Kursmünzen gedacht. Und wenn mit der Bezeichnung charakterisiert werden soll, dass die Ausgabestelle mit den Stücken einen Gewinn erzielt, dann ist das bei den höheren Nominalen der heutigen Umlaufmünzen ebenso wie bei Sammlermünzen und münzähnlichen Medaillen.
Waren diese Prägungen aus Österreich jemals Zahlungsmittel?
Nein. Diese Stücke sind von einer Vielzahl von Firmen (aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein, etc.) bei der Münze Österreich AG in Auftrag gegeben worden. Auf einem der Bilder ist auf 3 Uhr das Logo (Ö) der Münzstätte zu erkennen, mit darübergelegtem Schriftband "MEDAILLE". Diese Kennzeichnung sollte auf allen Prägungen der Münze Österreich AG mit symbolischen Nennwerten in Euro vorhanden sein.
Geändert von Tobias Honscha (03-06-2007 um 23:46 Uhr)
Auf einem der Bilder ist auf 3 Uhr das Logo (Ö) der Münzstätte zu erkennen, mit darübergelegtem Schriftband "MEDAILLE". Diese Kennzeichnung sollte auf allen Prägungen der Münze Österreich AG mit symbolischen Nennwerten in Euro vorhanden sein.
DANKE, das war nun wirklich sehr aufschlussreich: Dieses Erkennungsmerkmal ermöglicht einem die Gesuchten doch zu erkennen!!
Beste Grüße, eurosetter
Nein. Diese Stücke sind von einer Vielzahl von Firmen (aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein, etc.) bei der Münze Österreich AG in Auftrag gegeben worden. Auf einem der Bilder ist auf 3 Uhr das Logo (Ö) der Münzstätte zu erkennen, mit darübergelegtem Schriftband "MEDAILLE". Diese Kennzeichnung sollte auf allen Prägungen der Münze Österreich AG mit symbolischen Nennwerten in Euro vorhanden sein.
Was ich noch so gefunden habe (nach der Bilder-Reihenfolge):
(16.) 100 EURO 1996 1000 JAHRE OSTARRICHI
(17.) 20 EURO 1996 1000 JAHRE OSTARRICHI
(18.) 10 EURO 1996 KARLSKIRCHE IN WIEN
(19.) 2 1/2 EURO 1997 GUSTAV KLIMT - DER KUSS
Demzufolge gibt es auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch ein "2 1/2 Euro"-Stück "Wiener Schatzkammer" von 1998 sowie ein viertes Nominale (2, 10 oder 50 "Euro"?) der Serie "1000 Jahre Ostarrichi", womit wir bei 21 bzw. 15 normalen (ohne die Ag/Au/Pd/Pt-Serie in Mini-Auflage!) Ausgaben angelangt wären, womit dieses Land hinsichtlich der Euro-Medaillien 1996-98 nun auch komplettiert dargestellt sein dürfte! MfG eurosetter
P.S.: Vielleicht kennt ja noch einer von euch das oben angesprochene fehlende Nominale?
viertes Nominale (2, 10 oder 50 "Euro"?) der Serie "1000 Jahre Ostarrichi": Vielleicht kennt ja noch einer von euch das oben angesprochene fehlende Nominale?
... so bin ich nun der Sache selber nachgegangen und konnte feststellen, daß es von dieser Serie nur 3 Ausgaben gibt: