Für mich sind Medaillen ein begreifbarer (anfassbarer) Ausdruck eine künstlerischen Gedanken eines Medailleurs/Bildhauers/Kunstschaffenden etc. durch die er Verbindung mit seinen Mitmensch aufnimmt.
Es gibt eine ganze Reihe von Kunstschaffenden, deren Produkte ich aus den verschiedensten Gesichtspunkten in meine Sammlung aufnehme.
Der eine wohnte in der gleichen Stadt wie ich, ein anderer hat mich mit seiner Ausdrucksweise beeindruckt, ein dritter ist mir persönlich bekannt, ein weiterer hat Perönlichkeiten die ich kannte porträtiert - usw.
Ereignisse in denen ich beteiligt war, Dinge (Gebäude, Personen etc.) die ich kenne oder die mir gefallen sind ein Grund mir diese Medaille zuzulegen - also Gründe genug eine Medaillensammlung anzulegen.
Wenn der einzigste Anlass der Herausgebe nur der erwartete Profit ist, zählt sie zu den Kommerzgeprägen und ist somit für mich nicht sammelwürdig.
Die mögliche Wertsteigerung eines Gepräges oder deren Seltenheit ist noch nie der Anlass für einen Kauf gewesen.
Einige meine Silber Medaillen haben eine Auflage von nur 30 Stück, das ist aber kein Grund sie irgendwo hinzuheben.
Momentan suche ich nach Medaillen und Marken von Karlsruhe für eine Festschrift. Dabei muss ich noch nicht einmal die Gepräge erwerben, mir genügen auch gute Bilder von den entsprechenden Stücken
(das ist ein Hilfeaufruf!!).
Einige meiner Faforiten: Rudof Meyer (Karlsruhe), Peter Götz Güttler (Dresden), Victor Huster (Baden-Baden), Kauko Räsänen (Finnland), Karl Seckinger (Grötzingen) und noch viele andere.
Diese Medaille von Räsänen hat inzwischen schon eine gute Wertsteigerung erfahren: (das Stück ist dreiteilig und zeigt somit 6 Bildseiten)