Im Jahre 1861 verstarb der amtierende Kaiser Hsien-feng, der einen 6 jährigen Sohn, den er mit seiner Konkubine Tz'u-hsi fertigte, hinterließ.
Der Sohn, T'ung-chih, verstarb aber 20jährig 1875 an einer Pocken Epedemie.
Seine Mutter, Tz'u-hsi, schaffte es danach aber ihren 3jährigen Neffen auf den verwaisten Thron zu heben, dessen Amtsgeschäfte sie aber selber übernahm.
In der Folgezeit, ab 1877 hatte China turbulente Zeiten zu durchstehen. Das aufzuführen würde den Rahmen sprengen.
1889 wurde Kuang-hsü (der vorletzte Kaiser vor der Gründung der Republik 1911) mit 19 Jahren volljährig und übernahm die Amtsgeschäfte selber.
Er war aber ein schwacher, kränklicher Jugendlicher, und wurde von seiner Tante wie ein "Puppet on the String" geführt (es gibt einen Film über diese Zeit, in der das wundervoll dargestellt wird).
Tz'u-hsi verstarb 1908 im Alter von 73 Jahren, nach dem sie von der Ruhr befallen war. Kuang-hsü war schon am Abend vor seiner mächtigen Tante verstorben.
Tz'u-hsi setzte jedenfalls noch unmittelbar nach Kuang-hsüs Tod, wenige Stunden vor ihrem eigenen Ableben, den zweijährigen Prinzen P'u-yi aus einer Nebenlinie zum Nachfolger auf dem Drachenthron.
Eine bemerkenswerte Frau in der chinesischen Männerherrschaft.
@ Seltengast (du kannst ruhig öfters kommen

)
Deine Medaille hat eine derart miese Qualität, daß ich sie sofort als Fälschung einordnen würde.
Gruß diwidat