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| Münzauktionen im Internet Alle Infos rund um Internet-Auktionen z.B. kuriose Auktionen, Fragen und Antworten etc. |
24-12-2001, 02:41
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#4 (permalink)
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Preise bei eBay
Hallo Hr. Honscha,
auf Ihre Frage von oben hätte ich gleich zwei Antworten anzubieten:
1. weil die Kalkulation eines Händlers immer höher sein muß als die eines Privatverkäufers! Sie als Fachhändler haben ja schließlich Kosten für Werbung, evtl. Ladenmiete, evtl. Personal etc. Wenn nun Münzhändler seltene Stücke bei eBay oder anderen Auktionen anbieten, dann hat das nach meinem Dafürhalten auch den Zweck, einen höheren Bekanntheitsgrad zu erreichen. Durch die kostenlose Werbung werden dann auch mal etwas niedrigere Zuschlagspreise in Kauf genommen.
2. weil es bisher immer so war! (Gründe s.o.) Warum sollte es auf einmal anders sein?
Ich bin persönlich davon überzeugt, daß einige Verkäufer Fake-Accounts haben, mit denen sie die Preise hochtreiben! Das ist keine Anschuldigung gegen irgendwen, weder Händler noch Privatverkäufer. Die Beweisführung für ein solches Vorgehen dürfte sich ohnehin recht schwierig gestalten!
Kleine Anekdote am Rande: letzte Woche wurde ein recht aktiver eBay-Münzhändler, bei dem ich auch schon zufriedener Kunde war, durch eBay vom Handel ausgeschlossen, und das mit einer Bilanz von 599 positiven Bewertungen! Gründe hierfür sind mir nicht bekannt.
Gruß, MiE
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24-12-2001, 04:54
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#5 (permalink)
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Original geschrieben von Tobias Honscha
Haben Sie Beweise für Ihre Vermutung der Manipulation? Warum soll eine so gefragte Münze in Ebay günstiger sein als im Handel ?
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Es war jedenfalls so dass 1 Minute vor Auktionsschluss noch kurz 0,50 Euro mehr geboten wurden
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24-12-2001, 05:02
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#6 (permalink)
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Last-Minute-Gebote
Hi caeptn,
das ist leider kein Indiz für einen Fake-Account! Ich muß gestehen, daß ich das auch oft mache! Hab's auch schon mal fünf Sekunden vor Auktionsschluß geschafft!  Der Vorteil ist einfach der, daß man die Gebote seiner "Gegner" nicht ins Unendliche hochtreibt - die Auktion setze ich auf Beobachten und eine Minute vor Ende schlage ich unerwartet aus dem Hinterhalt zu! Genau so bin ich übrigens selbst schon oft überboten worden!
Nachteil: man läuft Gefahr, daß man das Auktionsende einfach "verpennt"...
Gruß, MiE
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26-12-2001, 01:13
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#9 (permalink)
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Zweitnamen & Privat-Hobbyhändler
Zweitnamen bei E-Bay:
Das gibt es wohl recht häufig. Läuft der angepriesene Artikel nicht so wie gewünscht, bietet man einfach unter dem Zweitnamen mit, treibt das Gebot in die Höhe, und falls man auf dem Gebot hocken bleibt, muss man eben nur die E-Bay-Gebühren selbst zahlen und kann sich obendrein gute Bewertungen geben.
Ist das verboten??
Hobby-Münzenhändler auf Flohmärkten usw.:
Das kann ich bestätigen. Es ist unglaublich, dass diese erfahrenen Numismatiker für eine wertlose Münze noch den Katalogwert in vz verlangen.
Einer bot bspw. ein frz. 1-Centime-Stück für 3 DM an, ebenfalls griech. 50-Drachmen-Stücke für 2 DM
(Nennwert 30 Pf), und ein 5-RM-Stück mit Garnisonskirche und einem Wert von max. 30 DM für 50 DM. Bei dem habe ich dann eh nichts gekauft.
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26-12-2001, 14:13
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#10 (permalink)
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Auktionen hochbieten
Hallo,
ja, meines Wissens nach ist es verboten, Preise auf Auktionen hoch zu treiben.
Das gilt für Ebay, das in seinen AGB das Bieten mit einen Zweitnamen auf eigene Auktionen klar verbietet.
Das gilt auch für "normale" öffentliche Auktionen. Ich glaube, dass es eine Art Auktionsgesetz gibt, das solche Praktiken verbietet.
Allerdings haben mir z.B. Händler offen (aber nicht öffentlich) gesagt, dass sie Preise auf Auktionen (auch auf Ebay) hochtreiben, wenn es ihre eigenen eingelieferten Münzen sind oder wenn die Preise zu sonst niedrig bleiben, um die Marktpreise nicht zu verderben.
Mir selbst ist es schon passiert, dass auf einer Auktion ein Händler plötzlich mit den gemurmelten Worten "So geht das aber nicht..." mitzubieten begann, als ich fast einen günstigen Zuschlag für eine Münze erhalten hätte. Als ich ihn danach darauf ansprach, sagte er, dass ich verstehen müsse, dass so eine Münze nicht so günstig zugeschlagen werden dürfe.
Allerdings hatte dieser Händler nicht bedacht, dass er in dem Moment einen Kunden verloren hatte.
Gruß,
Alexander
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