an der Rückseite, der der Anbieter nun auch zeigt.
Wie man es an der Vorderseite erkennt, kann dir sicher santik erklären.
das hier kam grade vom anbieter :
Guten Abend, vielen Dank für Ihren Hinweis. Ich kenne mich weder mit Münzen aus, noch spreche ich russisch. Habe die Münzen anhand des Katalogausschnitts bestimmt. Diese sind eindeutig fotographiert. Ich habe die Bieter aber bezüglich Ihrer Bedenken informiert. Ich wünsche ein schönes Wochenende. mfg
Zum Verkäufer: Die Bieter zu informieren ist sinnlos da künftige Bieter davon nichts erfahren. Wenn er es ernst meint muß er einen Nachtrag in der Beschreibung machen.
Guten Abend, vielen Dank für Ihren Hinweis. Ich kenne mich weder mit Münzen aus, noch spreche ich russisch. Habe die Münzen anhand des Katalogausschnitts bestimmt. Diese sind eindeutig fotographiert. Ich habe die Bieter aber bezüglich Ihrer Bedenken informiert. Ich wünsche ein schönes Wochenende. mfg
aha, den Bieter bezüglich "BEDENKEN" informiert.... und in der Auktion nichts abgeändert. Die Medaille läuft weiterhin als 999-er Palladium- Münze.
"Keine Ahnung von Münzen, kann nicht russisch..." Das sind alles nur faule Ausreden, sonst gar nichts . Ein bisschen Ahnung muß er wohl haben. Irgendwie hat er ja doch festgestellt, dass sie aus Rußland stammt. Und schon gar nicht jeder "ahnungsloser" hat ein Münzkatalog zu Hand, mit dem er dann einem wirklich ahnungslosen Käufer was über den Wert vormacht
Würde der Verkäufer den Katalogausschnitt etwas genauer betrachten, so würde es im sicher auffallen, dass seine "Münze" keine Angaben über Nennwert, Metall und Probe trägt, und ebenso kein Staatswappen. Allein das hier sollte ja schon stützig machen.
an der Rückseite, der der Anbieter nun auch zeigt.
Wie man es an der Vorderseite erkennt, kann dir sicher santik erklären.
Diese Medaiile von der echten Münze nur an der Vorderseite zu erkennen ist schwieriger, weil sie auf den ersten Blick gleich aussehen.
Das ist des öfteren die Falle. Aber es geht doch, man muss sie nur ganz genau betrachten. Dazu muß man gar nicht besonders viel Ahnung von Münzen haben, und erst recht sind keine Russisch-Kenntnisse notwendig. (wenn, dann frag mich, ich helfe weiter ).
Ganz wichtig dabei, dass ein gutes Bild der echten Münze vorliegt (vom Katalog oder noch besser von der Zentralbank), dann ist das kein Problem:
1. Schriftart: bei Medaille standardmäßig (so wie Druckschrift), bei der Münze ist die Schrift künstlerisch gestaltet und sieht eher wie handgeschrieben aus, also geschwungen.
2. Schriftvolumen: bei der Medaille wesentlich mehr Lücken zwischen den Wörtern als bei der Münze.
3. Das Bild selbst: Einfachster Indiz: die Medaille zeigt das Schiff meistens von einer anderen Perspektive als die echte Münze, also leicht seitlich schräg usw. Büste des Entdeckers ist etwas anders gestaltet und oft anders positioniert. Weitere Details im Hintergrund (Landschaft Seestern)...
aha, den Bieter bezüglich "BEDENKEN" informiert.... und in der Auktion nichts abgeändert. Die Medaille läuft weiterhin als 999-er Palladium- Münze.
um zu sehen was passiert habe ich vorgestern schon auf eine Münze geboten. Bis jetzt habe ich jedoch keine Mitteilung des Verkäufers erhalten, also --- gelogen.
Bild 1: Medaille aus der Auktion
Bild 2: Dieselbe Münze in original
Bild 3: Medaille aus der Auktion
Bild 4: Dieselbe Münze in original
So nebeneinander gestellt, müssen wohl jedem die Unterschiede auffallen.
Gruß
Santik
P.S.: ich bin jetzt sogar selbst überrascht, was so eine Nebeneinanderstellung ausmacht Wenn man jedes Bild für sich betrachten würde, wären die Unterschiede ja gar nicht so einfach zu erkennen . Aber so sieht man ja sofort, was die Sache ist
Für wahr - solch ein Geschäftsgebahren ist das Allerletzte!
Zumindest wurde der Anbieter vor Auktionsende informiert, weswegen etwa sich betrogen fühlende Käufer gute Chancen haben, daß der Anbieter im Fall einer Strafanzeige auch verurteilt wird.
Ob es Geld zurück gibt - das wiederum ist eine andere Frage.
Meine Meinung dazu ist:
Speziell Palladium, das farblich wie Kupfernickel wirkt, läd zu solchen "Aktionen" (leider) geradezu ein.
Und ich möchte nicht wissen, ob bzw. wieviele Palladiumbarren in Wirklichkeit nicht aus Palladium, sondern aus Kupfernickel oder sonstwas bestehen. Etwas in Kunststoff einzuschweißen dürfte kaum ein Problem sein
Ich jedenfalls habe mein Palladium bei einer deutschen Großbank erworben und dafür incl. Umsatzsteuer und Edelmetallabrechnung weniger gezahlt, als diegleichen Barren zeitgleich bei X-bay erzielten.
Und bei einem 500-g-Barren (fast so groß wie eine Halbe Tafel Ritter-Sport-Schokolade, aber etwas dünner) gibt´s auch noch ein individuelles Echtheitszertifikat dazu - so hat man mir dort mitgeteilt.
Worüber ich überrascht bin, ist, wie leichtfertig die Leute so 'n paar hundert Euronen zum Fenster hinauswerfen...
Man könnte sich ja vorher auch mal erkundigen, wie so eine Münze wirklich aussieht - is' nur so'ne Idee von mir....
Meine Meinung dazu ist:
Speziell Palladium, das farblich wie Kupfernickel wirkt, läd zu solchen "Aktionen" (leider) geradezu ein.
Und Cu-Ni-Medaillen von dieser Sorte tauchen immer wieder bei ebay auf. Problematisch ist, dass wenn man kein Vergleichsbild hat, so sehen diese Medaillen in ihrer Bildseite den echten Münzen verdammt ähnlich. Das wurde schon vielen Käufern zum Verhängnis.
so, jetzt habe ich auch eine echte Rückseite (an dieser Stelle vielen Dank an einen anderen Verkäufer ) Sie gehört zwar zu einer anderen Münze, aber es geht nur ums Prinzip:
Staatswappen, Jahr, Metall, Probe und Gewicht müssen bei jeder Münze aus dieser und anderen Serien zu finden sein.
Bild 1: Rückseite Medaille
Bild 2: Rückseite Münze
@Tisso
ich hoffe doch, Du hast nicht vor, sie auch tatsächlich zu kaufen? Einzeln sind sie ein-zwei Euro wert, aber auf keinen Fall 200 und drüber.
keine Sorge, ich kenne die Echten! Sollte ich die Auktion gewinnen, freu ich mich schon auf die Auseinandersetzung mit dem Verkäufer Nachdem er mehrmals angeschrieben wurde, unterstelle ich Betrugsabsicht und ich denke der Staatsanwalt sieht das ähnlich.
Guten Abend und vielen Dank für Ihren Hinweis. Leider kenne ich mich mit Münzen nicht aus und ich kann auch kein russisch. Ich habe sie anhand des abgebildeten Katalogausschnitts bestimmt. Meine Bieter habe ich hinsichtlich Ihrer und anderer Bedenken informiert. Ich wünsche ein schönes und erholsames Wochenende. Mfg
Was kann man noch dazu sagen... Gier frißt Hirn... Ist das nun ein Fall für kämpferische Nagertiere oder eher für die Staatsanwaltschaft? Die ersten haben ja schon desöfteren solchen Typen das Geschäft angeknabbert .
Ich stelle mir gerade folgendes vor: Es gelingt dem Verkäufer nachzuweisen, daß der Käufer zum Zeitpunkt der Gebotsabgabe wusste, daß es keine Palladiummünze ist, sondern Kupfernickel.
Dann ist doch eine Anfechtung des Vertrages wegen Täuschung oder Irrtum ausgeschlossen - oder liege ich da falsch.
Auf weitere Rechtsfolgen möchte ich hier kurz eingehen. Denn das könnte dann (je nach Lage des Falles und Würdigung durch die verschiedenen Gerichte (Zivil- und Strafgerichtsbarkeit) sehr groteske Züge annehmen:
Beispielsweise wäre denkbar, daß der Käufer den Auktionspreis für ein nahezu wertloses Metallstück zahlen müsste und der Verkäufer dennoch wegen versuchten Betruges abgeurteilt wird, sollte man dem nachweisen, daß er schon zum Zeitpunkt der Einstellung des Angebotes wusste, daß er kein Palladium anbietet......
Wenn man einen Artikel ersteigert hat muß man auch bezahlen - und bekommt ihn geliefert. Und stellt dann fest daß er nicht der Beschreibung entspricht.
Niemand kann nachweisen daß man vorher z.B. über "nicht Echtheit" Kenntnis hatte. Um ein Risiko (und Ärger)dabei auszuschließen würde ich nur über Paypal bezahlen.
Über die Firma Paypal muß man sich keine Gedanken machen, bei den Gebühren verdienen die sehr gut. Außerdem holen sie sich bei einer Rückabwicklung das Geld vom Verkäufer zurück, bekommen also ihr Geld.
Geschädigt wird also niemand, nur das der Verkäufer ein ev. Betrugsgeschäft nicht abwickeln kann!
Ich stelle mir gerade folgendes vor: Es gelingt dem Verkäufer nachzuweisen, daß der Käufer zum Zeitpunkt der Gebotsabgabe wusste, daß es keine Palladiummünze ist, sondern Kupfernickel.
Wie soll er das denn machen?
Beispielsweise wäre denkbar, daß der Käufer den Auktionspreis für ein nahezu wertloses Metallstück zahlen müsste und der Verkäufer dennoch wegen versuchten Betruges abgeurteilt wird, sollte man dem nachweisen, daß er schon zum Zeitpunkt der Einstellung des Angebotes wusste, daß er kein Palladium anbietet......
Wenn er das tatsächlich nicht wüsste...Der Verkäufer wurde aber schon von mehreren Personen darauf hingewiesen, dass dies KEIN Palladium ist. Dennoch hat er in der Auktion keine entsprechende Hinweise hinzugefügt (ändern geht ja nicht mehr). Zufällig vergessen? Und ich vermute, er wusste es auch von Anfang an: ausgerechnet diese drei Auktionen laufen als Privatauktion, alle anderen ganz normal. Ist das ein Zufall? Auf die Anfragen antwortet er, er kenne sich mit Münzen nicht aus und er habe seine Ware anhand eines Kataloges bestimmt (zufällig war ein Katalog da, und in einem dicken Katalog, ohne sich mit Münzen auszukennen, ohne die Schrift lesen zu können, hat er ganz zufällig "genau das, wonach er suchte", auch gefunden) Ganz zufällig sind sie aus Palladium- na so ein Glückspilz!!! (In Rußland sagt man sinngemäß dazu: einem geschickten Jäger rennt das Beutetier von selbst entgegen). In der Auktion schreibt er munter die Katalogangaben wie Wert, Metall, Gewicht etc., merkt aber nicht, natürlich ganz zufällig, dass diese Angaben bei seinen "Münzen" fehlen? Ein bisschen zuviel Zufall, nicht wahr?