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Alt 28-05-2006, 16:07   #1 (permalink)
 
Paypal ab 01.01.2007 kostenpflichtig

Für wie die dumm halten die Leute von ebay ihre Mitglieder eigentlich:

Wenn das keine gute Nachricht ist: Auch in diesem Jahr profitieren Sie von den vielen Vorteilen von PayPal, ohne einen Cent zu bezahlen!* Und ab Anfang 2007 nutzen Sie den vielleicht schnellsten Zahlungsservice im Internet gegen eine Gebühr von 1-2% je nach Volumen plus 35 Cent pro Transaktion!
hammerhai ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-05-2006, 16:12   #2 (permalink)
 
Für wie die dumm halten die Leute von ebay ihre Mitglieder eigentlich:

Wenn das keine gute Nachricht ist: Auch in diesem Jahr profitieren Sie von den vielen Vorteilen von PayPal, ohne einen Cent zu bezahlen!* Und ab Anfang 2007 nutzen Sie den vielleicht schnellsten Zahlungsservice im Internet gegen eine Gebühr von 1-2% je nach Volumen plus 35 Cent pro Transaktion!
Ich nutze Paypal eh nur bei Auslandszahlungen, sofern IBAN/BIC nicht möglich ist. Hab grad was bei nem Händler in GB gekauft und die 1,25 GBP Paypalkosten musste ich zum Gesamtpreis obenauf bezahlen, aber für das Geld hätte ich das Geld nicht nach GB überweisen können. Wenns dann zukünftig bei Paypal teurer wird können andere Anbieter (Banküberweisung, Bargeldwertbrief) wieder lukrativer werden.
mifrjoar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-05-2006, 16:50   #3 (permalink)
 
Für mich war das nur eine Frage der Zeit, bis dies kommt.
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-05-2006, 17:10   #4 (permalink)
 
Das wird Paypal erheblich unbeliebter machen.
Ab 2007 wird es dann garantiert weniger verwendet und bei Ebay die Paypal-Gebühren auf die Käufer abgewälzt.
Marvek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-05-2006, 17:37   #5 (permalink)
 
Was haltet Ihr denn davon?
ollonois ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-05-2006, 17:55   #6 (permalink)
 
Wenig. Microsoft hat zwar eine prall gefüllte Kriegskasse. Dennoch denke ich, dass aktuell 48,6 Milliarden USD Marktkapitalisierung auch für die Gates-Truppe nicht mehr Portokasse ist. Zudem lässt das Wachstum bei ebay jüngst stark nach und die Aktie ist mit einem KGV von 45 nun wahrlich alles andere als ein Schnäppchen.

http://quotes.nasdaq.com/asp/summary...lected=EBAY%60

Eine strategische Allianz oder ähnliches halte ich für wahrscheinlicher.

Zum Thread-Thema: Ich halte paypal für genauso überflüssig wie premiere. Zum Glück sieht's ja bei beiden nicht gerade rosig aus.

Geändert von hh1969 (28-05-2006 um 18:02 Uhr)
hh1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-05-2006, 19:29   #7 (permalink)
 
Das wird Paypal erheblich unbeliebter machen.
Ab 2007 wird es dann garantiert weniger verwendet und bei Ebay die Paypal-Gebühren auf die Käufer abgewälzt.
Natürlich werden die Gebühren auf die Käufer umgelegt. Sind allgemeine Kosten und die fließen in die Kalkulation ein.
hammerhai ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-05-2006, 19:37   #8 (permalink)
 
Genau und diese umgelegten Kosten kosten Kunden bzw. kosten Kaufkraft der Kunden.
Marvek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-05-2006, 20:14   #9 (permalink)
 
ISt doch klar, das niemand die Paypalgebühren bezahlen wollen, aber schlussendlich wird der verkäufer die Gebühren bezahlen, auch wenn er sie auf den Käufer abwälzt, der bietet dann einfach weniger.
Ich denke aber das Paypal immer weniger benutzt wird immerhin im Deutschland bzw. Europa-Bereich.
Gruß Niels
Nitz277 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-05-2006, 23:20   #10 (permalink)
 
Seitens eBay wird es ab dem 1.1.2007 keine Möglichkeit geben, dem Kunden die Paypal-Kosten nach der Auktion (legal (nach eBay-AGB's)) "auf's Auge zu drücken".
1cent ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-05-2006, 23:41   #11 (permalink)
 
Warum nicht? Wenn man dem Kunden auch anbietet zu Überweisen dieser aber per Paypal zahlen will halte ich es für legitim die Gebühren abzuwälzen. Es muss natürlich vorher darauf hingewiesen werden.
ollonois ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-05-2006, 00:09   #12 (permalink)
 
Fast, aber anders. Man bietet einfach prinzipiell gar keine paypal-Zahlung an.

Wenn jemand dann trotzdem damit zahlen will, übernimmer er gefälligst
auch alle Gebühren. Bedingungen im Rahmen von Kulanz ausserhalb
des mittels ebay geschlossenen Vertrags hat die ebay-AGB ja nicht
zu regeln.
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-05-2006, 02:40   #13 (permalink)
 
Man muss natürlich auch bedenken, dass Paypal auch einen Käuferschutz beinhalter und das wesentlich günstiger als der treuhandservice. Aber da muss man vorher auch genau gucken wann der greift.
ollonois ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-05-2006, 07:51   #14 (permalink)
 
Man muss natürlich auch bedenken, dass Paypal auch einen Käuferschutz beinhalter und das wesentlich günstiger als der treuhandservice. Aber da muss man vorher auch genau gucken wann der greift.
Ja natürlich,.....in der Theorie vielleicht. Es gibt wahrscheinlich mehr Ausschlussklauseln als Deutschland Steuergesetze hat.

http://www.paypal.com/de/cgi-bin/web...cy_pbp-outside
http://www.paypal.com/de/cgi-bin/web..._frame-outside
http://www.paypal.com/de/cgi-bin/web...losing-outside
http://www.paypal.com/de/cgi-bin/web.../ua/ua-outside (7.3 !!!)

Auch sollte ein Unternehmen in dieser Größe sich endlich mal für eine Handelsregisternummer entscheiden.

https://www.paypal.com/de/cgi-bin/we.../about-outside

https://www.paypal.com/de/cgi-bin/we...ons_eu-outside

Bei ebay gibt es sogar zwei (leider zensierte) Foren:

http://forums.ebay.de/forum.jspa?forumID=2014
http://forums.ebay.de/forum.jspa?forumID=2024

In diesem Sinne


Beate
ncc1701d ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-05-2006, 09:47   #15 (permalink)
 
Ist schon richtig. Allerdings habe ich bei Problemen mein Geld bisher von Paypal erstattet bekommen. Wie gesagt man muss genau gucken wann der Käuferschutz greift sonst kann das mächtig in die Hose gehen. Es bleibt natürlich auch der Vorteil, dass der Verkäufer das Geld sofort hat und man die Ware damit meist am nächten Tag in Händen hält.
ollonois ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-05-2006, 09:54   #16 (permalink)
 
Es bleibt natürlich auch der Vorteil, dass der Verkäufer das Geld sofort hat und man die Ware damit meist am nächten Tag in Händen hält.
Dies ist aber ein Vorteil des Käufers, für den der Verkäufer dann die Kosten zu tragen hat ?
Ich biete keine Paypal-Zahlungen an, bei Käufern aus dem Ausland gewähre ich das dann meist nachträglich, wenn der Käufer die Kosten übernimmt.
mifrjoar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-05-2006, 10:26   #17 (permalink)
 
Wundert das einen wirklich ???

Das ist doch die ganz "normale" Ebaymasche. Erst kostenlos anbieten, dann mit kleinen Preisen anfangen und zum schluss saftig zulagen.

Irgend woher muss ja das Ebaywachstum kommen ... die Gebühren und Provisionen sind ja langsam ausgereizt ... (aber keine Angst für Herbst sind da auch wieder Anhebungen geplant) ...
senarus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-05-2006, 10:43   #18 (permalink)
 
Für mich ist Paypal mangels besserer Alternativen im Ausland auch mit Gebühren OK.
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-05-2006, 22:05   #19 (permalink)
 
Seitens eBay wird es ab dem 1.1.2007 keine Möglichkeit geben, dem Kunden die Paypal-Kosten nach der Auktion (legal (nach eBay-AGB's)) "auf's Auge zu drücken".
Dann werden Sie eben gleich mit in die Produktkalkulation reingenommenm oder anderweitig umgelegt. Genauso wie es mit der erhöhten Mwst. wird. Angebote ohne Paypalzahlmöglichkeit werden dann eben günstiger.
hammerhai ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-05-2006, 01:09   #20 (permalink)
 
Es wird einige wenige Fälle geben, wo PayPal trotz Gebühren noch Vorteile bringt. Gebühren bekommt der Verkäufer ja jetzt schon aufgebrummt, wenn der Käufer mit Kreditkarte zahlt. Es gibt einen Bodensatz von Idioten, denen man das auch nicht ausreden kann.

Meine Konsequenz bisher war, daß ich die PayPal-Option nicht mehr direkt bei meinen Ebay-Angeboten einschalte. Dann müssen die Leute erst mal nachfragen und können kein Chaos mit irgendwelchen Kaufabwicklungen anrichten. Wollen sie mit Kreditkarte bezahlen, müssen sie auch die Gebühr übernehmen. Damit kann man den trotzdem noch angerichteten Unfug in erträglichen Grenzen halten.

Sollten die Ebay/PayPal-Leute dazu übergehen, eine feste Anmeldegebühr zu erheben, dann wird die Kundschaft sehr schnell wegschrumpfen.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-05-2006, 23:17   #21 (permalink)
 
um mal einen - nicht ganz zum thema passenden - unfug kundzutun. ich hab irgendeine münze um 1.- verkauft, versandkosten normal ö - d 1,25. der gute möchte aber nachnahme, also recherchiere ich mal die kosten dafür - sie liegen bei ca 20.-, was ich dem mitteile und so ersucht er mich doch tatsächlich,per nachnahme zu senden ... seit ich ihm geschrieben habe, er soll mir mal die versandkosten vorab überweisen, hab ich nichts mehr gehört ...

aber um beim thema zu bleiben und die hochstehende diskussion mit einer blöden frage nach unten zu drücken, was ist, oder wie geht das paypal überhaupt ?
beduine62 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-05-2006, 23:36   #22 (permalink)
 
aber um beim thema zu bleiben und die hochstehende diskussion mit einer blöden frage nach unten zu drücken, was ist, oder wie geht das paypal überhaupt ?
Im Prinzip ist es eine gute Sache.

Nimm an, einer aus Litauen oder Neuseeland kauft Münzen von Dir. Für den sind Banküberweisungen zu Dir schweinisch teuer und er wird Dir das Geld vermutlich im Brief schicken.

Es sei denn, Ihr seid bei PayPal angemeldet (kostet nix, geht ruck-zuck). Das ist eine Art Internet-Bank, bei der man ein Konto hat. Von dem aus kannst Du dem anderen Geld schicken, und das funktioniert auch zwischen Ländern, die keinen preiswerten Bankverkehr miteinander haben. Vor allem: Es findet sofort statt. Der Litauer gibt Deine Email-Adresse an und 10 Minuten nach dem Ebay-Kauf bekommst Du eine Email von PayPal, daß die Kohle auf Deinem Konto ist.

Hat man keinen Betrag bei PayPal stehen, dann kann man das Geld zu nationalen Gebühren von seinem Bankkonto einziehen lassen. Das ist dann zwar nicht mehr schnell, aber immer noch billig.
Du kannst sogar über PayPal mit Kreditkarte bezahlen. Damit machst Du Dich aber bei dem Verkäufer unbeliebt, weil PayPal ihm in dem Fall eine Gebühr abknöpft, die seinen Gewinn schmälert.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-05-2006, 23:37   #23 (permalink)
 
Bevor man sich jetzt hier mit großen Getöse von PayPal-Bezahlungen für internationale Käufe, speziell ausser-europäische, verabschiedet, sollte man eine konkrete bessere Alternative an der Hand haben...

Also mir fällt da jedenfalls nicht so rasend viel ein:

Geld im Kuver ?
Kostet & ist ziemlich riskant...

Bidpay u. ä. ?
Hat immer schon einiges gekostet und es dauert erheblich länger bis der Verkäufer sein Geld (und der Käufer seine Ware) hat.

Aber vielleicht sind mir ja die großen PayPal-Alternativen bisher entgangen (für eine Bezahlung z. B. nach Australien)...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-05-2006, 23:45   #24 (permalink)
 
Prinzipiell finde ich Gebühren für eine Dienstleistung in Ordnung. Allerdinsg ist die Höhe unverhältnismäßig. Vor allem die 0,35€ pro Transaktion + Proente stören mich. Bei Artikeln mit geringem Verkaufspreis drücken diese die Marge zu stark.
hammerhai ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-05-2006, 23:47   #25 (permalink)
 
Genau und diese umgelegten Kosten kosten Kunden bzw. kosten Kaufkraft der Kunden.
Paypal ist als Zahlungsart ein zusätzlicher Service den man Käufern anbietet. Der Käufer erhält dadurchs eine Ware schneller und bei Kunden außerhalb der EU spart er sich Scheckgebühren bzw. Überweisungsgebühren. Warum sollte er dann nicht auch die Kosten dafür übernehmen? Banküberweisungen innerhalb EU sind eine kostenlose und mittlerweile auch relativ schnelle Alternative.
hammerhai ist offline   Mit Zitat antworten
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