Ich gebe Malte und King Edmund im Grundsatz Recht: Im Zweifel ist es besser, daß einer genau sagt, was es kostet. Als Bieter kann man sich dann danach richten.
Eines scheint mir aber noch interessant: Ist so jemand ein Privatmann oder ein Händler? Ich habe kürzlich ein paar Bücher ersteigert. Der (private) Verkäufer hatte 7 Euro versand (pro Buch) in die Auktion hineingeschrieben. Ich habe ihm ein Mail geschickt und erklärt, was eine Büchersendung kostet. Sofort hat er bei allen seinen Auktionen den Versandpreis reduziert und sich tausendmal entschuldigt. Es gibt eben noch faire Leute, so macht ebay Spaß.
Und dann gibt es diesen Händler mit den 19 € "Pauschale" und noch eine ganze Reihe anderer Zeitgenossen, die im "Kleingedruckten" (und das war schon immer ein Schimpfwort für halbe Betrügereien) versuchen, Leute übers Ohr zu hauen. Tschuldigung, bei jemand, der das dauernd, als METHODE, macht, kann ich das nicht anders nennen!

Der niedrige Einstiegspreis suggeriert "billig", das Kleingedruckte enthält die faule Botschaft. Schaut Euch mal dieses Forum an, wie oft auf Dinge hingewiesen wird, daß jemand was übersehen hat usw. Wenn ein Anbieter in Hunderten Auktionen pro Jahr so verfährt und nur jedes 10. oder 20. Mal hat ein Bieter nicht richtig hingeschaut, dann kommt ein schöner Schnitt zusammen!

unfair!

unseriös
Und zuletzt: Ich fürchte, daß sich solche Praktiken wie ein Krebsgeschwür ausbreiten.
Es gibt nur eine sinnvolle Vorgehensweise: Konsequent bei solchen Auktionen nicht mitbieten.
Gruß Joe