|
|
| Münzauktionen im Internet Alle Infos rund um Internet-Auktionen z.B. kuriose Auktionen, Fragen und Antworten etc. |
08-07-2008, 15:57
|
#1 (permalink)
|
|
|
Paypal mag mich ...
... und teilt mir soeben mit, daß sie einen schon längst verbuchten Betrag auf meinem Konto "einfrieren".
Guten Tag, Tobias Honscha!
Einer der Vorteile für PayPal-Kunden ist, dass wir alles daran setzen, um
Sie auf möglicherweise problematische Transaktionen aufmerksam zu machen.
Unser Ziel ist es, Sie beim Treffen zuverlässiger Geschäftsentscheidungen
zu unterstützen.
Von Zeit zu Zeit fordern wir zusätzliche Informationen zu PayPal-Zahlungen
an. Hierbei handelt es sich um eine Sicherheitsmaßnahme, um Sie vor
problematischen Transaktionen zu schützen.
Wir würden gern mehr über diese Transaktion erfahren. Bitte loggen Sie sich
in Ihr PayPal-Konto ein, und machen Sie einige Angaben dazu.
Wir empfehlen Ihnen dringend, den Artikel nicht zu versenden, bis die
Untersuchung abgeschlossen ist. Wenn Sie den Artikel bereits versandt
haben, loggen Sie sich bitte ein, und teilen Sie uns die Lieferadresse mit.
Wir behalten das Geld für den Zeitraum der Untersuchung ein.
|
Es handelt sich hierbei um einen Kauf in meinem Online Shop vom 13.Februar 2008 .
Fast fünf Monate später meldet sich jetzt Paypal bei mir, um mir mitzuteilen, daß ich die Ware doch lieber nicht senden sollte. Und wenn doch, daß ich die Lieferadresse mitteilen solle !
Und weil Sie mich so gern haben und vor Betrug schützen wollen, buchen sie die Rechnungssumme ersteinmal wieder frech ab. Die Paypal-Hotline entschuldigt sich für diese Falschbuchung "kann aber leider nichts daran ändern". "Wir sind zwar eine Bank - halten uns aber nicht an die Richtlinien - das sehen Sie ja schon an den Kontoauszügen" , teilt man mir dort erstaunlicherweise mit. Mal sehen, wie die Angelegenheit ausgeht. Vielleicht sollte ich doch keine Zahlungen über Paypal akzeptieren ....
|
|
|
08-07-2008, 16:15
|
#2 (permalink)
|
|
|
|
"Wir sind zwar eine Bank - halten uns aber nicht an die Richtlinien - ....
|
Was wohl das BaFin zu dieser Auslegung sagt?
|
|
|
08-07-2008, 19:17
|
#5 (permalink)
|
|
|
Heute habe ich gemerkt wie machtlos man ist, wenn man Paypal-Mitarbeiter direkt kontaktieren möchte. Per Telefon wird man vertröstet und per eMail bekommt man dämliche Textbausteine als Antwort.
Ich hatte vergessen zu erwähnen , daß es sich um eine Zahlung aus Deutschland handelte. Bis heute war ich der Meinung, diese seien sicher.
Aber das Geld ist ja nicht weg, sondern "nur" in sicheren Händen bei Paypal.
Geändert von Tobias Honscha (08-07-2008 um 19:46 Uhr)
|
|
|
08-07-2008, 19:25
|
#6 (permalink)
|
|
|
|
Heute habe ich gemerkt wie machtlos man ist, wenn man Paypal-Mitarbeiter direkt kontaktieren möchte.
|
scheint einem anruf in einem call-center der telekom nicht unähnlich zu sein...
|
Aber das Geld ist ja nicht weg, sondern "nur" in sicheren Händen bei Paypal.
|
das kenne ich von der börse. da heisst es dann bei buchverlusten immer: "ihr geld ist nicht weg. es hat nur jemand anders."
aber mal spaß beiseite: gegen servicewüsten hilft nur konsequenz: meiden.
|
|
|
08-07-2008, 22:03
|
#10 (permalink)
|
|
|
Ich frage mich allen Ernstes, ob es bei dem Unternehmen keine Fristen gibt, die sie einhalten müssen. Laut Unternehmen ist es doch eine Finanzinstitution...
Als Konsequenz kann das nur heissen: auf Überweisung auf das Konto bestehen, egal woher. IBAN / BIC. Im Prinzip brauchen wir PayPal nicht mehr.
Und wenn Internetzahlung, dann doch besser Moneybookers... Klar, es dauert etwas bis man alle Details verifiziert hat, letztendlich ist das aber problemlos, weil alles verifiziert wird: Adresse (man bekommt einen Brief), Kreditkarte, Bankkonto... und alles MUSS einem selbst gehören und muss auf dem eigenen Namen sein.
Also: Adieu PayPal...
|
|
|
08-07-2008, 22:41
|
#11 (permalink)
|
|
|
Paypal hat ne Banklizenz, das ist richtig.
Nutzt diese aber nicht für das Bezahlsystem!
Das sind zwei verschiedene Zweige des selben Unternehmens.
Das läuft weiter undurchsichtig wie eh und je (mit offiziell 0,01% Problemquote (vermutlich die Fälle, wo sie das Geld wieder dem Rechtmäßigen Besitzer nach Anzeige zurückerstatten müssen). Wenn ich die Storys über den Saftladen höre, bin ich weiterhin froh, da nicht dabei zu sein.  ).
|
|
|
08-07-2008, 23:31
|
#12 (permalink)
|
|
|
|
... und teilt mir soeben mit, daß sie einen schon längst verbuchten Betrag auf meinem Konto "einfrieren".
Es handelt sich hierbei um einen Kauf in meinem Online Shop vom 13.Februar 2008 .
Fast fünf Monate später meldet sich jetzt Paypal bei mir, um mir mitzuteilen, daß ich die Ware doch lieber nicht senden sollte. Und wenn doch, daß ich die Lieferadresse mitteilen solle !
Und weil Sie mich so gern haben und vor Betrug schützen wollen, buchen sie die Rechnungssumme ersteinmal wieder frech ab. Die Paypal-Hotline entschuldigt sich für diese Falschbuchung "kann aber leider nichts daran ändern". "Wir sind zwar eine Bank - halten uns aber nicht an die Richtlinien - das sehen Sie ja schon an den Kontoauszügen" , teilt man mir dort erstaunlicherweise mit. Mal sehen, wie die Angelegenheit ausgeht. Vielleicht sollte ich doch keine Zahlungen über Paypal akzeptieren ....
|
Ich möchte PayPal keineswegs verteidigen, aber nach den uns vorliegenden Informationen ist diese Angelegenheit schon noch etwas mysteriös.
Warum passierte dies ausgerechnet beim betreffenden, doch schon recht lange zurückliegenden Geschäft ?
Bezieht sich mein Online-Shop auf einen Ebay-Shop oder Ihren regulären (uns allen gut bekannten  ) Online-Shop ?
Hat der Käufer irgendwann reklamiert, dass seine Ware nicht / nicht vollständig / nicht zu seiner Zufriedenheit angekommen ist ?
Ich nehme an, dass die "Einfrierung" bzw. mögliche Rückbuchung Ihres betreffenden Zahlungseingangs auf Betreiben des Käufers durchgeführt wurde !?
Ansonsten kann ich mir eigentlich nur vorstellen, dass es sich dabei um ein reines Versehen seitens PayPal handelt, ohne logisch nachvollziehbaren Grund...
Alexander
|
|
|
08-07-2008, 23:35
|
#13 (permalink)
|
|
|
...
Ansonsten kann ich mir eigentlich nur vorstellen, dass es sich dabei um ein reines Versehen seitens PayPal handelt, ohne logisch nachvollziehbaren Grund...
Alexander
|
Versehen, so so! Frage: zahlt Painpal eigentlich Zinsen für die Zeit, in der sie das "eingefrorere" Geld selbst nutzen können, während der Eigentümer des Geldes keinen Zugriff darauf hat? Ein Schelm, wer ...
|
|
|
09-07-2008, 01:24
|
#14 (permalink)
|
|
|
@Lolo, wie denkst du den, wie paypal Geld macht?! Wenn man paypal aktzeptiert, hat man 3 "postive Effekte" für Verkäufer und einen für Käufer:
1. Paypal verdient 4% pro Buchung
2. Paypal läßt sich ungefähr 4-7 Tage Zeit mit den Rückbuchen auf das Konto bei der Hausbank... bei den Millionenumsätze die da täglich übern Tisch gehen, machen die Unmengen an Gewinn, wenn sie 4-7 Tagen das Geld zurückhalten (bei ungefähr 10% Zinsen oder mehr, die man bei ner Mille bekommt ist das richtig Holz für nichts machen...)
3. Käufer können richtig "Geil" nen Verkäufer übern Tisch ziehen, wenn der unversichert versendet... nur melden, dass der Artikel nie ankam, wird das Geld eingefroren und wahrscheinlich bekommt der Käufer dass dann noch zurück und der Verkäufer bleibt auf der Strecke (na TOLL...)
4. Nachteil für nen Käufer ist ua. wenn er den Artikel zurückgibt angenommen Wert 150€ und bekommt dann seine 150€ per paypal zurückgebucht... kommen dann für den Käufer auch 4% drauf und er bekommt effektiv nur noch 144€ (ist zwar nicht viel aber die Masse machts..)
Von daher sollte man sich das gut überlegen, ob man sowas aktzeptiert.
Schönen Abend noch bzw gute Nacht.
|
|
|
09-07-2008, 06:39
|
#15 (permalink)
|
|
|
Versehen, so so! Frage: zahlt Painpal eigentlich Zinsen für die Zeit, in der sie das "eingefrorere" Geld selbst nutzen können, während der Eigentümer des Geldes keinen Zugriff darauf hat? Ein Schelm, wer ... 
|
Wir wissen ja noch nicht mal, um welche Summe es dabei geht.
Es könnte sich theoretisch auch nur um eine 20 €-Transaktion handeln.
Und bevor man m. E. eher ausgefallene Theorien ausstellt - nämlich dass PayPal vorsätzlich und ohne nachvollziehbaren externen Anlaß aus Kleinstsummen bzw. Kleinsummen Zinsen abgreifen möchte (was in der Tat recht schockierend wäre) - sollte wohl vorher geklärt sein, ob nicht das naheliegendere zutrifft, nämlich dass die Einfrierung auf Betreiben bzw. auf Wunsch des Käufers stattgefunden hat.
Was ja im Geiste des PayPal-Käuferschutzes wäre, so kritsch man diesen auch sehen mag.
Man sollte auch nicht vergessen, dass der PayPal-Käuferschutz ein 2-schneidiges Schwert ist:
mir hat dieser einmal ~ 2000 € gerettet - ich geriet vor 2-3 Jahren an einen betrügerischen US-Ebayverkäufer, welcher nach Bezahlung nicht(s) lieferte.
Bei einer normalen Banküberweisung wäre meine Kohle wohl endgültig futsch gewesen - über den PayPal-Käuferschutz hingegen bekam ich (fast) alles rückerstattet...
Alexander
|
|
|
09-07-2008, 10:09
|
#17 (permalink)
|
|
|
Ich möchte PayPal keineswegs verteidigen, aber nach den uns vorliegenden Informationen ist diese Angelegenheit schon noch etwas mysteriös.
Warum passierte dies ausgerechnet beim betreffenden, doch schon recht lange zurückliegenden Geschäft ?
Bezieht sich mein Online-Shop auf einen Ebay-Shop oder Ihren regulären (uns allen gut bekannten  ) Online-Shop ?
|
Auf meinen Online-Shop
|
Hat der Käufer irgendwann reklamiert, dass seine Ware nicht / nicht vollständig / nicht zu seiner Zufriedenheit angekommen ist ?
|
Nein, er hat mich nicht mehr kontaktiert. Ich habe gestern mit dem Käufer telefoniert und er hat mir bestätigt , bei Paypal keine Beschwerde eingereicht zu haben !
Ich nehme an, dass die "Einfrierung" bzw. mögliche Rückbuchung Ihres betreffenden Zahlungseingangs auf Betreiben des Käufers durchgeführt wurde !? 
|
Siehe oben !
Ansonsten kann ich mir eigentlich nur vorstellen, dass es sich dabei um ein reines Versehen seitens PayPal handelt, ohne logisch nachvollziehbaren Grund... 
|
Die Hotline vermutete einen illegalen Zugriff auf das Kundenkonto ... oder ein Versehen !
Geändert von Tobias Honscha (09-07-2008 um 10:13 Uhr)
|
|
|
09-07-2008, 10:17
|
#18 (permalink)
|
|
|
|
@alex11
Du weißt ja: Kleinvieh macht auch Mist und viele Kleinviecher machen viel Mist. So kann auch aus Kleinstsummen am Ende ein profitabler Zinsgewinn entstehen. Klar sollte man den vorliegenden Einzelfall erst prüfen, bevor man irgendwen, einschließlich PayPal selbst, der Unerlichkeit beschuldigt. Aber wie oft hat man schon von eingefrorenen Geldern gehört, alleine nur weil PayPal einen "Verdacht" hat oder "routinemäßige Kontrollen" durchführt. Also ich traue dem Laden absolut nicht. Bezahlen damit ist ja ganz cool, wenn man in den USA was kauft und über keine Kreditkarte verfügt, aber als Verkäufer würde ich PayPal nie akzeptieren, selbst wenn mich eBay geißelt und vierteilt.
|
Genau so sehe ich das auch !
Wenn Paypal explizit geschrieben hätte, welche Probleme bestehen, hätte ich auch Verständnis für eine solche Aktion. Das mir aber die Mitarbeiter aus "Datenschutzgründen" nicht verraten dürfen, warum sie mein Geld einfrieren, ist nicht nachvollziehbar und rechtlich auch nicht haltbar.
|
|
|
09-07-2008, 10:20
|
#20 (permalink)
|
|
|
|
Die Hotline vermutete einen illegalen Zugriff auf das Kundenkonto ... oder ein Versehen !
|
Ich glaube jetzt erst recht, dass da PayPal (versehentlich) Mist gebaut hat (grundlose Einfrierung) und das im nachhinein nur beschönigen will...
Wie da ein illegaler Zugriff auf das Kundenkonto stattgefunden haben soll, bei einer Transaktion vor 5 Monaten, wo (auch Zahlungs-technisch) alles nach Wunsch & Zufriedenheit von Käufer & Verkäufer ablief, ist mir jedenfalls nicht nachvollziehbar.
Alexander
|
|
|
09-07-2008, 10:31
|
#21 (permalink)
|
|
|
|
Das mir aber die Mitarbeiter aus "Datenschutzgründen" nicht verraten dürfen, warum sie mein Geld einfrieren, ist nicht nachvollziehbar und rechtlich auch nicht haltbar.
|
Vielleicht haben die zuviel Kafka gelesen ...
|
|
|
09-07-2008, 13:45
|
#22 (permalink)
|
|
|
Hallo,
|
Also paypal ist nur sicher, wenn man bei ebay kauft sonst nicht.
|
auch da nicht...
siehe z.B. aktuelle c´t, auf den Käuferschutz kann man hoffen, aber sicher ist da nix.
Gruß,
Thomas
|
|
|
09-07-2008, 14:00
|
#23 (permalink)
|
|
|
Die Hotline teilt mir heute mit, daß ich eine eMail an beschwerde@paypal.de senden soll. Dann bekomme ich nach 10 Tagen das Geld wieder. (Verkäuferschutz) Na mal sehen....
|
|
|
09-07-2008, 14:44
|
#24 (permalink)
|
|
|
Die Hotline teilt mir heute mit, daß ich eine eMail an beschwerde@paypal.de senden soll. Dann bekomme ich nach 10 Tagen das Geld wieder. (Verkäuferschutz) Na mal sehen....
|
Am besten noch die entgangenen Zinsen mit in Rechnung stellen.
|
|
|
09-07-2008, 20:43
|
#25 (permalink)
|
|
|
Die Hotline teilt mir heute mit, daß ich eine eMail an beschwerde@paypal.de senden soll. Dann bekomme ich nach 10 Tagen das Geld wieder. (Verkäuferschutz) Na mal sehen....
|
Oder auch nicht......
Eine Strafanzeige hilft ab und zu auch Wunder.
Beate
|
|
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:24 Uhr.
|
|