Münzen
Werbung www.honscha.de

Zurück   Münzen / Euromünzen - Deutsches Münzenforum > Tauschen, Auktionen, Münzbörsen > Münzauktionen im Internet

Münzauktionen im Internet Alle Infos rund um Internet-Auktionen z.B. kuriose Auktionen, Fragen und Antworten etc.

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 26-05-2010, 15:59   #1 (permalink)
 
ab wieviel % Vorverkäufe muss man sich Sorgen machen?

mir ist heute bei ebay ein (euro-)händler aufgefallen, der in den letzten 30 tagen laut wortfilter-analyse ca. 1000 artikel mit ca. 27.000 € umsatz verkauft hat.

so weit so gut.

bei genauem hinschauen muss man allerdings feststellen, dass geschätze 75 % der beendeten auktionen vorverkäufe waren. ob vatikan 2010 (erst seit ca. 2 wochen real am markt), belgische und französische 2-euro-gedenk, italien 2010 und bestimmt noch andere artikel, ich bin ganz sicher kein euro-spezialist.

wir hatten hier schon einige ehemaligen (euro-)händler, bei denen das genau so anfing. diese wurden hier ganz massiv an den pranger gestellt und meistens auch zu recht.

ab wieviel % vorverkäufe muss man sich sorgen machen?
ist so etwas noch seriös?

hier wird doch ganz offensichtlich ein großteil der noch selbst zu bezahlenden ware durch bereits erhaltene kundengelder finanziert, wie lange kann das gutgehen?

wie ist eure meinung?

-------

und nein, den namen bzw. den ebay-nick nenne ich ganz sicher nicht. es sind auch schon einige zu unrecht an den pranger gestellt worden.
tom40 ist gerade online  
Alt 26-05-2010, 16:38   #2 (permalink)
 
75% ist schon viel, aber mit guten Einkaufsquellen und festen Lieferverträgen sicherlich lösbar.

Solange es unter 100% sind machen die Vorverkäufer meist weiter.
bayreuth ist offline  
Alt 26-05-2010, 16:48   #3 (permalink)
 
Ach Tom

ich falle Dir erst heute auf?

Gute Konzerte sind immer schon im Vorfeld ausverkauft. Machst Du Dir da auch Sorgen?

Übrigens hast Du vergessen, meine Webshop-Umsätze zu addieren. Und eh Du noch anfangen musst, Dich mit dem Taschenrechner auf mein Bewertungsprofil zu stürzen: in den letzten 365 Tagen habe ich auf Ebay 206.290,46 Euro Umsatz gemacht. Anhand meiner Bewertungen kannst Du wohl erkennen, dass jeder Kunde seine Ware bekommt, die er bei mir (vor)gekauft hat. Und stell Dir vor, obwohl erst 2 Wochen auf dem Markt: Ich habe zum heutigen Datum schon 350 Vatikan ST und 150 PP 2010 KMS verschickt...
Karsten72 ist offline  
Alt 26-05-2010, 16:57   #4 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
ich falle Dir erst heute auf?

Gute Konzerte sind immer schon im Vorfeld ausverkauft. Machst Du Dir da auch Sorgen?

Übrigens hast Du vergessen, meine Webshop-Umsätze zu addieren. Und eh Du noch anfangen musst, Dich mit dem Taschenrechner auf mein Bewertungsprofil zu stürzen: in den letzten 365 Tagen habe ich auf Ebay 206.290,46 Euro Umsatz gemacht. Anhand meiner Bewertungen kannst Du wohl erkennen, dass jeder Kunde seine Ware bekommt, die er bei mir (vor)gekauft hat. Und stell Dir vor, obwohl erst 2 Wochen auf dem Markt: Ich habe zum heutigen Datum schon 350 Vatikan ST und 150 PP 2010 KMS verschickt...
nein, du fällst mir schon lange auf

-------------

im übrigen ...
... interessieren mich deine umsätze gar nicht und deine ausgelieferten vatikan-kms schon dreimal nicht.
... habe ich in keinem fall behauptet, dass der händler den ich meine, nennenswerte graue oder rote bewertungen hat.
... habe ich eine frage an die allgemeinheit gestellt, die mich wirklich beschäftigt.

-------------

ich möchte hier auch ganz bewusst keine der üblichen händlerdiskussionen anfangen. ich stehe in keinem wettbewerb zu dem händler und ich habe es auch nicht vor. vielleicht habe ich kaufmännisches handeln anders gelernt, bei 75 % vorverkauf könnte ich jedenfalls nicht ruhig schlafen.

Geändert von tom40 (26-05-2010 um 17:03 Uhr)
tom40 ist gerade online  
Alt 26-05-2010, 17:29   #5 (permalink)
 
Beitrag anzeigen

ab wieviel % vorverkäufe muss man sich sorgen machen?
ist so etwas noch seriös?
...
wie ist eure meinung?
Mir persönlich ist das relativ egal, ich kaufe keine Münzen über ebay im Vorverkauf und auch sonst ungern (Ausnahmen z.B. bei Kauf direkt bei der Prägeanstalt, was auch schnell ein Vorverkauf sein kann, siehe z.B. Frankreich 500 Euro 2010).

Das Risiko, dass der Händler dann doch, aus was für einem Grund auch immer, nicht liefert, ist mir persönlich keine evtl. Ersparnis wert. Das die Preise nach Ausgabe direkt explodieren ist jetzt auch nicht wirklich an der Tagesordnung und ob die Händler sich dann noch an ihre Lieferzusage halten steht auf einem anderen Blatt (siehe auch Auktionstexte á la "wir behalten uns vor die Bestellung zu stornieren, wenn irgendwas eintritt", was dem Käufer eigentlich egal sein sollte).
janetmagic ist offline  
Alt 26-05-2010, 17:37   #6 (permalink)
 
@tom40

Ich habe auch schon gehört, daß viele Vorverkäufer mit dem eingesammelten Geld ihre laufenden Rechnungen bezahlen.
Um gar nicht erst in den Dunstkreis dieser Kollegen zu kommen, versende ich meine wenigen Vorverkaufs-Angebote natürlich per Rechnung. Für alle Taschenrechner- und Wortfilter-Freaks möchte ich auch noch betonen, daß es weniger auf den Umsatz und mehr auf den Gewinn ankommt, der bei den Geschäften erwirtschaftet wird. Da besteht bei vielen "auf Teufel komm raus Verkäufern" der größte Nachholbedarf. Und bei einigen "heißen" Goldmünzen-Vorverkauf-Geschäften könnte ich in der jetzigen Lage schon nicht mehr ruhig schlafen. Da verdiene ich lieber etwas weniger und schone meine Nerven.

Geändert von Tobias Honscha (26-05-2010 um 17:40 Uhr)
Tobias Honscha ist offline  
Alt 26-05-2010, 18:05   #7 (permalink)
 
Ich habe so viele Gold-20er von der VfS zugeteilt bekommen, ich weiß gar nicht wo zuerst hin damit . Das Risiko, dass der Goldpreis innerhalb des nächsten Monats auf 1600 Euro klettert, und die Nummer nicht aufgeht, nehme ich gern in Kauf. Vielleicht kann ich dem Kunden dann auch anstatt der Münze ein paar Lebensmittelbezugsberechtigungsscheine schicken
Aber ich finde es schön, wenn ein Großteil der Mitbewerber schon wegen einem überschaubaren Verlustrisiko Schlafstörungen bekommt. Das sichert mir einen gewissen Vorsprung.

Dass der Gewinn entscheidend ist und nicht der Umsatz, ist ein alter Hut. Einigen Mitbewerbern sollte man wirklich mal einen Taschenrechner schenken. Eine aktuelle Ebay-Gebührentabelle dazu wäre auch keine schlechte Idee....
Karsten72 ist offline  
Alt 26-05-2010, 18:15   #8 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
Ich habe so viele Gold-20er von der VfS zugeteilt bekommen, ich weiß gar nicht wo zuerst hin damit.
lieber karsten, mal ganz im ernst:

so wichtig, wie du dich nimmst, bist du gar nicht.

kannst du deine personifizierte sachkompetenz zum thema ebay/vorverkäufe auch dazu nutzen, was sachliches zu meiner fragestellung beizutragen?

ich habe dich weder direkt angesprochen noch sonst irgend einen hinweis gegeben, welchen händler ich meine.
solltest du in das von mir genannte ebay-profil passen, kann ich das nicht ändern.
du bist allerdings nicht der einzige mit ca. 1000 verkäufen im monat und (leider) auch nicht der einzige, der eine ganze reihe von vorverkäufen tätigt.


----------

wenn du nichts sachliches zu meiner fragestellung beitragen kannst, dann unterlasse bitte weitere antworten hier, danke.
tom40 ist gerade online  
Alt 26-05-2010, 18:26   #9 (permalink)
 
Lieber Tom,
ich scheine wichtig genug zu sein, um von Dir wegen 27.000 Euro Ebay-Umsatz mit darin enthaltenen Vorverkäufen aufs Korn genommen zu werden.

Seltsam, dass in der History des Wortfiltertools heute eine Analyse MEINES Mitgliedskontos mit eben den von Dir genannten Daten stattfand.
Vielleicht hättest Du Deine Frage allgemeiner formulieren und die Zahlen abändern sollen, aber SO ist es wohl kein Zufall.

Auf deine polarisierende Fragestellung gibt es keine weitere Antwort, die nicht schon hier und in meinem Bewertungsprofil zu lesen ist. Und meinen finanziellen Backround geht lediglich meine Geschäftskundenberaterin der Sparkasse und teilweise meine Lieferanten etwas an. Da du zu beiden nicht gehörst, muss ich weder Dich noch andere Forenmitglieder darüber aufklären, wie eventuelle Risiken von Vorverkäufen besichert sind.

Und noch etwas: Der Gewinn liegt im Einkauf.

Jetzt ab mit diesem Thread in die Plauderecke....
Karsten72 ist offline  
Alt 26-05-2010, 18:59   #10 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
Seltsam, dass in der History des Wortfiltertools heute eine Analyse MEINES Mitgliedskontos mit eben den von Dir genannten Daten stattfand.
was glaubst du, wieviele nach deinem vermeintlichen outing baywatch bedient haben?

Beitrag anzeigen
Vielleicht hättest Du Deine Frage allgemeiner formulieren und die Zahlen abändern sollen
meine frage war allgemein und wenn du dich angesprochen fühlst, kann ich es auch nicht ändern.

deinen nächsten unsachlichen beitrag lösche ich.

-------------

meine ausgangsfragen sind jedenfalls aus meiner sicht noch nicht so richtig beantwortet worden

ab wieviel % vorverkäufe muss man sich sorgen machen?
ist so etwas noch seriös?
.........
wie ist eure meinung?
tom40 ist gerade online  
Alt 26-05-2010, 19:05   #11 (permalink)
 
Moin moin,
meiner Meinung nach sind diese Vorverkäufe mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.
Ich halte überhaupt nichts davon Waren zu " verkaufen " welche ich noch nicht im Besitz habe.
Ich möchte mir gar nicht vorstellen was da alles schief laufen kann, besonders im Münzbereich.
Andererseits " no risk no fun ".
Soll aber jeder für sich entscheiden.
Gruß
Holger
coinsman ist offline  
Alt 26-05-2010, 19:11   #12 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
was glaubst du, wieviele nach deinem vermeintlichen outing baywatch bedient haben?


meine frage war allgemein und wenn du dich angesprochen fühlst, kann ich es auch nicht ändern.

deinen nächsten unsachlichen beitrag lösche ich.

-------------

meine ausgangsfragen sind jedenfalls aus meiner sicht noch nicht so richtig beantwortet worden
Die Antwort welche Du (auf Deine Suggestiv-Frage) gerne bekommen hättest / würdest (kein Wunder, da es hier auch keine deklarierten Hellseher gibt), bekommst Du wohl auch nach dem 10. Anlauf nicht mehr, lebe damit...
alex11 ist offline  
Alt 26-05-2010, 19:50   #13 (permalink)
 
Als Kunde .. ist mir die Anzahl der Vorverkäufe eigentlich egal - sofern ich mir anhand des Profils ein Bild davon machen kann , wie meine Chancen sind die Ware auch zu bekommen ....

Also bei einem Vorverkäufer mit 20 Bewertungen und 500 Vorverkäufen .. hätte ich bedenken ... bei 5000 Bewertungen und 1000 Vorverkäufen - wohl nicht !

Diese Händler haben haben sich nunmal auf den Vorverkauf Spezialisiert und decken dieses Marktsegment ab .. daram sehe ich nichts verwerfliches.

Lg
Marcus
Anubix2 ist offline  
Alt 26-05-2010, 19:51   #14 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
Aber was mich immer wieder total ankotzt ist das Münzenhändler sich regelrecht mit diversen Münzen komplett eindecken und ich als Privatperson von der Vfs nur einen Goldzwanziger zugeteilt bekommen habe,trotz mehrmaliger bitte mir noch 1 Stück dazu zu geben sagte man mir,alles ausverkauft.Mein Sohn sollte auch einen davon bekommen.
Also dieses Problem ist - zumindest für die Zukunft - doch recht einfach aus der Welt zu schaffen: Melde deinen Sohn (viele haben ja auch virtuelle Söhne und Töchter, nur um ein paar Münzen mehr zu erhalten... ) einfach bei der VfS als Kunden an und gut ist.
hh1969 ist offline  
Alt 26-05-2010, 23:00   #15 (permalink)
 
Hallo

Vorverkäufe sind meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen.
Aus Käufersicht ist es sowieso besser, abzuwarten bis die Preise einer Münzneuausgabe ein "normales" Niveau erreicht haben. In den ersten Tagen/Wochen sind Neuheiten meistens (nicht immer) teurer als nach einigen Monaten. Ein Vorkauf ist nur bei Münzen sinnvoll, bei denen man aufgrund einer niedrigen Auflage rechnen muß, daß sie schnell vergriffen sind (was aber nach der mittlerweile verflogenen Euro-Euphorie nicht mehr so oft der Fall ist).
Zumindest sollte man sich die Bewertungen des Vorverkäufers ansehen, dann kann man das Risiko eines Verlustes schon stark reduzieren.
Kempelen ist offline  
Alt 26-05-2010, 23:35   #16 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
Es gehört in meinen Augen schon eine Menge Dreistigkeit dazu, ein Ebay-Mitgliedskonto umsatztechnisch zu scannen und dann hier eine angeblich "anonymisierte", polemische Umfrage zu starten, in der es darum geht, wie RISKOBEHAFTET wohl der Kauf bei diesem Verkäufer ist, der in den vergangenen Wochen einen Großteil seiner Umsätze und Gewinne über Vatikan-KMS-(Vor)Verkäufe realisiert hat, welche nachweislich zur Zufriedenheit der Kundschaft abgewickelt wurden.

Anschließend werden Beiträge, die in den Augen des Supermoderators "unsachlich" sind, gelöscht. Ist das jetzt die übliche Vorgehensweise im Forum ? Wenn ja, dann bitte ich um sofortigen Status "Nicht registriertes Mitglied". Auf einer Plattform, wo einem der Mund verboten wird, möchte ich nicht mehr aktiv teilnehmen !
Hallo Karsten72

Ich denke, der Supermoderator löscht Beiträge nicht einfach willkürlich und aus einer Laune heraus. Ich finde Deine Kritik diesbezüglich unangebracht.

Ich möchte aber auch sagen : Du wärst ein Verlust für dieses Forum, also lasse Dich bitte nicht zu einer Kurzschlußhandlung (Abmeldung) hinreißen.
Morgen sieht die Welt wieder anders aus .
Kempelen ist offline  
Alt 27-05-2010, 00:25   #17 (permalink)
 
Beantwortung der Fragen von tom40

Beitrag anzeigen
ab wieviel % vorverkäufe muss man sich sorgen machen?
Gegenfrage: Muss man sich Sorgen machen, wenn die Rolling Stones 75% Ihrer Plätze schon im Vorverkauf an die Fans gebracht haben? Treten die dann überhaupt noch auf? Das Geld haben sie ja schon....
D.h. es ist nicht einfach zu beantworten ob man sich Sorgen machen muss.

Beitrag anzeigen
ist so etwas noch seriös?
Dass liegt im Auge des Betrachters. Einige finden Zinsen nicht seriös, andere Schlipse. Ich finde es nicht seriös, dass es nach kurz nach jeder Emission von 2 Euro Gedenkmünzen aktuelle Ware aus "Sammlungsauflösung" von Privat ab 1 Euro zu kaufen gibt, bei der dann über die Versandkosten Gewinn gemacht wird. Auch der Großteil der UFN-Kunden hat nach Erhalt der Ware nichts besseres zu tun, als diese bei Ebay meistbietend zu verhökern und den Preis in Regionen zu prügeln, bei denen kein Gewerblicher noch einen Cent Gewinn machen kann.

Beitrag anzeigen
hier wird doch ganz offensichtlich ein großteil der noch selbst zu bezahlenden ware durch bereits erhaltene kundengelder finanziert, wie lange kann das gutgehen?
Ja logisch wird die Ware mit dem Kundengeld bezahlt, mit welchem denn sonst? Das geht so lange gut, wie lange Kunden da sind, die die Ware mit Gewinn kaufen.

Beitrag anzeigen
wie ist eure meinung?
Ich rechne mir die Seriösität des Vorverkaufs von Mitbewerbern immer mit einer Excel-Tabelle unter Zugrundelegung des Einkaufspreises der Ware und der aktuellen Ebay-Gebührentabelle aus. Wenn mehr als 3 Tage VVKs ins Minus laufen und immer noch mit gleicher Schlagzahl Ware eingestellt wird, dann ist etwas faul. Für den Kunden ist das nicht zu durchschauen, da er die Großhandels-EK´s und Mengenrabatte bei Ausgabestellen nicht kennt.


Beitrag anzeigen
und nein, den namen bzw. den ebay-nick nenne ich ganz sicher nicht. es sind auch schon einige zu unrecht an den pranger gestellt worden.
Ach gib´s doch endlich zu, wen Du auf dem Kieker hast, 1000 Verkäufe und 27.000 Umsatz hatten gestern nicht so viele Vatikan-Vorverkäufer.... weder Herr Grell, noch Herr Kruse noch irgendein italienischer ebay-Schwarzhändler...

Geändert von tom40 (27-05-2010 um 10:05 Uhr)
Karsten72 ist offline  
Alt 27-05-2010, 01:46   #18 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
Gegenfrage: Muss man sich Sorgen machen, wenn die Rolling Stones 75% Ihrer Plätze schon im Vorverkauf an die Fans gebracht haben? Treten die dann überhaupt noch auf? Das Geld haben sie ja schon....
D.h. es ist nicht einfach zu beantworten ob man sich Sorgen machen muss.
...
Na ja, dieser Vergleich hinkt ein wenig, da es sich im Falle der Stones bei Vorverkäufer und Hersteller der "Ware" um ein und denselben handelt. Die Stones müssen nicht erst auf die "Lieferung" ihrer Musik warten, die sie an ihre "Kunden" weitergeben. Ebensowenig müssen sie damit rechnen, dass der Einkaufspreis ihrer Musik den Vorverkaufspreis übersteigen wird.
Lolo! ist offline  
Alt 27-05-2010, 08:00   #19 (permalink)
 
Auf einer Plattform, wo einem der Mund verboten wird, möchte ich nicht mehr aktiv teilnehmen !
Das ist der bisher dümmste Spruch, den Du hier in all den Jahren von Dir gegeben hast! Wie oft hast Du vielen anderen Usern den Mund verboten, in dem Du komplette threads gelöscht hast, nur weil Dir die Antworten Gegenwind ins Gesicht geblasen haben? Sobald Du aber eingebremst wirst, wirst du quengelig.

Du legst hier ein Verhalten an den Tag wie ein kleines Kind, dem man die Kekse weggenommen hat.
moppel65 ist offline  
Alt 27-05-2010, 08:27   #20 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
Na ja, dieser Vergleich hinkt ein wenig, da es sich im Falle der Stones bei Vorverkäufer und Hersteller der "Ware" um ein und denselben handelt. Die Stones müssen nicht erst auf die "Lieferung" ihrer Musik warten, die sie an ihre "Kunden" weitergeben. Ebensowenig müssen sie damit rechnen, dass der Einkaufspreis ihrer Musik den Vorverkaufspreis übersteigen wird.
Der Vergleich hinkt nicht, da große Bands ihre Ware teilweise schon ein halbes Jahr VORVerkaufen. Und wenn der Star kurz vorher krank wurde, dann gabs auch keine "Ware", sondern das Geld zurück

ICH verkaufe auf Ebay Ware vor, für die ich fest bei Ausgabestellen und beim Großhandel mit fester Preisrange VORreserviert habe (teilweise auch VORgekauft mit VORausrechnung, aus San Marino und Italien sind immer noch für 15.000 Euro SEIT WOCHEN BEZAHLTE Warenlieferungen offen....). Es besteht natürlich das Restrisiko, dass die Zecca Italia, das UFN, die AASFN, etc. pp die Ware nicht mehr ausliefern, weil sie pleite sind oder der Euro abgeschafft wird.

Wenn in der Vergangenheit diverse Marktgrößen auf Ebay Ware vorverkauft haben, um deren Beschaffung und Einkaufspreise sie sich erst nach Emission gekümmert haben, dann WAR das deren Sichtweise, ich kalkuliere anders. Sonst würde mein Laden nämlich nicht mehr existieren.

"JA ABER" meine Goldauktion: Ich habe genug Kapital in der Rückhand, um den sehr unwahrscheinlichen Verlustfall meiner paar (vor)verkauften Goldzwanziger zu verkraften und notfalls draufzulegen, damit meine Kunden ihre Ware bekommen. Bei dem Run auf die Münzen ist das aber sehr unwahrscheinlich.
Karsten72 ist offline  
Alt 27-05-2010, 09:07   #21 (permalink)
 
Wo sind die guten alten Zeiten, wo der Händler für einen Kunden eine Münze reserviert und bei Vorhandensein diese dann per Rechnung zugeschickt hat?

Es gibt sie noch! Auch wenn es nur noch sehr wenige sind
Raphael ist offline  
Alt 27-05-2010, 09:48   #22 (permalink)
 
Vorverkaufskäufe kommen für mich absolut nicht in Frage, auch wenn die Angebote noch so verlockend sind.
Diesen unnatürlichen Drang, alles schnell zu bestellen, um nicht der Letzte zu sein oder evtl. nichts abzubekommen, spüre ich schon lange nicht mehr.
*Lilienthal-Fan* ist offline  
Alt 27-05-2010, 10:43   #23 (permalink)
 
Hallo allerseits,

ich bin sicherlich keiner, der alles gutheißt, was Karsten72 schreibt und in vielen Fällen, in denen er kritisiert wird, ist das aus meiner Sicht auch gerechtfertigt. Was jedoch in diesem Thread passiert, ist nichts weiter als Hetze gegen jemanden, der mit dem Verkauf von Euromünzen sein Geld verdient - sei nun tatsächlich Karsten72 gemeint (und dafür spricht ja offenbar einiges) oder nicht.

Der Handel mit Euromünzen schreit doch gerade danach, dass (auch) Vorverkäufe gemacht werden, die natürlich von irgendetwas - sprich: den Verkaufserlösen - finanziert werden müssen. Ich kenne diverse Händler, die sich im Bereich "Euromünzen" vor der Kundennachfrage nach Vorverkäufen kaum retten können. Daher sehe ich nichts Verwerfliches daran, Vorverkäufe für Münzen anzubieten.

Um auf das Thema des Threads zurückzukommen: Meines Erachtens muss jeder selbst einschätzen, ob es ihm wert ist, sich auch Vorverkäufe einzulassen. Das Bewertungssystem bei Ebay lässt eigentlich auch einigermaßen die Zuverlässigkeit des Verkäufers einschätzen. Bei einem Verkäufer (egal ob als "privat" oder "gewerblich" gekennzeichnet), der zwar keine Bewertungen vorweisen kann, aber dafür 500 Artikel (und alle im Vorverkauf) anbietet, würde ich sicher nichts kaufen. Ich hätte aber auch kein Problem, bei einem offensichtlich zuverlässigen Händler zu kaufen, der 100% seines Umsatzes über Vorverkäufe macht.

Vorverkäufer, die nicht liefern, hatte ich bisher glücklicherweise noch nicht. Im Zweifel würde ich einen solchen Verkäufer, der nicht liefert, darauf verweisen, dass er (von Ausnahmen abgesehen) ein Beschaffungsrisiko übernommen hat. Sollte er wegen Unmöglichkeit die Leistung verweigern, hat er die Verletzung seiner Leistungspflicht daher zu vertreten und entsprechend würde ich ihn in Anspruch nehmen.

PS: Ja ich bekenne mich dazu, auch schon gelegentlich Münzen über Händler - einmal sogar über Karsten72 - vorbestellt zu haben, und bei Bedarf werde ich dies auch sicher weiterhin tun.

PPS: Manche Form der Diskussionskultur kann ich nicht einmal ansatzweise verstehen:
Beitrag anzeigen
deinen nächsten unsachlichen beitrag lösche ich.
Diese Aussage geht mir ehrlich gesagt (viel) zu weit. Sicher, Grundrechte gelten abgesehen von den Drittwirkungsfällen nur im Verhältnis zu Hoheitsträgern, aber man darf doch erwarten, dass sie auch in diesem Forum berücksichtigt werden. Zudem kann ich bis dahin keine Aussage von Karsten72 entdecken, die eine derartige Kritik verdient hätte. Vielleicht hätte er den Thread nicht für jedermann erkennbar auf seine Person beziehen müssen, wenn er es nun aber doch tut und die Vermutung einigermaßen begründet ist, halte ich seine Kritik an diesem konkreten Beispiel durchaus für angemessen.
gound ist offline  
Alt 27-05-2010, 10:55   #24 (permalink)
 
Vorverkauf= Jemand hat Angst dass er sein Buntblech nicht los wird wenn alle anderen dieses auch Palettenweise anbieten.

Achtung raaaaaaaaaaaaaaaaaaar jetzt schon überzeichnet und ausverkauft, letzte Chance.
dani19801 ist offline  
Alt 27-05-2010, 19:52   #25 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
Wo sind die guten alten Zeiten, wo der Händler für einen Kunden eine Münze reserviert und bei Vorhandensein diese dann per Rechnung zugeschickt hat?

Es gibt sie noch! Auch wenn es nur noch sehr wenige sind
Da kann ich Dir nur zustimmen Raphael, diese Zeiten sind scheinbar vorbei.
Schließlich setzt das eine Vertrauensbeziehung zwischen Händler und Sammler voraus.
In unserer anonymen Internetwelt würde ein Händler vermutlich oft auf seiner reservierten Ware sitzenbleiben, wenn der Käufer inzwischen irgendwo ein günstigeres Angebot entdeckt hätte .
Leider gibt es nicht nur unter Händlern schwarze Schafe sondern auch unter Kunden.

Ein positives Beispiel für Reservierung und Rechnungsstellung nach Lieferung ist unser Forumsbetreiber T. Honscha mit seinem Frankreich-Abo-Programm . Das ist meiner Meinung nach vorbildlich.
Kempelen ist offline  
Thema geschlossen

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Muss man sich solche Münze von einem Händler gefallen lassen ? Anubix2 Ausländische Münzen 7 11-07-2009 13:00
So muss man einkaufen!!! euro-world Münzauktionen im Internet 2 04-03-2004 11:42
Sollte man sich Sorgen machen...? Münzer Euromünzen 11 01-09-2002 18:20


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:40 Uhr.