Habe von einem Käufer in Östereich eine Sammlung erworben und durch Paypal mit Lastschriftabbuchung von meinem Konto bezahlt. Nach Erhalt des Artikels stellt sich heraus, dass zwei Drittel der Sammlung nicht der Beschreibung bzw. den unter Sammlern üblichen Zustandsansichten entsprechen.
Auf Münzen angewandt: Zwei Drittel der 50 Jahre alten Münzen wurden poliert und auf Optik getrimmt. Der Verkäufer meint er hätte nach den Ebayrichtlinien beschrieben und stimmt keiner Kaufpreisminderung zu. Mit Paypalgutschriftsansprüchen wegen falscher Beschreibung usw. möchte ich mich nicht auseinandersetzen.
Den Artikel sende ich auf meine Kosten zurück und der Lastschriftabbuchung durch Paypal will ich widersprechen. Hat in so einem Fall jemand Erfahrungen ? Gab es Probleme mit Paypal ?
Ggfls. gern PN.
Geändert von heft1_stardust (27-12-2011 um 11:26 Uhr)
Der richtige Weg ist die Auseinandersetzung mit dem Verkäufer, auch über Paypal-Meldung dass der Artikel nicht der Beschreibung entspricht.
Du hast keine Grundlage Deine Vereinbarung mit Paypal bzgl. der Lastschrift zu widerrufen bzw. der Lastschrift zu widersprechen. Paypal hat das gemacht was ihr vereinbart habt.
Hallo,
ich bilde mir auch ein das beim PayPal Zahlen mittels Abbuchung irgendwo steht das man unwiderruflich der Abbuchung zustimmt.
Ich denke bei einem Widerruf der Lastschrift durch die Bank ist Dein PayPal Konto zu.
Ich würde zurücksenden, den Fall melden und direkt den Rücksendebeleg hochladen.
Mit etwas Glück geht das Geld dann auf Dein PayPal Konto zurück.
Wenn der Betrag allerdings hoch ist würde ich eher das Sperren des PayPal Kontos riskieren ;-)
Alles in allem es ist immer eine wundertüte wenn bei PayPal was schief geht.
Ich habe sogar mal bei einem Kauf das Geld nicht zurückbekommen nachdem der Verkäufer sich bei Ebax abgemeldet hat und die Kontaktadressen falsch waren.
Ja ich hatte sowas ähnliches schonmal:
Ende 2010 wollte ich mir endlich den mir noch fehlenden, deutschen Goldhunderter zulegen und kaufte in einem (wie sich später herausstellte unseriösen) Onlineshop. Artikel war angeblich sofort lieferbar, ich wollte ihn zu Weihnachten, also direkt mit Paypal gezahlt. Die Zeit floss dahin, ebenso wie einige (unbeantwortete) Mails. Nach einem Monat ging die Frist zur unkomplizierten Lastschriftrückbuchung langsam zur Neige und da sich auf der anderen Seite scheinbar nix tat, habe ich das Geld zurückbuchen lassen (damals immerhin 450€). In Konsequenz war mein Paypalkonto um genau diesen Betrag + 5€ Aufwandsgebühr im Minus und entsprechend nicht benutzbar. (Glücklicherweise war der Shopbetreiber damals wenigstens so anständig, uns beiden mehr Ärger zu ersparen und hat zumindest die 450€ schnell an mich zurückgezahlt. Die 5€ waren quasi mein Lehrgeld.)