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| Muenzen der Antike Europäische Münzen, Kelten, Römer, Griechen, Byzanz, alles vor 800 n. Chr. |
18-11-2004, 14:02
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#2 (permalink)
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Es dürfte sich um eine Immitation eines Guldengroschens (Taler) der Grafen Schlick handeln.
Im Internet ist nachzulesen:
die Grafen Schlick in Joachimsthal in Böhmen ließen aus dem Ertrag ihres Bergwerks 1518 erstmals Guldengroschen prägen. Schnell eroberte der "Joachims- Thaler" über die damals aufstrebende Leipziger Messe die Herzen der Kaufleute. Die meisten Münzstände nahmen sich der Idee schnell an; der Thaler wurde damit zu eine der bedeutensten Währungen der Münzgeschichte
Das Stück ist zudem gelocht worden. Daher kann man vermuten, daß die Immitation ursprünglich zu Schmuckzwecken Verwendung gefunden hat.
Numismatisch wäre auch ein echtes Stück aufgrund so einer Lochung beinahe wertlos.
Geändert von mesodor39 (18-11-2004 um 14:07 Uhr)
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19-11-2004, 07:21
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#4 (permalink)
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Hallo,
vielen Dank für die Recherche und den informativen Beitrag. Aber wie finde ich nun heraus, ob die Münze eine Imitation ist oder nicht ? Und was wäre denn ein echter Taler wert (ungelocht) ?
Selbst entziffern konnte ich "Rex Ludovic" und "Boem" ...
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Legen Sie das Teil einfach einem Händler vor, der auch mit älteren Münzen handelt. Solche Händler finden Sie u.a. auf Münzenbörsen.
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20-11-2004, 23:40
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#6 (permalink)
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Denken andere Münzexperten auch so wie Mesodor 39 darüber oder sieht jemand die Chance, daß die Münze echt sein könnte ???
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Durch die Lochung ist die Münze eh fast wertlos geworden. Einfach wie mesodor39 schon schrieb einen Münzhändler auf einer Messe vorlegen.
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21-11-2004, 09:55
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#7 (permalink)
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Ich halte das Stück schon alleine wegen der Schärfe der Prägung und mangelnder Alterspuren von fast 500 Jahren für eine 100%ige Fälschung
Gruß
corrado26
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22-11-2004, 10:16
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#8 (permalink)
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Ich halte das Stück schon alleine wegen der Schärfe der Prägung und mangelnder Alterspuren von fast 500 Jahren für eine 100%ige Fälschung
Gruß
corrado26 
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Ich sehe das genauso. Die Prägung "wirkt" schon modern.
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10-12-2004, 14:55
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#10 (permalink)
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dazu brauchst Du keine Materialprüfung! Lege die Münze ganz einfach auf das nach oben gerichtete Gelenk Deines linken Daumens, so daß die Münze schön darauf balanciert. Dann nimmst Du einen Metallgegenstand und klopfst an den Rand der Münze. Wenn sich ein glockenreiner, sehr heller Klang hören läßt, ist das Teil aus Silber oder zumindest einer hochprozentigen Silberlegierung  .
Sollte es Silber sein, wäre dies aber auch bei einer Nachprägung nicht ungewöhnlich, Silber ist relativ billig und einfacher zu handhaben, als andere Metalle.
Gruß
corrado26
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11-12-2004, 02:09
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#11 (permalink)
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Wenn sich ein glockenreiner, sehr heller Klang hören läßt, ist das Teil aus Silber oder zumindest einer hochprozentigen Silberlegierung  .
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Also, für einen Moment hattest du mich da!
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11-12-2004, 12:01
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#14 (permalink)
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Joachimsthaler-Nachprägungen gibt es haufenweise.
Sie bestehen in aller Regel aus 900er Silber und werden in der Größenordnung von 6 Euronen gehandelt.
Dem Bild nach zu urteilen, handelt es sich um einen solchen nachgeprägten Thaler.
Das posting von @Prenzlberger kapier´ ich auch nicht.
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12-12-2004, 13:25
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#15 (permalink)
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Das posting von @Prenzlberger kapier´ ich auch nicht. 
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Okay, okay, guys!!
Sorry, aber ich hatte das Emoticon hinter dem Post als Witz verstanden, denn bei mir klappte das mit dem Daumengelenk absolut nicht!
Jetzt habe ich ein ganz rotes Gesicht!
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12-12-2004, 13:51
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#16 (permalink)
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dazu brauchst Du keine Materialprüfung! Lege die Münze ganz einfach auf das nach oben gerichtete Gelenk Deines linken Daumens, so daß die Münze schön darauf balanciert. Dann nimmst Du einen Metallgegenstand und klopfst an den Rand der Münze. Wenn sich ein glockenreiner, sehr heller Klang hören läßt, ist das Teil aus Silber oder zumindest einer hochprozentigen Silberlegierung  .
Sollte es Silber sein, wäre dies aber auch bei einer Nachprägung nicht ungewöhnlich, Silber ist relativ billig und einfacher zu handhaben, als andere Metalle.
Gruß
corrado26 
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Ich habe das mal ausprobiert. Gute Versuchsobjekte sind 5 Frankenstücke.
Ich habe eins von 1999 (Cu 75/Ni 25) und eins von 1933 (Ag 835/Cu 165)
einer Klangprobe unterzogen. Beide haben die selben Maße und sogar die
gleiche Prägung.
Beide haben einen sehr hellen und reinen Klang. Jedoch klingt das Silberstück
erheblich länger (mehrere Sekunden) - bei CuNi dauert der Klang maximal eine
Sekunde und hört relativ abrupt auf. Silber klingt etwas reiner - aber da muss
man dann im direkten Vergleich genauer hinhören
Gruss,
jeggy
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