So viel ich lesen kann Steht da CONSTANTINUS. Ich habe ein bischen nachgeforscht nur nicht die selbe Münze gefunden.
Diese und noch eine andere die ich auch später einstellen werde hat mir meine Schwester aus Jordanien Mitgebracht.
Sie hat einen Durschmesser von 19-20 mm und wiegt 3.03 gramm.
Wie üblich, bedanke ich alle die mir helfen können sie zu ordnen.
Hallo Gilou,
nach dem Foto zu urteilen, halte ich deine Münze für eine der vielen Touristenfälschungen. Hoffentlich hat deine Schwester nicht viel Geld dafür bezahlt, echte Münzen des Konstantin sind sehr häufig und bei eBay schon für zwei/drei € zu bekommen.
Das Vorbild ist ein Follis des Konstantin I. (der Große)
Avers: IMP CONSTANTINUS AVG
Revers: SOLI INVICTO COMITI
Sol mit Globus in der Linken
Aber meine Münze ist doch schöner und dabei ist sie auch noch eine ächte Fälschung. Meine Schwester dachte mir ein super geschenk zu machen .
Sie hatte mir noch eine zweite Münze mitgebracht und die sieht auch wie die erste aus. Aller respekt für die Fällscher. Die sehen so aus als seien sie ein par Hundert Jahren im sand oder sonst gelegen zu haben.
Anbei das Bild der zweite Münze.
Sie wiegt 3.11 gramm und hat einen Durschmesser von 17mm.
Ich denke das diese dan auch eine fällschung ist. Aber von welscher Münze ?
sie Deiner Schwester nich böse und mach sie nicht an.
Dass zwischen diesen beiden Münzen (die zweite ist vermutlich ein Augustus) ca. 300 Jahre vergangen sind, wird sie nicht wissen.
Stell Dir das gleiche bei unserer heutigen europäischen Numismatik vor.
Die Münzen heute, mit Euro und so - und die Münzen von Deutschlend / Frankreich vor 300 Jahren. Da siehst Du sicherlich einen Unterschied.
Im Altertum war das nicht so krass, da die Zeit langsamer verging, aber bemerkenswerte Unterschiede gab es doch schon.
Daher können die Münzen auch nicht gleich aussehen.
Aller respekt für die Fällscher. Die sehen so aus als seien sie ein par Hundert Jahren im sand oder sonst gelegen zu haben.
Anbei das Bild der zweite Münze.
Sie wiegt 3.11 gramm und hat einen Durschmesser von 17mm.
Ich denke das diese dan auch eine fällschung ist. Aber von welscher Münze ?
wenn du schon viele echte Münzen in der Hand hattest, wird sich dein Respekt für die Fälscher sehr schnell relativieren. Die künstliche Patina ist auf den ersten Blick zu erkennen. Die unscharfen Konturen und das flache Relief entlarven die Fälschung
Hallo.
Nicht die Constantinusmünze ist schlecht, sondern einfach nur die Bilder. Bei unserer Grabung in Petra vor 4 Jahren hatten wir tausende Münzen mit derselben Sandauflage und brauner Patina darunter.
Wieso sollte es eine Touristenimitation sein? Wie kann man das bei solch schlechten Bildern überhaupt so selbstsicher feststellen?
Solange man nur solch ein unscharfes Bild und die Münze nie in der Hand gehabt hat, kann man auch bei der zweiten Münze keine Aussage bezüglich der Echtheit machen. Man kann ja nichteinmal erahnen, wie dick die Auflagen überhaupt sind.Umso dicker sie sind , umso flacher erscheint möglicherweis die Prägung. Ich kenne jedenfalls bisher keine Fälschungen aus Jordanien.
Die RV Legende sollte aber einzig und allein zu einer Münze des Pescennius Niger zugehörig sein, denke ich mal. Aber vom Bild her wage ich gar nichts zu sagen. Bei Constantinus bin ich mir aber sicher, daß da nichts gefälscht wurde. Warum überhaupt bei so einer 3 Euro-Münze?
Anhang deines Beitrags, traue ich mich morgen wieder zu meiner Schwester.
Also diese zwei Münzen kommen direkt von Petra. Mein Neffe Wohn, arbeitshalber, seit ein par Monate nicht all so weit davon entfernt. Die Münzen hatte sie vorgestern dort gekauft nachdem sie ein kehr auf einem Kamel machte. Es hatte ihr sehr gefallen. Nicht das Kamel, sondern Petra, das sie und sein Mann zwei Stunden lang besichtigte.
Ich habe nun diese zwei Münzen auf dan Scanner gelegt un anbei die Bilder angehängt.
Die von CONSTANTINUS ist 2mm dick und die andere ein bischen dicker, so um die 2.5mm.
Jetzt, wo die Bilder scharf sind , glaube ich auch an Gussimitationen.
Diese zittrigen unscharfen Ränder/Konturen der Figuren sind nicht typisch für geprägte Stücke. Mein Bauch sagt jetzt zu 70-80 % nein.
Bei dem Constantinus sieht man einige kleine runde Stellen, die aussehen, als wäre dort Material weggeplatzt. Wenn du wissen willst, ob die echt sind, dann lasse sie mal auf eine Steinplatte fallen.
Der Guss platzt weg oder bricht total. Die geprägte Münze würde es ohne Schäden überstehen, denn das Material hat auf den Bilder keine Korrosionsspuren und von innen feucht sehen die Münzen auch nicht aus.
Ausserdem stört mich folgendes: Man kann diese Münzen in Jordanien nicht einfach so auf der Strasse oder im Laden kaufen.
Ausser, sie wären Touristenimitationen. Mit den echten Stücken/ Kulturgütern erwischt zu werden, ist sehr strafbar.Man kann sie höchtens irgendwo ausgraben und hinausschmuggeln.
Es stört mich auch, daß beide Münzen absolut den selben Farbton haben.Und das , obwohl sie eine Ewigkeit auseinanderliegen und aus ganz verschiedenen Metalllegierungen sind. Da müßte die Münze von Calligula schon eine viel ausgebildetere Patina haben als die Münze von Constantinus
Schmeiß doch mal 1 der Münzen( den billigen Constantinus) 1Tag in Esigwasser. Wasser mit einem kräftigen Schuss Essig drin.So daß man es riechen kann. Bei Guss werden die Münzen nach dem Abtrocknen komisch grau und narbig aussehen.bzw es wird so ziemlich alles sich ablösen. Bei echten Münzen würde es allenfalls Kupferfarben durchscheinen.
Es ist für mich natürlich jetzt sehr verwirrend, daß jetzt auch schon solche Münzen des Constantinus gefälscht werden, die es doch in Massen als Schmuggelware für wenige Euro zu kaufen gibt. Warscheinlich sind die Fälscher in Jordanien nicht ganz auf dem aktuellen Stand.
Die zweite Münze ist eine Mariage von zwei völlig unterschiedlichen Münzen. Von der Zeit her und vom Stiel: Die Legende des Avers ist gegen den Urzeigersinn von außen zu lesen, Revers ist im Urzeigersinn von innen zu lesen.
Das hat mich schon etwas verwirrt und neben dem typischen Aussehen von Gussfälschungen ist das der Grund für meine Annahme von Fälschungen. Wenn dann auch noch die Münze des Constantin aus der gleichen Fundquelle stammen sollte, wären Zeitsprünge von etwa 150 bzw. 300 Jahren dazwischen. Auch das erscheint etwas ungewöhnlich.
@ Gilou
tut mir leid, wenn wir deine Freude über das Geschenk deiner Schwester so zerpflücken. Aber während wir im Münzforum über die Echtheit diskutieren solltest du dich zumindest darüber freuen, dass dein Schwesterlein sogar im fernen Jordanien an dich gedacht hat.
Schmeiß doch mal 1 der Münzen( den billigen Constantinus) 1Tag in Esigwasser. Wasser mit einem kräftigen Schuss Essig drin.So daß man es riechen kann. Bei Guss werden die Münzen nach dem Abtrocknen komisch grau und narbig aussehen.bzw es wird so ziemlich alles sich ablösen. Bei echten Münzen würde es allenfalls Kupferfarben durchscheinen.
Das werde ich machen. Zuerst werde ich sie mal prächtig fallen lassen und danach, falls da noch etwas übrich bleibt, einen tag in eine salat schüssel tun mit einem liter gut richenden Essig.
@ Gilou
tut mir leid, wenn wir deine Freude über das Geschenk deiner Schwester so zerpflücken. Aber während wir im Münzforum über die Echtheit diskutieren solltest du dich zumindest darüber freuen, dass dein Schwesterlein sogar im fernen Jordanien an dich gedacht hat.
Mein Schesterlein hatte noch immer an seine Familie gedacht und etwas mitgebracht. Nur ist sie die Elteste der Familie.
Morgen werden wir mal sehen was dabei heraus kommt.
- Test 1, Münze auf Fliese fallen lassen: Negativ - Die Münze ist nicht zerbrochen. Ich hatte sie mehrfach auf die Fliesen geschmissen. - Test 2, Münze einen Tag in Essig legen: Ist unterwegs in seinem Bad.
Ganz klarer Fall. Eine Gusfälschung wie vermutet.Wenn du kräftig drüberputzt, ist sie gräulich. Oder siehst du irgendwelche Stauchspuren vom Prägeschlag? denn die echten Münzen wurden geprägt, nicht in Formen gegossen. Wäre sie echt, sollte sie jetzt auch kupferfarben aussehen. MfG
Ganz klarer Fall. Eine Gusfälschung wie vermutet.Wenn du kräftig drüberputzt, ist sie gräulich. Oder siehst du irgendwelche Stauchspuren vom Prägeschlag? denn die echten Münzen wurden geprägt, nicht in Formen gegossen. Wäre sie echt, sollte sie jetzt auch kupferfarben aussehen. MfG
Hallo Rethorn,
Danke. Du hast recht. Sie ist gräulich und sieht nicht mehr aus wie eine geprägte Münze. Die Burstaben haben fast kein Relief mehr.
Aber eins ist nun sicher, beide Münzen sind echte Fälschungen.. Da habe ich doch einen kleinen Trost.