29-08-2010, 23:23
|
#5 (permalink)
|
|
|
Bei einigen Münzen bringt 1.2.3 Benzotriazolbehandlung leider auch nichts. Es kommt darauf an, wie beschaffen das Material ist. Sind die Münzen in ihrer Struktur schon fein porös, dann hat es keinen Sinn, man bekommt die Chlorverbindungen einfach nicht mehr raus.
Bei mir sind immer bei Gewitterluft alle Münzen schlagartig neu ausgeblüht. Zuvor waren sie 3 Monate lang intensiv behandelt worden mit allen, was die Welt uns so bietet.
In sehr viel destilliertem Wasser mehrere Tage lang, versucht die Chlorverbindungen herauszulösen.
Dann im Backofen oder auf der Herdplatte getrocknet, dann 1 Woche in die Lösung aus Benzotriazol und Ethanol( Dabei jedes mal eine stärkere Mischung angerührt). Danach wieder getrocknet und die überflüssigen weißen Kristalle abgeputzt. Das Bad mehrfach wiederholt. Die Münzen dann 1 Monat in WD 40 eingelegtoder in Motoröl gekocht, oder mit Antikwachs eingerieben... .
Nach den verschiedenen Schritten war anfangs immer alles super gut. Aber. sobald es feucht wurde, kamen die grünen Punkte wieder!
Einen Erfolg, der immerhin schon seit 3 Wochen anhält hatte ich jetzt:
Eine Münze in eine Lösung aus destilliertem Wasser und Salmiakgeist 25 % zwei Tage einlegen, dann alles abputzen. Bisher keine Bronzepest, doch eine Patina hat die Münze auch nicht mehr.
|
|
|