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Muenzen der Antike Europäische Münzen, Kelten, Römer, Griechen, Byzanz, alles vor 800 n. Chr.

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Alt 28-08-2010, 16:29   #1 (permalink)
 
Gefälschter Probus?

Servus,

handelt es sich hier um eine authentische Münze oder um eine Nachprägung/Fälschung? Durchmesser ist ca. 20mm. Danke im Voraus! MfG
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skgt_7 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 28-08-2010, 22:14   #2 (permalink)
 
Das ist ein normaler Antoninian von Probus, bei dem sich die Versilberung etwas ablöst.Darunter, wo die offenen Stellen sind, sieht man, wie die Münze zerfällt. Am besten die Münze mal in einen Behälter mit Trockenmittel ein paar Tage aufbewahren.Damit das Wasser rauskommt.
rethorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-08-2010, 17:57   #3 (permalink)
 
Die grünen Flecken auf der Rückseite gefallen mir gar nicht. Wenn sie so aussehen wie das Bild im Anhang, dann ist es Bronzepest. Zuerst siehr die Münze einwandfrei aus, dann tauchen irgendwann die grünen Punkre auf, bevorzugt in Vertiefungen, aus Punkten werden Flächen bis die Münze zerstört ist.

Die Münze von jeder Feuchtigkeit befreien (z.B. durch wiederholtes Eintauchen in Alkohol und trockenföhnen) und dann in einem selbstklebenden Münzrähmchen aufbewahren kann helfen.

Zuverlässige Abhilfe schafft die Behandlung mit Benzotriazol.

Viele Grüße
Hermann
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hekuhn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-08-2010, 21:27   #4 (permalink)
 
Ja sieht nicht gut aus für die Münze, ich werd sie mal trocken legen. Danke euch!
skgt_7 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 29-08-2010, 23:23   #5 (permalink)
 
Bei einigen Münzen bringt 1.2.3 Benzotriazolbehandlung leider auch nichts. Es kommt darauf an, wie beschaffen das Material ist. Sind die Münzen in ihrer Struktur schon fein porös, dann hat es keinen Sinn, man bekommt die Chlorverbindungen einfach nicht mehr raus.
Bei mir sind immer bei Gewitterluft alle Münzen schlagartig neu ausgeblüht. Zuvor waren sie 3 Monate lang intensiv behandelt worden mit allen, was die Welt uns so bietet.
In sehr viel destilliertem Wasser mehrere Tage lang, versucht die Chlorverbindungen herauszulösen.
Dann im Backofen oder auf der Herdplatte getrocknet, dann 1 Woche in die Lösung aus Benzotriazol und Ethanol( Dabei jedes mal eine stärkere Mischung angerührt). Danach wieder getrocknet und die überflüssigen weißen Kristalle abgeputzt. Das Bad mehrfach wiederholt. Die Münzen dann 1 Monat in WD 40 eingelegtoder in Motoröl gekocht, oder mit Antikwachs eingerieben... .
Nach den verschiedenen Schritten war anfangs immer alles super gut. Aber. sobald es feucht wurde, kamen die grünen Punkte wieder!
Einen Erfolg, der immerhin schon seit 3 Wochen anhält hatte ich jetzt:

Eine Münze in eine Lösung aus destilliertem Wasser und Salmiakgeist 25 % zwei Tage einlegen, dann alles abputzen. Bisher keine Bronzepest, doch eine Patina hat die Münze auch nicht mehr.
rethorn ist offline   Mit Zitat antworten
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