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| Pflege, Reinigung und Aufbewahrung Fragen zu den Themen Pflege, Reinigung und Aufbewahrung werden hier beantwortet |
27-04-2004, 06:53
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#2 (permalink)
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Wenn dir feine Kratzer egal sind...
nimm ein Geschirrspülmittel (pur) und schrubben.
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02-05-2004, 08:58
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#5 (permalink)
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Aluminium ist ja ein sehr unedles Metall, das an der Luft sehr schnell eine Patina ausbildet.
Ich denke, dass man Glanz nur mechanisch hinbekommt (mit Inkaufnahme von kleinen Kratzern).
Vielleicht mit Dieter's Wunder-Zahnpasta. Habe aber keine Erfahrungswerte damit, ich weiss nicht wirklich ob eine Alu-Münze nach einer Behandlung mit derselben auch glänzt...
Anschliessend müsste man sie sofort zaponieren, damit die Münze dauerhaft glänzt.
Gruss,
jeggy
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02-05-2004, 10:08
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#6 (permalink)
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Aluminium ist ja ein sehr unedles Metall, das an der Luft sehr schnell eine Patina ausbildet.
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Also jeggy ! Wenn irgendwo das hier immer wieder mißbräuchlich verwendete Wort "Patina" besonders fehl am Platze ist, dann bei Aluminium.
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Ich denke, dass man Glanz nur mechanisch hinbekommt ...
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Das glaube ich nicht. Damit rauht man immer das Aluminium auf und erreicht die feinen Vertiefungen des Reliefs nicht. Mit Zahnpasta funktioniert es jedenfalls nicht.
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Anschliessend müsste man sie sofort zaponieren, damit die Münze dauerhaft glänzt.
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Nein, das würde furchbar aussehen. Aluminium glänzt auch so ziemlich lange. Es bildet an Luft sofort eine dünne Oxydschicht aus, die die weitere Korrosion aufhält. Es ist nicht einzusehen, daß man diesen Zustand nicht wieder hinbekommen könnte.
Ich weiß nur nicht, welche Art Belag auf gammligen Aluminiumscheiben sitzt und welches chemische oder physikalische Mittel ihn entfernt, das Aluminium selbst aber nicht angreift. So etwas muß es doch geben.
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02-05-2004, 10:43
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#8 (permalink)
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@dieter: ok, du hast ja recht, "Patina" ist nicht das ideale Wort. bei Silbermünzen übrigens auch nicht.
Das ist in diesem Bereich eine Erfindung von Numismatikern mangels eines besseren Begriffes.
Ich nehme es hiermit zurück und ersetze es durch "Oxidschicht"
Vielleicht müsste man mal einige dieser Produkte durchprobieren
Gruss,
jeggy
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02-05-2004, 10:54
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#9 (permalink)
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Ja, aber ich hoffe, wir können das abkürzen, indem sich einer zu Wort meldet, der von wirklichen Erfahrungen berichten kann.
Für alle, die immer nur zu Stichworten aus dem letzten Beitrag ihren Senf dazugeben: Wir reden vom optischen Aufpolieren von Massenmünzen minderer Erhaltung, bei denen kein materieller Wert vernichtet werden kann.
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02-05-2004, 11:08
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#10 (permalink)
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Ja, aber ich hoffe, wir können das abkürzen, indem sich einer zu Wort meldet, der von wirklichen Erfahrungen berichten kann.
Für alle, die immer nur zu Stichworten aus dem letzten Beitrag ihren Senf dazugeben: Wir reden vom optischen Aufpolieren von Massenmünzen minderer Erhaltung, bei denen kein materieller Wert vernichtet werden kann.
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Wer redet hier von Massenmünzen? Tütenweise DM und DDR Münzen lassen keinen Rückschluss auf deren Wert zu.
Desweiteren bitte die Ausdrucksweise kultiviert halten. Ich habe keinen Senf abgegeben,sondern nur meine Erfahrungswerte weitergegeben.
Gruß
Manfred
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02-05-2004, 13:00
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#12 (permalink)
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Desweiteren bitte die Ausdrucksweise kultiviert halten. Ich habe keinen Senf abgegeben,sondern nur meine Erfahrungswerte weitergegeben.
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Ich habe auch nicht von Dir geredet, sondern eine kultiviert vorbeugende Bemerkung gemacht.
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02-05-2004, 13:21
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#13 (permalink)
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Patina ist nicht das ideale Wort. bei Silbermünzen übrigens auch nicht.
Das ist in diesem Bereich eine Erfindung von Numismatikern mangels eines besseren Begriffes.
Das ist so nicht akzeptabel. Zitat aus einem numismatischen Lexikon:
" Patina: Edelrost, der sich unter dem Einfluss von Sauerstoff, Kohlensäre, Säuren und Salzen durch chemische Reaktion auf der Oberfläche metallischer Gegenstände bildet. Bei antiken Münzenm gilt die Patina ästhetisch als schön und wertvoll; ihr Vorhandensein ist oft ein Echtheitskriterium"l
Da nach meiner bescheidenen Auffassung und dem Periodensystem der Elemente auch Silber zu den Metallen, sogar zu den Edelmetallen zählt, ist die Bezeichnung "Patina" auch auf Silbermünzen anwendbar
Gruß
corrado26
Geändert von corrado26 (02-05-2004 um 13:23 Uhr)
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02-05-2004, 14:16
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#14 (permalink)
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Da nach meiner bescheidenen Auffassung und dem Periodensystem der Elemente auch Silber zu den Metallen, sogar zu den Edelmetallen zählt, ist die Bezeichnung "Patina" auch auf Silbermünzen anwendbar 
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Das hat sich in der Tat in den Sprachgebrauch der Numismatik eingeschlichen, die auch von Silberpatina redet. Mein Universallexikon aber definiert Patina so:
Patina [lat. "Pfanne", "Dachpfanne" aus grch.], durch Einwirkung von Chemikalien entstehende Oberflächenschicht auf Metallen, insbes. die helle, graugrüne, seidig glänzende Schicht auf Gegenständen aus Kupfer oder Kupferlegierungen, bes. Bronze. Natürliche P. aus basischem Kupfercarbonat oder basischem Kupfersulfat entsteht durch Einwirkung der Luft; künstliche P. in grünlichen, braunen und schwarzen Tönen wird mit Ammoniumsalzen oder feuchtem Kohlendioxyd, Essigsäure oder Pflanzensäften erzeugt. Die mattschwarze P. japanischer Bronzen ist auf hohen Bleigehalt zurückzuführen. Bei imitierter P. wird eine Grünfärbung durch Auftragen löslicher Kupfersalze hervorgebracht. Die Untersuchung der P. kann Aufschluß über Alter und Echtheit antiker Bronzen geben.
Ich brauche aber eigentlich kein Lexikon, um zu wissen, daß der Begriff Patina in der allgemeinen Sprache nur für Kupferverbindungen steht. Mein Verdacht ist, daß die Münzsammler einfach gern ein euphemistisches Wort für die unvermeidliche Alterung der Münzoberfläche hätten.
Es ist den Fach- und Sondersprachen ja auch erlaubt, Wörter in einem abgewandelten, spezifischen Sinne zu benutzen.
Die "Silberpatina" lasse ich mir deshalb noch gefallen, aber bei Eisen, Zink und Aluminium hört der Spaß auf, zumal die namensgebenden Griechen von Aluminium noch nichts wußten. jeggi hatte den Begriff ja auch nur abkürzend oder ironisch verwendet, das ist mir schon klar.
Geändert von Dieter Taube (02-05-2004 um 14:23 Uhr)
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28-07-2004, 15:27
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#16 (permalink)
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Mein Tipp: Bei geringwertigen Münzen, bei denen ein verhunztes Ergebnis nicht schlimm wäre, nehm ich immer simples Pril oder Zahnpasta, und dann unter warmem Wasser lange Zeit spülen. Wenig, leicht, oder stark reiben, ausprobieren, man erzielt oft völlig verschiedne Ergebnisse.
Habe mir übrigens gerade eine soeben aus Finnland eingetroffene 2 € Sondermünze mit Reinigen ruiniert. Klasse Stempelglanz, fantastisches Reinigungsergebnis, alles wie es sein soll: Bis auf den Rand. Der ist plötzlich leuchtend Lila.
Also ich komme immer mehr vom Reinigen von Münzen ab. Nur noch bei geringwertigen. Aber wenn du sie tatsächlich nur zum Basteln etc nehmen willst, als Blickfang für Geschenke, etc., dann ist Reinigen eine gute Sache. Aber kuck vorher genau nach, so dass du nicht doch zufällig eine wertvolle darunter haben solltest....
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