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| Pflege, Reinigung und Aufbewahrung Fragen zu den Themen Pflege, Reinigung und Aufbewahrung werden hier beantwortet |
01-07-2004, 19:45
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#8 (permalink)
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Hallo,
ich hab bei uns im Labor mal nachgefragt. Aus was genau diese Reinigungsflüssigkeit besteht, können sie leider nicht beantworten. Die Firma, die dieses Medium liefert, verrät leider nicht alle Inhaltsstoffe.
Alles was ich rauskriegen konnte ist :
Wässriges, saures Gemisch aus anionischen und nichtionischen Tensiden, organischen Säuren und Duftstoffen.
Gefährliche Stoffe die enthalten sind:
Cocosfettaminoxethylat
Fettalkoholethoxylat
Alkylbenzolsulfonsäure
Gruß Hoinzje
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Ich brauche nur das markierte Wort zu lesen und weiss, dass ich das meinen Münzen nicht zumuten würde, schon garnicht im Ultraschallbad.
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02-07-2004, 08:54
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#10 (permalink)
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Ich werde meine Münzen nie mehr reinigen, weil das kaum was bei den Euros bringt  Ich hatte mir son Rüttler gekaukt und 250ml Münzreiniger und hatte meine Kurmünzen durchgerüttelt, aber gebrauch hat es sehr wenig bis garnix  Ich habe jetzt angst seit eine 3/4 Jahr das die Münzen evt. schaden genommen haben. Bis jetzt ist zwar nix zu erkennen aber wer weis vieleicht in 2-3Jahren falls ich das raingungsmittel nicht ganz runter bekommen haben sollte. Naja zum Glück sind nur normale Münzen ausser ein Paar San Marino und Monaco betroffen.
Also Foten weg von reinigen, es kann nur mehr schaden als gutes tun
Es sei den es klebt erde auf derr Münze, dann nimmt mann einfach ein seifen Bad.
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02-07-2004, 10:02
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#11 (permalink)
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Was ist an einer leichten Säure so schlimm ?
Viele Sammler (auch hier im Forum) säubern Ihre Münzen mit säurhaltigem Mittel.
Gruß Hoinzje
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Säuren stellen kein Problem dar, kommt natürlich drauf an, was das für Säuren sind.
Viel schlimmer finde ich diese anderen Zusätze da oben. Duftstoffe usw. sind schon eher problematisch, weil da nicht gewährleistet ist, dass man diese rückstandslos von der Münze spülen kann.
Essigsäure, verdünnte Salzsäure usw. läßt sich sehr gut mit viel Wasser einfach abspülen.
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02-07-2004, 15:29
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#12 (permalink)
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Wobei sich die Frage stellt, welche Art von Verschmutzung die Münzen haben? Wenn es sich nur um Verfärbungen sprich Patinierung handelt, sollte man sich fragen, ob überhaupt gereinigt werden soll.
Ohne jetzt wieder einen Glaubenskrieg Pro und Contra Reinigung entfachen zu wollen 
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Bei den Belgien PPs würde ich nicht von Patina, sondern eher von schwarzem Fettschmutz (gut haftend) und so etwas in der Art wie Kalkflecken ausgehen. Ich habe diese Flecken auch auf einigen der PPs gehabt. Mit Seifenlauge (ohne Ultraschall) gingen sie nicht runter.
Bevor jetzt jemand aufjault: Ich habe von den versauten Münzeln einzelne Exemplare über Ebay nachgekauft, und die versauten von vorneherein als Müll eingestuft. Die Reinigung hatte mehr experimentellen Charakter. Ergebnis: Seifenlauge hat dem PP nicht geschadet, aber auch nichts genutzt.
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03-07-2004, 17:54
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#13 (permalink)
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Was ist an einer leichten Säure so schlimm ?
Viele Sammler (auch hier im Forum) säubern Ihre Münzen mit säurhaltigem Mittel.
Gruß Hoinzje
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Auch die schwächste Säure geht mit Metallen eine Verbindung ein, wenn sie nur genug Zeit dazu hat.
Mit einem Ultraschallbad wird sie in die feinsten Poren "eingearbeitet" aus denen sie nicht so schnell wieder zu entfernen ist.
Außerdem: Münzen haben durch die Prägung keine kristalline Oberfläche mehr. Ich meine damit, dass die Kristallstruktur (mit welcher geringen Kantenlänge auch immer) an der Oberfläche durch "Kristall-Brösel" zu einer glatten Oberfläche aufgefüllt wird. Säure ätzt, ich weiss nicht warum, zuerst die "Kristall-Brösel" heraus.
PP-Münze nehmen, auf den glatten Münzgrund einen winzigen Tropfen Schwefelsäure aufbringen, kurz einwirken lassen, mit viel Wasser abspülen und dann unter einem guten Mikroskop ansehen, dann ist die Kristallstruktur zu erkennen. (Natürlich sieht man den Fleck auch ohne Lupe.)
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