Die Münzboxen kosten mich je 10,50€ und die Münzkapseln je nach größe 1,69-1,89 für 10 Stück 100er Packung billiger im vergleich.
Das wären mir die umlaufmünzen jetzt nicht wert die letzten jahre alle so gut zu verpacken.....
Finde den lösungsansatz mit dem moosgummi nicht schlecht aber die würde ich dann in a4 hüllen packen, da kann ich mir dann wieder vorstellen das die ausdunstungen nicht gut sind für die münzen:-(
Alternative wäre pappe????
Nicht zwangsläufig! Beispiel: Die Pappenalben einer bekannten Firma haben viele DM-Sammlungen ruiniert. Pappe wird "verleimt" und der Klebstoff düstet auch vor sich hin.
Finde den lösungsansatz mit dem moosgummi nicht schlecht aber die würde ich dann in a4 hüllen packen, da kann ich mir dann wieder vorstellen das die ausdunstungen nicht gut sind für die münzen:-(
Was spricht dagegen es auszuprobieren? Wenn du Veränderungen der Münzen merken solltest, kannst du da immer noch deine Schätze "umziehen"
Wenn man schon viel Geld für die Münzen ausgibt dann sollte man mit der Aufbewahrung keine Experimente machen und sie in Kapseln und Münzboxen aufbewahren,ich habe alles von Lindner und das sieht klasse aus.
So denke ich auch. Das Geld gibt man einmal aus und hat dafür ein Sammlesystem von einem Herrsteller wie Leuchtturm oder Lindner, die sicht wohl bestens mit ihrem Geschäft auskennen dürften. Darin Aufbewahrt braucht man sich über die Erhaltung keine Gedanken machen, denn besser gehts eigentlich nicht.
ist man allerdings handwerklich fit und hat die nötigen Materialien und das passende Werkzeug, so kann man natürlich auch selbst ein vielleicht noch perfekteres und noch dazu einzigartiges System zusammenbauen. Allerdings kostet es ja auch Arbeitszeit und Material, sodass es doch ungefähr kostet.
die von mir gezeigten Beispiele sollen lediglich die Kreativität etwas anregen. Fertige Boxen sind für mich leider absolut unpraktisch, denn es gibt z.B. kein System wo ich Münzen in Messerform nach meinem Geschmack verstauen kann.
Beim Eigenbau sollte man nur auf die Materialien achten. Dies ist für die Münzen von entscheidender Bedeutung um Fremdeinflüsse (z.B.Weichmacher) weitestgehend aus zu schließen. Da Moosgummi aufgeschäumt wird sind bei der Herstellung verschiedene Chemikalien im Einsatz deren Wechselwirkung auf "blanke" Metalle nicht auszuschließen sind. Bei den Münzplatten bleibt ein geringes Restrisiko auf Wechselwirkung des im Stoff enthaltenen Farbstoffes mit den Münzmetallen (solange kein Tropen.- oder Nadelholz verwendet wird). Daher wird der Stoff vor der Verarbeitung auch gründlich und viel zu heiß gewaschen.
Was den Aufwand betrifft solch ein Münztablett zu bauen, so beläuft er sich pro Platte auf etwa zwei Stunden. Mit den Materialkosten liege ich im Bereich einer Leuchtturmbox oder nur sehr knapp darunter. Wenn ich die Arbeitszeit rechne ist das ganze total unwirtschaftlich jedoch habe ich mein eigenes System das beim Aneinanderlegen mehrerer Tabletts automatisch einen vitrinenartigen Eindruck hinterlässt und dem dabei noch etwas nostalgisches - eines alten Sammlungs.- oder Museumsschrankes anhaftet....
Die Tabletts mit dem Moosgummi sind wesentlich schneller gebastelt, da man mehrere Lagen Moosgummi bei der Bearbeitung übereinander legen kann. Sie wirken jedoch dabei auch primitiver als die Münztabletts mit Fächern und Samtbezug.
Für einen etwas geübten sind 4 Tabletts pro Stunde baubar. Da der Moosgummi jedoch geklebt werden muss, ergeben sich wieder einige Punkte an denen ich zunächst Lehrgeld zahlen musste, da die Platten sich beim kleben (nur mit Zellleim auf Wasserbasis) und anschließendem trocknen extrem Verzogen. Als ich die Platten unter Auflast trocknen lies konnte ich dies weitgehend verhindern - jedoch nicht zu 100%.
Bei modernen Münzboxen aller Hersteller bleibt auch immer ein Restrisiko auf Wechselwirkungen der Materialien und der Außenluft mit den Münzmetallen.
Frage: woher kommt die Plastik aus der die Münzboxen und Kapseln sind eigentlich? - aus der Chemiefabrik! Ganz ohne Weichmacher geht keine Plasteherstellung und Formgebung auch wenn die Gehalte beim fertigen Produkt sehr gering sind. Wann und in welchem Umfang hier noch Wechselwirkungen auftreten - darüber können wir in 50 Jahren debattieren....
Fazit:
Fertige wie auch Eigenbau Systeme haben beide ihre Vor.- und Nachteile - Das für jeden am Besten zu verwendende muss jeder selbst für sich finden....
ich sammel erst seit kurzem prägefrische Euro´s und ich frag mich schon die ganze Zeit wie ich die ganzen Münzen unterbringen soll. Das beste wären ja Leuchtturm Alben mit Numis Münzhüllen für 3 KMS. Nur da frage ich mich, ob die Münzen in diesen Hüllen nicht schneller anlaufen als verkapselte.
Hat da schon jemand Erfahrung mit diesen Hüllen? So langsam wird der Platz eng im Schrank. Die ganzen Münzen liegen dort verkapselt rum.
ich sammel erst seit kurzem prägefrische Euro´s und ich frag mich schon die ganze Zeit wie ich die ganzen Münzen unterbringen soll. Das beste wären ja Leuchtturm Alben mit Numis Münzhüllen für 3 KMS. Nur da frage ich mich, ob die Münzen in diesen Hüllen nicht schneller anlaufen als verkapselte.
Hat da schon jemand Erfahrung mit diesen Hüllen? So langsam wird der Platz eng im Schrank. Die ganzen Münzen liegen dort verkapselt rum.
Gruß
Oliver
Hallo Oliver,
Ich bewahre meine Münzen in Optima M40 Hüllen und Optima-Classic-Alben von Leuchtturm auf. Ich sammel aber nicht prägefrisch, sondern wühle mir mein Zeug aus dem Umlauf (manchmal aus ganzen Säcken).
Wenn ich prägefrisch sammeln würde, hätte ich mich für Kapseln entschieden. Diese würde ich vermutlich in Encap-Hüllen legen welche ich wiederum in Grande-Classic-Alben packen würden.
Warum?
Weil:
Die gesamte äußere Optima- oder Numis-Hülle ist aus weichmacherhaltigem Kunststoff.
Die inneren Einsteckhüllen aus weichmacherfreiem Kunststoff (die münzen werden also nicht von weichmacherhaltigem Kunststoff berührt).
Ein besonders starkes Anlaufen habe ich so nicht feststellen können. Ein bisschen dunkeln die Münzen aber immer nach.
Für meine Umlaufmünzen halte ich das für absolut ok und ausreichend.
Außerdem gefällt mir die Aufbewahrung so am besten.
Wegen der weichmacherhaltigen Außenhülle mache ich mir ein klein Wenig Sorgen (Der Weichmacher gast ja aus), aber wenn die Münzen kaputt gehen, haben sie noch immer den Nennwert - und mehr erwarte ich als Erlös nicht, sollte ich mich mal schweren Herzens davon trennen.
Alte Kunststoffhüllen mit weichmacherhaltigen inneren Hüllen habe ich alle weggeworfen (hatte ich in meiner Kindheit und Jugend in Kaufhäusern erworben). Die wirken zerstörerisch auf viele Münzen. Habe deswegen einige meiner von Kindheit an gesammelten Mark- und Pfennig-Münzen austauschen müssen.
Bei prägefrischen Münzen handelt es sich vermutlich auch um gekaufte relativ teuere Sätze. Um diesen Wert zu erhalten würde ich persönlich auf weichmacherfreie Kapseln zurückgreifen, die in weichmacherfreien Encap-Hüllen super aufgehoben sind und in einem ansprechenden Album auch noch gut aussehen.
Nachteil: Die Kapseln tragen recht dick auf, und das Album kann nicht sehr viele der Encap-Hüllen aufnehmen. Dadurch wird diese Aufbewahrungsform relativ kostspielig und platzaufwendig.
Mit anderen Sammlerzubehör-Herstellern habe ich leider keine Erfahrung.
Ein Kollege hat über seinen Händler Eindrückhüllen aus weichmacherfreiem Kunststoff von SAFE bekommen. Habe den Namen dieses Systems vergessen. Sieht auch hübsch aus. Nur sind diese Hüllen auf einer Seite offen, wo die Münzen vermutlich schneller anlaufen.
Ich kenne inzwischen einige Euro-Münzen-Sammler. ALLE bewahren ihre Münzen auf eine andere Art und Weise auf.
Viel Erfolg beim Finden des Sammelsystems das DIR am besten gefällt
Ich habe Lindner Münzkapseln und Lindner Münzboxen,dieses ist die einfachste und sauberste Lösung Münzen unterzubringen,mit dem meiner Ansicht nach bestem Schutz.
ich sammel erst seit kurzem prägefrische Euro´s und ich frag mich schon die ganze Zeit wie ich die ganzen Münzen unterbringen soll. Das beste wären ja Leuchtturm Alben mit Numis Münzhüllen für 3 KMS. Nur da frage ich mich, ob die Münzen in diesen Hüllen nicht schneller anlaufen als verkapselte.
Hat da schon jemand Erfahrung mit diesen Hüllen? So langsam wird der Platz eng im Schrank. Die ganzen Münzen liegen dort verkapselt rum.
Genau diese rot markierte Aufbewahrungsform nutze ich seit 2002. Ich kann mich nicht beklagen. Sicher laufen die Münzen im Laufe der Zeit ein bisschen an, aber das stört mich überhaupt nicht. Schaden scheinen sie jedenfalls keinen zu nehmen.
Wenn ich prägefrisch sammeln würde, hätte ich mich für Kapseln entschieden. Diese würde ich vermutlich in Encap-Hüllen legen welche ich wiederum in Grande-Classic-Alben packen würden.
Zu den Encap-Hüllen am besten mal zurück blättern zu meinem Beitrag #35 und dann bis zu Beitrag #40 lesen. Ist alles Geschmackssache. Aber ich finde es aus den dort genannten Gründen ungeeignet.
Ich habe Lindner Münzkapseln und Lindner Münzboxen,dieses ist die einfachste und sauberste Lösung Münzen unterzubringen,mit dem meiner Ansicht nach bestem Schutz.
Das stimmt, nur der Platzbedarf dieses Sammelsystems
steigt enorm über die Jahre!
Das beste wären ja Leuchtturm Alben mit Numis Münzhüllen für 3 KMS. Nur da frage ich mich, ob die Münzen in diesen Hüllen nicht schneller anlaufen als verkapselte. Hat da schon jemand Erfahrung mit diesen Hüllen?
Sicher laufen die Münzen im Laufe der Zeit ein bisschen an, aber das stört mich überhaupt nicht. Schaden scheinen sie jedenfalls keinen zu nehmen.
Habe mal mein erstes Album heraus geholt. Die Münzen sind wie gesagt seit 2002 darin und im Laufe der Zeit etwas angelaufen. Um es zu verdeutlichen, habe ich einfach mal eine 2-Euro-Münze fotografiert und diese mit einer prägefrischen von letztem Jahr verglichen. Der Unterschied dürfte auf den Fotos erkennbar sein. Sieht zwar vielleicht im ersten Moment krass aus, wenn man den direkten Vergleich hat. Aber im Album von 2002 selbst fällt das gar nicht auf, da sie dort alle so aussehen. Im Jahr 2020 wird die Münze von 2010 sicher auch so aussehen, wie die 1999er heute.
Ja der Unterschied ist schon ziemlich deutlich. Nur das ist halt das was mich dann in einigen Jahren stören würde.
Zudem frag ich mich, wieso es keine komplett Weichmacher freien Lösung gibt, oder finde ich die nur nicht? Bei den meisten sind ja die Einschübe aus Weichmacher freien und die Münzblätter aus Weichmacher haltigem Plastik. Diese lassen dann ja die Münzen anlaufen.
Gibt es doch; Kapseln von Marken-Herstellern.
Oder liege ich da falsch?
Er meinte sicher eine weichmacherfreie Lösung in Form von Münzblättern, weil ja da nur die Einschübe weichmacherfrei sind, die Hüllen selbst aber nicht. Die Frage ist also, ob es einen Hersteller gibt, bei dem sowohl Einschübe als auch Hüllen weichermacherfrei sind.
Er meinte sicher eine weichmacherfreie Lösung in Form von Münzblättern, weil ja da nur die Einschübe weichmacherfrei sind, die Hüllen selbst aber nicht. Die Frage ist also, ob es einen Hersteller gibt, bei dem sowohl Einschübe als auch Hüllen weichermacherfrei sind.
Genau das meinte ich...das erscheint mir wirklich merkwürdig.
Wobei ich ja auch die Leuchtturm Boxen für mein 2 Euro Gedenkmünzen habe, allerdings bei der Menge an Münzen die da zusammenkommen bräuchte ich sehr viele Boxen und Platz.
Es wird eben nie DIE perfekte Lösung geben. Um die Münzen mehr oder weniger optimal zu schützen, kommt man an Kapseln nicht vorbei. Diese benötigen dann wiederum eine Aufbewahrungsart, welche viel Platz weg nimmt. Will man Platz sparen, kommen eigentlich nur Münzhüllen in Frage, weil man dort sehr viele Münzen unterbringt.
Ich selbst habe für mich jedenfalls für die Platzsparvariante entschieden, weil es mich eben nicht stört, wenn die Münzen im Laufe der Zeit etwas nachdunkeln. Aber selbst bei mir wird der Platz irgendwann eng. Ich nutze ja die Leuchtturm-Alben mit den Numisblättern für 3 Sätze. Da habe ich mittlerweile schon den 7. Ordner angefangen (6 Stück für die Euro Münzen seit 1999 und 1 Stück für die Silberzehner).
Ich selbst habe für mich jedenfalls für die Platzsparvariante entschieden, weil es mich eben nicht stört, wenn die Münzen im Laufe der Zeit etwas nachdunkeln.
Bei mir ist es umgekehrt da das nachdunkeln bei mir sehr schnell
voran ging. Nach nur 8 Monaten waren meine Münzen so fleckig angelaufen,
dass ich mein Aufbewahrungssystem und 36 Sätze ausgetauscht habe.
U.a. habe ich damals Belg. 99 - 01 neugekauft.
Seit ich Lindner Kapseln benutze ist Ruhe aber das leidige Platzproblem
ist jetzt da.
Fällt Dir ein grosser Unterschied zwischen den Münzen in Numisblättern
und den verkapselten auf?
Selber habe ich noch keine Numisblätter für einen Vergleich, allerdings habe einige hier auch schon Bilder eingestellt wo ich die Unterschiede erkennen kann.
Selbst einige meiner 2 € Gedenkmünzen bekam ich in Numisblätter von meinem Händler und diese waren auch dunkler als meine.
Werde mich wohl für die Boxen entscheiden müssen.
Was mir eben so durch den Kopf ging...Wenn ich nun die Einschübe der Numishüllen "zuschweißen" würden, könnten sie ja eigentlich nicht anlaufen. Da die Münzen ja dann Luftdicht verpackt sind. Oder täusche ich mich da?