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| Plauderecke ... alles was nicht zum Thema Münzen paßt ! |
12-08-2005, 09:46
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#1 (permalink)
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Der nächste Fehltritt der Führungsriege der CDU !!!
Dreht nun die CDU/CSU Führung total durch ???
Diese Frage kann man wohl nur mit Ja beantworten.
Der nächste Fehltritt:
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Die «Badischen Neuesten Nachrichten» (Freitag) berichteten, auch Baden-Württembergs Regierungschef Günther Oettinger (CDU) habe sich kritisch mit dem Wahlverhalten der Ostdeutschen auseinander gesetzt. Am vergangenen Freitag habe er in einer Rede in Pforzheim gesagt: «Die Linken und die Mutlosen im Osten Deutschlands dürfen nicht entscheiden, wie Deutschland regiert wird.» Vom Staatsministerium in Stuttgart war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
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12-08-2005, 10:10
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#4 (permalink)
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Dreht nun die CDU/CSU Führung total durch ???
Diese Frage kann man wohl nur mit Ja beantworten.
Der nächste Fehltritt:
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Stimmt.
Es müsste heissen: Die Linken und die Mutlosen in GANZ Deutschland....
Was Stoiber betrifft: Seine Äusserungen waren dumm.
Was Stoibers Kritiker Ringstorff, Wowereit und Platzeck betrifft: Sie werden uns sicher bald erklären, warum die wirtschaftliche Lage in ihren Bundesländern so viel schlechter ist als in Bayern und sich der Abstand immer weiter vergrössert. Wenn es nicht daran liegt, dass die Menschen dort 'dümmer' sind - und dieser Meinung bin auch ich - muss es wohl an den Regierungen liegen....
Schönbohm ist übrigens ein ganz anderes Thema. Zwar hätte auch er im Wahlkampf lieber den Mund halten sollen. Seine Anmerkungen sind aber diskussionswürdig und übrigens überhaupt keine pauschale Beleidigung der Ostdeutschen. Hierzu empfehle ich den Artikel http://www.spiegel.de/politik/deutsc...368493,00.html
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12-08-2005, 10:29
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#5 (permalink)
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wenn man die fehltritte von rot/grün der letzten 7 jahre hier auflisten würde, müsste sich TH einen größeren server kaufen
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...und noch viel größer müsste der server sein wenn man in die birnen-zeit zurückblickt, in der ja auch unsere neukanzlerin ihre politischen wurzeln hat.
cu
tron
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12-08-2005, 11:15
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#6 (permalink)
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...und noch viel größer müsste der server sein wenn man in die birnen-zeit zurückblickt, in der ja auch unsere neukanzlerin ihre politischen wurzeln hat.
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..und noch viel größer müßte der Server sein, wenn man in die Zeit der Brandt- und Schmidtära zurückgeht. Da haben ja nun auch einige der aktuellen rot-grünen und auch ein bekannter (neu-)dunkelroter seine Wurzeln...
Geändert von Steppenwolfxx (12-08-2005 um 12:29 Uhr)
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12-08-2005, 11:32
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#7 (permalink)
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Für alle, die es interessiert, dies ist laut Tonbandmitschnitt Stoibers Wortlaut:
"Wenn ich mir die Umfragen anschaue, stelle ich fest, daß diejenigen, die eigentlich die größten Versager sind, nämlich Lafontaine (...) und Gysi (...), diese Leute, die Ihnen Versprechungen machen, und die die Frustrierten und Protestwähler von links und rechts einsammeln wollen, daß diese Leute in den neuen Ländern zwischen 34 und 35 Prozent und damit die stärkste Gruppierung sind, ist etwas, das ich nicht ganz nachvollziehen kann. Und ich sag das, genauso wie am Montag in Eisenach: Wir freuen uns über die Entwicklungen in den neuen Ländern. Wir wissen, daß das schwierig ist. Und ich weiß, daß natürlich auch Bayern, Baden-Württemberg gerade auch für die neuen Länder enorm in den Finanzausgleich finanzieren. Aber ich akzeptiere es nicht, daß letzten Endes erneut der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird, meine sehr verehrten Damen und Herren. Das wird nicht mehr sein. Wir leisten jedes Jahr, wir leisten jedes Jahr etwa 120 bis 130 Milliarden Euro Finanzausgleich zur Aufbausituation der neuen Länder. Aber es darf nicht sein, und das ist der Appell auch an alle Vernünftigen - es darf nicht sein, daß letztlich die Frustrierten über das Schicksal Deutschlands bestimmen."
So sieht das schon ein bisschen anders aus, als in Teilen der Presse dargestellt. Als 'Frustrierte' werden eindeutig Gysi und Lafontaine bezeichnet. Wirklich zu kritisieren wäre nur der Halbsatz 'Aber ich akzeptiere es nicht, daß letzten Endes erneut der Osten bestimmt'.
Wobei ich glaube, dass sich sowas überall findet. Wenn jeder Politiker, der auf 'Neoliberale' schimpft, oder auf 'kapitalistische Ellenbogengesellschaft' etc. genauso angegangen würde...
Und damit kommen wir zum letzten Punkt: Die 'Leipziger Volkszeitung', die den sogenannten Skandal ins Rollen brachte, gehört zum Medienbesitz der SPD.
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12-08-2005, 11:41
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#8 (permalink)
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..und noch viel größer müßte der Server sein, wenn man in die Zeit der Brandt- und Schmidtäre zurückgeht. Da haben ja nun auch einige der aktuellen rot-grünen und auch ein bekannter (neu-)dunkelroter seine Wurzeln...
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 so isses manni ..... und der leidtragende ist th oder sind es am schluss wir alle ??
cu
tron
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12-08-2005, 12:31
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#9 (permalink)
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 so isses manni ..... und der leidtragende ist th oder sind es am schluss wir alle ??
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.. naja dann soll TH mal anbauen, wir schlagen uns gegenseitig die Köpfe ein und irgendwann finden wir die schuldigen im alten Ägypten.
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12-08-2005, 14:26
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#10 (permalink)
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..und noch viel größer müßte der Server sein, wenn man in die Zeit der Brandt- und Schmidtära zurückgeht. Da haben ja nun auch einige der aktuellen rot-grünen und auch ein bekannter (neu-)dunkelroter seine Wurzeln...
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Auch wenn Euch das jetzt vielleicht Eure paradisische schwarze (schwarz-gelbe?) Traumwelt zerstört, wieviele Server bräuchte man denn dann für die Kohlregierung? Massenarbeitslosigkeit (ja, unter Kohl ging das los...), Schuldenmachen (auch das keine Erfindung von Rot/Grün), Start der Benzinpreisspirale (auch das fing unter Kohl an).
Das soll keineswegs die Fehler der aktuellen Regierung entschuldigen. Wer aber glaubt, dass ein möglicher Regierungswechsel wirklich viel ändern / verbessern würde, ist sicher auf dem Holzweg.
Die ganzen Probleme, die man Rot/grün vorwirft, waren letztlich 1998 schon da. Gelöst wurden sie nicht, richtig. Aber warum sollte es unter den Verursachern besser sein? Warum soll eine CDU Regierung das besser machen? Bewiesen hat sie das schon seit Jahrzenten nicht mehr.
Euroman23
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12-08-2005, 15:08
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#12 (permalink)
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Auch wenn Euch das jetzt vielleicht Eure paradisische schwarze (schwarz-gelbe?) Traumwelt zerstört, wieviele Server bräuchte man denn dann für die Kohlregierung? Massenarbeitslosigkeit (ja, unter Kohl ging das los...), Schuldenmachen (auch das keine Erfindung von Rot/Grün), Start der Benzinpreisspirale (auch das fing unter Kohl an).
Das soll keineswegs die Fehler der aktuellen Regierung entschuldigen. Wer aber glaubt, dass ein möglicher Regierungswechsel wirklich viel ändern / verbessern würde, ist sicher auf dem Holzweg.
Die ganzen Probleme, die man Rot/grün vorwirft, waren letztlich 1998 schon da. Gelöst wurden sie nicht, richtig. Aber warum sollte es unter den Verursachern besser sein? Warum soll eine CDU Regierung das besser machen? Bewiesen hat sie das schon seit Jahrzenten nicht mehr.
Euroman23
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Bei mir hat das nichts mit schwarzer Traumwelt zu tun, sondern mit einer Abwägung der Vor- und Nachteile der einzelnen aktuellen Programme. Für diese Abwägung kann ich aber nur den Ist-Zustand heranziehen und kann nicht die Vergangenheit nehmen. Denn sonst landet man wirklich irgendwann in Kaisers Zeiten.
Jede Regierung hatte bisher ihre Schwächen. Adenauer hat das jetzige Rentensystem eingeführt, obwohl er damals schon gewarnt wurde, daß es irgendwann kollabiert. Unter Brand und Schmidt fing die Regierung mit der Staatsverschuldung an und blähte sie auf. Kohl hat dann das System nicht geändert und leider die Vereinigung komplett auf Pump finanziert. Und die Regierung Schröder kann sich trotz der Kürzungen beim Bürger auch nicht mehr anders helfen und ist bei einem Rekord für die Neuverschuldung angekommen.
Sicherlich hatte jede Epoche ihre Gründe für ihre Taten und immer wenn eine Regierung etwas reformieren wollte, wurde sie im Bundesrat blockiert oder sie hatte nicht das Stehvermögen.
Jetzt bietet sich allerdings eine Chance, daß eine neue Regierung mindestens 18 Monate auch noch die Mehrheit im Bundesrat hat, auch wenn sie nach der Wahl alle Landtagswahlen verliert. Ob diese Chance allerdings genutzt wird, wissen wir erst im Nachhinein, doch ich gebe die Hoffnung noch nicht auf.
Fakt ist aber auch, daß je länger mit Veränderungen gewartet wird, jede Veränderung um so schmerzhafter ausfallen wird.
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13-08-2005, 01:50
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#14 (permalink)
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Ich denke das einzige was geändert werden würde, wäre halt die schon oft genannte Mwst-Erhöhung. Und bei der muss ich sagen das ich eine solche nicht als Sinnvoll erachte. Da dadurch alle Artikel teurer werden.
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Das stimmt so leider nicht, nicht alle Artikel werden teurer. Es gibt in Deutschland zwei Mwst-Sätze, einmal 16% und einmal 7% und nur der erste soll um 2% erhöht werden.
Es gibt da übrigens unterschiedliche Beispielrechnungen, die jeweils von seriösen Zeitungen und Magazinen durchgeführt wurden. Zusammenfassend kann man wohl sagen, daß es von Person zu Person unterschiedlich ist, ob man nun durch die damit verbundene Senkung der Solzialabgaben (= mehr Lohn) ein plus oder ein minus im Portemonaie hat. Außer man ist nicht angestellt beschäftigt, dann hat man ein dickes minus...
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13-08-2005, 05:29
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#15 (permalink)
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*klugscheißer modus an*
Es gibt sogar 4 Sätze, und eigentlich heißt es USt.
Hier zum Nachlesen
*klugscheißer modus aus*
Und das ist doch genau das Problem, genau für die Hartz IV Empfänger ist das schon wieder ein einschnitt in deren Geldbeutel. Da sie ja eben nicht an der Senkung der Sozialabgaben profitieren. (Ich denke die meisten wären froh, wenn die Sozialabgaben hätten, weil dann hätten´se ja Arbeit)
Durch diese Reformen würden genau die profitieren die viel Verdienen. Ich muss aber leider zugeben das ich mit diese Beispielrechnungen noch nicht angeguckt habe, da ich bis jetzt nochnicht mal wusste das es solche gibt. Falls du Links haben solltest würde ich mich freuen wenn du mir diese geben könntest.
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13-08-2005, 07:52
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#16 (permalink)
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...
Jetzt bietet sich allerdings eine Chance, daß eine neue Regierung mindestens 18 Monate auch noch die Mehrheit im Bundesrat hat, auch wenn sie nach der Wahl alle Landtagswahlen verliert. Ob diese Chance allerdings genutzt wird, wissen wir erst im Nachhinein, doch ich gebe die Hoffnung noch nicht auf.
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Das ist keine Chance, sondern eine Gefahr! U. a. sind die Verhältnisse im Bundesrat auf Grund der Unzufriedenheit der Wähler mit der aktuellen Regierung entstanden - dies sagt Frau Merkel immer wieder gerne nach gewonnen Landtagswahlen).
Jetzt könnte die Regierung auch wieder auf Grund von Enttäuschung wechseln (und damit meine ich die NICHT Dumm-Äußerung von Herrn Stoiber!).
Dann haben wir was?
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13-08-2005, 09:07
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#17 (permalink)
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*klugscheißer modus an*
Es gibt sogar 4 Sätze, und eigentlich heißt es USt.
Hier zum Nachlesen
*klugscheißer modus aus*
Und das ist doch genau das Problem, genau für die Hartz IV Empfänger ist das schon wieder ein einschnitt in deren Geldbeutel. Da sie ja eben nicht an der Senkung der Sozialabgaben profitieren. (Ich denke die meisten wären froh, wenn die Sozialabgaben hätten, weil dann hätten´se ja Arbeit)
Durch diese Reformen würden genau die profitieren die viel Verdienen. Ich muss aber leider zugeben das ich mit diese Beispielrechnungen noch nicht angeguckt habe, da ich bis jetzt nochnicht mal wusste das es solche gibt. Falls du Links haben solltest würde ich mich freuen wenn du mir diese geben könntest.
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Hier unten Rechts auf der Startseite von t-Online gibt es einen Wahlrechner:
Das kostet Sie die Wahl
Wahlrechner -
Geben Sie Ihr Jahreseinkommen ein:
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http://onnachrichten.t-online.de/c/4...6/4472560.html
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13-08-2005, 09:17
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#18 (permalink)
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Es gibt da übrigens unterschiedliche Beispielrechnungen, die jeweils von seriösen Zeitungen und Magazinen durchgeführt wurden. Zusammenfassend kann man wohl sagen, daß es von Person zu Person unterschiedlich ist, ob man nun durch die damit verbundene Senkung der Solzialabgaben (= mehr Lohn) ein plus oder ein minus im Portemonaie hat.
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Genau da liegt aber das Problem. Seriöse Zeitungen sind das eine, die Realität nach der Wahl das andere. Wer glaubt den wirklich, dass eine MwSt. Erhöhung in vollem Maße über die Lohnnebenkosten an den Bürger zurückkommt? Das wäre ja was ganz neues. Keine Regierung der letzten 15 Jahre hat doch unterm Strich die Abgabenlast für den Bürger wirklich verringert. Warum soll das jetzt anders sein? Auch die Umfaller-Steuersenkungspartei FDP wird da nichts ändern.
Euroman23
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13-08-2005, 19:43
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#20 (permalink)
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Würde mich interessieren wie das Forum wählen würde.
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Ja, das fände ich auch interessant. Obwohl ich mir schon ganz gut vorstellen kann, was rauskommt. Münzsammler sind wohl doch eher konservativ...
Euroman23
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13-08-2005, 21:47
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#22 (permalink)
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@ Euroman23
Da Du ein der "profiliertesten" Fürsprecher der aktuellen Regierungskoalition bist, meine Fragen an Dich:
Was erwartest Du Dir von einem (neuerlichen) Kanzler Schröder ?
Wie soll das zum Nutzen Deutschlands funktionieren ?
Man soll dabei die Vorgeschichte nicht aus den Augen verlieren:
dieser Mann hat vorzeitige Neuwahlen vom Zaun gebrochen, wegen (angeblicher) Regierungsunfähigkeit, hauptsächlich aufgrund der starken Widerstand in der eigenen Koalition gegen seinen Reform-Kurs.
Nehmen wir nun den (wohl sehr unwahrscheinlichen) Fall an, dass die Grünen & SPD wiederum die absolute Mehrheit erringen können:
Ist deswegen der Widerstand in den eigenen Reihen gegen den "Schröder-(Reform-)Kurs" bei den diesbezüglich kritischen Geistern geringer geworden ?
Würde nicht recht bald der gleiche Eiertanz drohen wie vor der Wahl ?
Immerhin hat ja Schröder de facto angekündigt, dass er dort mit seinen Reformen fortsetzen will, wo er vor den Wahlen aufgehört hat...
Nun zum 2. Szenario "Wiederwahl G. S." - und zwar mit Beteiligung oder Duldung der dunkelroter Socken  , also seiner speziellen "Freunde" Gysi und Lafontaine:
So eine Konstellation hat zwar G. S. dezidiert ausgeschlossen, aber was solche "Festlegungen" nach der Wahl wert sein können, hat man ja schon zur Genüge erlebt...
Aber wie steht Die Linkspartei zu den von Schröder geplanten Einschnitten und Reformen ?
Ich glaube da brauchen wir nicht ins Detail gehen - äusserst ablehnend...
abgesehen von den sonstigen menschlichen wie programmatischen Unterschieden und Problemen, welche sich aus einer solchen rot-dunkelrot-grünen-Koalition ergeben würden.
Diese hätte wohl tw. nicht so geringen Unterhaltunswert  , allerdings ob sie zum Vorteil Deutschlands regieren könnte...
Weitere politische Konstellationen mit einem Kanzler Schröder fallen mir ehrlich gesagt nicht ein;
bei einer grossen Koalition könnte sich zwar die SPD einen Teil ihrer derzeitigen Macht und ihres Einflusses erhalten, aber dass dabei dann der Kanzler Gerhard Schröder heissen würde, ist wohl auszuschliessen...
Schröder ist zwar ein durchaus starker Wahlkämpfer und die CDU/CSU haben es wiederum nicht geschafft, einen Kanzler-Kandidaten ins Rennen zu schicken der bei den Massen zieht, aber nach meiner Einschätzung verweigert sich Herr Schröder der Tatsache, dass er (als Kanzler) in Deutschland keine politische Zukunft mehr hat.
Für die SPD gibt es hingegen doch eine gewisse Chance, die Kanzler-Partei zu bleiben:
die rot-dunkelrot-grüne-Koalition (das könnte sich Wahl-arithmetisch ausgehen), nachdem sich der linke Partei-Flügel des SPD gegen Schröder durchgesetzt, ihn abserviert und einen neuen Kanzler installert hat welcher mit Der Linkspartei kann.
So könnte also Schröder allenfalls zum Wegbereiters eines "geliebten" Repräsentanten des linken (Reform-kritischen) SPD-Flügels sowie seines noch mehr geliebten Oscar Lafontaine (als Vize-Kanzler, Finanzminister,...) werden
Ob er das dann wirklich gewollt hat ?
Alexander
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13-08-2005, 23:47
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#23 (permalink)
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Selbstredend wird unter der
nächsten Regierung nichts anders, egal wie sie aussieht.  Was wir hier brauchen sind abgehalferte Altschauspieler, religiös durchgeknallte Exalkoholiker oder radikale Evangelisten, dann tut sich was. Aber bitte, ob Määääährkel, Schröder, Stoiähbär, Schwesterswelle, Bordeaux-Oskar, also bitte.
Gruß Olaf
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14-08-2005, 10:11
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#24 (permalink)
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@alex11
Zunächst mal kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass Schröder mit Lafontaine nochmal regiert. Wetten würde ich darauf auch nicht, aber ich denke das ist unwahrscheinlich.
Generell ist es schon richtig, ich erwarte von keiner neuen Regierung Wunder. Aber die angefangenen Reformen sollten erstmal beendet werden. Immerhin waren CDU/CSU an HartzIV beteiligt, so anders wären also schwarz/gelbe Reformen auch nicht. Wir stecken aber m.E. in einem recht großen Wandel, nicht nur was die Sozialsysteme betrifft. Dass die Umstellung hart ist, war sicher zu erwarten. Aber waren alle Reformen so schlecht? Notwendig waren sie sicher. Und wer sagt eigentlich, dass es unter einer schwarz/gelben Regierung besser wäre? Die Sozialabgaben könnten nicht nur niedriger sein, sie könnten genausogut höher sein...
Beispiel Gesundheitsreform. Hier bevorzuge ich eindeutig das Konzept von Rot/Grün. Ich finde es nicht gut, wenn jeder gleichviel (Kopfpauschale) zahlt. Wer mehr verdient, soll auch mehr bezahlen.
Und dann glaube ich vor allem nicht, dass nach einer Wahl unter CDU/CSU/FDP alles so wird, wie es jetzt versprochen wird. Die MwSt. wird sicher erhöht, aber dann? Glaubst Du wirklich, dass die auch nur eine Rot/grüne Steuer/Abgabe abschaffen / senken? Die Erfahrungen sind jedenfalls eher schlecht. Nicht nur, dass es die Kohlregierung es nicht schaffte, die nötigen Reformen anzugehen, die Abgabenlast stieg auch immer weiter. Und das soll jetzt alles besser werden?
Und wenn ich mal diese Konzepte rauslasse (mir gefällt zwar wie gesagt das rot/grüne Gesundheitskonzept besser, aber wer weiß, ob die das so umsetzen...) und davon ausgehe, dass es unter keiner Regierung sofort nur Gutes gibt, bleiben (für mich) noch die anderen Politikfelder. Und bei Außen-, Innen-, Umwelt- und Europapolitik bevorzuge ich doch deutlich das, was wir haben, als die Vorstellungen von CDU/CSU (und teilweise der FDP).
Euroman23
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14-08-2005, 11:07
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#25 (permalink)
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@ Euroman23
Ich wollte jedenfalls nicht darauf hinaus ob / dass die CDU/CSU das bessere Wahlprogramm hat - nicht zuletzt weil ich zu wenig Informationen dazu vorliegen habe, um das seriös beurteilen zu können - sondern inwieweit eine neuerliche Regierung unter Schröder (vor allem) mittelfristig handlungsfähig wäre bzw. ob sich eine solche realistischerweise überhaupt bilden läßt, unter den bekannten politischen Rahmenbedingungen.
Schröder tritt ja - kurioserweise - eigentlich nicht nur gegen die anderen Parteien sondern de facto auch gegen einen Teil seiner eigenen Partei an, nämlich gegen den linken Flügel der Kritiker seiner Reform-Politik.
Durch einen (neuerlichen) Wahlsieg möchte er diese zum Verstummen bringen - so in etwa dürfte er sich das vorgestellt haben - weil sonst hätten die vorgezogenen Bundestags-Wahlen ja wohl keinen Sinn gemacht und er hätte das eine Jahr noch fertigmachen können bis zum regulären Wahl-Termin.
Dass die SPD allerdings wohl keinen fulminanten Wahlerfolg einfahren werden, dürfte schon abzusehen sein, insofern frage ich mich wie diese Strategie aufgehen soll, speziell da Die Linkspartei (als potentieller Mehrheitsbeschaffer) seine weiteren Reform-Vorhaben sicher nicht mittragen werden.
Da mögen diese Reformen noch so ehrenhaft & richtig sein (auch das kann ich im Detail nicht beurteilen)...
Alexander
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